Inspiration, Zeit zu leben
Prolog
Es wurde langsam Sommer.
Ich lag nachts lang wach, jeden Tag, seit Monaten. Ich konnte einfach nicht schlafen.
Und wie jede Nacht hörte ich ein und dasselbe Lied. Es beruhigte mich, brachte mich aber trotzdem stets zum Weinen. Weinen wie ein Schlosshund, ein Begriff mit dem ich jeden Tag konfrontiert wurde.
Meine Mutter? Ich habe sie gehasst, abgrundtief mit aller Kraft und von ganzem Herzen.
Sechzehn Jahre lang musste ich sie Tag ein Tag aus ertragen und ich war es leid.
Ich hatte nie ein gutes Verhältnis zu ihr.
Seitdem mein Vater uns vor einem halben Jahr verlassen hat, weil selbst er sie nicht mehr ertragen konnte, ging alles den Bach runter.
Ich wurde immer schlechter in der Schule, wandte mich von allem ab und saß nur noch in meinem kleinen Zimmer. Zudem, dass ich kaum bis gar nie geschlafen hatte und ständig Probleme hatte in allen Situationen kam noch dazu das mein Freund mich verlassen hatte.
Er hatte es mit mir nicht mehr ausgehalten. Er erkannte das Mädchen in das er sich verliebte nicht mehr, waren seine Worte.
Da meine Mutter der Meinung war, ich würde das jetzige Schuljahr nicht schaffen, da mich alles hier an meinen Vater erinnern würde packte sie kurzer Hand unsere Sachen und kündigte einen Umzug an.