
Miss Sara Sampson
von Gotthold Ephraim Lessing

Anfang der neunziger Jahre liegt Knulp mehrere Wochen im Spital, und als er Mitte Februar entlassen wird, ist das Wetter scheußlich und das Fieber nach wenigen Wandertagen wieder da. An Freunden hat es ihm nie gefehlt, doch darin ist er sonderbar stolz: es gilt fast als Ehre, wenn er von einem Freund etwas annimmt. Diesmal klopft er abends bei Regen und Westwind an die schon verschlossene Haustür des Weißgerbers Emil Rothfuß in Lächstetten und singt zum Fenster hinauf ein Verschen vom müden Wandrer, der kein anderer sei als der verlorne Sohn. Drei Geschichten über den Landstreicher, gedruckt während der Kriegszeit auf Papier mit Holzschliffzusatz.