
Die Glücksritter
Ein junger Bursch ist im Wandern heimlich auf dem Wagentritte einer Reisekutsche aufgestiegen und duckt sich, damit die Herrschaften im Wagen ihn nicht bemerken. Vor ihm geht der Mond auf, hinter ihm die Sonne unter, und die Schwalben necken ihn wegen der Ärmel seines Rocks, den er ausgewachsen hat. Eine Stimme aus dem Wagen fragt, ob man bald da sei, und als der Postillon mit der Peitsche nach ihm hieb, schwingt er sich auf eine Gartenmauer und von dort auf den Ast eines Apfelbaumes. Vor Freude schüttelt er den blühenden Baum, sodass der Wagen im Vorbeifahren ganz von Blüten verschneit wird, ein Mädchengesichtchen guckt neugierig aus dem Fenster, dann verliert er Hut und Bündel und stürzt zwischen den Zweigen in den fremden Garten hinab, wo unten sogleich ein lauter Schrei ertönt.






