
Ausgewählte Fabeln
Diese Auswahl öffnet mit der Fabel Das Geschenk der Feien: Zur Wiege eines jungen Prinzen treten zwei wohltätige Feien, die eine schenkt ihm den scharfsichtigen Blick des Adlers, dem keine noch so kleine Mücke entgeht, die zweite aber schenkt ihm zusätzlich die edle Verachtung, den kleinen Mücken nicht nachzujagen, denn viele Könige, so die erste Feie, wären größer gewesen, hätten sie sich nicht mit ihrem durchdringenden Verstand bis zu den kleinsten Angelegenheiten erniedrigt. In Das Roß und der Stier ruft ein wilder Stier einem Roß, auf dem ein dreister Knabe reitet, Schande zu, weil er sich von einem Knaben nicht regieren ließe, worauf das Roß erwidert, welche Ehre es ihm schon bringen könnte, einen Knaben abzuwerfen. Es folgen weitere kurze Fabeln wie Der Affe und der Fuchs, jede mit einer eigenen knappen Pointe.






