Die mehreren Wehmüller und ungarischen Nationalgesichter
- Erstveröffentlichung
- 1817
- Seiten
- 51
Über dieses Buch
Gegen Ende des Sommers, während der Pest in Kroatien, hatte Herr Wehmüller, ein reisender Maler, von Wien aus einen Freund besucht, der als Erzieher auf dem Schlosse eines Grafen Giulowitsch lebte, beginnt Brentanos Erzählung: Er hatte von seiner jungen Frau, die ihm nach Siebenbürgen vorausgereist war, einen Brief aus Stuhlweißenburg erhalten, dass er sie nicht mehr länger allein lassen möge, denn das dortige Offizierkorps erwarte ihn sehnsüchtig, um von seiner Meisterhand gemalt zu werden. Dieser Brief brachte Herrn Wehmüller in große Unruhe, denn er war viermal so lange unterwegs geblieben als gewöhnlich, und er eilte in die Stube seines Freundes Lury und rief: Ich muss gleich auf der Stelle fort nach Stuhlweißenburg, denn die Regimenter sind im Begriff, von dort abzuziehen, lesen Sie, der Brief ist an fünf Wochen alt. Der Freund verstand ihn zunächst nicht, nahm aber den Brief und las.
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Angaben zum Buch
- Autor
- Clemens Brentano
- Erstveröffentlichung
- 1817
- Seiten
- 51
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen