Der junge Gelehrte
- Erstveröffentlichung
- 1754
- Seiten
- 122
Über dieses Buch
Der junge Gelehrte Damis sitzt am Tisch unter Büchern und fragt seinen Bedienten Anton, ob die Post aus Berlin schon da sei; Anton verneint und beklagt sich, er habe sich die Beine abgelaufen, wobei es doch am Ende ohnehin nur eine alte Scharteke oder Zeitung sein werde. Damis erwidert, diesmal könnte es etwas mehr sein, wenn Anton nur wüsste, was; Anton entgegnet, das Wissen würde ihm ohnehin nichts nützen, außer dass er wieder über seinen Herrn lachen könnte, worauf Damis ihn erzürnt Schurke nennt. Anton bemerkt beiseite, dass sein Herr diesmal wirklich böse geworden ist, lenkt ein und fragt, was für ein Buch das sei, das Damis da lese, solche Krakelfüße und Zickzacke, ob das überhaupt ein Mensch lesen könne, es sei denn, es handle sich um Fausts Höllenzwang. Damis erklärt gut gelaunt, es sei ein Buch in hebräischer Sprache, des Ben Maimon Jad chasaka, worauf Anton zweifelnd fragt, ob das Hebräische nicht dasselbe sei wie die Grundsprache, die Textsprache, die heilige Sprache, von der ihr Pfarrer schon in seiner Schulzeit mehr als einmal von der Kanzel geredet habe.
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Angaben zum Buch
- Erstveröffentlichung
- 1754
- Seiten
- 122
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen