Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik
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Über die Originaldrucke berichtet K e h r b a c h (S. X f. seiner Ausg.), der
erste Herausgeber, der seiner Neu-Ausgabe der »Träume« den eigentlichen
Originaldruck zugrunde gelegt hat, folgendes.
1. Träume | eines Geistersehers, | erläutert | durch | Träume der Metaphysik. |
Titelvignette (einen nackten sitzenden Genius darstellend, der in der linken Hand
eine Leier hält.) | Motto: velut aegri somnia, vanae | Finguntur species. Hor.
Königsberg, | bey Johann Jacob Kanter | 1766. 8, 128 S. (Unten als A1
bezeichnet.)
2. Träume | eines Geistersehers, | erläutert | durch | Träume der Metaphysik. |
Titelvignette (Rosenzweige darstellend). Motto wie A . | Riga und Mietau, | bey 1
Johann Friedrich Hartknoch | 1766. 8, 128 S. (Unten als A bezeichnet.) 2
3. Träume | eines Geistersehers etc.
Die Ausgabe 3. unterscheidet sich in Bezug auf das Titelblatt nur durch die
Titelvignette und den zwischen Ortsangabe und Motto angebrachten Strich. Die
Titelvignette besteht aus einem sitzenden nackten Genius, der in den Händen
einen Blumenstock hält. Der Querstrich zwischen Motto und Ortsangabe besteht
aus aneinandergereihten – – – –, während er in A aus *** besteht. Auch auf der 2
ersten Seite des Textes ist die Verschiedenheit der beiden Drucke 2. und 3. sofort
sichtbar. Die Randleiste, welche über dem Texte steht, ist in 2. eine andere als in
3. Ferner, um noch ein Beispiel der in die Augen tretenden Differenz zu geben,
hat 2. auf der letzten Zeile der ersten Seite: »die beyden Pforten«, 3. dagegen hat
wie 1.: »die beyde Pforten«. (Unten als A bezeichnet.) Welche Ausgabe von 3
den beiden Hartknochschen die ältere ist, wird sich schwer nachweisen lassen.
Nach der von Menzer vorgenommenen Vergleichung der beiden Drucke A 2 und A (s. Ak. II, 503) ist es wahrscheinlich, daß A der zweite, A der dritte 3 3 2
Druck ist. A wird wohl als Druckvorlage für A gedient haben. 3 2
4. Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik, in: I.
Kants sämmtliche kleine Schriften. Nach der Zeitfolge geordnet. Königsberg und
Leipzig 1797/8. Bd. II, S. 379–478.
5. Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik, in: I.
Kants vermischte Schriften. Halle (Renger), 1799. (Tieftrunk.) Bd. II, S. 247–
346.
6. Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik, in:
Kants populäre Schriften, hrsg. von Paul Menzer. S. 117–202.
331, 12 v. u. und wenigstens (A)] Wille möchte lesen: »o d e r wenigstens«.
Unnötig. 332, 3 hinaus (A )] hieraus (A A ) 334, 10 v. u. errichtet (A )] 1 2 3 1
erreichet (A . A ). 334, 4 v. u. entfaltet (A )] A . A haben den Druckfehler: 2 3 3 1 2
»entfalten«. 336, 24 Entscheidungen (A )] Entschließungen (A . A ). 337, 6 1 2 3
Z u r ü c k s t o ß u n g] erst von Ak. gesperrt. 338, 4 desselben (Wille)] derselben
(A) 339, 13 schmerzhaften (A , A )] schmerzhaftesten A . Danach die andern 1 3 2
Hsgg., außer Ak. 340, 4 d. Anm. ein Atomus (A)] Wille: »n u r ein Atomus«.
Unnötig. 340, 15 v. u. diesen (T)] dessen (A ). 340, 14 v. u. Grad Klarheit 1–3
(A). So auch Kehrb. Ak.] T, Ros, H, Vorl. lesen: »Grad der Klarheit«. 340, 11
v. u. Wille möchte lesen: welche beide Sinne durch die Eindrücke S t e l l e n im
Gehirne b e w e g e n werden. – Eher eine Verschlechterung! 342, 1 d. Anm.
auch wohl so (A )] auch so A , A ; Voigt, T, Starke, R, H , H (alle nach A ! 1 2 3 1 2 2
Kehrb. und Ak. lesen nach A ). 343, 2 d. Anm. ohne allem inneren Zustande 1
(A , A )] Ak: »ohne allen inneren Zustand«. Die Lesart von A. entspricht wohl 1 2
Kants Sprachgebrauch, daher Änderung unangebracht. 344, 1 sola (A )] fehlt 1
A , A . Ebenso in T, H, Ros., die nach A gedruckt haben. Auch bei Kehrbach, 2 3 2
obwohl dieser A , A , A verglichen hat. Wiederhergestellt ist es in Ak. und 1 2 3
Vorl. 344, 14 v. u. immaterielle (A )] immateriale (A ) 344, 7 v. u. deren (A)] 1 2
dessen (Vorl.) Zunächst wahrscheinlich, aber bei Kant gerade diese lose
Beziehung (auf Welt) beliebt. Änderung daher unnötig. 344, 4 v. u. wo sie auch (A , A )] wo es auch (Ak). Unnötig. 345, 27 Wurzel (A)] Vorl.: »Wurzeln«. 1 2
Unnötig. 345, 1 v. u. allem diesen A , T, H, K] allem diesem A , A , Ak. 346, 1 1 2 3
auf Beweisgründe] auf Beweisgründen (A , A ); K: »aus Beweisgründen«. (In 1 2
A steht irrtümlich »Beweiegründen«.) 347, 20 mir (A)] fehlt in Ak. 1
(Druckfehler.) 348, 21 ihnen (Wille)] ihr (A) 348, 15 v. u. andere (Ak)] andern
A A 349, 3 die Eigennützigkeit (A )] Vorl.: »Eigennützigkeit«. Unnötig. 1 2 1–3
349, 13 vor] von (A) 349, 18 um (A A )] und (A ). Dieser Sachverhalt von 1 3 2
Vorl. nicht erkannt, er schreibt im Text »und« und bemerkt: Akademie »um«.
350, 2 jede (A)] Kehrbach (in den Lesarten) »jedes«. Unnötig. In Kehrbachs
T e x t steht der Druckfehler: »jeder«. Danach ist auch Vorl.s Anm. zu der Stelle
zu berichtigen. 350, 6 Beweggründen (A , K)] Bewegungsgründen A , A . 1 2 3
Voigt, T, Starke, H , H , R lesen mit A ! 350, 14 derselben (A , A )] Menzer (in 1 2 2 1 2
Ak) ändert in: »desselben«. Erhardt (a. a. O. S. 446) bemerkt dazu mit Recht,
daß sich dieses Wort »ohne Schwierigkeit auf Erscheinungen beziehen lasse«
und daher die Änderung nicht richtig sei. Die Änderung von Ak. also
unangebracht. 350, 15 Materie (A)] Materien? (Menzer). Unnötig. 351, 21
Materien (Ak)] Materie (A A ) 351, 26 darin (A )] darein (A ) 352, 7 v. u. in 1 2 1 2
(A)] fehlt bei T, Ros., H. Der Tieftrunksche Druckfehler ist von R. und H.
übernommen worden. 353, 10 v. u. ob sie gleich (A)] ob sie sich gleich (K).
Unnötig. 353, 9 v. u. bestätigen (Kehrb.)] bestätigt (A , A ) 353, 1 v. u. werden 1 2
(T)] wird (A) 354, 7 vergesellschafteten (A )] A hat: »vergesellschaftenden«; 1 2
A : »vergesellschaftenten«. 354, 10 deren (A)] Vorländer möchte lesen: 3
»dessen«. Beides möglich. 355, 15 zum (A)] dem? Vorl. 356, 5 vorgaukeln] A , 1
A haben den Druckfehler: »vergaukeln«. 356, 20 dieses (A)] Vorl. liest: »durch 2
dieses«, wodurch indes der Sinn der Stelle unnötig geändert wird. 357, 10 v. u.
bewohn(e)t (H)] bewohnen (A , A ) 358, 22 am meisten (A)] am wenigsten ? 1 2
Vorl. 358, 12 v. u. s i c h] erst in der obigen Ausgabe gesperrt, vgl. Z. 13 v. u.
»i n s i c h«. 359, 9 Träumern (A )] Träumen (A ) 359, 9 v. u. vielleicht 1 2
(Wille)] vielleicht bisweilen (A)] Wille vermutet, wohl mit Recht, daß
»bisweilen« nur durch ein Versehen stehen geblieben ist. 360, 2 in der Wirkung
(A)] »in der Wirklichkeit« möchte Wille lesen (ihm folgt Vorl.), weil als
Gegensatz folgt: »in der Vorstellung«. Da der Text von A. einen guten Sinn gibt,
Änderung unnötig. 361, 13 f. jenem – diesem (A)] Ak: jener (Nervenbewegung) – dieser (Empfindung). Statt »jener« liest Vorl. jenen (sc. den Phantasien!). Eine
Änderung ist wohl überhaupt nicht notwendig. 361, 27 die (A , T)] »der« 1
Druckfehler in A , A , Kehrbach gibt vorne S. XXIII das Richtige (die) an, hat 2 3
aber S. 36 Z. 12 dann selbst im Text das falsche »der«! 361, 37 denkenden] A : 1
»denkendes« (Druckfehler); A hat: »denkendem«. 362, 18 A hat den 2 2
sinnstörenden Druckfehler: »Gesicht«. 363, 4 Es ist … die Erziehungsbegriffe
von Geistergestalten … Einbildungen geben (A)] Vorl. möchte »von
Geistergestalten« nach »Einbildungen« setzen. Wohl nicht nötig. 363, 19
Entwürfen (H)] Einwürfen (A) 365, 25 der eine] »eine« A »ein« A und die 1 2
Ausgaben. Wahrscheinlicher ist einfach »der« ausgefallen. 365, 6 v. u. der der
(A )] der (A , A ) 367, 26 negativen (T)] negativem (A) 367, 4 v. u. der (Ak)] 1 2 3
denen (A) 369, 11 denselben (T)] demselben (A) 370, 11 Swedenborg] in A
steht durchweg: »Schwedenberg«. 370, 18 abfaßt (A )] abgefaßt (A ) 370, 3 1 2
v. u. gerufen (A )] berufen (A , A ) 371, 5 v. u. sich (A , A )] sie (A ) 372, 9 1 2 3 1 3 2
eine (A )] ein (A ) 372, 23 voranschickten (A )] voranschicken (A , A ) 373, 5 2 1 1 2 3
dem (Ak)] den (A , A ) 373, 11 v. u. im (A )] in (A ) 374, 4 portentaque (T) 1 2 2 1
Thessala (H)] protentaque Tessala (A , A ) 374, 24 genugsamer (A )] 1 2 1
grausamer (A A ) »g r a u s a m e r Erfahrungskenntnisse«! Diesen offenbaren 2 3
Druckfehler von A drucken Voigt, T, Starke, Ros., H und H nach! Erst von 2 1 2
Kehrb. verbessert. 374, 10 v. u. bei (A )] auf (A , A ). Druckfehler. 375, 19 ob 1 2 3
er wohl (A)] H: »ob er gleichwohl«. Unnötig. 375, 11 v. u. meiner (H)] meine
(A , Ak) 376, 19 derselben (Wille)] desselben (A , A , H) 378, 1 nur (A , A )] 1 1 2 1 3
nun (A ). A folgen die Hsgg. bis auf Kehrb. 378, 3 verwirren (A)] T: 2 2
»verirren«. Der Druckfehler ist von R. u. H. übernommen. 379, 10 v. u. Lagen
(A 1 2 , A )] Lage (A ). Die meisten Hsgg. (T, Starke, H , H, R) wieder nach A !
1 3 2 2
381, 10 erregen (H)] erregt (A A A ) 381, 17 Subsistenz (A , A )] Substanz 1 2 3 1 3
(A ). Alle Hsgg. bis auf H nach A ! 381, 21 er (A )] fehlt in A 382, 23 gemäß 2 2 2 1 2
sind (Ak)] gemäß ist (A) 382, 9 v. u. allen (T)] allem (A) 383, 25 gangbare (A)]
gangbarere Vorl.? Nicht unbedingt nötig. 385, 11 eines (A )] einiges (A ) 3 1
(Druckfehler). 385, 16 f. zusammengezogen] A liest: zusammenzogen 1
(Druckfehler?). 386, 12 des (A )] der (A , A ) 386, 7 v. u. ihrem] Zus. H. 386, 1 2 3
6 v. u. Schwierigkeiten (H)] Schwierigkeit (A) 388, 18 neue Erfahrungen und
Begriffe] A: »neue Erfahrungen neue Begriffe«. Das zweite »neue«
wahrscheinlich ein Satzfehler für »und«. R. und Kehrb. lesen: »Erfahrungen
über neue Begriffe«; Ak: »neue Erfahrungen und neue Begriffe«. 389, 1 ist (A)]
»ist es« Vorl. Unnötig. 389, 4 als (Kehrb.)] ein (A); als ein (Wille).
(1) Wenn der Begriff eines Geistes von unsern eignen
Erfahrungsbegriffen abgesondert wäre, so würde das Verfahren, ihn
deutlich zu machen leicht sein, indem man nur diejenigen Merkmale
anzuzeigen hätte, welche uns die Sinne an dieser Art Wesen offenbareten,
und wodurch wir sie von materiellen Dingen unterscheiden. Nun aber wird
von Geistern geredet, selbst alsdenn, wenn man zweifelt, ob es gar
dergleichen Wesen gebe. Also kann der Begriff von der geistigen Natur
nicht als ein von der Erfahrung abstrahierter behandelt werden. Fragt ihr
aber: Wie ist man denn zu diesem Begriff überhaupt gekommen, wenn es
nicht durch Abstraktion geschehen ist? Ich antworte: Viele Begriffe
entspringen durch geheime und dunkele Schlüsse bei Gelegenheit der
Erfahrungen und pflanzen sich nachher auf andere fort ohne Bewußtsein
der Erfahrung selbst oder des Schlusses, welcher den Begriff über dieselbe
errichtet hat. Solche Begriffe kann man e r s c h l i c h e n e nennen.
Dergleichen sind viele, die zum Teil nichts als ein Wahn der Einbildung,
zum Teil auch wahr sind, indem auch dunkele Schlüsse nicht immer irren.
Der Redegebrauch und die Verbindung eines Ausdrucks mit verschiedenen
Erzählungen, in denen jederzeit einerlei Hauptmerkmal anzutreffen ist,
geben ihm eine bestimmte Bedeutung, welche folglich nur dadurch kann
entfaltet werden, daß man diesen versteckten Sinn durch eine Vergleichung
mit allerlei Fällen der Anwendung, die mit ihm einstimmig sind oder ihm
widerstreiten, aus seiner Dunkelheit hervorzieht.
(2) Man wird hier leichtlich gewahr, daß ich nur von Geistern, die als
Teile zum Weltganzen gehören und nicht von dem unendlichen Geiste rede,
der der Urheber und Erhalter desselben ist. Denn der Begriff von der
geistigen Natur des letzteren ist leicht, weil er lediglich negativ ist und
darin besteht, daß man die Eigenschaften der Materie an ihm verneinet, die
einer unendlichen und schlechterdings notwendigen Substanz widerstreiten.
Dagegen bei einer geistigen Substanz, die mit der Materie in Vereinigung
sein soll, wie z. E. der menschlichen Seele, äußert sich die Schwierigkeit,
daß ich eine wechselseitige Verknüpfung derselben mit körperlichen Wesen
zu einem Ganzen denken und dennoch die einzige bekannte Art der
Verbindung, welche unter materiellen Wesen stattfindet, aufheben soll.
(3) Man hat Beispiele von Verletzungen, dadurch ein guter Teil des
Gehirns verloren worden, ohne daß es dem Menschen das Leben oder die
Gedanken gekostet hat. Nach der gemeinen Vorstellung, die ich hier
anführe, würde ein Atomus desselben haben dürfen entführt oder aus der
Stelle gerückt werden, um in einem Augenblick den Menschen zu
entseelen. Die herrschende Meinung, der Seele einen Platz im Gehirne
anzuweisen, scheinet hauptsächlich ihren Ursprung darin zu haben, daß
man bei starkem Nachsinnen deutlich fühlt, daß die Gehirnnerven
angestrengt werden. Allein wenn dieser Schluß richtig wäre, so würde er
auch noch andere Örter der Seele beweisen. In der Bangigkeit oder der
Freude scheint die Empfindung ihren Sitz im Herzen zu haben. Viele
Affekten, ja die mehresten, äußern ihre Hauptstärke im Zwerchfell. Das
Mitleiden bewegt die Eingeweide, und andre Instinkte äußern ihren
Ursprung und Empfindsamkeit in andern Organen. Die Ursache, die da
macht, daß man die n a c h d e n k e n d e Seele vornehmlich im Gehirne zu
empfinden glaubt, ist vielleicht diese. Alles Nachsinnen erfordert die
Vermittelung der Z e i c h e n vor die zu erweckende Ideen, um in deren
Begleitung und Unterstützung diesen den erforderlichen Grad Klarheit zu
geben. Die Zeichen unserer Vorstellungen aber sind vornehmlich solche,
die entweder durchs Gehör oder das Gesicht empfangen sind, welche beide
Sinne durch die Eindrücke im Gehirne bewegt werden, indem ihre Organen
auch diesem Teile am nächsten liegen. Wenn nun die Erweckung dieser
Zeichen, welche C a r t e s i u s ideas materiales nennt, eigentlich eine
Reizung der Nerven zu einer ähnlichen Bewegung mit derjenigen ist,
welche die Empfindung ehedem hervorbrachte, so wird das Gewebe des
Gehirns im Nachdenken vornehmlich genötiget werden, mit vormaligen
Eindrücken harmonisch zu beben und dadurch ermüdet werden. Denn wenn
das Denken zugleich affektvoll ist, so empfindet man nicht allein
Anstrengungen des Gehirnes, sondern zugleich Angriffe der reizbaren
Teile, welche sonst mit den Vorstellungen der in Leidenschaft versetzten
Seele in Sympathie stehen.
(4) Der Grund hievon, der mir selbst sehr dunkel ist und
wahrscheinlicherweise auch wohl so bleiben wird, trifft zugleich auf das
empfindende Wesen in den Tieren. Was in der Welt ein Principium des
L e b e n s enthält, scheint immaterieller Natur zu sein. Denn alles L e b e n
beruhet auf dem inneren Vermögen, sich selbst nach W i l l k ü r zu
bestimmen. Da hingegen das wesentliche Merkmal der Materie in der
Erfüllung des Raumes durch eine notwendige Kraft bestehet, die durch
äußere Gegenwirkung beschränkt ist; daher der Zustand alles dessen, was
materiell ist, äußerlich a b h a n g e n d und g e z w u n g e n ist, diejenige
Naturen aber, die s e l b s t t ä t i g und aus ihrer innern Kraft wirksam den
Grund des Lebens enthalten sollen, kurz diejenige, deren eigene Willkür
sich von selber zu bestimmen und zu verändern vermögend ist, schwerlich
materieller Natur sein können. Man kann vernünftigerweise nicht
verlangen, daß eine so unbekannte Art Wesen, die man mehrenteils nur
hypothetisch erkennt, in den Abteilungen ihrer verschiedenen Gattungen
sollte begriffen werden; zum wenigsten sind diejenige immaterielle Wesen,
die den Grund des tierischen Lebens enthalten, von denenjenigen
unterschieden, die in ihrer Selbsttätigkeit Vernunft begreifen und Geister
genannt werden.
(5) L e i b n i z sagte, dieser innere Grund aller seiner äußeren
Verhältnisse und ihrer Veränderungen sei eine Vo r s t e l l u n g s k r a f t,
und spätere Philosophen empfingen diesen unausgeführten Gedanken mit
Gelächter. Sie hätten aber nicht übel getan, wenn sie vorhero bei sich
überlegt hätten, ob denn eine Substanz, wie ein einfacher Teil der Materie
ist, ohne allem inneren Zustande möglich sei, und wenn sie denn diesen
etwa nicht ausschließen wollten, so würde ihnen obgelegen haben, irgend
einen andern möglichen innern Zustand zu ersinnen als den der
Vorstellungen und der Tätigkeiten, die von ihnen abhängend sind.
Jedermann sieht von selber, daß, wenn man auch den einfachen
Elementarteilen der Materie ein Vermögen dunkler Vorstellungen
zugesteht, daraus noch keine Vorstellungskraft der Materie selbst erfolge,
weil viel Substanzen von solcher Art, in einem Ganzen verbunden, doch
niemals eine denkende Einheit ausmachen können.
(6) Wenn man von dem Himmel als dem Sitze der Seligen redet, so
setzt die gemeine Vorstellung ihn gerne über sich, hoch in dem
unermeßlichen Weltraume. Man bedenket aber nicht, daß unsre Erde, aus
diesen Gegenden gesehen, auch als einer von den Sternen des Himmels
erscheine, und daß die Bewohner anderer Welten mit ebenso gutem Grunde
nach uns hin zeigen könnten und sagen: Sehet da den Wohnplatz ewiger
Freuden und einen himmlischen Aufenthalt, welcher zubereitet ist, uns
dereinst zu empfangen. Ein wunderlicher Wahn nämlich macht, daß der
hohe Flug, den die Hoffnung nimmt, immer mit dem Begriffe des Steigens
verbunden ist, ohne zu bedenken, daß, so hoch man auch gestiegen ist, man
doch wieder sinken müsse, um allenfalls in einer andern Welt festen Fuß zu
fassen. Nach den angeführten Begriffen aber würde der Himmel eigentlich
die Geisterwelt sein oder, wenn man will, der selige Teil derselben, und
diese würde man weder über sich noch unter sich zu suchen haben, weil ein
solches immaterielle Ganze nicht nach den Entfernungen oder Naheiten
gegen körperliche Dinge, sondern in geistigen Verknüpfungen seiner Teile
untereinander vorgestellt werden muß, wenigstens die Glieder derselben
sich nur nach solchen Verhältnissen ihrer selbst bewußt sind.
(7) Die aus dem Grunde der Moralität entspringende
Wechselwirkungen des Menschen und der Geisterwelt nach den Gesetzen
des pneumatischen Einflusses könnte man darin setzen, daß daraus
natürlicherweise eine nähere Gemeinschaft einer guten oder bösen Seele
mit guten und bösen Geistern entspringe, und jene dadurch sich selbst dem
Teile der geistigen Republik zugeselleten, der ihrer sittlichen
Beschaffenheit gemäß ist, mit der Teilnehmung an allen Folgen, die daraus
nach der Ordnung der Natur entstehen mögen.
(8) Man kann dieses durch eine gewisse Art von zwiefacher
Persönlichkeit, die der Seele selbst in Ansehung dieses Lebens zukommt,
erläutern. Gewisse Philosophen glauben, sich ohne den mindesten
besorglichen Einspruch auf den Zustand des festen Schlafes berufen zu
können, wenn sie die Wirklichkeit dunkeler Vorstellungen beweisen
wollen, da sich doch nichts weiter hievon mit Sicherheit sagen läßt, als daß
wir uns im Wachen keiner von denenjenigen erinnern, die wir im festen
Schlafe etwa mochten gehabt haben, und daraus nur soviel folgt, daß sie
beim Erwachen nicht klar vorgestellt worden, nicht aber, daß sie auch
damals, als wir schliefen, dunkel waren. Ich vermute vielmehr, daß dieselbe
klärer und ausgebreiteter sein mögen, als selbst die kläresten im Wachen,
weil dieses bei der völligen Ruhe äußerer Sinne von einem so tätigen
Wesen als die Seele ist, zu erwarten ist, wiewohl, da der Körper des
Menschen zu der Zeit nicht mit empfunden ist, beim Erwachen die
begleitende Idee desselben ermangelt, welche den vorigen Zustand der
Gedanken als zu ebenderselben Person gehörig zum Bewußtsein verhelfen
könnte. Die Handlungen einiger Schlafwanderer, welche bisweilen in
solchem Zustande mehr Verstand als sonsten zeigen, ob sie gleich nichts
davon beim Erwachen erinnern, bestätigen die Möglichkeit dessen, was ich
vom festen Schlafe vermute. Die Träume dagegen, das ist, die
Vorstellungen des Schlafenden, deren er sich beim Erwachen erinnert,
gehören nicht hieher. Denn alsdenn schläft der Mensch nicht völlig; er
empfindet in einem gewissen Grade klar und webt seine Geisteshandlungen
in die Eindrücke der äußeren Sinne. Daher er sich ihrer zum Teil nachhero
erinnert, aber auch an ihnen lauter wilde und abgeschmackte Chimären
antrifft, wie sie es denn notwendig sein müssen, da in ihnen Ideen der
Phantasie und die der äußeren Empfindung untereinander geworfen
werden.
(9) Ich verstehe hierunter nicht die Organen der äußeren Empfindung,
sondern das Sensorium der Seele, wie man es nennt, d. i. denjenigen Teil
des Gehirnes, dessen Bewegung die mancherlei Bilder und Vorstellungen
der denkenden Seele zu begleiten pflegt, wie die Philosophen davor halten.
(10) So wird das Urteil, welches wir von dem scheinbaren Orte naher
Gegenstände fällen, in der Sehekunst gemeiniglich vorgestellt, und es
stimmt auch sehr gut mit der Erfahrung. Indessen treffen ebendieselbe
Lichtstrahlen, die aus einem Punkte auslaufen, vermöge der Brechung in
den Augenfeuchtigkeiten nicht divergierend auf den Sehenerven, sondern
vereinigen sich daselbst in einem Punkte. Daher, wenn die Empfindung
lediglich in diesem Nerven vorgeht, der focus imaginarius nicht außer dem
Körper, sondern im Boden des Auges gesetzt werden müßte, welches eine
Schwierigkeit macht, die ich jetzt nicht auflösen kann, und die mit den
obigen Sätzen sowohl als mit der Erfahrung unvereinbar scheint.
(11) Man könnte als eine entfernte Ähnlichkeit mit dem angeführten
Zufalle die Beschaffenheit der Trunkenen anführen, die in diesem Zustande
mit beiden Augen doppelt sehen, darum weil durch die Anschwellung der
Blutgefäße eine Hindernis entspringt, die Augenachsen so zu richten, daß
ihre verlängerte Linien sich im Punkte, worin das Objekt ist, schneiden.
Ebenso mag die Verziehung der Hirngefäße, die vielleicht nur
vorübergehend ist und, solange sie dauert, nur einige Nerven betrifft, dazu
dienen, daß gewisse Bilder der Phantasie selbst im Wachen als außer uns
erscheinen. Eine sehr gemeine Erfahrung kann mit dieser Täuschung
verglichen werden. Wenn man nach vollbrachten Schlafe mit einer
Gemächlichkeit, die einem Schlummer nahekommt und gleichsam mit
gebrochnen Augen die mancherlei Fäden der Bettvorhänge oder des
Bezuges oder die kleinen Flecken einer nahen Wand ansieht, so macht man
sich daraus leichtlich Figuren von Menschengesichtern und dergleichen.
Das Blendwerk hört auf, sobald man will und die Aufmerksamkeit
anstrengt. Hier ist die Versetzung des foci imaginarii der Phantasien der
Willkür einigermaßen unterworfen, da sie bei der Verrückung durch keine
Willkür kann gehindert werden.
(12) Das Sinnbild der alten Ägypter vor die Seele war ein Papillon, und
die griechische Benennung bedeutete ebendasselbe. Man siehet leicht, daß
die Hoffnung, welche aus dem Tode nur eine Verwandlung macht, eine
solche Idee samt ihren Zeichen veranlaßt habe. Indessen hebt dieses
keinesweges das Zutrauen zu der Richtigkeit der hieraus entsprungenen
Begriffe. Unsere innere Empfindung und die darauf gegründete Urteile des
Ve r n u n f t ä h n l i c h e n führen, solange sie unverderbt sind, ebendahin,
wo die Vernunft hinleiten würde, wenn sie erleuchteter und ausgebreiteter
wäre.
Anmerkungen zur Transkription:
Im folgenden werden alle geänderten Textstellen angeführt, wobei jeweils zuerst
die Stelle wie im Original, danach die geänderte Stelle steht.
Seite 481:
beiden Hartknochschen die ältere ist, wird sich schwer nachweisen lassen.«
beiden Hartknochschen die ältere ist, wird sich schwer nachweisen lassen.
Seite 483:
S. 36 Z. 12 dann selbst im Text des falsche »der«! 361, 37 denkenden]
S. 36 Z. 12 dann selbst im Text das falsche »der«! 361, 37 denkenden]
Sie haben Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik zu Ende gelesen
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1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be used on or associated in any way with an electronic work by people who agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works even without complying with the full terms of this agreement. See paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic works. See paragraph 1.E below.
1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation" or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the collection are in the public domain in the United States. If an individual work is in the public domain in the United States and you are located in the United States, we do not claim a right to prevent you from copying, distributing, performing, displaying or creating derivative works based on the work as long as all references to Project Gutenberg are removed. Of course, we hope that you will support the Project Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with the work. You can easily comply with the terms of this agreement by keeping this work in the same format with its attached full Project Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.
1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern what you can do with this work. Copyright laws in most countries are in a constant state of change. If you are outside the United States, check the laws of your country in addition to the terms of this agreement before downloading, copying, displaying, performing, distributing or creating derivative works based on this work or any other Project Gutenberg-tm work. The Foundation makes no representations concerning the copyright status of any work in any country outside the United States.
1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg:
1.E.1. The following sentence, with active links to, or other immediate access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed, copied or distributed:
This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this eBook or online at www.gutenberg.org
1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived from the public domain (does not contain a notice indicating that it is posted with permission of the copyright holder), the work can be copied and distributed to anyone in the United States without paying any fees or charges. If you are redistributing or providing access to a work with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or 1.E.9.
1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted with the permission of the copyright holder, your use and distribution must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional terms imposed by the copyright holder. Additional terms will be linked to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the permission of the copyright holder found at the beginning of this work.
1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm License terms from this work, or any files containing a part of this work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.
1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this electronic work, or any part of this electronic work, without prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with active links or immediate access to the full terms of the Project Gutenberg-tm License.
1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary, compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any word processing or hypertext form. However, if you provide access to or distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than "Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org), you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other form. Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm License as specified in paragraph 1.E.1.
1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying, performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.
1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided that
- You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from
the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method
you already use to calculate your applicable taxes. The fee is
owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he
has agreed to donate royalties under this paragraph to the
Project Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments
must be paid within 60 days following each date on which you
prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax
returns. Royalty payments should be clearly marked as such and
sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the
address specified in Section 4, "Information about donations to
the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."
- You provide a full refund of any money paid by a user who notifies
you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he
does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm
License. You must require such a user to return or
destroy all copies of the works possessed in a physical medium
and discontinue all use of and all access to other copies of
Project Gutenberg-tm works.
- You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any
money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the
electronic work is discovered and reported to you within 90 days
of receipt of the work.
- You comply with all other terms of this agreement for free
distribution of Project Gutenberg-tm works.
1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm electronic work or group of works on different terms than are set forth in this agreement, you must obtain permission in writing from both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and Michael Hart, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the Foundation as set forth in Section 3 below.
1.F.
1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread public domain works in creating the Project Gutenberg-tm collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic works, and the medium on which they may be stored, may contain "Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by your equipment.
1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all liability to you for damages, costs and expenses, including legal fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGE.
1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a written explanation to the person you received the work from. If you received the work on a physical medium, you must return the medium with your written explanation. The person or entity that provided you with the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a refund. If you received the work electronically, the person or entity providing it to you may choose to give you a second opportunity to receive the work electronically in lieu of a refund. If the second copy is also defective, you may demand a refund in writing without further opportunities to fix the problem.
1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS' WITH NO OTHER WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO WARRANTIES OF MERCHANTIBILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.
1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages. If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by the applicable state law. The invalidity or unenforceability of any provision of this agreement shall not void the remaining provisions.
1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance with this agreement, and any volunteers associated with the production, promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works, harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees, that arise directly or indirectly from any of the following which you do or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.
Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm
Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of electronic works in formats readable by the widest variety of computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from people in all walks of life.
Volunteers and financial support to provide volunteers with the assistance they need, are critical to reaching Project Gutenberg-tm's goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will remain freely available for generations to come. In 2001, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 and the Foundation web page at http://www.pglaf.org.
Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit 501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification number is 64-6221541. Its 501(c)(3) letter is posted at http://pglaf.org/fundraising. Contributions to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by U.S. federal laws and your state's laws.
The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S. Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered throughout numerous locations. Its business office is located at 809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887, email business@pglaf.org. Email contact links and up to date contact information can be found at the Foundation's web site and official page at http://pglaf.org
For additional contact information:
Dr. Gregory B. Newby
Chief Executive and Director
gbnewby@pglaf.org
Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide spread public support and donations to carry out its mission of increasing the number of public domain and licensed works that can be freely distributed in machine readable form accessible by the widest array of equipment including outdated equipment. Many small donations ($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt status with the IRS.
The Foundation is committed to complying with the laws regulating charities and charitable donations in all 50 states of the United States. Compliance requirements are not uniform and it takes a considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up with these requirements. We do not solicit donations in locations where we have not received written confirmation of compliance. To SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any particular state visit http://pglaf.org
While we cannot and do not solicit contributions from states where we have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition against accepting unsolicited donations from donors in such states who approach us with offers to donate.
International donations are gratefully accepted, but we cannot make any statements concerning tax treatment of donations received from outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.
Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation methods and addresses. Donations are accepted in a number of other ways including checks, online payments and credit card donations. To donate, please visit: http://pglaf.org/donate
Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic works.
Professor Michael S. Hart is the originator of the Project Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be freely shared with anyone. For thirty years, he produced and distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.
Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper edition.
Most people start at our Web site which has the main PG search facility:
http://www.gutenberg.org
This Web site includes information about Project Gutenberg-tm, including how to make donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.