
Aus dem Leben eines Taugenichts
von Joseph von Eichendorff

Mira Konstantin ist seit dreißig Jahren Vampirin und verschläft beinahe den Sonnenuntergang. Sie schwimmt in ihrem See, wählt im Pavillon ein nachtblaues Seidenkleid und geht barfuß zur Ratssitzung in die Morgan Villa, ein Haus mit fast dreißig Zimmern und unzähligen Geheimgängen. Dort wird sie geehrt: Sie hat die Verschwörung der Wolzcias aufgedeckt und Fürst Darius Morgan zurückgeholt, dafür erhebt der Ältestenrat sie zur Agentin und zur Baronin. Zwischen Fürstin Gloria, Rudolf von Hohenstein und Yumi Kasarugi denkt sie an den Tag zurück, an dem Darius sie in einem Vorort von San Francisco ansprach, mit der Visitenkarte einer Anwaltskanzlei in der Hand.