Inshalla
Inshalla
Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 34 Teile geteilt.
Angelika Avauge
Inshalla
Es ist allen aufrechten Menschen gewidmet.
Inshalla
Vorwort
Du hast ein Buch angeklickt, das tatsächlich nicht von mir allein geschrieben wurde, was sich jedoch auch für mich erst im Laufe der Zeit raus kristallisierte.Teilweise ist es etwas sprunghaft geschrieben, was meinen Eingebungen geschuldet ist. Wer bereit dazu ist, sich trotz allem auf den Inhalt einzulassen, wird auf passive Weise an äußerst wundersamen Ereignissen teilnehmen können und ich verspreche keinesfalls zu viel mit dieser Voraussage. Wer dann auch aktiv teilnehmen möchte, möge bitte die kleinen Schritte beachten, die diese Welt durchaus verändern könnten... Ich hatte nur dieses Buch zu schreiben. Nur ist gut. Seit über fünfzehn Jahren schreibe ich an ihm. Im ersten und auch zweiten Teil habe ich sehr viele Erlebnisse, die mir zuteil wurden, ausführlich und in allen Einzelheiten geschildert. Daher wurden diverse Ereignisse von mir im dritten und auch vierten Teil lediglich... in Kurzfassung wiederholt. Steinstücken beispielsweise... aber auch andere Erlebnisse. Eines wie das andere klingt übrigens... schlicht unglaubwürdig, Klingt! Es ist jedoch jedes Wort wahr, das ihr zu lesen bekommt. Wäre dem nicht so, hätte ich nicht den leisesten Grund gehabt, es zu schreiben. Auch während des Schreibens, insbesondere während des vierten Teiles, geschahen... Dinge... für die es nun mal keine rationale Erklärung gibt. Denn wer an Wunder glauben kann, für den gescheh`n sie irgendwann... Glaubst du noch an Wunder? Oder bist du völlig desillusioniert? In beiden Fällen kann ich dir nur empfehlen, dieses wirklich außergewöhnliche Buch zu lesen, denn es dürfte deinen Blick auf diese Welt verändern... und zwar auf höchst wundersame Weise. Ich kann jeden beruhigen, der mit Gott, Spiritualität und Esoterik eher nichts am Hut hat, denn in diesem Werk ist es uns beiden geglückt, Realität und Spiritualität miteinander zu verbinden. Lasst euch überraschen! Und das werdet ihr sein... das werdet ihr sein...
Mir persönlich ist es wichtig, alle meine Leser wissen zu lassen, dass dieses Buches meine ureigenste Huldigung und meinen allertiefsten Respekt ausdrückt gegenüber Menschen, wie Alexandros Panagoulis ein Mann, ein Mensch war. Oder auch ein Hans Litten, der Hitler vor Gericht anklagte und nach Machtergreifung der Nazis in verschiedenen KZ`s gequält und ermordet wurde, ein Professor Huber, dessen Wortbrillanz die Gerichtsbestie Freisler verstummen ließ, Georg Elser, der als Allererster ein Attentat auf Hitler verübte und der kurz vor Kriegsende im KZ Dachau hingerichtet wurde, Hans und Sophie Scholl, einem Dietrich Bonhoeffer, einem Alexander Schmorell und gegenüber allen anderen aufrechten Menschen, die einst lebten. Und leben. Ihnen allen widme ich dieses Buch.
In diesem Buch informiere ich meine Leser, dass mir eines Tages auffiel... was meines Erachtens in der Baumkrone zu erkennen ist... und stelle daher die beiden betreffenden Fotos rein. So mit könnt ihr selber sehen...
Teil 3 – schreibt sich auch nicht von alleine. Ich hab mal wieder ne etwas längere Schreibpause eingelegt, weil... jetzt kann ich es ja wenigstens auf meinen kaputten Rechner schieben. Was natürlich nicht ganz der Wahrheit entspricht. Ne Woche später stand ja schon wieder ne Leihgabe auf meinem Schreibtisch... und dieser Laptop steht ja auch grad vor mir. Gott, vermisse ich meinen Monitor! Angie hat mir einen Wunderschönen geschenkt. Schön groß... wegen meiner Augen, vielmehr Sehkraft... det lässt janz schön nach alles... Egal, darüber wollt ich ja gar nicht schreiben. Spielt eh keine Geige. Kann ja schließlich blind schreiben. Wer, dank Handy und PC inzwischen nicht? Syrien lässt mich gedanklich einfach nicht los... dieser grauenhafte Krieg da unten... das unermessliche Leid der Bevölkerung... die Realität aller dort unten lebenden Seelen, außer Assad und seinen Höflingen. Denen mangelt`s natürlich nicht an ihrem Kaviar... auch nicht in diesen Zeiten. Damals mussten die gekrönten Häupter wenigstens mit aufs Schlachtfeld raus und wenn sie zehn Harems mit im Schlepptau hatten und es ihnen auch sonst an nichts fehlte in ihren königlichen Zelten... egal,, wenigstens zogen sie mit raus aufs Schlachtfeld. Heute? Interessiert sie nur noch, ob sie ihr feudales Leben weiter führen können dort in ihrer Heimat, oder ob sie sich in ihren Privatjet begeben müssen, um in einer neuen Heimat samt ergaunertem Vermögen zu landen.... das ist ein Riesenfehler, dass sie heutzutage nicht mehr mit raus auf`s Schlachtfeld müssen.... In Syrien wär längst Frieden, würden diesem Assad auch mal die Kugeln um die Ohren pfeifen.... tun sie aber nicht. Leider. Und noch besser wär natürlich...ups, an der Stelle endet, glaub ich, die Meinungsfreiheit. Oder darf ich etwa laut, vielmehr schwarz auf weiss äußern, dass es mir am liebsten wär, wenn den ne Kugel genau in`s Herz treffen würde? Frag ja bloß mal höflichst... Aber dazu steh ich, das sag ich euch: Weg mit den Diktatoren dieser Welt! Wie, ist mir relativ egal, Hauptsache weg! Auch, wenn es inzwischen vierzig... nee, nee, wollen mal nicht übertreiben, fünfunddreißig Jahre her ist, hab ich keinesfalls vergessen, was Alekos seinerseits über das faschistische, griechische, damals amtierende Staatsoberhaupt Papadopolous sagte. Nämlich, dass man sich nicht von seinem menschlichem Äußeren täuschen lassen dürfte... Alekos erkannte das Monster in diesem... in dieser Existenz. Und, weiter gedacht, diesen zu töten wär sogar eine Pflicht! Alexandros Panagoulis war ein wirklich pflichtbewusster Mann. Hochintellegent dazu. Und verdammt gutaussehend! Erfuhr ich allerdings erst fünfundzwanzig Jahre später, als ich mal Fotos von ihm, dank Internet, ausdruckte. Total mein Typ. Das ja sowieso, aber eben auch optisch. In diesen Mann hätte ich mich allerdings auch verliebt, wenn er wie... keine Ahnung... wie der Glöckner von Notre Dame ausgesehen hätte. Gut, das ist jetzt natürlich etwas überzeichnet, moderneres Wort für übertrieben, aber ihr versteht mich schon... Alekos hatte einfach eine einmalige Persönlichkeit... die mich mit Sicherheit wie ein Magnet angezogen hätte. Allerdings war ich damals elf und lebte in München, hatte keinen blassen Schimmer von ihm, als ein gedungener Killer ihn in Griechenland ermordete. So mitte Dreißig rum war er damals. Und Abgeordneter des griechischen Parlaments und natürlich nutzte er diese Stellung, um die durchaus noch immer aktive griechische Junta zu bekämpfen... die schickten ihm ja auch diesen gedungenen Killer auf den Hals... mögen alle Beteiligten dieses Mordes für alle Zeiten in der Hölle schmoren dafür. Auf EWIG! Na gut, da gibt`s so einige, für die ich diesen „frommen“ Wunsch hege, einschließlich kirchlichen Würdenträger. Wenn wir schon mal dabei sind. Na, ist doch wahr! Sollen die Teufel dieser Welt auf ewig in der Hölle schmoren. Da gehören sie hin! Teufel gehören in die Hölle. Wohin denn sonst? Und einen Menschen, einen solch einmaligen Menschen wie Alekos zu ermorden, war eine ausgemachte – da braucht man ja bloß noch ein h davor setzen und schon hat man`s – Teufelei. Wieso wurde Alekos übrigens bis heute nicht heilig gesprochen? Werter Vatikan, die Frage geht an euch. Bedenkt, dass Jesus gewissermaßen der erste überlieferte Widerstandskämpfer, pazifistisch, aber das schließt sich ja nicht aus, in der menschlichen Geschichte gewesen ist und wenn Menschen verdient haben, heilig gesprochen zu werden, dann ja wohl seine Nachfolger. Sollte man ja wohl eigentlich annehmen, aber die Kirche hat da natürlich andere Kriterien.... irdische... äußerst irdische... . Um Wahrhaftigkeit geht`s jedenfalls nicht dabei, sondern ausschließlich um kirchliche Interessen. Und die bestehen nun mal darin, ihren ohnehin schon unermesslichen Reichtum noch weiter anzuhäufen... verfluchte Heuchler! Der Vatikan ist die reichste Institution dieser Welt und was tun die Brüder für die Flüchtlinge heutzutage? Nichts! Sie tuen nichts. Geht sie nichts an. Ihr Oberhaupt, der Papst, appelliert ab und zu an die Weltgemeinschaft, Frieden und Gerechtigkeit herzustellen, aber das sind doch echt bloß Worthülsen. Diesen Begriff verwendet man... bei... leeren Worten. Wenn es gar nicht von Herzen kommt. Noch nicht mal ernsthaft angedacht ist. Klingt halt schön. Nur deswegen sagt man`s. Ist halt für die Öffentlichkeit bestimmt... intern wird anders geredet... knallhart die Interessen ihrer Institution in den Vordergrund... na, ist doch wahr! Kann ich doch nichts dafür, dass das solche Heuchler sind. Und erkenne sie an ihrem Handeln. Und an nichts anderem! Erkenne jeden – JEDEN – an seinem Handeln. Auch mich... ich bin da nicht ausgenommen. "Und deiner Unterlassenen..." Es verfolgt mich regelrecht. Zu Recht! Wenn ich nichts anderes zu tun habe, als dem Herrgott seine Zeit zu stehlen. Das geht ja dann Wochen... wenn nicht sogar Monate. Leb komplett sinnfrei durch den Tag... ob ich existiere oder auch nicht, ist dann immer genauso maßgeblich, wie ein umgeworfener Sack Reis in China. Und der ist sogar maßgeblicher! Und in solchen Phasen verfolgt es mich regelrecht. Und deiner Unterlassenen. Karma ist die Summe deiner Handlungen... und deiner Unterlassenen! Unmittelbar nach dem Wachwerden krieg ich diese Hammer-Ansage und drei Stunden später liegt diese Geldbörse auf dem Tresen... das muss man sich mal vorstellen! Wer jetzt an purem Zufall glaubt... ach, soll doch jeder glauben, was er will. Hauptsache, man schadet wenigstens keinem anderen damit. Und mir persönlich ist doch egal, ob irgendwelche mir fremde Menschen das als Zufall ansehen oder mehr darin sehen. Ich jedenfalls hab`s kapiert! Umsetzen... nun ja, mit dem Umsetzen hapert`s halt noch ein bisschen. Ja, mein Gott, ich bin halt bloß ein kleiner Mensch... noch dazu mit sehr begrenzten Möglichkeiten. Nur die Sprache. Ist mir wie ein Freund. Als damals die Hieroglyphen ihren Sinn freigaben... war ja wirklich, als wenn plötzlich ein Vorhang zerrissen wurde und ich konnte plötzlich sehen, was sich hinter dem Vorhang verbarg... ich weiss auch nicht... aber an diesem Tag schloss ich ganz einfach mit der Sprache an sich eine... so eine Art... na ja, halt Freundschaft. Vertrautheit. Öffnete meinen Geist für Wortverwandtschaften... in welchem Sinn es zueinander steht... neulich erst hatte ich doch so ein Worterlebnis mal wieder... um welches Wort ging es denn da gleich wieder? Sch... ade, fällt mir grad nicht ein. Öffnete meinen Geist! Das bedeutet nicht, dass ich damals, als ich dieses Erlebnis hatte, gleich die Zusammenhänge erkannte. Das bildete sich erst, wenn ich mich so zurück erinnere... mit fünfzehn, sechzehn ungefähr fing ich damit an. Oder fing es an. Ach ja, genau. Es ging um das Wort bitte. Gottseidank ist mir das so schnell wieder eingefallen. Wie würde ich denn sonst dastehen? Jedenfalls bitte. Wem fiel es auf? Mir ja auch nicht, bis eben vor kurzem. Welche Wortverwandtschaft besteht bei diesem überaus wichtigem Wort? Begriff, verbale Verstärkung. Egal, wie man es nennt. Welche? Jetzt kommt`s! Tuuusch... bitte! Denkt doch selber noch mal ganz kurz angestrengt darüber nach... ich möchte euch ja bloß die Chance geben, dass ihr doch selber drauf kommt... denn Wortverwandtschaften sind elementarer, als den Menschen wirklich bewusst ist... oh bitte! Denkt ganz kurz selber angestrengt... na? Bitter. Das Wort bitter bildet hier die Wortverwandtschaft zu bitte. Warum wohl? Hat allerdings weniger mit der Neuzeit, Sprache allgemein, als mit ihrem Ursprung – ist doch logisch! - zu tun und mehr brauch ich ja wohl nicht zu verraten. Es birgt eine Lebensweisheit, die allerdings bis in die Jetztzeit hinein reicht und die auch in der Zukunft Gültigkeit haben wird. Oh bitte – das liegt doch nun wirklich regelrecht auf der Hand. Man muss ja nur berücksichtigen, dass die Lebensverhältnisse der Menschen, zumindest in unseren Breitengraden, sich gravierend geändert haben. Sprache bildete sich heraus, als die Menschen noch in einem nackten Existenzkampf lebten. Es begann mit dem Laut Gr... aus Gr wurde Gra und aus Gra... wurde Gral. Die damals Beteiligten lauschten ja selber völlig ungläubig diesen noch nie gehörten Lauten und es erfüllte sie mit einer tiefen Freude, zu entdecken, dass ihr Mund noch zu etwas anderem gut, als zum Essen war und voller Freude bemühten sie sich immer wieder, neue Laute aus ihrem Mund herauszuholen. Voller Stolz artikulierte ein Vierter in der Runde den Laut "Grak" und ein Fünfter hörte den dennoch deutlichen Unterschied zu Gral und Gra. Ruckartig hob er sein Kinn, direkt in Richtung zu dem Vierten und artikulierte einen ähnlich klingenden Laut wie "Gruk", dann wandte er sich sofort dem Fünften zu und artikulierte "Grk" und jeder der dort Anwesenden begriff intuitiv, was ihr Kollege hier ausdrückte. Auch sie echoten jetzt diese beiden Laute, um auszudrücken, dass die beiden von nun an, sich nicht mehr nur durch ihren Geruch unterschieden und zeitgleich spürten sie in sich das unweigerliche Verlangen, ebenfalls mit einem eigenen Laut ausgestattet zu werden. So wie Tausende von Jahren später das Feuer die Zivilisation der Menschheit einleitete, leitete damals die Entdeckung der Möglichkeit von verschieden klingenden Lauten die Verstandesbildung bei unserem Urst-Ahn ein. Jeder von den ... fünfzehn Anwesenden... wollte einen eigenen Laut und dieses einzigartige, intuitive Verlangen zwang sie... wobei sie jeder neue Laut mit Freude erfüllte, jeden einzelnen von ihnen... immer weitere neue Laute zu erzeugen. Bis wirklich jeder von ihnen einen eigenen Laut hatte Und in diesem Verhältnis stehen Verständigung und Verstand zusammen. Es zeigt sich unübersehbar in unserer Sprache. Verständigung leitete die Verstandesbildung bei unseren Urst-Ahnen ein. Von Generation zu Generation, unmerklich, aber in der Gesamtheit ein Quantensprung der Menschheit, bildete sich durch die Sprachbildung unser Verstand aus, also der unserer Urst-Ahnen. Da wurde der Baustein unseres Verstandes gelegt. Aus dem Laut Gr... und übrigens ist das der geheime Ursprung des heiligen Grals. Sofern ich richtig liege mit diesem Buch...denn ich verspüre nicht das geringste Bedürfnis in mir, irgendwas für mich behalten zu wollen. Warum denn? Wer hat denn was davon? Das Erbe der Menschheit zeigt sich nicht nur in der Archäologie, dort auch, aber nicht nur, sondern auch in ihrer Sprache. Warum wurde der Mensch, wie er geworden ist? Mit all seinen mannigfaltigen Wesenszügen? In unserer Sprache liegt der Ursprung dieses komplexen Vorgangs. Mit jedem weiteren unterscheidbaren Laut... bildeten sich die Ur-Steine unserer Gehirnzellen. Jeder weitere Laut entsprach einem weiteren Baustein des Urst-Verstandes. Die Entdeckung der Sprache leitete die Menschwerdung ein. Das Feuer Jahrtausende später die Zivilisation von ihr. Ich bin nicht allwissend. Ganz bestimmt nicht. Ich weiss auch nur, was er mich wissen lässt. Also Dinge, die ich sonst gar nicht wissen kann. Woher denn? Ja, na klar – Daddy weiss natürlich schon... Alles, ganz einfach Alles... und lässt mich ganz sicher nicht alles wissen, könnte mein Verstand ja auch gar nicht packen, aber halt das eine oder andere... von dem er will, dass die Menschen es erfahren... gibt er mir quasi ein, wenn ich schreibe.... Daddy`s Tippse bin ich dann quasi. Bloß seine Tippse. Also eine Tippse. Ich schreibe bloß Eingebungen nieder. Worauf ich hinaus will... er redet mit jedem Menschen, wirklich mit jedem Menschen. Das ihn viele jetzt nicht hören... ist nicht seine Schuld und darum geht`s auch gar nicht. Es ist ganz einfach nichts Besonderes, dass Gott mit einem redet. Und wir mit ihm. Das ist nichts Besonderes. Ich tue hier also echt nichts besonderes und es würde mich nur beschämen, echt!, und steht auch im Widerspruch zu meinem Denken...
... wenn man mich deswegen zu was Besonderem erklären würde. Ich weiss es ja wohl selber am besten... und wenn ich ganz ehrlich bin, also schonungslos ehrlich, muss ich... weiss ich doch... dass er sich, glaub ich, ein bisschen mehr von meiner Existenz versprochen hat... dass ich etwas disziplinierter bei dieser Sache bin... aber ich bin nun mal nur so ein kleiner Mensch... und deswegen... aber ich arbeite ja schließlich an mir. Immerhin... drei ganze Seiten heute geschrieben! Drei! Wahnsinn! Ich mein, wenn man bedenkt, dass ich oft genug wochenlang nicht eine einzige Seite schreibe... sind drei volle Seiten echt Wahnsinn. Und es juckt mir sogar irgendwie in den Finger, noch ein paar Seiten fertig zu kriegen. Irgendwie bin ich heute sogar mit ein bisschen Freude bei der Sache... Klar... ich hab ja heute auch mit Alekos begonnen... und natürlich löst sein Schicksal bei mir keine Freude aus... jedoch hat dieser Mann die ausgefeiltesten Wesenszüge, die reinsten Wesenszüge verkörpert... die höchste Stufe, die ein Mensch erreichen kann, wohlgemerkt ein Mensch!, steht echt mit einem Dietrich Bonhöfer, Hans Litten.... was Alekos unter ihnen allerdings einzigartig auszeichnet, war sein direkter Kampf, den er unerschrocken – und das ist eben keine Mär, sondern wissen die Beteiligten nur zu gut selber – mit seinen Peinigern aufnahm. Kraft seines göttlichen Verstandes! Eine andere Waffe hatte er nicht, nutzte sie jedoch auf höchst effektive Weise. In solch einer Situation! Wenn du der Folter unterzogen wirst... mit nicht zu ertragenden Schmerzen konfrontiert wirst, aber du musst sie ja ertragen.. und in solch einer Situation mit dieser geistigen Klarheit seine Sinne zu bewahren und einzusetzen, um ihnen ihre eigene Erbärmlichkeit vor Augen zu führen... erfordert solch ein Kampf in solch einer Situation... geradezu übermenschliche geistige Kräfte... Aleko`s steht für mich auf der Jesus-Stufe und das ist nun mal die allerhöchste Stufe, die ein Mensch erreichen kann. Auch er verleugnete nicht eine Sekunde während seiner grausamen Inhaftierung sein persönliches Menschenbild. Nicht in einer einzigen Sekunde während seiner... wie lange war er inhaftiert? Fünf Jahre? Bis er halt amnestiert wurde, was er übrigens ablehnte. Er, der bereits über drei Jahre in so eine Art Grab eingesperrt war.... lehnte die von Papadopoulus unterzeichnete Amnestiegewährung ab... sieben, es waren sieben Jahre, die er insgesamt einsaß... spielt ja keine Rolle... wer von uns würde... wäre dazu in der Lage, die vor uns liegende Freiheit abzulehnen, wenn wir in so eine Art Grab existieren müssen... wer? Den möchte ich sehen! Alekos widerstand auch dieser Verlockung. Erst nach reiflichem Überlegen... schrieb, kratzte er in die Wand seines Zellengrabes "ich werde beweisen" und nur aus diesem Grund willigte er in seine Freilassung ein. Auf sehr amüsante Art und Weise. "Jungs, dann müsst ihr mich auf einer Sänfte wie einen König zum Begnadigungsausschuß hintragen... sonst weigere ich mich, zu unterschreiben!" Also trugen die Wärter ihn auf einem Schemel, der wurde kurz umfunktionalisiert zu einer Sänfte, ihn zu diesem Begnadigungsritual. Schwach in Erinnerung ist mir auch, dass Alekos während dieser Zeremonie... seine Verachtung für die Handlanger, die ihm irgendwas erzählen wollten, von wegen Papadopoulus und in seiner unermesslichen Gnade usw. zum Ausdruck brachte. Er beleidigte sie auf`s Übelste... aber die hatten ja nun mal die Anweisung von höchster Stelle, ihn freizulassen, also nahmen sie auch das hin...Am selben Tag seiner Freilassung begegneten sie sich: die Journalistin, wegen ihrer Artikel war er in den Hungerstreik gegangen während seiner Inhaftierung, ja, und eben diese Journalistin, die nur einmal kurz von ihm Notiz genommen hatte, als sie las, dass ein griechischer Offizier während der Militär-Gerichtsverhandlung selbst gefordert hatte, erschossen zu werden und der allgemein diesem Gericht todesmutig entgegen trat... damals, als Oriana Fallaci diese kurze Zeitungsnotiz las... ja, nahm sie halt kurz Notiz von ihm... ja, und vier Jahre später oder so, am Tag seiner Freilassung, trafen sie zum ersten Mal wegen eines Interviews zusammen... und Oriana Fallaci war etwas irritiert wegen seiner souveränen Selbstsicherheit... seinem Charme... seiner geistigen Brillianz.... Wenn man ein Folteropfer trifft, erwartet man nicht unbedingt diese Eigenschaften... und schon gar nicht gebündelt. Sogar Humor zeigte er... tja, und das brachte diese erfahrene Polit-Journalistin etwas durcheinander. Er flirtete ja auch ziemlich ungeniert mit ihr... ja, mein Gott. Ich versteh` das schon. Das Gefühl tiefer Verbundenheit brachte er ihr doch schon während seiner Inhaftierung entgegen... er erkannte in ihr eine Seelenverwandte. Diese Frau war ihm geistig ebenbürtig und solch eine Frau war ihm vorher nie begegnet und nun saß sie vor ihm... in ihrer unübersehbaren Schönheit... jede Faser seines Herzens sagte ihm, dass in ihr... d i e Frau vor ihm saß... er war sich dessen – wie gesagt – mit jeder Faser seines Herzens sicher und daher war es das Natürlichste der Welt für ihn... gehören allerdings zwei dazu und sie brauchte schon noch etwas mehr Zeit... aber kommt ja nun mal immer und überall zusammen, was zusammen gehört. Auch die zwei damals. Ein unschlagbares Paar! Zusammen eine wirklich bedrohliche Kraft für die griechische Junta, die insgeheim noch immer am Ruder war. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, seine Biographie zu lesen, die sie nach seinem Tod zu Ende schrieb, aufgrund ihres Wissens und seiner Notizen... ich hab ein paar Bücher von ihr gelesen und "Ein Mann" ist das mit Abstand beste Buch von ihr... ein Mann. Treffend. Ein einzigartiger Mann. Es hätte ihm nicht so gut gefallen, deswegen ließ sie das einzigartig weg. Aber es schwingt trotzdem mit. Ein Mann.... sogar Vicky Leandros, Ihre Durchlaucht Herzogin von Soundso, hat ihm ein Lied gewidmet! Jeder Grieche weiss, wen sie besungen hat... nee, obwohl, nicht jeder. Alekos ist sogar in Griechenland schon ganz schön traurig in Vergessenheit geraten... sicher nicht bei Leuten mit politischem Bewusstsein, aber so allgemein in der Bevölkerung... das hat mich ja damals schon regelrecht entsetzt, als ich das feststellen musste, während meines damaligen Aufenthaltes in Makrigalous. Aleko`s darf nicht und das niemals in Vergessenheit geraten. Menschen wie er dürfen ganz einfach niemals vergessen werden. Sie alle haben für die Menschheit, global gesichtet, eine einzigartige Bedeutung. Und was mich wirklich schmerzt und traurig macht... ist die Unfassbarkeit, dass eine Persönlichkeit wie Alexandros Panagoulis heutzutage als Terrorist, wahrscheinlich Top-Terrorist gelten würde... na klar! Attentat auf das Oberhaupt... da wären sie sich aber ganz schnell einig... na klar – Terrorist, was denn sonst? Jeder und jede, die Gewalt anwenden, sind Terroristen. Was denn sonst? Nein, in Diktaturen sind es nach meinem Dafürhalten Widerstandskämpfer, so lange sie das Leben Unbeteiligter nicht mit in Kauf nehmen bei ihren Attentaten. Wäre sein Attentat geglückt – die Bombe detonierte leider zwei Sekunden oder eine zu spät – klar, wär auch sein Chauffeur mit drauf gegangen, aber nen Diktator durch die Gegend zu kutschieren... dem überhaupt zu dienen, egal in welcher Funktion... verneint ihre Unbeteiligtheit. Sie sind beteiligt... wenn auch nur als kleines Rädchen im Fascho-Getriebe, aber es sind mit Sicherheit keine unschuldigen Unbeteiligten. Aleko`s hatte keine andere Möglichkeit, dieses Oberhaupt zu beseitigen... und so plante er dieses eine durchführbare Attentat akribisch. Ließ nichts, aber auch gar nichts außer acht. Auch nicht, natürlich nicht!, dass der Chauffeur mit drauf gehen würde... aber der war nun mal kein Unbeteiligter und es ließ sich nun mal nicht vermeiden... es galt, der Krake den Kopf abzuschlagen... es musste sein. Papadopoulus putschte am 20. April... na, alles klar? Nein? Hitlers Geburtstag! Das war natürlich kein Zufall... genauso wenig wie der Anschlag am 11 September in Amerika. Das war genauso wenig ein Zufall. Klar waren das Verbrecher. Osamabinladen samt seiner Handlanger. Gnadenlose Verbrecher... sind ja Terroristen nun mal immer... skrupellos, mitleidslos... ja, das seh ich so! Und jeder normale andere Mensch. Das lässt jetzt allerdings außer acht, dass Bin Laden in seinem blinden Fanatismus nun mal jeden Amerikaner als schuldig betrachtete. Folglich, egal wie viele Opfer es geben würde, würde es nicht ein einziges unschuldiges – in seinen Augen! unschuldiges Opfer geben und von daher betrachtete Bin Laden, aus seiner kranken Wahrnehmung heraus, diesen Anschlag als durchaus heroische Handlung. Heldenhafte Handlung. Er selbst hielt sich für einen heiligen Helden... er tat das einzig Richtige. In seiner eigenen Gedankenwelt... so wie er die Dinge sah... bekämpfte er lediglich das Böse. Amerikaner verkörperten für Bin Laden schlicht das Böse... der Putsch gegen Salvador Allende am 11.09.73 und was dann in Chile passierte... da brach wirklich die Hölle aus, zumindest für die Gefangenen... das muss den damaligen, noch jungen Bin Laden schwer beeindruckt haben. Bestärkte ihn in seinem Schwarz-weis-Denken... Pinochet tauchte damals ganz Chile in Blut, das wollen wir doch bitte nicht vergessen... und sein Anschlag am 11. September sollte nur verdeutlichen, dass er das Böse bekämpfte. Vielleicht gibt oder gab es sogar Notizen dazu von Bin Laden, aber die verschwanden wohl auch auf den Meeresgrund. Warum?... was niemand weiss, macht keinen heiss... und die unrühmliche Rolle der Ami`s, vielmehr Nixon-Regierung seinerseits in Chile... wurde öffentlich nie thematisiert. Daher fehlt der Bezug zu diesem Datum. Was den Putsch in Chile angeht...der am 11.9. 1973 erfolgte, ist die Rechnung offen geblieben. Kein Amerikaner wurde jemals wegen seiner Beteiligung angeklagt. Nicht einer! Wir reden hier von Menschenrechtsverletzungen allerschlimmsten Ausmaßes. In den Siebzigern, unter Nixon, mischten sie bei jeder noch so blutigen Schweinerei in Südamerika mit... immer mit dem Ziel, Coca Cola und Burger King in diese Regionen zu tragen und weitere amerikanische Firmen, Großfirmen reinzubringen. Da wohnen überall potenzielle Kunden... das bedeutet weitere Maximierung ihrer Profite... es ging in Wirklichkeit wirklich um nichts anderes. Und dafür nehmen oder nahmen sie zumindest gnadenlos Opfer in Kauf... tja, und wurden nie zur Rechenschaft deswegen gezogen. Bis heute nicht. Erklären sich aber nichtsdestotrotz zu der besseren Sorte Mensch... sie kämpfen schließlich für die Freiheit. Überall. Auf der ganzen Welt. Immer, wenn sie irgendwo einmarschiert sind, ging es offiziell um Freiheit und Demokratie. Da kannste echt das Kotzen kriegen angesichts dieser Heuchelei. Es ging immer nur um Rohstoffe, um Profit. Den Amerikaner ging es noch nie um andere Werte... Geld, Kapital... das ist ihr Götze. So ist dieses Land geprägt. Seit Generationen. Geld wird angebetet. Über Menschen gestellt. Ein Mensch ohne Geld und ohne Besitz ist in Amerika nichts wert und so sehr viel anders ist das eigentlich auf der ganzen Welt nicht. Egal, wo du hin siehst... ein Mensch ist nichts wert, wenn er nichts hat. Wenn er ein armer Schlucker ist. So ist es doch. Sind ja auch meistens nicht so hübsch anzusehen. Diese Menschen, diese armen Schlucker. Unangenehm riechen tun sie oftmals auch noch... na, ich zieh mir so einen Duft auch nicht gerne rein, aber wenn mal ernsthaft diese Armutsgeschichte angegangen werden würde... würden - ginge es nach mir – alle Menschen dieser Welt Lebensverhältnisse haben, die körperliche Hygiene mit einschließt. Dann würde auch keiner mehr stinken! Aber solange Lebensverhältnisse zum Himmel stinken, wird es natürlich auch die entsprechende Materialisation geben. Angie erklärte mir neulich, dass es schlicht nicht möglich sei, aus komplizierten ökonomischen Gründen, dass es allen Menschen auf der Welt gut gehen könne... unser Reichtum basiere ja auf der Armut der dritten Welt etc... also soviel ich weiss und scheissegal, auch wenn ich deswegen für total naiv gehalten werde... gilt erst mal: nichts ist unmöglich NICHTS! Wenn ich es wirklich will... finde ich auch einen Weg, was auch immer zu realisieren. Es liegt am mangelnden Willen der Mächtigen. So seh ich das. In meiner Naivität, mag ja sein, aber wenn ich mitkriege, wie mit Nahrungsmitteln spekuliert wird an den Banken, nur damit sie noch ein paar Milliarden mehr einstreichen können und die Brotpreise deswegen in unverhältnismäßige Höhen steigen, die von der armen Bevölkerung eben nicht mehr bezahlt werden können... dann kann mir doch niemand erzählen, dass das quasi auf einem Naturgesetz beruhen würde, dass ein Drittel der Menschheit hungern muss... Es liegt an der verdammten Profitgier der ersten Welt, an diesem Scheissegoismus und nichts anderes. Hauptsache, mir geht`s gut! Daran liegt`s und nicht an irgendwelchen ökonomischen Gegebenheiten. In der ersten, in der sogenannten ersten Welt leben sie – gemessen an den Lebensverhältnissen der Durchschnittsbevölkerung in der sogenannten dritten Welt – in Saus und Braus. Sogar ein Hartz-IV-Bezieher lebt fürstlich, verglichen mit ihren Lebensverhältnissen... und ich lasse mich nicht davon abbringen, dass der Reichtum dieser Welt nur etwas gerechter verteilt sein müsste auf der ganzen Welt... und schon bräuchte wirklich niemand mehr hungern. Es liegt einzig und allein am mangelnden Willen der Mächtigen, an ihrer Gleichgültigkeit gegenüber den Hungernden... Hauptsache, sie können jeden Tag dinieren, essen gehen. Hauptsache, ihnen geht es gut... diese verdammte Gleichgültigkeit, dieses Nicht-mit-fühlen können... hey, vielleicht sollten mal alle Regierungsmitglieder dieser Welt, einschließlich ihrer Häuptlinge... mal drei Tage, nur drei Tage!, nichts zu essen kriegen.... und abgestandenes Wasser kriegen sie obendrauf... oh, ich bin mir sicher, dass sich danach ganz schnell was ändern würde... dann wissen sie nämlich, wie schmerzhaft sich der Magen zusammenkrampft, wenn die Nahrung ausbleibt... aber Regierungsmitglieder, und das weltweit, entstammen in der Regel schon mal aus der zumindest gehobenen Mittelschicht. Deswegen war es ihnen ja auch möglich, irgendwelche elitären Schulen zu besuchen, wo sie gewissermaßen schon mal auf ihre Zukunft vorbereitet wurden... hungern musste jedenfalls noch nie einer von ihnen und irgendwie impft man die alle, dass es gewissermaßen von Gott gewollt sei, dass es ihnen so verflucht gut geht und andere nichts zu fressen haben. Und sie glauben es. Nur zu gerne sogar. So beruhigt man sein Gewissen, sofern man überhaupt ein`s hat.... aber das ist nicht die Wahrheit! Es ist nicht von Gott gewollt, dass es diese gravierenden, zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten hier auf Erden gibt. Diese Erde verfügt über unendliche Rohstoffe... selbst Länder, denen es vielleicht daran fehlt oder mangelt... ja, mein Gott, die anderen Regionen haben doch genug... der, der hat, der gibt und der, der nichts hat, oder erstmal nichts hat, nimmt. Das ist eine Gesetzesmäßigkeit hier auf Erden. Und es ist weitaus angenehmer, in der Rolle des Gebenden, als in der Rolle des Nehmenden zu sein, wenn man gerne gibt. Wer damit ein Problem hat... tja, der hat natürlich ein Problem. Die Reichen geben den Armen. Fünfundzwanzig Prozent ihres Vermögens. Ab zehn Mille auf dem Konto, egal welchem sind`s noch fünfzehn Prozent. Na, deswegen muss Familie Quandt und wie sie nicht alle heissen, ja nicht aus ihrem Palast ausziehen. Bei Fünf Mille sind`s nur noch zehn Prozent... jeder darunter gibt freiwillig, was er geben will oder auch nicht und das machen wir weltweit so! Weltweit. Und dieses gigantische Vermögen, das dann zusammen kommen würde, wird in Getreide, Bäckereibetriebe-Aufbau, schafft ja auch Arbeitsplätze! Und zwar weltweit eingesetzt. Brot – Grundnahrungsmittel. Kühe, Schafe, Viehzucht... dort, wo es möglich ist. Natürlich sollen die Menschen langfristig unabhängig von Hilfen werden. Wenn sie sich dann gegenseitig helfen, ist das was anderes. Dort, wo Menschen nicht hungern, sind sie immer sehr kreativ, produktiv... haben sie einen Schaffensdrang. Ist der Hunger gestillt, kann man sich geistig ja auch anderen Dingen zuwenden. Mit Hunger... unmöglich. Fehlt Wasser? Dann leg ich halt Wasserleitungen dorthin. Wo ist denn das Problem? Es liegt wirklich nur am fehlenden Willen. Mir doch nicht! Aber wie ich diese Welt gerne hätte, interessiert ja keine... keinen.. Diese Welt, diese Erde gehört allen Lebewesen auf ihr. Nicht nur den Reichen. Das ist rein von Menschen erdacht. Dass diese Welt verkäuflich sei... was der Mensch herstellt, mit seinen Händen, das darf verkäuflich sein.... aber niemals die Naturelemente. Erschaffe ich aus ihnen etwas, Strom zum Beispiel, darf es wieder verkauft werden. Wasser ist Natur. Pur. Das Grundelement, auch wieder ein Grundbaustein unseres Lebens... wir selber bestehen aus... über siebzig Prozent Wasser! Stammen ja auch aus ihm... deswegen ja auch unsere noch immer schwach entwickelten Schwimmhäute zwischen den Fingern. Wasser hätte niemals, niemals privatisiert werden dürfen. Das war ein wirklich schweres Vergehen gegen unseren geistigen Vater. Wir sind alle, ohne Ausnahme!, mit seinem Segen auf diese Welt gekommen. Hier liegen die Grundlagen des Paradieses... hier auf unserem Planeten. Hier, auf unserer Erde sollen wir es errichten und nicht nach unserem Ableben. Erwartet es uns... Blödsinn! Einzig und allein unser Karma bestimmt, in welche Jenseits-Sphäre wir nach Verlassen unseres Körpers hinkommen... dort wartet genauso wenig ein Paradies auf uns wie hier auf Erden, wenn es nun mal nicht unserem Karma entspricht. Also doch Gottgewollt, wenn jemand jetzt schon hier auf Erden quasi in einem Paradies lebt? Mit Sicherheit, wobei natürlich genauso gut auch die Mephisto-Geschichte dahinter sich verbergen kann. Beide Kräfte, sie sind fast gleich stark, wenn ich daran erinnern darf und beide Kräfte haben die Macht, unser Dasein komplett zu verändern... in welche Richtung auch immer... und wenn jemand in einem Paradies geboren ist? Vielleicht unterliegt er einer Prüfung seines Mensch-Seins? Bleibst du Mensch? Trotz dieser Umgebung, die dich glauben machen lässt, dass du über anderen Menschen stehen würdest... das ist keine leichte Prüfung, könnte ich mir vorstellen. Du musst ja quasi aus deiner Sozialisation ausbrechen, obwohl du ja eigentlich gar keinen Grund dazu hast... Dass Daddy nur durch uns Menschen hier auf Erden wirken kann, zeigt sich ja übrigens schon in unserem Zeugungsakt. Es bedarf nun mal dieses Zeugungsaktes, um uns zu einer Existenz mit einem menschlichen Körper zu verhelfen. Und das größte Wunder hier auf Erden, meiner Meinung nach, ist der Mensch selber. Nicht der einzelne Mensch, aber diese Weltbevölkerung. Fast neun Milliarden. Neun Milliarden und trotz der Grundgemeinsamkeiten, die wir alle haben, hat wirklich jeder einzelne von uns ein irgendwie einzigartiges Äußeres, ist jeder von uns einmalig in seiner Gesamtheit und wenn das bei zehn Milliarden nicht ein Wunder ist... dann gibt es keine Wunder hier auf Erden! Jeder Mensch hier auf Erden hat eine einmalige DNA-Struktur... weil er einmalig ist. Die DNA-Struktur weist auf seine Einmaligkeit hin. Ach was Friedensnobelpreis... dieser DNA-Entdecker, Dr. Jeffrey müsste echt heilig gesprochen werden. Na gut, aber was hat er davon? Daher also doch den Nobelpreis. Von dem Preisgeld kann er sich wenigstens ein schönes Auto kaufen... oder andere materiellen Wünsche sich erfüllen. Der hat so unendlich viel für die Menschheit getan... dem kann ja gar nicht genug gedankt werden dafür. Jeder von uns. Hat Grund, sich bei ihm zu bedanken. Wieso? Gut, erkläre ich es: dank dieser DNA-Entdeckung, vielmehr Erforschung, sind inzwischen schon so viele "Böse Jungs" gekriegt worden... wirklich böse Jungs... wären sie nicht gekriegt worden... woher soll ich denn das wissen? , hätte ich und auch jeder andere ja vielleicht auch mit ihnen zu tun bekommen... weiss man doch nicht. Wissen wir ja generell nicht... was passiert wäre, wenn es nun mal nicht passiert ist. Auf jeden Fall hätte irgend jemand, egal wer, mit Sicherheit damit zu tun bekommen, dass dieser – ich rede von wirklich bösen Buben – halt noch mitten in der Gesellschaft weilt... und munter weiter Unrechtstaten begeht. In der Regel für viele, viele Menschen traumatisch genug, selbst, wenn sie es überleben, wenn sie mit dem zu tun kriegen... und all diesen Schaden kann der nu nicht mehr anrichten... weil er dank der DNA-Analyse geschnappt wurde. Böses Treiben, was auch immer, wird verhindert, also weiteres böses Treiben... das ja wirklich jeden von uns betreffen könnte, jedenfalls schon mal in der Theorie... und daher auch in der Realität!, also fast jeden – sogar in das Schlafzimmer der englischen Queen ist doch mal jemand eingestiegen, also auch diese höchstrangige Lady könnte es sogar betreffen... also wirklich, bis auf wenige Ausnahmen in dieser Welt, könnte es wirklich jeden treffen, ob nun den chinesischen Reisbauern oder die englische Queen, mich ja sowieso, ich genieß ja ohnehin keinen Schutz, außer seinen und das ist nicht das übliche Blabla, sondern hab ich damals ja schließlich hautnah erlebt. Hätte er damals diese Bestie nicht daran gehindert... hat er aber. Ja, wie gesagt: das war ein Tier. Ein Hund. In dieser einen Situation allerdings war er wirklich eine Bestie. Dieser abgrundtiefe Hass in seinen Augen, diese unübersehbare Mordlust, diese komplette Fixierung dieses Auftrages... Verlangens... weiss nicht, wie ich das benennen soll, ich weiss doch nicht, was mit dem Hund los war. Das kann ich doch bloß vermuten... aber Fakt ist, dass der im Sprung – kein Witz! Im Sprung runter gedrückt wurde... der befand sich schon in der Luft und ne Sekunde später hätte er zugebissen oder ne halbe Sekunde später... ist auf nichts anderes als auf diesen Biss konzentriert und landet, ohne jede Vorwarnung, da war nichts, null, was irgendwie darauf hingewiesen hätte, dass ihn da irgendwas dran hindern würde, landet... binnen von Zehntelsekunden völlig unvermittelt auf dem Boden. Kann man ja noch vermuten, meinetwegen, bis dahin... dass das an der natürlichen Schwerkraft lag... ist zwar unwahrscheinlich, dass ein Tier, das quasi zum Beutesprung ansetzt, aus der Luft wie ein Stein nach unten gedrückt wird... das ist zwar unwahrscheinlich, aber kann man ja nicht völlig ausschließen... irgendwelche besonderen Umstände... keine Ahnung, gibt ja auch irgendwo in der Welt ne Straße, die ne... na! Ach, Steigung hat. Genau. Steigung und jetzt kommts! Aus unerfindlichen Gründen wandern Steine nicht von oben nach unten, wie es ja unseren üblichen Gesetzesmäßigkeiten entspricht, nee, die wandern – auf dieser Straße! - nach oben. Ist schon echt irre, was es nicht alles auf dieser Welt gibt... was ist schon die gleiche Stelle gegen dieses Phänomen? Aber dann hat der sich ja ganz schnell von seiner Verblüffung... gelöst, dieser Ausdruck in seinen Augen wurde... binnen einer Sekunde kehrt die Mordlust in seinen Augen zurück, entsprechend setzt er erneut zum Sprung an, ist da aber wie festgeklebt, was auch wieder nur eine Sekunde zu sehen war und dann seh ich, wie er von mir weggeschoben wird. Also zuerst sah ich, wie er sich wehrt, seine Muskulatur war komplett angespannt, er sammelte sämtliche Kräfte, die er aufbringen konnte und so ein Besessener kann ja wirklich Irrsinns-Kräfte entfalten und dem fielen Tatsache vor Anstrengung fast die Augen aus den Höhlen, die quollen wirklich ein bisschen raus, so sehr hat dieser Hund gekämpft, also diese Bestie, die er nun mal in dieser Situation war. Sein Fell, normalerweise lag es an, war wie ne Mähne... so wie, wenn wir ne Gänsehaut kriegen. Dann stehen ja auch die Haare vom Körper ab... ja, und dem stand halt sein Fell ab vom Körper, was irgendwie einer Mähne ähnelte. Nicht einer Pferde-Mähne. Die liegt ja an. Sein Fell stand ab! Eher wie ne Löwen-Mähne, aber das betraf ja seinen gesamten Körper, dieses Fell-abstehen. Nicht nur der Kopf, auch sein Rücken war davon betroffen... seine Beine, weiss ich nicht, hab ich nicht drauf geachtet, ob auch an seinen Beinen das Fell abstand, aber auf jeden Fall war auch der Rücken von ihm... er wirkte dadurch auch viel größer als in seinem Normalzustand... Er kämpft gegen dieses... Hindernis, das ihn an einem erneuten Sprung hindert, um dann – und dabei sah ich ja schon einen etwas längeren Zeitraum zu – dagegen zu kämpfen, von mir Stück für Stück weggeschoben zu werden. Nicht eine Zehntelsekunde wankte dieser Hund, also diese Bestie... freiwillig gab der nicht einen Millimeter preis, auch nicht, als der schon ne ganze Ecke von mir weggeschoben war. Er hörte nicht auf, nicht eine einzige Sekunde gegen sein Zurückgeschoben-werden anzukämpfen. Der gab einfach nicht auf und die andere Kraft, ich bin mir eigentlich relativ sicher, dass es Gott war... hatte durchaus kein leichtes Spiel mit ihm. Das war wie in Zeitlupe, wie der zurück geschoben wurde... weil es eben auch für diese Kraft wohl ein ungeheuerlicher Kraftaufwand war... es waren fast gleich starke Kräfte, die hier miteinander kämpften... was soll ich sagen? So war es nun mal. Ja, und dann... als wenn das Licht ausgeknipst wurde und völlige Dunkelheit herrscht. So geht es wohl den Menschen, die einen kompletten Gedächtnisverlust haben... da herrscht nur noch Dunkelheit im Kopf. Es gibt keine Erinnerungen, sie wissen ja nicht einmal mehr, wer sie selber sind... ich kenn das ja nur aus dieser Situation heraus... der ist... weiss nicht, drei Meter von mir weggeschoben... ich seh das ja immer vor mir, wenn ich von diesem Erlebnis erzähl und deswegen wähl ich da wohl die Gegenwartsform, das mach ich ja meistens bei diesem Erlebnis... aber das packt mich wirklich jedes Mal auch heute noch. Ist ja auch ein Wahnsinnserlebnis! Auch wenn es.... vierzig Jahre schon her ist. Vierzig Jahre! Naja, ich wurde Augenzeuge des Kampfes zwischen Gut und Böse hier auf dieser Welt. Es spielte sich vor meinen eigenen Augen ab! Bis halt... das Licht, das Gedächtnislicht mein ich, ausgeknipst wird... nichts, null, nada... bis heute. Ich weiss nicht, wie es weiter ging. Ich weiss nicht, wie ich zurück gekommen bin. Ich weiss nicht mal mehr... kann mich auch an keine Rückfahrt in`s Heim erinnern... da ist ein ganzer Zeitblock bei mir gelöscht. Warum weiss ich nicht. Damals gelöscht, für mich, ergibt rückblickend ja durchaus Sinn. Vielleicht hätte ich das psychisch damals nicht gepackt? Oder nicht problemlos in mein damaliges Dasein integrieren können? Oder ich wär vielleicht für verrückt erklärt worden, wenn ich diese Geschichte, dieses Erlebnis erzählt hätte... damals, die Löschung, diente ausschließlich meinem Schutz. So oder so. Es ging um meinen geistigen Schutz. Zeitgleich mit diesem bemerkenswerten Traum... taucht plötzlich die Erinnerung an dieses Erlebnis in mir auf, als wäre sie nie weg gewesen und ich sehe alles klar vor mir.... bis genau zu diesem Moment. Dann... nada. Bis heute! Und das verstehe ich nicht ganz, denn heute könnte ich mich doch ruhig an den Rest erinnern... aber er wird schon seine Gründe haben, dass er mich da im Dunklen lässt... ich muss ja auch nicht alles wissen. Reicht, wenn ich es eines Tages erfahre... soll ich etwa allen Ernstes annehmen, dass ich das erlebt habe, alles, was ich erlebt habe, um... halt mal eines Tages auf ein sehr ereignisreiches Leben zurück blicken zu können? Oh, ich hatte wirklich außergewöhnliche Erlebnisse... schön, sehr schön. Aus keinem weiteren Grund? Glaub ich nicht. Glaub ich einfach nicht. Wenn man so was erlebt hat und jeder, der so was ähnliches erlebt hat, soll sein Schweigen brechen. Und nicht länger schweigen, weil ihm/ihr ja doch keiner glauben würde... stimmt nicht! Die, die selber so was erlebt haben, wissen schon mal, dass diese Dinge existieren und ich bin mir sicher, dass es sich bei allen ähnlich verhält.. Nach diesem Erlebnis komplette Löschung oder kommt vielleicht drauf an, in welchem Alter man so ein Erlebnis hat. Ich mein, ich war für meine vierzehn schon außergewöhnlich reif... mich zog es im Heim auch eigentlich nur zu älteren Mädchen hin. Schloss nur mit ihnen Freundschaft. Die waren alle älter wie ich, meine Freundinnen... Rita war zwei Jahre älter. Ilona sogar drei Jahre älter und bis auf Erfahrungen mit Jungs oder Männer war ich denen weder geistig, noch reiflich irgendwie unterlegen... im Gegenteil. Kam mir oft genug wie so ne Art ältere Schwester vor... na ja, ich war schon ziemlich reif für mein Alter... hatte schon eine ganze Menge begriffen, aber ich war weder wissend, noch reif, noch sonst was genug damals, um auch nur ansatzweise zu verstehen, warum ich dieses Erlebnis hatte... der Sinn des Ganzen offenbarte sich ja auch erst fünfzehn Jahre später im Zusammenhang mit diesem bemerkenswerten Traum. Na ja, was heisst offenbarte? Schwante mir irgendwas, was mir allerdings nicht gerade Freude bereitete... bereitet mir bis heute keine Freude. Wie denn auch? Würde ich das vielleicht jemanden glauben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte? Ich glaube nicht und schon gar nicht, wenn da so ein normaler Mensch vor mir sitzen würde. So ein wirklich stinknormaler Mensch... wie ich ja nun mal bin. Nee, ich glaube nicht, dass ich demjenigen das abnehmen würde, dass ich es könnte... glaub doch nicht alles, was man mir erzählt... und höchstwahrscheinlich hätte ich demjenigen zugestanden, dass er offenbar wirklich selber glaubt, was er mir da erzählt, also mich wenigstens nicht bewusst anlügt. Aber wirklich glauben... grade, wenn man über einen gesunden Menschenverstand verfügt, muss man doch bei solchen Geschichten skeptisch sein ... und das ist doch dieses Dilemma, in dem ich stecke. Es ist, wie die Situation im Traum... als er mich mitleidig, fast mitleidig anlächelt und sanft, echt sanft zu mir sagt "mach das ruhig. Niemand wird dir glauben..." und mir bricht echt der Schweiß aus, im Traum, weil der mit dieser Aussage voll in`s Schwarze trifft, mit dem, was er sagt. Das ist mir völlig klar, aber der muss enttarnt werden. Der ist gefährlicher, als alle Atombomben zusammen und in mir schreit alles, dass ich es der ganzen Welt sagen muss, dass ich ihn irgendwie enttarnen muss, irgendwie... aber wie denn? Unmöglich... ich kann den nicht enttarnen. Wie denn? Und als ich mich so hilflos wie noch nie in meinem Leben fühle, außer damals mit den Hunden, da fühlte ich die gleiche Hilflosigkeit... da legt sich diese warme Hand auf meine Schulter und eine warme, ruhige Stimme, eine männliche Stimme, sagt diese fünf Worte in mein Ohr "ich werde bei dir sein..." und mich überkommt augenblicklich eine Ruhe trifft es nicht ganz, aber irgendwie beruhige ich mich augenblicklich gleich etwas, vertraue dieser Stimme blind... sie ist so... nicht mächtig... das ist es nicht... aber ich fühle doch, dass diese Stimme, diese Kraft... dass ich ihr vertrauen kann. Das trifft es am besten. Und Daddy hält jedes gegebene Versprechen. Auch die, die er im Traum gibt... in diesem Fall war es nun mal nicht nur ein Traum. Bilder, die aus meinem Unterbewusstsein in der REM-Phase auftauchten.... das war damals schon eine andere Art von Traum. Mir war ja auch gleich klar, als ich das Haus betrat, dass alles anders war... das fiel mir ja gleich auf... das ist ja eher untypisch für Traumerlebnisse. Im Traum fliegste und es ist das Normalste der Welt... Ich merkte ja gleich, als ich das Haus betrat, dass es anders als gewohnt war... und seit wann ging denn seitlich im Treppenhaus ein Gang ab? Neugierig ging ich auf ihn zu und seh gleich den Mann, der weiter hinten auf dem Flur an einem kleinen Tisch sitzt. Ihm gegenüber, am Tisch steht ein leerer Stuhl. Neugierig gehe ich zu ihm hin. Was macht dieser Mann, dieser unbeschreiblich gutaussehende Mann hier im Treppenhaus? Wieso sitzt der da am Tisch? Das geht mir durch den Kopf, als ich auf ihn zugehe und als ich bei ihm angekommen bin, gebietet er mir lächelnd und mit einer Handbewegung, dass ich auf dem Stuhl ihm gegenüber Platz nehmen soll. Mach ich, klar, ich bin ja neugierig, ich will ja schließlich wissen, was da los ist... und der plaudert irgendeinen nichtssagenden Scheiss, auch so im Plauderton... irgendwelche Banalitäten und je länger der redet... umso stärker wird in mir dieses ungute Gefühl, dass hier was nicht stimmt, dass irgendwas mit dem mir gegenüber nicht stimmt und ich will unbedingt wissen, was mit dem los ist und ich forsche in seinem Gesicht, während er plaudert und er sieht mir die ganze Zeit ganz offen in die Augen.... und von einer Zehntelsekunde auf die andere erkenn ich plötzlich, wer das vor mir ist... und spring echt entsetzt im selben Moment vom Stuhl auf. Vor Entsetzen kann ich kaum sprechen. Und es kommt nur sehr gepresst aus mir raus Du-bist-der-Teufel!!!" und ringe vor Entsetzen nach Luft. „Und?“ fragt er mich ganz ruhig und in mir schreit alles, dass ich der Welt sagen muss, wer dieser Mann in Wirklichkeit ist und genau das schleudere ich ihm auch hilflos entgegen und was sagt er dazu? „Mach das ruhig. Kein Mensch wird dir glauben“. Da war blankes Entsetzen bei mir. Ich konnte seine abgrundtiefe Hässlichkeit zwar nicht sehen, aber fühlen und das war auch nicht sehr viel besser. Im dem Moment, als ich ihn erkannte, konnte ich seine wahre Identität fühlen.... Und die tödliche Bedrohung, die er für die Menschheit hat. Diese Existenz ist gefährlicher, als alle Atombomben dieser Welt zusammen und du kannst ihn nicht greifen. Ergreifen, greifen... ist doch kein Mensch. Er kann jede Form annehmen. Kann sich in jedes Lebewesen verwandeln, in das er sich verwandeln will. Jedoch nicht in existierende Lebewesen. Es gibt ein paar Spielregeln, an die er sich halten muss... Gottes Geschöpfe sind tabu für ihn. „Mach das ruhig. Kein Mensch wird dir glauben“ und ich weiss, dass dieser verfluchte Ruchlose absolut recht hat und könnte nur noch schreien, vor Hilflosigkeit, vor... wie? Wie denn bloß? Ich kann den nicht enttarnen, aber der muss doch enttarnt werden und eine wahnsinnige Verzweiflung macht sich in mir breit und plötzlich spüre ich eine warme Hand auf meiner Schulter, auf der rechten Seite und eine warme, männliche Stimme sagt in mein Ohr „Ich werde bei dir sein“. Diese fünf Worte lassen mich augenblicklich ruhiger werden und im nächsten Moment bin ich wach und reichlich verwirrt wegen diesem merkwürdigen Traum... Vielleicht war Daddy erzürnt damals, weil er sich damals nicht an die Spielregeln hielt? Als er sich einfach dieses Hundes bemächtigte... und deswegen schaltete er sich persönlich ein? Normalerweise jedenfalls sind Gottes Geschöpfe tabu für ihn und er muss sich dran halten. Er darf Kontakt mit den Lebewesen aufnehmen... das darf er. So wie Gott mit den Menschen redet, kann auch Satan mit den Menschen reden... ist ja uns überlassen, wem wir zuhören... wen wir auf uns einwirken lassen... auf unser Handeln... aber Satan nutzt wirklich jede Gelegenheit, um uns Menschen in seinem Sinn zu dirigieren. Er ist wie ein Dirigent. Gibt den Takt vor.... flüstert uns ein, Unrecht zu tun und das es aus irgendwelchen Gründen schon o.k. wäre... Satan lauert regelrecht auf diese eine kleine Gelegenheit, die jeder Mensch bietet... um uns aus unserer Beziehung mit Daddy führen zu können. Er lauert, er wartet... die Gelegenheit kommt bei jedem Menschen... und es bietet sich ja nicht nur eine... die Menschen merken es ja nicht einmal, wenn sie von ihm infiziert wurden... sie merken es nicht einmal... finden sich völlig normal... warum er das macht? Warum er existiert? Noch dazu hier auf Erden... weiss ich nicht so klar, wie was miteinander zusammenhängt. Wir leben in einer Welt der Gegensätze und folglich, das ist eine Zwangsläufigkeit, gibt es natürlich auch einen Gegenpart zu Gott... David sagte mir damals, dass er den Teufel nach Hause bringen wollte und ich fragte ihn, wo der zuhause sei und er meinte darauf etwas verwundert, dass ich überhaupt solch eine Frage stellen konnte... ist doch schließlich sonnenklar... "Bei Gott natürlich. Ich sollte ihn nach Hause bringen..." und ich meinte nur etwas zynisch zu ihm "na, dann mach ma! Da ist der bestimmt ganz scharf drauf... zu Gott Nachhause bringen... viiiel Spaß" und hab nur noch verwundert den Kopf geschüttelt, weil er auf solch eine wirklich völlig absurde Idee kam... heute sehe ich das alles etwas anders. In gewisser Weise hatte David sogar recht. In gewisser Weise... aber das erzähl, erklär ich morgen. Jetzt fallen mir ja doch mal so langsam die Augen zu. Gute Nacht, schlaft schön!
Nächster Tag. Das ich allerdings jetzt schon vor der Tastatur sitze, verdanke ich dem Umstand, dass meine Punkte plötzlich weg waren. Hatte über zehntausend. Und freu mich, weil ich die schließlich aus den Bonuspunkten gemacht habe. Fing mit sechshundert an... hey, und da wechsle ich das Spiel... und denk, dass ich nicht richtig seh... null Punkte auf der Punkteleiste... das war echt ein Schock für mich!!! Sollte die glatt auf Schmerzensgeld verklagen! Mensch, das ist doch jetzt nicht wirklich ernst gemeint von mir. Ist das allererste Mal passiert... ja mein Gott, Technik... oder hat hier vielleicht Daddy seine Hand im Spiel, weil ich nicht den Nachmittag vertrödeln soll... weiss man`s? Ich weiss es nicht... ach, ich weiss so vieles nicht. Nee, aber ich glaub, dass es eher an der Technik lag. Gut, nun sitz ich aber trotzdem vor der Tastatur. Ist ja nichts so schlecht, als dass es nicht für irgendwas gut wär. Wobei bei der Bemerkung die Szene aus Colonia Dignidad vor meinem geistigen Auge sich abspielt, als dieser hochgradige Soziopath – war ja auch an Folterungen beteiligt, wobei sein Part nicht das Foltern an sich war... mit einem Junta-Mitglied nen Dialog wegen Mordutensilien hat und die kommen dann auf Gift zu sprechen, das allerdings erst noch auf seine tödliche Wirkung hin, erprobt werden muss. Den Vorschlag, es an Hunden zu erproben, lehnt die Juntakreatur nicht aus Tierliebe ab, sondern "wir beabsichtigen nicht, es Hunden zu verabreichen...", Sein Blick fällt auf den vermeintlich debilen, schwachsinnigen "Hans" – gespielt, grandios, oscarverdächtig, oscarwürdig von Daniel Brühl gespielt! . – und dann haut der SP, das P steht nicht für Paul, sondern pathologisch, eiskalt, regelrecht philosophisch raus: "Jeder unter der Sonne ist für irgendwas gut..." Das sagt der so... so... teilnahmslos, als hätte er ne Wetterbemerkung gemacht. Das Wort hab ich grad erfunden! Wetterbemerkung... meint halt... nichtssagend irgendwie. Wetterbemerkung... muss ich mir echt merken! Kann ich aber leider nicht. Vergess die Worte – leider – dann doch immer ganz schnell wieder.. Na, dieses hier ist ja wenigstens mal verewigt...
Oh schön! Mrs. Robinson läuft grad im Radio... ist einfach ein mega-klasse-Song. Ich würd mir so sehr, so sehr wünschen, dass die Völker dieser Welt bereit dazu wären, ihre Musik untereinander zu tauschen... synchronisiert natürlich. Das würde wirkliche Brücken zwischen den Menschen schaffen, weil die Texte schließlich Botschaften transportieren. Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle... auf der ganzen Welt würde man diesen.. "Babysitter-Song" hören können. Den aus den ... Sechzigern... Wendland... Wendland... na, diesen Song, wo das Baby so herrlich gluckst. Glucksend lacht... und damals war das ja nicht künstlich-technisch produziert, sondern wirklich alles echt. Das Baby ist echt. Darauf würde ich jedenfalls wetten! Na, und dann der Text... in Deutschland hat der auf jeden Fall zur Emanzipation der Väter und dass sie sich ruhig beteiligen können...beigetragen "... wenn ich dem Kind die Windeln bind... dann macht es..."und dann lacht das Baby. . Auch darauf würde ich wetten... ein Mann singt "... wenn ich dem Kind die Windeln bind..." und dann ist es noch so herrlich amüsant formuliert auch noch... dass sogar ein Nordkoreaner lächeln würde, wenn er dieses Lied, synchronisiert natürlich, hören würde. Ist ja sonst, so allgemein, ein doch eher ziemlich ernstes Volk. Wundert mich auch nicht wirklich... wobei mir bei diesem Bericht neulich trotz allem auffiel, auch wenn das natürlich alles mit furchtbarer Gehirnwäsche zu tun hat, dessen die Bevölkerung von klein auf an unterzogen wird, wie es nun mal in Diktaturen so üblich ist... da hören die Kinder überall, kaum, dass sie laufen können, dass der Häuptling ihres Landes DER Größte überhaupt... und das kriegen sie dann täglich um die Ohren geschlagen... und wehe... nein, wagt dann natürlich keiner mehr... kommste auch gar nicht mehr auf die Idee... aber auch, wenn`s mit Gehirnwäsche zu tun hat... trotzdem war ich ein bisschen angenehm überrascht, wie gut dieses System sich um die Kinder kümmert... hat mich stark an die DDR erinnert. Pioniere und so. Kommunismus is auch nur ne anders gefärbte Fassung vom Faschismus, oder um es mit Aleko`s Worten zu sagen "alles, was im Ismus endet, mündet im Faschismus". Ihm darf man da getrost vertrauen. Andrerseits... nicht ein einziger Mensch, den ich dort sah, in diesem Bericht... auch kein Kind, wirkte glücklich. Irgendwie funktionieren die nur... müssen sie ja auch... jeder, der ausschert, landet ganz schnell im Lager... das wissen sie ja nun wirklich auch von klein auf an... aber der Mensch ist ja nun mal sehr anpassungsfähig und kann sich daher auch ganz gut anderen Lebenssystemen anpassen, noch dazu, wenn er sie von Geburt an kennt. Tief in ihrem Inneren wissen natürlich die Nordkoreaner schon, dass ihnen was fehlt und der eine oder andere hat vielleicht sogar ne Verbindung zum Internet... Freiheit fehlt ihnen. Vor allem die Geistige. So gut das Sozialgefüge darüber hinweg... durchaus auch helfen mag, diese Freiheit fehlt ja trotzdem. Und das merkt man den Menschen auch an. Auch den Kindern. Im Grunde ist die Nordkoreanische Bevölkerung eine Gefangene ihres großen Führers. Wie das halt in Diktaturen generell üblich ist. Da wird die Bevölkerung immer erstmal geistig gefesselt, und dann klicken die Handschellen. Wirste lebenslang an den jeweiligen Führer gekettet... wobei der für sich natürlich völlig frei im Tun und Denken ist. Der wird zu nem gottgleichen Wesen... und fortan kann er tun und lassen, was ihm beliebt. Dass es dem in seinem System gefällt, glaub ich gern. Also wenn man so gestrickt ist wie der. Ich würde so einen Platz nicht geschenkt haben wollen! Und wenn man mir alle Farbergee-Eier, die Echten!, hinterher schmeissen würde und sämtliche materiellen Güter dieser Welt... niemals! Ich bin doch nicht verrückt! Meine Seele muss doch nicht nur einmal leben... und meine Seele bleibt mir erhalten. Die werde ich nie wieder los... will ich ja auch gar nicht. Soweit ich zumindest weiss, klebt an meiner Seele kein fremdes Blut und das soll auch so bleiben. In diesem Leben jedenfalls... keiner Fliege stimmt nicht so ganz, wenn ich da so an meine Fliegenfänger denk... aber... sonst... achte ich durchaus das Leben anderer Mitgeschöpfe. Möcht ja schließlich auch möglichst angenehm leben. Das will ja jeder von uns. Das verbindet uns. Dieser Wunsch. Die DNA-Forschung wird früher oder später auf einen Code treffen, der identisch mit allen Menschen ist. Jeder Mensch verfügt über diesen Code. In ihm sind die menschenverbindenden Informationen enthalten. Dieser Wunsch zum Beispiel. Er soll die Menschheit dazu führen, ihr Paradies, von dem sie Kenntnis haben, auf Erden zu errichten. Das Saatgut liegt bereit... aber dieses Paradies, der Garten Eden, kann nur Realität werden, wenn wirklich alle seine Kinder, egal, wie viele es sind, an ihm mitarbeiten. Das kann nicht nur von einem Land umgesetzt werden. Es muss ein Leben und Leben lassen entwickelt werden, Jeder will doch gerne leben... na, dann leben wir doch so, dass jeder leben kann. Jeder kümmert sich um seinen Nachbarn... oh je, dann dürfen wir uns mit dem Orban rumschlagen... ach du scheisse... ich glaub, mit dem würd ich mir erst mal ein Video reinziehen. Schindler`s Liste. Genau! Und dann reden wir mal über die Flüchtlinge... natürlich gibt es hoffnungslose Fälle unter den rechten Kräften, aber die Mehrheit kannste, glaub ich, schon erreichen, wenn man halt den richtigen Weg findet. Ist ja logisch. Um ein Ziel zu erreichen, musste natürlich den richtigen Weg nehmen. Ist doch logisch. Jedenfalls kümmert sich jedes Land mit um seinen Nachbarn... und wenn ein Nachbar dem anderen nicht helfen kann bei seinen Problemen, na, dann zieht man halt die weitverzweigte "Großfamilie" zu Rate... dann hilft halt jemand, der helfen kann. Wird sich schon eine Lösung finden, wenn man es wirklich, global, will. Die Weltgemeinschaft fühlt sich schlicht füreinander verantwortlich. Erster Ansprechpartner ist aber immer erst mal der Nachbar. Oder die Nachbarn. Ist ja eh zum Teil bereits so. Der Garten Eden kann nun mal nur von der Weltgemeinschaft aufgebaut,, gepflanzt und erhalten werden. Da muss ein weltweites Team gebildet werden... das schafft einen Riesen-Sektor auf dem Arbeitsmarkt. Selbst im hintersten Winkel dieser Erde muss das organisiert, verwaltet... werden... Export-Import... CD`s fliegen auf der ganzen Welt hin und her... oder es läuft alles über`s Internet. Da tun sich ja Wahnsinns-Möglichkeiten auf... Das Babysitter-Lied könnte weltweit, bis in den hintersten Winkel dieser Erde...synchronisiert, vernommen werden... was das für eine Auswirkung auf die Weltgemeinschaft hätte! Männer würden weltweit sich selber beim Windeln wechseln sehen...weil das Lachen des Baby`s einfach so unwiderstehlich ist... das würde sogar den Afghanischen Taliban erreichen. Tief in seiner Seele zumindest... na, und dass der Sänger auch die Mütter bejubelt... schadet dem Taliban da unten in Afghanistan ja auch nicht. Dass ich dem nicht "Männer sind Schweine" von den Ärzten vorspielen kann... ist ja wohl klar. Wenn ich wirklich Brücken schaffen will... denn diese Brücken...entsprechen Pflanzen Ein Garten ohne Pflanzen? Undenkbar. Dann muss es natürlich eine Brücke sein, die zu ihm hin und nicht wegführt Ein bisschen Sensibilität ist da also schon gefragt bei diesen weltweiten musikalischen Grüßen, die sich die Völker untereinander dann zukommen lassen. Ist ja wohl auch klar. Das gilt also auch für.. alle eben. Tja, nu hört ja der Taliban da unten in Afghanistan noch nicht einmal Musik... hält sie ja für Teufelswerk... was machen wir denn da? Na ja, vielleicht mal mit dem Vorsteher der nächsten Moschee reden... das wird quasi zu ner – weltweit! - nationalen Verpflichtung erklärt. Einmal im Monat muß ein Lied... oder vielleicht einmal die Woche? Jeden Freitag, weltweit, oder halt irgendein Tag, aber das eben weltweit, wird, bei uns über`s Radio, da unten in Afghanistan über öffentliche Lautsprecher... obwohl, die haben ja keinen guten Klang... na ja wahrscheinlich läuft`s weltweit über`s Fernsehen... gibt`s ja inzwischen im hintersten Winkel dieser Erde... die Zeit ist jedenfalls reif dafür, dass wir die Errungenschaften der Technik für die Umsetzung dieser Brücke schaffen. Wir könnten ne weltweite Hitparade einführen. Abgestimmt wird... gibt`s ja auch schon, aber da wird ja nur ein Lied aus einigen Ländern, gespielt und das ist ja nicht unbedingt das beste Lied, das ein Land anzubieten hat. Keine Ahnung, wer das aussucht... natürlich damals, Nicole... ein bisschen Frieden... das hätte echt ein Welt-Song werden müssen! Dieses Lied weltweit gehört... wer weiss, wer weiss... hätte zumindest akustisch schon mal eine ausgesprochen friedenspendende Wirkung gehabt... und dann diese glockenklare Stimme, mit der sie das Lied auch noch vortrug... Jeder noch so griesgrämige Muselmane würde aufhorchen, wenn diese Stimme ertönt. Und würde ihn wenigstens für einen Moment in eine andere Welt eintauchen lassen, sollte er von Aggression umgeben sein. Zwingt ihn zum Innehalten. Musik darf nicht unterschätzt werden und ist noch lange nicht ausgeschöpft. Ihre Wirkung, die sie auf die Menschen hat. Die Texte... wirklich bedeutende Lieder haben diese Kraft. Ich sag ja immer, dass sie göttlich inspiriert wurden und wenn sie das sind, dann haben sie diese Kraft. Das Lied von Udo Jürgens damals hatte auch diese Kraft... als er vom... ach, genau, ehrenwertem Haus sang... dieses Lied trug wirklich zu einer Bewußtseinsveränderung in unserem Land bei... Udo Jürgens hatte nicht nur ein göttlich inspiriertes Lied... wenn ich da an "ich wünsch dir Liebe ohne Leiden..." auch ein Lied, das ich gerne weltweit gespielt hätte... intelligente Texte eben. Die eine Botschaft und zwar eine gute Botschaft transportieren. Nicht den üblichen Liebesschmus. Das ist so nichtssagend. Wetter... wie war das? Botschaften? Das darf doch nicht wahr sein. Heute, vor... vier Stunden oder wann war das, als mir das Wort durch den Kopf schoss und jetzt verflüchtigt es sich schon wieder. In zwei Tagen fällt mir wahrscheinlich nicht mal mehr Wetter ein... das darf doch echt nicht wahr sein. Wetterbemerkung? Floskeln halt. Diesen Liebesschmus hör ich ja auch ganz gerne, wenn die Musik stimmt, nach meinem Geschmack!, aber ne Botschaft, eine weltweit vermittelnde Botschaft enthält dieser "ich kann nicht leben ohne dich Schmus" natürlich nicht. Dann schon lieber "wer wird denn weinen beim Auseinandergehen, wenn an der nächsten Ecke schon ein anderer steht...", aber auch dieses Lied würde ich jetzt nicht unbedingt den moslemischen Regionen anbieten wollen. Ich persönlich find`s zwar toll, hat mir auch öfters bei Liebeskummer früher geholfen.... aber die Männer da unten hören ja nun mal nicht so gern, dass sie schon austauschbar sind... und bei den weltweiten Liedern muss man dann natürlich schon drauf achten, dass man wirklich keine Nation dieser Welt... irritiert oder gar verletzt. Wir, die Deutschen, haben zigtausende von Liedern, die diese Kriterien erfüllen. Zigtausende! Für die nächsten zehntausend Jahre sind wir locker versorgt mit solcher Art Songs. Und kommen ja immer Neue hinzu. Hier, von... na, sag schon... scheiss-verkalktes Hirn!, Koffer... ach verdammt, ich muss schnell mal die Musik leise drehen... dann fällt`s mir bestimmt gleich ein. So. Ruhe. Sag ich doch... "hinter den Wolken...muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben da unten verborgen und dann... ist es, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein". Sang wer? Ich seh ihn vor mir. Sieht sogar für sein Alter echt immer noch gut aus. Sieht man auch nie auf nem roten Teppich, was ja auch wieder für ihn spricht... Reinhard May! allerdings würde dieses Lied vermutlich in Nordkorea – von einigen Kreisen oder gewissen Kreisen – vermutlich auch nicht ganz so gerne gehört werden... würde also daher wegfallen. Zumindest gegenwärtig. In zehn Jahren sieht das ja vielleicht anders aus... auf jeden Fall würd ich`s für`s Zehntausend-Jahre-Archiv mitaufnehmen. Das muss mit rein! Volker Lechtenbrink. Sein "ich mag". Könnte man das gegenwärtig spielen? Doch, ich glaube schon, auch wenn das eine oder andere erst mal etwas fremdartig klingt. Für den... keine Ahnung... bleiben wir doch beim Afghanen. Mit denen hab ich`s heut. "Russen raus aus Afghanistan – Hände weg von unserem Dope" wurde damals ja skandiert. Dadurch bekam ich damals Kenntnis von dem Krieg da unten... was mich allerdings nicht groß beschäftigte, weil... das war ja sooooo weit weg... "Ach, die armen Menschen da unten... gibt doch auch ne Hunderasse, die Afghanen heissen... kommen die aus diesem Land? Heissen die deswegen so?" und damit war das Thema eigentlich für mich auch schon erschöpft. Naja, mein Gott, war damals... siebzehn, achtzehn... sorry... aber Afghanistan lag ja nun mal unendlich weit weg. Geh grad im Geiste "Siebzehn Jahr, blondes Haar..." durch. Ob man dieses Lied als weltweiten musikalischen Gruß senden könnte? "Siebzehn Jahr, blondes Haar, so standst du vor mir... siebzehn Jahr, blondes Haar, wie find ich zu ihr?" Nö, ich glaub nicht wirklich, aber das mit den siebzehn Jahren... das hat natürlich was! Ich würde es dieser verfluchten IS nur zu gerne um die Ohren schmettern! Aber das ist ja nicht Sinn dieses musikalischen Grußes. Soll ja die Weltgemeinschaft verbinden... und allen kann man`s ja nie recht machen und auf die IS muss natürlich keine Rücksicht genommen werden. Die sind keine Nation sondern ne Verbrecher-Bande, so geht`s schon mal los und dermaßen rücksichtslos in der Durchsetzung ihrer auch noch falschen Ziele... auf solche Kräfte darf man auf gar keinen Fall Rücksicht nehmen. Die müssen weltweit geächtet werden, egal, wie sie sich nennen. IS, Boko Haram... ach, wie sie nicht alle heißen. Feinde des Lebens. Jeder, der Frauen gegenüber feindlich eingestellt ist, sorry, aber ist doch nun mal wahr!, drückt damit aus, dass er dem Leben gegenüber feindlich eingestellt ist. Seine Lebenseinstellung ist eine feindliche. Da die Frau das Leben schenkt, zumindest im körperlichen Sinn... wird er diese lebensfeindliche Einstellung natürlich an ihr auslassen. Wer das Leben bejaht, wird es achten, auch das der anderen und das von Frauen erst recht. Deine äußere Welt ist nicht das entscheidende... jeder Mensch agiert immer aus seiner eigenen inneren Welt heraus. Ich nehme sogar die äußere Welt, entsprechend meiner eigenen inneren Welt wahr. Kurz zusammen gefasst – bin ich gut drauf, seh ich das Schöne um mich herum, bin ich dagegen mies drauf, seh ich nur, was alles um mich herum nicht stimmt... und so verhält es sich generell. Ich nehme die äußere Welt entsprechend meiner inneren Welt wahr. Ich interpretiere Geschehnisse entsprechend meiner eigenen inneren Welt. Kennt man doch... dieses Beispiel des hochgradig geladenen, mit Wut geladenen Mitbürgers... seine innere Welt ist also voller Wut, warum ist jetzt egal... und dann... U-Bahn, Straße, Kneipe, auch egal, es kommt ihm jemand entgegen, sieht ihn an, ganz harmlos, der denkt vielleicht an seine Kinder zu Hause oder an seinen Hund oder an sonst was und ehe er sich versieht, wird er von seinem wuterfüllten Gegenüber angepöbelt "was kuckst du so blöd?". Der hat nämlich, entsprechend seiner eigenen inneren Welt ein Bedrohungssignal durch den Blick des anderen erhalten. Irgendeine negative Message, die allerdings nie ausgesendet wurde. Es hat einzig und allein mit seiner eigenen inneren Welt, seiner Verfassung zu tun. Weiss er aber nicht und muss man ihm daher – in so einer Situation – umso schneller klarmachen. Ansprechbar wird er ja wohl hoffentlich noch sein. Sagt man also ruhig, so ruhig wie möglich zu demjenigen so was wie "Cool... ganz cool... dir auch noch nen schönen Tag..." und kommt mit so ner Reaktion mit Sicherheit eher mit ner heilen Haut raus, als wenn ich auch gleich in nen Angriffsmodus übergehe. Zumindest hab ich dann wenigstens ne Chance, dass der mich vorbei gehen lässt. Es sei denn, der ist einfach nur auf Stunk aus... dann ist es relativ egal, was du sagst und du sagst am besten gar nichts, sondern tust, als wenn du nichts gehört hast, gehst einfach an ihm vorbei. Damals passierte ja Henry so ne Situation. Kommen ihm drei junge Typen entgegen, pöbeln ihn an "was kuckst du so?" und Henry, da war er ja auch mal nüchtern und hatte seine Sinne beieinander, fragte freundlich zurück "darf ich nicht kucken? Ihr kuckt doch auch...", aber die drei wollten es trotz seiner Freundlichkeit wissen, die waren halt auf Stunk aus und aggressiv fuhren sie ihn an und natürlich kam auch "... ich ficke deine Mutter...", worauf Henry schlagfertig zu dem meinte "au ja! Die wird sich freuen, wenn sie noch mal so nen jungen Stecher abkriegt... schreib mir mal deine Telefonnummer auf..." woraufhin der ihn ziemlich verblüfft anstarrte, während seine Kumpels sich das Lachen nicht mehr verkneifen konnten und Lachen hat ja wirklich eine durchschlagende Wirkung. In diesem Zusammenhang. Ach, ich bin ja heut mal wieder brilliant. Ist vielleicht nicht jedem aufgefallen... durchschlagend! Das Lachen jedenfalls nahm sofort die Aggression aus dem ganzen raus, sie verpuffte, wie auch immer, niemand von denen hinderte jedenfalls Henry daran, seiner Wege zu gehen... gut, so kann man also auch so einer Situation begegnen, eben mit Humor. Ich hab mich damals jedenfalls schief gelacht, als er mir diese Situation schilderte... "Au ja. Die wird sich freuen..." amüsiert mich heute noch.