Auf meines Kindes Tod
- Erstveröffentlichung
- 1837
- Seiten
- 6
Über dieses Buch
Was ist mir denn so wehe, beginnt das Gedicht, es liegt ja wie im Traum der Grund schon, wo ich stehe, während die Wälder von der dunklen Höhe kaum noch säuseln. Im zweiten Teil klagt der Sprecher, dass die Nacht keine Ruhe hält, dass die Glocken und der leise Wind im Wald jede Nacht von neuem um sein liebes, süßes Kind klagen, und dass sein Herz beim letzten Todeskuss nicht brechen konnte, sodass er nun wie im Wahnsinn in irren Liedern sprechen muss. Im dritten Teil ist es bereits tiefe Nacht, die Lampe brennt düster, das Bettlein ist gemacht, nur die Winde gehen wehklagend um das Haus, während die Eltern einsam drinnen sitzen und oft hinauslauschen, als müsste das Kind leise an die Tür klopfen, sich nur verirrt haben und nun müde zurückkommen; wir armen, armen Toren, heißt es am Ende, wir irren noch im Dunkel, du aber fandst dich längst nach Haus.
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Angaben zum Buch
- Erstveröffentlichung
- 1837
- Seiten
- 6
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen