
Götz von Berlichingen
von Johann Wolfgang von Goethe

Die junge Effi wird mit einem deutlich älteren, korrekten Beamten verheiratet und findet in der steifen preußischen Gesellschaft keinen Halt. Ein kurzer Fehltritt holt sie Jahre später ein und führt zu einem unerbittlichen Ende. Fontane erzählt beinahe beiläufig, in Gesprächen und Andeutungen statt in großen Szenen, und gerade diese Zurückhaltung macht die Anklage gegen Ehrbegriff und Konvention so wirksam. Der Roman gilt als Höhepunkt des poetischen Realismus und als einer der bedeutendsten deutschen Gesellschaftsromane des 19. Jahrhunderts.