Inshalla

Angelika Avauge · Kapitel 1 von 1 · Teil 25/34

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Inshalla

Inshalla

Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 34 Teile geteilt.

Alles roger. Nächster Tag. Vormittag. Berliner Menschenrechtler in türkischer U-Haft und noch weitere... darüber soll ich jetzt nicht schreiben. Ich soll euch erstmal erzählen, was gestern nacht hier los war. Nichts war los. Gar nichts. Vater wollte nur mit mir alleine reden.... das war alles. Ich muss euch alle darauf hinweisen... dass Gott der alleinige "Herrscher" über dieser Erde ist. Ihm unterstehen die Gestirne, die Planeten, unser Planet. Wenn Vater es für angebracht halten würde... kann er die ganze Erde in Wasser tauchen... fragt Papst Franziskus! Dies nur als Warnung an euch... falls seiner Irtin auch nur ein Haar gekrümmt werden würde und falls jetzt einer von euch denken sollte "prima... das ist meine Gelegenheit, die ganze Welt zerstören zu können" irrt sich, denn kein Mensch ist für das Denken und Handeln eines anderen Menschen verantwortlich. Vater würde demnach auch nur diesen einzelnen Menschen zur Rechenschaft ziehen... würden jedoch irdische Mächte dahinter stecken, würde Vater, Gott, damit ihr es besser versteht, euch seine überirdische Macht vor Augen führen... als er das damals... vor einer ganzen Weile... mit dem Gold anführte... was mir wirklich mega-mega-mega peinlich war... hat er jedes Wort ernst gemeint. Vater meint grundsätzlich jedes Wort ernst, das er zu uns Menschen sagt. Ihr habt schon richtig gelesen, denn selbstverständlich bin ich nach wie vor ein Mensch. Werde ich auch in diesem Leben immer bleiben. Im übrigen hat die Tatsache, wer ich bin, keinerlei Einfluss auf meine Persönlichkeit genommen. Ich bin mir lediglich jetzt der Verantwortung bewusst, die natürlich mit dieser Ehrung einher geht und da ich leider nichts löschen darf... und das, wo ich grad nix zu rauchen hab... soll ich... muss ich... ist echt ein harter Job... er hat schon auch weniger glänzende Seiten... merk das ja... mich da bei Einer in der Nähe von München... hart, echt hart.. entschuldigen für die... für die weniger nette, nein, üble Anrede. Kannst trotzdem froh sein, über jeden Tag, den du hier noch auf unserer schönen Erde verbringen darfst! An deiner Stelle, würde ich anfangen zu bereuen... das kann ich dir sagen. Deine einzigste Chance, ihn milde zu stimmen... glaub es, oder lass es... mir ist das völlig egal. Du bist mir komplett egal. Wenn es einen Menschen auf dieser Erde gibt, der mir wirklich total vorbei geht, dann bist du es. Ich darf gar nicht an die Ratte denken... ich habe damals ihre Todesangst gespürt, in ihren Augen gesehen... und ich hab so geschrien damals, so geschrien... es war so grausam, weil ich ihr nicht helfen konnte... und Vater hat mir gestern ein Rudel Rehe gezeigt. Tiere! Kein Landschaftsbild, sondern zum allerersten Mal ließ er mich Tiere sehen. Sie standen ganz stolz in einer Waldlichtung und ich konnte sie von der Seite bewundern. Sie sahen nicht mich an, sondern kuckten nach rechts... alle kuckten in die gleiche Richtung... auch mit dieser Aufnahme will er mir in erster Linie, aber auch euch etwas sagen. Sie standen würdevoll stolz in dieser Waldlichtung. Nicht arrogant, nicht ängstlich, sondern in dieser würdevollen, aufrechten Körperhaltung, standen sie da, wie sie auch David immer eigen war und wie sie wohl jedem Geschöpf eigen ist, das sich seine innere Reinheit bewahrt hat. Peter Stoitner? Hab ich das richtig verstanden? Muss das Radio lauter drehen... ja, Peter Steutner... richtig verstanden. Er war in der Türkei wegen eines Work-Shop`s und Menschenrechtler sind verhaftet worden. Amnesty International glaubt, das Richtige zu tun, wenn fähige Köpfe vor Ort seien.... nein! Sie werden in der Zukunft dringend benötigt. Setzt sie keiner unnötigen Gefahr aus. Sie können jetzt vor Ort nichts ausrichten.... sie befinden sich lediglich in größter Gefahr. Bringt sofort, augenblicklich alle Menschen, in Sicherheit, die gebracht werden können. Es ist Aufgabe des türkischen Volkes, diesen Diktator zu entmachten, denn nur sie alleine haben diese Macht dazu. Ich werde Laila heute eine SMS schicken, auf die sie hoffentlich gleich reagieren wird, denn Vater war es, der auf sie einwirkte, dass sie mal ein paar Tage nicht da ist, damit ich wirklich mich von morgens bis abends unserem gewebten Werk widmen kann, und natürlich wirkt er auch jetzt auf sie ein, dass sie zurück kommen soll, aber da "unten" gibt es ein Problem... und daher schicke ich ihr sicherheitshalber eine SMS und dann schaltet sie hoffentlich gleich richtig. Und dann kann ich nur noch.. und dann können wir nur noch... darauf vertrauen... dass sehr schnell erkannt wird... Papst Franziskus! Pfarrer Jürgen Fliege! Ihr seid jetzt aufgefordert und zwar von ihm, ebenfalls richtig zu schalten. Es zählt jede Minute... mir wird wirklich ganz schlecht... es zählt wirklich jede Minute... das erfässt meinen ganzen Körper... wenn ihr doch bloß wüßtest, wenn ihr doch bloß wüßtet... er will die Erde übernehmen... begreift doch... er will die Erde übernehmen.... das war es... er ist gefährlicher als alle Atombomben dieser Welt zusammen... hier... was ist... hier ist was Störendes. Bis gleich. Er hat seine Energie bereits über die ganze Erde verbreitet... und nur noch in freiheitlich geführten Ländern ist er relativ schwach... aber auch hier versucht er sich, zu positionieren... der Amtssitz seinerseits von Bonn wurde nicht ohne Grund... es gab einen tieferen Grund, ihn nach Berlin zu verlagern...und Bundeskanzlerin Merkel wurde ebenfalls aus diesem tieferen Grund eingesetzt, denn sie kennt sich bestens mit Energien aus. Der Böse möchte keinesfalls das Körperkleid der Menschen zerstören, dieses ist ihm völlig gleichgültig, sondern er möchte die Menschheit auf eine noch weitaus teuflischere Art vernichten... wie es ihm nun mal eigen ist... wie es ihnen allen eigen ist... bringt sofort euere Leute in Sicherheit, die sich in größter Gefahr befinden, da sie sich in seinen derzeitigen Terretorien aufhalten... ihr müsst sie in Sicherheit bringen. Sofort! Zieht sofort euere Leute ab. Angela... ich ziehe es wirklich an dieser Stelle vor, dich mit Bundeskanzlerin Merkel anzusprechen... denn ich möchte mich jetzt wirklich nicht an unnötigen Eitelkeiten aufhalten... daran, um Gottes Willen, daran darf es doch nicht scheitern und mir ist natürlich auch klar, welch ein Schwall auch hier über dich hinein bricht. Ich bekam grad einen Hinweis.... dieses gewebte Werk darfst du nicht in`s Leere laufen lassen... darfst du nicht... um Gottes willen... um Gotteswillen... Frau Brundeskanzlerin Merkel... Bringen Sie sofort die Menschen in Sicherheit und zwar alle, die Sie noch in Sicherheit bringen können... deswegen hatte ich vor... deswegen!... das Wort... Untergebene.... es muss Ihnen als Beweis genügen und darüber hinaus sollen auch Sie in ihr Herz lauschen. Bringen Sie nicht nur Ihre Leute in Sicherheit, sondern bringen Sie jeden Menschen in Sicherheit, den Sie in Sicherheit bringen können. Die verwaisten Dörfer stehen für sie bereit. Deutschland ist bestens gerüstet für diese Aufgabe. Und seine Anhänger hier... setzen sich jetzt entweder in`s nächste Flugzeug oder bevorzugen es, lieber ein Ex-Anhänger zu sein und dies durch getätigtes Handeln zu bezeugen. Ich habe übrigens auch erfahren, dass er, natürlich nicht, auch keine geringe Mehrheit hatte, denn auch die Mehrheit des türkischen Volkes möchte mit Vater und nicht dem Bösen durch`s Leben gehen.... Wahlbetrug... bloßer Wahlbetrug... aber, na mein Gott... das braucht doch echt niemand zu wundern, der noch über ein paar Hirnzellen verfügt... logisch.... Wahlbetrug... und der Putsch, auf den er sich ständig beruft, wurde natürlich von ihm inszeniert, wobei er sehr bewusst auch Kräfte einsetzte, die tatsächlich gegen ihn putschen wollten, vielmehr dies in Planung hatten. Die lagen dann auch erschossen auf der Straße... jetzt weiss ich, warum ich damals sofort "Reichskristall-Nacht" gesendet bekam, mir durch den Kopf schoss, denn dieses Geschehen entsprach ebenfalls einer Inszenierung. Der arme... van der... Lubben... der arme Kerl... "in der neuen Wirklichkeit..." singt Nicole grad... es tut mir immer so unendlich gut, deine Stimme zu hören.. ein leises Lied... es macht die Herzen weit... doch ich hab Angst, es könnte ungehört verklingen...du sagst es. Nicole, du sagst es.... Geier Sturzflug... hab mir damals gleich die Platte gekauft. Genial! Bruttosozial-Produkt... aber jetzt singen sie grad ein anderes. Besuchen Sie Europa... solange es noch steht... und Präsident Macron... jetzt weiss ich ein bißchen mehr... nehmen... nimm mir meinen lockeren Tonfall nicht krumm... ich hatte dieses gewebte Werk nun mal von Mensch zu Mensch zu schreiben... wir haben es von Mensch zu Mensch geschrieben... und die Stellung, die irdische Stellung, die ein Mensch bekommt, wird von Vater, von Gott gewährt. So wie er jeden Menschen duzen darf, darf seine kleine Irtin das halt auch, aber nur, weil ich sein Sprachrohr bin. Lasst euch das bitte von Papst Franziskus mal bei Gelegenheit erklären... ich will mich hier nicht mit Förmlichkeiten aufhalten. "Schau in den Spiegel...." und jetzt weiss ich, warum David damals nichts zu mir sagte, als ich ihm mein Erlebnis im Bad erzählte... er wusste, wen ich gesehen hatte... aber er wusste auch, dass noch ein weiter Weg vor mir lag, bis ich mich dieser Erkenntnis stellen konnte. Ihr braucht diesem Unmenschen da unten nicht zu sagen, dass die Festgenommenen keinerlei Unrecht begangen haben... das weiss der selber. Sie wurden nicht inhaftiert, weil sie irgendein Unrecht begangen haben, sondern weil er sie als seine Gegner empfand und empfindet. Er empfindet alle Menschen, die durch ihr menschliches Handeln belegen, dass sie es sind, als seine Gegner. Er sammelt Faustpfände... um Druck auf Europa ausüben zu können... insbesondere Deutschland. Angela, er hat sehr deutlich gespürt, dass er in dir einen extrem starken Gegner hat... und nochmal.... bring bitte sofort alle Menschen in Sicherheit, die du in Sicherheit bringen kannst. Du musst jetzt handeln und zwar sofort! Bring die Menschen in Sicherheit.... ich bettel um ihr Leben, versteh doch endlich! Ich kann mich wirklich in so ziemlich jeden Menschen hinein versetzen... auch in eine Wissenschaftlerin. Und der dürfte es ungeheuer schwer fallen... egal, was sie vor sich sieht... es glauben zu können. Dass du kein leichtgläubiger Mensch bist... sondern ganz im Gegenteil... dass dir niemand ein X vor ein U vormachen kann... weiss Vater. Er weiss es sehr genau. Deswegen sollst du in dein Herz lauschen. Du sollst in dein Herz lauschen. Und jetzt verstehe ich, warum dein Vater ein Theologe ist... jetzt begreife ich es... überdurchschnittlich gesegneter Verstand, ausgeprägte Menschenfreundlichkeit, Verständnis in spirituelle Belange... Wissen in energetische Vorgänge... jetzt verstehe ich es. Sie schreien um Hilfe... sie schreien um Hilfe... auch in der Türkei... und das geht uns was an. Denn es rückt bedrohlich nahe... bringt seine Anhänger wie auch immer unter Kontrolle... am besten mit nem One-Way-Ticket, wenn`s nach mir geht... aber ihr müsst sie wie auch immer unter Kontrolle bringen. Angela, du wirst wissen, was zu tun ist... du hast die Macht dazu... handle! In unser aller Interesse – handle! Die nächste Wahl braucht dich nicht zu interessieren, denn wenn du an einer lebenslangen Kanzlerschaft interessiert bist, ist dir dieser Wunsch bereits jetzt von ihm gewährt. Und Barack holen wir wieder zurück! Also Vater, Vater holt ihn wieder zurück, wenn er, Barack das möchte. Aber ich glaub schon... the white house is halt the white house... war der schönste Ort der Welt für ihn, weil er dort das Gefühl hatte, zum Besseren beitragen zu können... Vater weiss alles. Dieser Mann hat ein reines Herz, so wie du auch, und auch ein Präsident Macron, aber darüber hinaus zeichnet ihr drei euch durch einen überdurchschnittlich messerscharfen Verstand aus und noch ein paar weiterer Eigenschaften.... und ihr an der Spitze werdet die Weltgemeinschaft anführen, sofern ihr dazu bereit seid. Ihr seid dafür vorgesehen von Vater, aber auch Papst Franziskus sitzt genau da, wo er hin sollte... es ist alles so, wie Vater es wollte, und Präsident Obama zurück zu holen, so fern er dies auch möchte, ist für Vater wirklich das kleinste Problem. Daliah Lavi singt gerade "dieses Jahr...." bitte, Angela, hör es dir einmal an. Wir alle zusammen läuten diese neue Epoche der Menschlichkeit ein. Wir alle zusammen. Angela, Gott darfst du dein Vertrauen schenken. Keinem Menschen, das ist wahr, aber ihm darfst du blind vertrauen. Er hat dich nicht grundlos angesprochen. Ich weiss selber, dass nach einem Punkt sich automatisch Kleingeschriebenes in Großgeschriebenes verwandelt... aber... da ist kein Punkt davor. Er hat dich direkt in diesem gewebten Werk angesprochen, und dir Franziskus, hat er sogar mehrere Zeichen in diesem gewebten Werk gegeben... enttäuscht sein in euch gesetztes Vertrauen nicht. Enttäuscht ihn nicht. Vater möchte mit aller Kraft die Vernichtung der Menschheit verhindern, denn er möchte diese Welt nicht ihm überlassen.... er liebt alles hier auf Erden, das aus seinem Geist hervor ging. Er liebt doch nicht nur mich... is ja klar, dass er mit mir ein engeres Ding am Laufen hat... bin ja nun mal seine kleine Irtin... aber er liebt die Schönheit hier auf Erden. Egal, um welche Schönheit es dabei geht. Auch die, die wir nicht sehen können mit unseren Augen. Er liebt unseren Heimatplaneten... mit allem Schönem, das sich darauf befindet. Und mir dämmert grade... dass ich ja vielleicht doch noch die Befreiung seiner gequälten Lieblinge erleben darf... aller seiner gequälten Lieblinge... ganz genau! Super! Cem, ganz genau! Hör ihn grad im Radio. "nicht verlängerter Arm..." Tecekü ederem!!! Hey, du bist echt in der falschen Partei... hab ich mir ja schon lange gedacht... den Cem, den müsst ihr unbedingt zu der edlen Gesprächsrunde dazu bitten... und im übrigen ist er im Kampf gegen diesen Hitler-Verschnitt von allergrößter Bedeutung, durch sein Insider-Wissen, das nur er hat, da er weiteres Wissen im Leben erwarb und darüber hinaus mit einem absolut gesegneten Verstand ausgestattet ist. Dieses Wissen ist von allergrößter Bedeutung jetzt. Die edle Gesprächsrunde muss jetzt allerdings erstmal vertagt werden... hier müssen jetzt Prioritäten gesetzt werden. Vater hat mir bereits den Umriss eines fünften Teiles gesendet.... und ich bin ja auch nicht blöd! Weiss schon, was er plant... ich sage nur: Zehn Gebote...was mich aber nich zu nem Moses macht. Ich bin und werde immer nur seine kleine Irtin sein. Er jedenfalls sieht ziemlich optimistisch in die nächste Zukunft.... wenn alles gut geht. Wenn alles gut geht. Es ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nun mal alles offen. Und weil alles offen ist, daher alles und nichts passieren kann, möchte ich mich persönlich bei Königin, nee, erstmal will ich mich bei Frank Zander für sein Mitgefühl bedanken. Ich hab`s so oft, so oft von deinen Gästen gehört, wie ihnen das Herz aufgeht, weil wenigstens einer sich für ihr Schicksal interessiert... du weisst ja gar nicht, was du den Menschen an Hoffnung dadurch gibst.. hey Frank, und heissesten Dank für deine Spitzen-Songs von damals... ich trink auf dein Wohl... oder dieser nicht ganz jugendfreie Song... oh Susie...hab mich damals köstlich amüsiert... und noch so viele andere Songs von dir... Küsschen! Auf die Wange... und jetzt zu Königin Sylvia. Für dein ehrliches Engagement möcht ich mich wirklich bedanken, weil das in deinen Kreisen ja nun mal.. nicht so selbstverständlich ist und dem Harkon und seiner Mette- Maret, seiner bezaubernden Frau, die wenigstens um heilige Zeremonien weiss... wünsch ich auch alles Gute. Wie gesagt, ich kann Menschen auch ganz gut über den Bildschirm channeln und ich war jedesmal froh, wenn ich sympathische Menschen auf euerem Olymp entdecken konnte. Den Sohn von der Sylvia... den mag ich natürlich auch... klar, das ist ja auch ein unverschämt gutaussehender Mann, na sag schon! Wie heisst er denn gleich wieder? Na! Prinz.... Prinz.... er kreiert Besteck! Waren hübsch... aber du könntest doch auch deine Kreativität, über die du ja zweifellos verfügst, für andere... naja, ist eher was für den fünften Teil. Da waren doch noch ein paar... die mir wenigstens nicht ganz unsympathisch waren... aber muss die jetzt hier nicht alle namentlich aufführen. Die halt mit nem menschlichen Antlitz... die waren mir natürlich nicht unsympathisch. Und die englische Queen liebt ja zumindest schon mal Tiere... es hat schon seinen Grund, dass ihr dort lebt, wo ihr lebt... es hat schon seinen Grund, aber es entbindet nun mal nicht davor, Mensch zu sein. Mit allem, was dazu gehört. Heisst er nicht auch Carl, wie sein Vater? Prinz Carl? Phillip? Carl-Pfhillip? Könnt ihr mal sehen... ich wette, wenn ich was zu rauchen hätte, wär mir der Name längst eingefallen. Jetzt aber endlich zu dir Wolfgang... Vater hat dir bereits alles gesagt... hier in diesem gewebten Werk, auch, wenn du nicht direkt angesprochen wurdest, aber dir Jutta, soll ich sagen, dass du Kontrolle über die Sprache bekommen sollst. Auch, wenn natürlich alles richtig ist, was du sagst, hast du dennoch sprachliche Auswahlmöglichkeiten, denn wenn du Gehör finden willst, dann ist der richtige Ton unbedingt unerlässlich. Dein Gegenüber achtet nicht mehr auf deine Worte, wenn du nicht den richtigen Ton triffst. Ich versteh dich, glaub mir, ich versteh dich... es ist zum Aus-der-Haut-fahren... ständig diese Ignoranz, ständig diese Kaltherzigkeit, ständig dieser Egoismus, ständig dieses Ausblenden von Realitäten, wenn sie nicht in`s Konzept passen, ständig dieses Verdrehen von Realitäten... glaub mir, ich verstehe dich nur zu gut... aber wenn du Gehör finden willst, und dich nicht nur rumstreiten, denn davon hat doch niemand etwas, sondern es vertieft die Gräben doch nur noch mehr, springst du bitte über deinen Schatten, wächst über dich hinaus, denn wenn es dir wirklich ernst ist mit der Gerechtigkeit... stellst du deine Emotionen hinten an, auch wenn es schwer ist... und versuchst, neutral zu vermitteln... begegne ihnen mit deiner geistigen Brillianz! Nicht die Menschen sind unsere Feinde. Nicht die Menschen... und der Wolfgang... Jutta, mit dem kann man schon reden... muss man ihn halt mal bitten, bitten!, dass er auch mal zuhört.... und je netter du das sagst, umso aufmerksamer kann er dir zuhören... ist doch menschlich. Also... einverstanden? Er wird zu der edlen Gesprächsrunde dazu gebeten... und außerdem ist das fair. Du und Sarah... ihr seid ja auch zu zweit... und unser Innenminister, der Thomas, sollte auch dabei sein. Vor dem hab ich auch Respekt.... weil er echt Durchblick hat... ich kann ja channeln... er gehört auf jeden Fall auch zum Bodenpersonal. Zum Gehobeneren... das kann man ja schon an seiner irdischen Rolle erkennen. Thomas, du musst, du solltest die Polizeikräfte in unserem Land aufstocken... in den nächsten zehn Jahren wird hier ungeheuer viel zu tun sein... und ich glaube... du überblickst das schon... seine Anhänger hier.... die müssen in unser aller Interesse unter Kontrolle gebracht werden. Denen muss klar gemacht werden, dass sie absolut die Füße still zu halten haben... es sei denn, sie hasten über den Terminal... um ihren Flieger zu erwischen... und ansonsten... haben sie mal ihr... ihren Mund zu halten. Ist doch wahr.... ich weiss doch, wie diese Brüder gestrickt sind... ich würd die alle erstmal unter Hausarrest stellen. Sicherheitshalber! Bis alle Leute in Sicherheit sind... und wenn sie diesen Handlanger des Teufels weiterhin glorifizieren wollen... sollen sie das mal schön in dem Land ihrer Vorväter machen, aber nicht in unserem. In unserem Land werden nun mal keine faschistoiden Töne geduldet. Und die PC`s von diesen Anhängern würd ich auch mal gleich beschlagnahmen... und ihre Handy`s. Aber ja doch.... der quackt da mal kurz... das muss natürlich verhindert werden. Ist ja schön, ist ja durchaus begrüssenswert, normalerweise, dass dieser Staat eigentlich generell nicht repressiv gegen Bürger vorgehen will... aber es war diese verdammte Liberalität, die tatsächlich letztendlich in Ausschwitz mündete. Hans, da hat sich der Heiner doch nur ein bißchen unglücklich ausgedrückt, als er den Begriff "Pazifismus" verwendete... das ist alles. Gemeint war natürlich jener Liberalismus, der diese verfluchten, rechten Kräfte seinerseits sich mobilisieren ließ... und dieser Fehler darf nie wieder passieren. Der Thomas ist ja auch ein sehender Kopf... er blickt das schon... ja, schade... dass er in der CDU ist... aber andrerseits... ist er ja immerhin Innenminister geworden... und... bis auf einige korrekturbedürftige Punkte... machen die ihre Sache gar nicht mal so schlecht... gar nicht mal so schlecht... für die CDU!... ist das gar nicht mal so schlecht... wobei`s die Linke natürlich noch viel besser machen würde... was die Unterschicht angeht, sofern ihre gescheitesten Köpfe mit den hohen, verantwortlichen Posten betraut werden würden... na komm! Da sind schon auch ein paar dabei, in der Linken... channel das doch immer... die anscheinend noch nicht begriffen haben, dass sie nicht mehr.... strammer Partei-Soldat spielen müssen... sind schon ganz schöne Beton-Köpfe dabei... aber na gut, die sind grad nicht mein Problem. Die edle Gesprächsrunde beginnt also erstmal mit nem Vier-Augen-Gespräch... und so nach vielleicht zwei Stunden werden Jutta, Thomas und Wolfgang und natürlich Cem dazu geholt. Cem ist ganz, ganz wichtig. Nun sind`s ja schon drei CDU-Mitglieder ... demnach holen Jutta und Sarah natürlich auch noch nen Dritten dazu. Fairness... das ist das Grundlegende in diesem Gespräch. Und deshalb muss man ganz aufmerksam schon auf Fairness in der Zusammenkunft achten. Wer noch? Vor meinem geistigen Auge seh ich diesen braungebrannten Groß-Unternehmer vor mir... tritt auch ganz gerne in Talk-Sendungen auf... und hat sehr sozial-liberale Ansichten, was seine Rolle als Arbeitgeber angeht... wie heisst er denn? Henkel? Dr. Henkel? Halt! Halt, ist er nicht... der heisst anders. Braungebrannt, jungaussehender über Sechzigjähriger... Kinder hat er... absolut ausgewogene Ansichten... den mein ich auf jeden Fall. Der sollte dabei sein... aber Vater ist nicht besonders begeistert, dass ich hier an der Gesprächsrunde feile... weil die jetzt ja gar nicht ansteht. Wer die Möglichkeit hat, kann sich das neue Lied von Howard anhören. "fühlst du es auch?" denn dieses Lied... drückt aus, was Vater, nachdem wir es endlich geschrieben haben, fühlt... und zwar mit jedem Wort in diesem Lied. Wie heisst es so schön? Gottes Wege sind unerfindlich... und er spricht ja nun mal bereits seit Urzeiten auch über Lieder zu den Menschen. Wir sollten es nur endlich alle hören können. Er ist grad ein bißchen... nicht so hocherfreut, weil ich diese höchste Ehrung seiner Meinung nach ein bißchen zu lax nehme... naja, nun... leb ja nun schon einige Tage mit diesem Wissen und... hier haben sich noch immer keine Wichtelmännchen eingefunden und entfernen den Staub bei mir im Zimmer... hier is alles wie gehabt... und daher funktioniert auch mein Realitätssinn tadellos. Seiner auch. Ja Vater... ist alles offen... ich weiss... ich weiss... aber zumindest haben wir das Unmögliche, das geradezu Unmögliche realisiert. Vater! Wir haben`s geschafft! Ich muss ihn grad wieder ein bißchen aufbauen... heute ist er nicht so optimistisch, was die Verwirklichung seines göttlichen Planes angeht... und weil er heute nicht so gut drauf ist... ist er auch in einer etwas ungnädigeren Stimmung... und ich soll den Menschen, der Weltgemeinschaft mitteilen... was mir echt nicht leicht fällt, denn Drohungen... war wirklich nie mein Ding... aber er lässt euch alle wissen, dass ihr dieses gewebte Werk... nicht ernst zu nehmen habt, sondern ernst nehmen müsst. Müsst! Denn andernfalls... werdet ihr mit Sicherheit keinen intensiv leuchtenden Regenbogen zu sehen bekommen, sondern... Vater! Nein! Vater, Vater...wie auch immer... Gott überlässt diesen Planeten nicht der bösen Kraft... das sollt ihr wissen. So oder so... überlässt er dem Bösen NICHT diese Erde. An dieser Stelle endet der freie Wille des Menschen. Dieses Experiment hier ist sein letzter Versuch, die Menschen zur Vernunft zu bringen, und er kann jetzt für euch nur noch hoffen, dass ihr diese Chance ergreifen werdet. Möge endlich Gottes Wille auf dieser Erde regieren. Wehrte Mächtigen dieser Welt, werte Bundeskanzlerin Angela Merkel der Bundesrepublik Deutschland, realistisch, wie ich nun mal bin, mach ich mir erst gar nicht die Mühe, und schreibe euch in privater Eigenschaft an, sondern selbstverständlich gleich öffentlich. Also über ein Buch, auch wenn euch der Inhalt nicht allzu gut gefallen werden wird, aber was soll ich machen? Es steht mir wirklich bis oben, aber ganz oben, ob euerer dreckigen Politik, die ihr weltweit betreibt. Und ich möchte nicht eines Tages von dieser Welt gehen, ohne euch gesagt zu haben, was ich euch zu sagen habe. Alles andere fällt unter Unterlassungssünde. Angesichts des verbrecherischen Handelns der Mächtigen weltweit schreit alles in mir, mich zu aller erstmal an die Diktatoren dieser Welt zu richten. Also daher an Kim de Jong, Basher al Assad, Präsident Erdogan, Präsident Putin und wie sie nicht alle heissen. Auch, wenn ihr namentlich nicht von mir genannt werdet, dürft ihr, die Menschen verfolgen, einkerkert, grausam an Seele und Körper misshandelt, euch angesprochen fühlen. Ihr glaubt, aus euerer vermeintlich sicheren Position heraus, unangreifbar zu sein? Wegen eueres dreckigen Handelns nicht zur Verantwortung gezogen zu werden? Mag sein. Mag sein, hier auf Erden... mag sein. Aber nicht drüben bei meinem Vater. Darüber hinaus habe ich natürlich einen biologischen Erzeuger, dessen Namen mir allerdings unbekannt ist, und wenn wir schon mal dabei sind, erwähne ich gleich mal die Erzeugerin, die mich, als ich vierzehn Jahre alt war, gleich mal auf den Strich schicken wollte. Sie und ihre noch schlechtere, inzwischen verblichene Hälfte... da Vater Gottseidank bereits ein Leben lang seine schützenden Hände über mich hält, landete ich stattdessen bei der Polizei, der Beamte hatte nach meiner stundenlangen Aussage Tränen in den Augen und bei Polizeibeamten will das schon was heissen, und ich kam nach meiner Aussage in ein – festhalten! - Heim für schwer erziehbare Mädchen. Zwei Stunden Ausgang jeden Sonntag. Mehr an Freiheit gab es für anderthalb Jahre nicht mehr. Vorgesehen waren eigentlich sieben weg gesperrte Jahre für mich. Entlassung mit Volljährigkeit, aber meine Oma in der DDR sorgte dafür, dass ich zu ner weit entfernten Verwandten nach Westberlin kam. Als Pflegekind.... und das durchaus üppige Pflegegeld nahm die halt gerne mit... na, immerhin kam ich aus diesem im Grunde Jugendknast raus. Die beiden, Erzeugerin und ihre noch schlechtere Hälfte bekamen übrigens knapp vier Jahre Knast für ihr kriminelles Handeln an mir und wieso ich in dieses Heim gesteckt wurde, hat mir bis heute keiner erklärt. Wer bin ich denn auch schon? Dass man mir eine Erklärung schulden würde? Tochter, biologisch zumindest, einer Hure, der Erzeuger unbekannt.... wer bin ich schon? Ein absoluter Niemand. Nichts wert. Noch nie gewesen. Hatte ja nur sieben Jahre familiäre Diktatur hinter mir und schon grauenhafteste Dinge dort erlebt und mich Niemand konnte man doch ruhig in diesen Jugendknast stecken... hat doch kein Hahn mehr danach gekräht, was aus mir wurde... tja, so sieht halt Gerechtigkeit in Deutschland aus. Das war im Jahr 1975 und wer mir nicht glauben will, kann gerne im Archiv der Tageszeitungen aus München, Sommer 75, nachsehen... dort kann er sogar titelmäßig nachlesen, dass ein kleines Mädchen zur Polizei ging, um ihre eigenen Eltern anzuzeigen. Der Fall beschäftigte die Zeitungen einige Zeit, aber mein weiteres Schicksal interessierte niemanden mehr... inzwischen hab ich die Fünfzig überschritten, bin wider aller Erwartungen immer noch am Leben und eigentlich, zumindest gemessen an dem Schicksal so vieler anderer Menschen in dieser, unserer gemeinsamen Welt, geht es mir relativ gut. Meine Probleme, die ich habe, sind durchaus lösbar für mich und eigentlich hab ich nur eines und das ist das Job-Center, mit dem ich zu tun habe. Diesen Monat haben sie mir fast zweihundert Euro zu wenig gezahlt, weil sie erstmal noch die Gehaltsabrechnung meines inzwischen erwachsenen Sohnes brauchten und nun konnte ich sie endlich am 25. diesen Monats einreichen, die Nachberechnung ergab, dass mir für diesen Monat noch fast hundertfünfzig Euro zustanden und obwohl wir nur dieses Existenzminimum zur Verfügung haben und logischerweise daher dieser Betrag natürlich fehlt, hieß es gestern auf dem Amt "wir sind zur Barauszahlung nicht verpflichtet, der Betrag wird heute auf ihr Konto angewiesen...". Schön! Hab ich`s also nächsten Monat. Schön. Nützt mir für diesen Monat nur leider nichts. Und als Hartz-IV`lerin hab ich natürlich keinerlei Ersparnisse... darf ich ja nicht mal haben. Schonvermögen. Nennt sich das ja im Amtsdeutsch. Darf ich als Hartz-IV`lerin nun mal nicht haben. Kannste aber auch gar nicht. Der Satz reicht nämlich wirklich grad mal noch zum Überleben. Mit Leben hat das natürlich nichts mehr zu tun. Kannst dir ja nicht mal mehr nen Besuch im Freibad leisten... und in gewisser Weise erinnert mich das Ganze nun mal an die Ausgegrenzten dieser Gesellschaft an die Anfänge des dritten Reiches. Damals waren es halt die Juden, denen der Zugang zu öffentlichen Institutionen verwehrt war, heute ist es die unterste Schicht dieser Bevölkerung, aber auch das stört niemand. Die, die selber jederzeit dinieren können, wenn ihnen danach zumute ist, interessiert natürlich nicht das Leben der weniger Betuchten dieses Landes... zumal ihrer Meinung nach ja alles verdient, vielmehr nun mal unverdient ist. Tut mir leid für euch, aber ich muss euch leider sagen, dass in diesem Land, unserem Land, inzwischen brutal verschärft, aber auch schon zu meiner Jugendzeit, deine Herkunft absolut entscheidend über dein Erwachsenen-Dasein ist. Dies ist eine Tatsache und kann nicht wegdiskutiert werden. Ich hab sogar damals in diesem Jugendknast in der Schule, war die siebte Klasse, ne Eins von insgesamt drei Einser landesweit, also ganz Bayern, gehabt und da kam auch ein Offizieller in`s Heim, um – festhalten! mal wieder... - meinem Lehrer zu seiner herausragenden Leistung zu gratulieren... der platzte ja auch fast vor Stolz, aber mir war das Ganze nur peinlich... rückblickend jedoch denke ich mir schon, dass das doch wirklich alles eigentlich hätte gar nicht wahr sein dürfen... selbst der Heimleiter hatte sich mal bei mir entschuldigt, weil ich unverschuldet in diesem Heim war, dann schreib ich ne Eins von insgesamt drei Einser in ganz Bayern . und wieder interessierte es keinen... und nur nebenbei, das alles nach meiner Vergangenheit... die bekamen damals in München nicht knapp vier Jahre, weil sie so nett zu mir waren... 1975 galt es auch noch eher als Privatangelegenheit, was innerhalb der Familien abging und daher musste es schon ziemlich knackig sein, um wegen familiärer Geschichten auch einer zu werden, und eigentlich musste man sich ja schon als Jugendliche irgendwas zu schulden kommen lassen haben, um in diesem Mädchenheim zu landen, aber da nun mal kein Hahn mehr nach mir krähte, konnte mich dieser Staat ruhig da rein stecken... war nicht damals, 75 die SPD in München am Ruder? Wundern würde es mich jedenfalls nicht, so assozial wie sie gegen über der Unterschicht nun mal drauf sind, was sie ganz klar mit ihrer getätigten Politik gegenüber dieser Schicht bewiesen haben. Ich rede hier nicht nur von dieser verbrecherischen Hartz-IV-Reform, sondern ebenfalls von ihren sämtlichen Privatisierungen in allen öffentlichen Bereichen, was in allen Bereichen zu extremen Verteuerungen führte, was wohlhabende Bürger nicht unbedingt tangieren muss, aber Menschen, die mit jedem Cent rechnen müssen, spürbar weh tat. Und weil das alles noch nicht reichte, wurde unter der SPD die Praxisgebühr eingeführt. Von ihrem totalitären Leader und seinem Duz-Freund Präsident Putin will ich gar nicht reden, aber an ihr damaliges Wahlplakat durchaus erinnern. Wisst ihr auch noch, was drauf stand? Ich erinnere mich nur zu gut daran... festhalten! Es stand drauf: Für Soziale Gerechtigkeit. Heutzutage hört man wieder die selben Töne von denen und daher sehe ich mich genötigt, auch daran zu erinnern, dass unter der SPD die Erbschaftssteuer gesenkt wurde und alles zusammen, wirklich alles zusammen genommen, die Praxis der SPD zeigt mir ganz klar, dass die sich von einer Arbeiter-Partei, die also die Interessen der Arbeiter vertritt, zu einer Arbeiterfeind-Partei "etabliert" haben und die Unterschicht interessiert die SPD in menschlicher Hinsicht sogar noch weniger als die CDU, denn die fühlen sich zumindest, wenn auch nur unterschwellig, ihrem C verpflichtet. Selbst die CDU ist noch menschlicher in ihrer Politik als die SPD... und das ist doch wirklich politischer Wahnsinn, oder? Wisst ihr, was einer der ersten Amtshandlungen unserer Stief-Mäm war? Sie sorgte für die Freilassung eines nachweisbar unschuldig Einsitzenden in Guatanamo, den die SPD trotz Beweise seiner Unschuld weiterhin in diesem Folter-Areal schmoren ließ... unfassbar! Unfassbar! Murat Kurnaz saß nicht in einem komfortablen deutschen Knast ein, sondern in einer Einrichtung, in der bekanntermaßen, auch damals schon, gefoltert wurde, aber die SPD interessierte sich nicht dafür. Auch nicht dafür, dass er nachweislich unschuldig dort einsaß... wäre es nach denen gegangen, oder anders gesagt, wären sie in Deutschland an der Macht geblieben und diese Umschreibung wähle ich bewusst, wäre Murat Kurnaz auch nicht nach Deutschland zurück geführt worden. So brutal diese ganze Hartz-IV-Geschichte auch für jeden einzelnen Betroffenen ist, auch für mich, wobei ich ja Lebenskünstler bin, was mir die Sache etwas erleichtert, erachte ich die Angelegenheit mit Murat Kurnaz als absolut deklarierend, welch Geistes Kind diese SPD inzwischen ist... lassen die einen Unschuldigen weitere zwei unendlich lange Jahre in einem Folter-Areal schmoren... und der wär da heute noch, ginge es nach der SPD... meinetwegen können die in der geschichtlichen Versenkung verschwinden, denn so ne menschenverachtende Partei braucht kein Mensch in Deutschland. Es war Rot-Grün, die der Mietwucherung durch ihre Privatisierungen zahlreicher öffentlicher Wohngesellschaften Tür und Tor öffneten. Darf man wörtlich nehmen. Privatisierung ist lediglich ein nichtssagender Begriff für Verkauf. Und dieser Verkauf betraf ganz besonders die kleinen Leute, die dem Martin Schulz ja ach so sehr am Herzen liegen... könnte kotzen angesichts dieser Heuchelei. Als der mal wieder die Worte "soziale Gerechtigkeit" in den Mund nahm, sah ich mich ja fast schon obdachlos... oder draussen in Marzahn oder nem anderen Randbezirk von Berlin. Nee danke! Ich wohn seit zweiunddreissig Jahren in meiner Wohnung und aus der möcht ich eines Tages auch raus getragen werden. Die liegt nun mal mitten in Kreuzberg und hier bin ich auch ganz gut aufgehoben. Ist nun mal mein Kiez. Immer noch. Ausserdem liegt sie geradezu paradiesisch für Kreuzberg... sehe sehr viel Grün, wenn ich raus sehe. Meinem Baum, der fast in meinen Balkon hinein wächst, sah ich beim Aufwachsen zu und bilde mir tatsächlich ein, dass er mir mit seinen Ästen immer freundlich zuwedelt, sobald er mich sieht. Massagen gibt er sich auch sehr gerne. Bäumchen nutzt wirklich jeden Windhauch, um sich bewegen zu können. Der genießt das! Peter, mein good old friend, kenn den seit, ich siebzehn bin, hat mir neulich erzählt, dass mein Sohn, als er so drei, vier war, sich die Samen schnappte und fröhlich in seine unmittelbare Umgebung warf. Dieser fröhlichen, kindlichen Aktion verdankt Bäumchen seine Existenz. Seitdem ich das weiss, hab ich ihn noch mehr in`s Herz geschlossen. Ausserdem ist mir rückblickend klar geworden, dass ich schon immer geführt durch mein Leben gehe und welche Kraft sollte die Menschen, die friedfertigen Menschen schon unsichtbar begleiten? Kenn ich nur eine und ich nenne ihn Vater, mangels eines irdischen Vaters. Väter beschützen doch ihre Kinder? Gut, hat er ja gemacht. Wenn`s drauf ankam, hat er mich immer beschützt oder aus gefährlichen Situationen rausgehauen und deswegen nenn ich ihn Vater. Nicht Gott. Klingt ihm ohnehin zu hart und viel zu sehr missbraucht. Diese Anrede Gott. Oder auch Allah. Was alles in seinem Namen an teuflischen Dingen hier auf Erden geschieht... und wofür er alles verantwortlich gemacht wird, schreit bis zum Himmel hinauf. Er kann es nicht mehr hören. Und ich gehöre nicht zu der verirrten Schar, die glaubt, erleuchtet und in einer besonderen Weise mit Gott verbunden zu sein, sondern kann tatsächlich auf Erlebnisse zurück blicken, die zweifelsfrei seine Beziehung zu mir belegen. So fern man mir sie abnimmt. Mehr wie sie erzählen, kann ich nicht. Beweisen kann ich es nicht. Ihr müsst mir leider vertrauen, dass ich wirklich alles erlebt habe, was ich an Erlebnissen schildern werde, die ich in einem unmittelbaren Zusammenhang mit ihm erlebt habe und ich beginne mit meinem allerersten Erlebnis im Alter von acht Jahren. Gebe ihm den Titel.... hm... Hyroglyphen. Hyroglyphen

Als die Erzeugerin mich aus meinem liebevoll geführten ersten Zuhause, einem von Nonnen geführtes Kinderheim, entführte und von Bamberg nach München brachte, bekam ich an diesem Tag die erste Ohrfeige meines Lebens. Weiss heute noch, wie sie brannte auf der Haut... und ein halbes Jahr später erfuhr sie anlässlich einer Weihnachtsfeier in dem Vorschulkindergarten, dass ich jeden Morgen fünf Minuten zu spät kommen würde. Da sie mich immer pünktlich los schickte, empörte sie diese Information so sehr, dass sie wutentbrannt auf mich zukam und mich zuerst vor den Augen der Erzieherinnen und anderen Eltern zusammen schlug, um mich dann zusammen zu treten, nachdem ich wimmernd am Boden lag. Noch grausamer als ihre Gewalt an mir, zumindest rückblickend, empfand ich jedoch das Verhalten der anderen Erwachsenen. Sie hatten einen Kreis um uns gebildet und sahen einfach nur zu... sahen einfach nur dabei zu, wie sie mich regelrecht krankenhausreif schlug und trat. Danach musste ich auf die Bühne "na wird`s bald!? Oder brauchst du ne Wiederholung?", also mühte ich mich mit letzter Kraft auf die Bühne und bewegte meine Beine wie Pinoccio. Zurück in der ehelichen Wohnung, die aus einem einzigen Zimmer bestand, in dem ich auf ner Gästeliege schlief, sah ihr erster Mann, ein Bauarbeiter, die vielen blauen Flecke auf meinem Körper und wollte von ihr wissen, wo ich die herhaben würde und ängstlich erzählte sie es ihm. Er forderte mich auf, vor ihn zu treten und betastete zuerst ganz vorsichtig die blauen Flecke, um dann plötzlich unvermittelt brutalst mit Fäusten auf mich einzuhämmern. Irgendwann wurde es schwarz und ich wachte erst am nächsten Tag wieder auf. Ja, wo war Gott denn an diesem Abend? Anscheinend nicht da, oder? Denn wie könnte er denn sonst diese Misshandlung an einem kleinen Mädchen zulassen, nicht wahr? Das kann er nicht nur, sondern muss er sogar. Einigen wir uns auf Gott-Vater? Gut. Gottvater greift nicht in die Handlungen von Menschen ein, denn er tastet nun mal den freien Willen der Menschen nicht an. Egal, was sie tun. Egal, wie abscheulich sie sich verhalten. Abscheulich beinhaltet durchaus eine Wortverwandtschaft zu Teufelei, wenn auch weit entfernt. Gott-Vater tastet diesen, unseren freien Willen niemals an. Niemals stimmt nicht ganz, denn die Überschreitung der roten Linie auf diesem Planeten kann er im Interesse seiner unzähligen anderen Geschöpfe nicht unbegrenzt hinnehmen. Nicht bis in alle Ewigkeit. Unzählige Tierarten wurden von den Menschen bereits ausgerottet. Nicht unbedingt direkt, aber indem man diesen Tierarten ihren Lebensraum raubte, entzog man ihnen ihre Lebensgrundlage und verdammte sie dadurch zum Aussterben. Bis jetzt lässt Vater die Menschen gewähren, aber sein Zorn wächst, dessen dürft ihr euch sicher sein. Aber bleiben wir bei meinem Erlebnis... dem ersten mit ihm, zumindest mir bewusstem, rückblickend zumindest. Damals bei der Weihnachtsfeier war ich sieben und nachfolgend besuchte ich natürlich die Grundschule. Typisch für misshandelte Kinder konnte ich mich in der Schule nie auf das konzentrieren, was die Lehrer vorne sagten, sondern war mit meinen Gedanken immer woanders oder ich war so voller Angst, in mir drin, dass ich mich einfach nicht konzentrieren konnte. Auswendig lernte ich jedoch sehr schnell, also bemühte ich mich darum, wenigstens den Text aus dem Lesebuch auswendig zu können, falls sie mich zu Hause abfragen würde. Das geschah willkürlich von ihr und ich wusste, was mir blühen würde, wenn ich ihr nicht brav vorlesen würde. Auch an diesem Nachmittag merkte sie nichts, als ich ihr vorlas, tat zumindest so, aber plötzlich kommt die auf die Idee und blättert ne Seite weiter in dem Lesebuch. "Les vor Fräulein..." und ich starre auf die Buchstaben vor mir und kann nicht ein einziges Wort entziffern. Kenn den Text nun mal nicht und sie kriegt mit, dass ich sie anscheinend die ganze Zeit nur verarscht hab und wutentbrannt zerrt sie mich vom Stuhl, schlägt mich zusammen, hievt mich wieder auf den Stuhl "lies! Oder brauchst du ne Wiederholung?" und wieder starre ich verzweifelt auf diese Buchstaben vor mir und alles in mir will den Sinn erfassen, will ja vorlesen, aber... ich weiss doch nicht, was da steht... und wieder zerrt sie mich von dem Stuhl. Danach wieder auf den Stuhl "Lies Fräulein! Wir machen das solange, bis du liest..." kann sich einer vorstellen, wie verzweifelt ich diese Buchstaben anstarrte? Und genau an der Stelle kommt Gott-Vater in`s Spiel, denn ob ihr es glaubt oder nicht, als ich das dritte Mal die Buchstaben vor mir anstarre, verzweifelst anstarre, geben diese Hyroglyphen vor mir mit einem Mal ihren Sinn preis. Nicht mit einem Ruck. Sondern... erst ein Wort, dann noch ein Wort und stockend lese ich vor "Hans und Peter gehen in die Schule..." und schon so nach der dritten Zeile wurde es dann auch schon flüssiger, und als ich alle sechs, sieben Zeilen zu Ende vorgelesen hatte, kommentierte sie es mit "Na bitte! Es geht doch...". Psychiater, Psychologen, vielleicht ja auch Theologen können das vermutlich besser wie ich beurteilen, welche Kräfte an jenem Nachmittag wirkten, letztendlich auf dieses Geschehen einwirkten, so dass ich nach wiederholten Misshandlungen plötzlich lesen konnte, wenn auch erstmal stockend, aber nach diesem Erlebnis war ich auch in der Klasse die Beste im Vorlesen. Schon irre, oder? Na schön, wenn das mein einzigstes Erlebnis mit ihm gewesen wär... Schwamm drüber. Würde ich ihm nicht diese Bedeutung beimessen, aber es war schließlich nicht mein einzigstes Erlebnis mit ihm. Kommen wir zum Nächsten.

Nennen wir es Elternabend. Ein Buch soll man ja besser der werten Leserschaft wegen in Kapiteln unterteilen. O.k. Kapitel Zwei. Elternabend.

Der erste in der Grundschule. Oh je. Wenn sie erfährt, wie oft ich den Unterricht schwänze oder zu spät komme... oh je. Der Elternabend aus dem Vorschulkindergarten ist mir bis heute unvergesslich in Erinnerung und da ging es nur um fünf Minuten. In der Schule fehlte ich durchaus auch schon mal einen ganzen Tag... spazierte halt lieber durch München oder hielt mich auf einem Spielplatz auf, statt in die Schule zu gehen und wenn sie das erfahren würde... zitternd vor Angst lag ich unter der Bettdecke und betete mit gefalteten Händen zu Gott, dass er irgendwas machen soll, damit die Leher mich nicht bei ihr verpetzen würden und nach drei Stunden kommt die nach Hause und ich krieg sehr schnell mit, dass sie relativ gute Laune hat, halbwegs zufrieden mit meinen schulischen Leistungen ist, weil sie nur Gutes von mir zu hören bekam und kein Lehrer hatte mich bei ihr verpetzt. Wundern tu ich mich nicht darüber, sondern dieses Erlebnis zeigt mir mit meinen acht Jahren, dass ich einen starken, unsichtbaren Beschützer an meiner Seite habe, der sogar solche starken Zauberkräfte hat, dass er das machen kann, dass Lehrer lügen und ich schlafe wunderbar gestärkt durch dieses Erlebnis in dieser Nacht ein. Ein Jahr später trennte sie sich von ihrem ersten Mann und flüchtete mit mir im Schlepptau zu dem nächsten Mann. Der war noch ne Nummer perverser. Abartiger. Schickte nicht nur sie auf den Strich, sondern fand, als ich vierzehn wurde... dass ich ebenfalls zum Familieneinkommen beitragen könnte.... Vater spuckte ihnen in die perverse Suppe und sorgte lieber dafür, dass ich in einem Münchner Polizeipräsidium landete und er wurde gleich am nächsten Tag nach meiner Aussage auf der Arbeitsstelle verhaftet, sie, als sie ihn in U-Haft besuchen wollte. Haben sie sie auch gleich da behalten und in nen Frauenknast, Aichach logisch, verbracht. Tja, und ich kam halt in den Jugendknast. Vorläufer davon kann man sagen. Zwei Stunden Ausgang, nannte sich auch offiziell so, jeden Sonntag. Das war`s an Freiheit. Toll! Ironisch gemeint. Die Schule befand sich selbstverständlich innerhalb des Heimgebäudes und in die ging ich ja auch. Einige nette Lehrer hatte ich jedoch. Der Religionslehrer, Herr Kube, war auch sehr nett. Und im Gegensatz zu mir, bezog der die Tageszeitungen und wusste daher von meinem Fall. Wollte wohl irgendwie was gutmachen und lud mich daher in den Winterferien zu sich nach Hause ein. Dort lebte auch seine Mutter. Dankend nahm ich das Angebot an, denn es war natürlich mit täglichem Ausgang dort in diesem niederbayrischen Dorf für mich verbunden. Und schon sind wir beim dritten Erlebnis mit Gott. Und das hat es wirklich in sich. Autorisiert mich jedoch auch zu diesem nicht ganz gewöhnlichem Buch, wie er mich schon vor langer Zeit wissen ließ, aber ich muss es wirklich so oft schreiben, bis es zu hundert Prozent stimmig ist. Nicht nur seine Mutter lebte in diesem kleinen Häuschen mit Garten, sondern zu meiner übergroßen Freude auch zwei Hunde und diese Überraschung hatte Herr Kube mir nicht verraten gehabt. Die beiden Hunde, ein Großer und ein Kleinerer, beide Mischlinge, Rüden, und ich waren sofort dickste Freunde, denn Hunde liebte ich über alles, seit ich das erste Mal in meinem Leben einen Hund traf und damals war ich ungefähr vier Jahre alt gewesen. War der Nachbars-Hund von dem Kinderheim und wir beide trafen rein zufällig aufeinander und keinesfalls gewollt von den erwachsenen Menschen. Erzähl ich vielleicht mal später, denn jetzt will oder muss ich dieses dritte Erlebnis nieder schreiben. Zum wirklich Xten Mal... Gott ist mein Zeuge, dass wirklich jedes Wort wahr ist, dass ihr jetzt zu lesen bekommt. So irre, wie diese Begebenheit auch klingt... eigentlich ja fast schon zu irre, um sie selber erfinden zu können, aber andererseits... was bis heute alles schon erfunden wurde... in Wirklichkeit oder auch in der Phantasie... warum nicht auch diese Geschichte? Vielleicht ja schon mal deswegen, weil es mir, mir, nicht gegeben ist, Erlebnisse für mich zu erfinden, die ich nicht hatte. Was hätte ich denn davon, solche Erlebnisse für mich zu erfinden? Verarsch ich doch nicht nur den Leser, sondern mich gleich mal mit dazu und was hätte ich denn davon? Gibt mir doch nichts, jedenfalls nichts Gutes oder gäbe mir nichts Gutes, ausser ein Scheissgefühl und daher schildere ich grundsätzlich nur, oder kann nur Erlebnisse schildern, die ich wirklich hatte. Und dieses Erlebnis hat sich in mir eingebrannt. Wie so vieles andere. Kapitel drei: geben wir welchen Titel? Winterspaziergang. Die ersten zwei Tage ging ich mit diesen beiden Hunden nur in diesem kleinen Dorf spazieren, aber schon am zweiten Tag bereits ließ ich sie frei herum laufen, weil sie auf`s Wort auf mich hörten. Am dritten Tag, ganz spontan, beschloß ich, unseren Spaziergang außerhalb dieses Dörfchen auszuweiten. Rüber über die Landstraße, den leichten Hügel runter zum See und immer geradeaus... vor uns lag eine herrliche Winterlandschaft. Blütendweisser Schnee. Durch nichts, aber auch wirklich gar nichts durch irgendwas verunreinigt. Kein anderer Mensch begegnete uns auf diesem Spaziergang, aber ich fühlte mich durch die Anwesenheit der beiden Hunde so sicher, dass mir nicht mal der Gedanke irgendeiner Gefahr in den Sinn kam. Nach einer Stunde gradeaus, hatte ich die Wahl, links weiterhin um den See herumzulaufen, aber das erschien mir insgesamt zu lang und daher entschied ich mich dazu, weil doch den beiden Hunden das freie Herumlaufen auch solchen Spaß machte, diesen niedergetrampelten Fußweg weiter geradeaus zu benutzen, um noch eine Weile mit ihnen weiter zu laufen. Die Hunde tobten übermütig weiterhin um mich herum. Die genoßen den Spaziergang genauso wie ich. Wir liefen und liefen und am liebsten wär ich ja noch stundenlang weiter gelaufen, aber zurück würden wir ja noch mal die gleiche Zeit brauchen und Herr Kube machte sich bestimmt bald Sorgen, wo wir bleiben würden, denn so lange war ich noch nie weg gewesen. Grübelnd blieb ich stehen, schätze den zeitlichen Abstand ein, bis zu diesem Wald vor uns. Ungefähr eine halbe Stunde bis zu ihm hin würden wir noch brauchen und jetzt waren wir eh schon so lange unterwegs, da kam es auf die halbe Stunde auch nicht mehr drauf an. Herr Kube war ja nett, der würde schon nicht schimpfen. Gedacht, getan, also munter weiter getrabt. Nach ungefähr zehn Minuten passierte jedoch etwas Merkwürdiges, bei dem ich mir allerdings zuerst gar nichts dachte und schon gar nichts Böses. Mit einem Mal versperrten die beiden Hunde mir den Weg, hinderten mich am Weiterlaufen, indem sie sich kurz vor mir niederließen. In der Platzhaltung und einfach um sie herumlaufen, ging nicht, weil.... links von mir war Gebüsch, Gestrüpp und rechts von diesem Trampelpfad befand sich ein nie enden wollendes Maisfeld. Ich stutzte natürlich wegen ihres merkwürdigen Verhaltens, aber dann schoss mir regelrecht durch den Kopf "lass mir doch von euch nicht vorschreiben...." und will mich seitlich an ihnen vorbei zwängen, bewege meinen Fuß und der große Hund knurrt mich darauf hin an. Es klingt ernst. Ganz klar, er will nicht, dass ich weiter gehe, aber verdammt noch mal, ich lass mir doch von Hunden nicht vorschreiben... und daher starte ich einen neuen Versuch und bewege wieder meinen Fuß und erneut knurrt er mich an. Es klingt noch tiefer, gefährlicher, als beim ersten Mal. Es ist ihm nicht ernst, sondern bitterernst damit, mich nicht weiter laufen zu lassen und ich spüre, dass er mich nicht vor irgendeiner Gefahr warnen will, sondern dass eine undefinierbare Gefahr von ihm selber für mich ausgeht und zutiefst verwundert starre ich auf die Szene vor mir, eben auf diese beiden Hunde, die sich wie ein Hindernis vor mir plaziert haben. Plötzlich, ohne jede Vorwarnung und als sei es das Normalste der Welt, höre ich den Großen zu dem Kleinen sagen "Los! Die back mer jetzt". Sie sprachen exakt den Dialekt, der in diesem Dorf gesprochen wurde und es ist das allererste Mal in meinem Leben, dass ich einen Hund sprechen höre wie ein Mensch. Klar und deutlich. "Los! Die back mer jetzt..." und als er das zu dem Kleinen sagt... erfasse ich in diesem Moment, dass sogar eine tödliche Gefahr von dem Großen für mich ausgeht. Ich hab die wie das achte Weltwunder angestarrt und gar nichts mehr kapiert. Noch vor ein paar Minuten waren wir die besten Freunde gewesen und dass ein Hund wie ein Mensch spricht... musste ich auch noch packen in der Situation. Irgendwie. "Moanst wirglich?" fragt der Kleine unsicher und daraufhin tönt der Große sogar sehr selbstsicher "Hier is kaner und hier kimmt a kaner. Los! Die back mer..." und jetzt ist absolut klar, dass der mit dem back mer mich töten meint. Totbeissen und das Schlimmste ist ja, dass der auch noch recht hat mit seinem kimmt a kaner. Niemand kann mir helfen. Gleich bin ich tot... und in Todesangst, wirklich in Todesangst schreie ich Gott um Hilfe an. Jetzt kann nur noch er mir helfen. Krieg echt heute noch eine Gänsehaut, wenn ich mich an diesen Moment zurück erinnere. Verzweifelt schreie ich Gott um Hilfe an. Ich weiss aber nicht mehr, ob ich das laut oder in Gedanken tat und ich habe eine schwache Erinnerung in mir, dass ich den Anhänger meiner Kette, die ich trug, fest umklammerte mit der Hand. Es war nämlich ein Kreuz. Weiss nicht mehr, wer mir diese Kette geschenkt hatte, aber jetzt umklammere ich diesen Anhänger wie ein Ertrinkender sich an einen Strohhalm klammert und ich schreie unaufhörlich flehendst Gott um Hilfe an. Schon einige Sekunden lang und der große Hund springt mich an und wird, als er in der Luft ist, keine zehn cm von mir entfernt, direkt kerzengrade nach unten auf den Boden zurück befördert. Darauf war er nicht vorbereitet gewesen und völlig verblüfft kuckt er für einen Moment vor sich hin. Sah ich ganz genau, denn er befand sich ja direkt vor mir. Seine Verblüffung währte jedoch nur einen ganz kurzen Moment, denn sofort kehrt die Mordlust, die ich tatsächlich in seinen Augen sehen kann, zu ihm zurück und er spannt seine Muskeln an, um erneut zu seinem Sprung anzusetzen, aber ist wie am Boden festgenagelt, festgeklebt, wild entschlossen, regelrecht besessen, kämpft er gegen... kann ich ja nicht sehen. Ich höre Fiepsen etwas weiter weg hinter mir und drehe mich kurz um. Es ist der Kleine, der ängstlich das Weite gesucht hat und sich die Szenerie lieber aus sicherer Entfernung ansieht. Was er sieht, ängstigt ihn jedenfalls. Weiss ja nicht, ob er mehr sah, wie ich... jedenfalls begleitete er es mit ängstlichem Gefiepse, Gewinsel. Schnell drehe ich mich wieder zu dem Großen um und sehe, wie er wie in Zeitlupe cm für cm von mir weggeschoben wird und wie er die ganze Zeit über mit unbändiger Kraft dagegen ankämpft. Der gab bis zum Schluss nicht auf. Vor Kraftanstrengung quollen dem fast die Augen aus den Höhlen. Ich schwöre es! Die quollen dem fast aus den Augen und sein Fell stand die ganze Zeit am ganzen Körper von dem ab, was ihn ja noch viel größer erscheinen ließ. Cm für cm wird der von mir weg geschoben, ohne dass seine Beine vom Boden abhoben und der kämpft wie ein Wahnsinniger dagegen an. Die ganze Zeit. Das dauerte schon so... ungefähr fünf Minuten vielleicht. Ich sah wie in Trance dabei zu, als er von mir weg geschoben wurde und jetzt ist er eine ganze Ecke von mir entfernt, vielleicht so über zwei, drei Meter auf jeden Fall und.... schwarzer Vorhang! Ich sehe gar nichts mehr. Weiß von nichts mehr. Auch nicht, wie ich zurück kam. Heil und unversehrt. Keine Ahnung, was mit den Hunden ist. Ich erinnere mich nur, dass Herr Kube total verständnisvoll auf mein, vielmehr unser langes Wegbleiben reagierte und das kürzlich zuvor Erlebte komplett bei mir gelöscht ist in der Erinnerung. Gnädigerweise, wie ich rückblickend weiß, denn für das Erzählen dieses Erlebnisses wär ich vermutlich in die Jugendpsychiatrie gesperrt worden. Kein Wunder, bei meiner Vorgeschichte, dass ich ne Klatsche hatte. Na logisch! Die hätten damals nicht lange gebraucht, um mich wegen dieser irren Geschichte in die Psychiatrie zu stecken, aber Vater in seiner unendlichen Weitsicht sorgte für ein komplettes Blackout bei mir, kaum, dass ein Sicherheitsabstand zwischen dem Großen und mir ist. Nicht bloß, was das Zurück kehren betraf, sondern das gesamte Erlebnis ist total gelöscht bei mir. Als hätte es nie statt gefunden. Für mich hat es nie statt gefunden und wenn mir einer erzählen würde, dass ich jemals solch ein Erlebnis gehabt hätte, dass er dies ganz sicher wüsste, warum spielt jetzt keine Rolle, dann würde ich ihm selber einen Vogel zeigen. So was gibt`s ja gar nicht! Wenn man so was nicht selber erlebt hat und wer erlebt das schon? Außer halt die Wenigen, denen es passiert. Passiert nun mal nicht der Mehrheit der Menschen, oder? Dann wäre es ja normal, aber was ich erlebte, war ja nun mal nicht normal. Ich hätte das damals mit meinen vierzehn Jahren psychisch gar nicht packen können, das hätte mich viel zu sehr in meinem Urvertrauen, dass ich ja nun mal trotz allem in mir hatte, völlig erschüttert und daran wäre ich dann psychisch wirklich erkrankt, ist doch logisch, also von daher diente dieses Blackout natürlich auch meinem geistigen Schutz. Tja, Vater brauchte und braucht mich nun mal geistig völlig gesund. Warum? Wenn ich es doch bloß wüsste. Wenn ich es doch bloß wüsste. Ich weiß nur, dass ich dieses Buch schreiben muss und solange ich es nicht perfekt nach seiner Meinung geschrieben habe, muss ich es immer wieder und immer wieder schreiben. Jetzt schreib ich grad zum.... hm, ich glaub, zum siebten Mal. Nun, das lässt ja hoffen. Die Sieben ist ne besondere Zahl. Auch für Vater. Der mich übrigens seine Zuneigung spüren lässt, weil ich nach längerer Zeit mal wieder an der Tastatur sitze. Freut ihn immer. Nun weiß ich ja, dass ich nicht der Papst bin und nur ihm obliegt es, ihm alleine glaubt man, dass er mit Gott in einer engeren Verbindung stehen würde und ich selber, nicht ein anderer und nicht irgendwer, sondern ich selber bekam von Vater ein sichtbares Zeichen, von Gott, ich spreche immer von Gott, wenn ich von Vater rede, dass es sich tatsächlich so verhält. Papst Franziskus zumindest sitzt tatsächlich mit seiner Billigung auf dem Papstthron. Ob sein Vorgänger auch, weiß ich nicht, aber zumindest Papst Franziskus sitzt mit seiner Segnung auf diesem nicht gerade bescheidenen Stuhl. Nun, viele Dinge hier auf Erden sind durchaus verdient und werden daher von Gott gewährt. Vater gewährt diesem Menschen, diesen Platz hier auf Erden einnehmen zu können, um als Oberhaupt an der Spitze der Menschengemeinschaft Vaters Botschaft hinaus in die Welt zu tragen. In beachtenswerter Weise. Und er hat sich ein bisschen mehr von seinem Engagement hinsichtlich der Verletzung der Menschenrechte hier auf Erden versprochen, aber darüber würde ich lieber mal unter vier Augen mich mit Euer Ehren unterhalten. Im Ernst. Ich bin ja nicht im Bilde, welche spirituellen Erlebnisse er mit Gott hatte, aber ich hatte ja nicht nur ein Erlebnis direkt, das ist es ja, direkt mit Gott, sondern... einige jedenfalls bis heute und diese Erlebnisse sind es ja auch, und zwar nur diese Erlebnisse, die mich auf die Spur brachten, dass Vater zu mir offensichtlich tatsächlich, nicht eingebildet, sondern tatsächlich eine... doch eher ungewöhnlichere Verbindung hat und dies scheint mir mit meiner Aufgabe zusammen zu hängen, die er mir anscheinend von Geburt an bereits zugedacht hatte. Nämlich dieses Buch. Eigentlich ja sein Buch. Seine Idee zumindest. Damals, Winterferien 75 sah ich, wenn ich das richtig sehe, dem Kampf der beiden stärksten spirituellen Kräfte hier auf Erden zu und ich bin so gesehen Augenzeuge dieses Kampfes und kann leider nur bezeugen, dass diese beiden Kräfte kräftemäßig sich damals fast ebenbürtig waren. Vater hatte kein leichtes Spiel mit seinem Gegenspieler hier auf Erden, denn kein Geringerer als dieser hatte sich des Hundes bemächtigt und dies lässt sich an dem Zeitlupen-Tempo erkennen, wie er von mir weg geschoben wurde. Weiss Gott, Vater hatte durchaus kein leichtes Spiel mit ihm, aber damals durfte er sich direkt einschalten, denn Satan beging mit der Bemächtigung des Hundes einen Bruch. Gottes Geschöpfe sind tabu für ihn, es sei denn, sie selber erbitten seine Begleitung. Diese Regeln gelten auch für Gott, aber sie gelten halt auch für ihn. Selbstverständlich ist mir nicht nur Gott innigst vertraut sogar, sondern natürlich auch sein Gegenspieler, denn wenn du mit Gottes Existenz konfrontiert wirst, wirst du zwangsläufig auch mit seiner Existenz zu tun bekommen und ich bekam nicht nur einmal mit dem zu tun. Aber damals hatte ich von nichts ne Ahnung und Gott sei Dank ja dieses Blackout und kann daher ein ganz normaler Teenager sein. Na gut. So normal mir das halt auf Grund meiner Vorgeschichte möglich war, aber auch hier sorgte Vater dafür, dass ich das alles eigentlich seelisch ganz gut weg steckte. Die Gerichtsgutachter jedenfalls staunten Bauklötzer damals, als sie mich im Mädchenheim zu den ganzen Anschuldigungen nochmals befragten, weil ich trotz allem so ne Frohnatur war und sogar sie zum Lachen brachte und das trotz des Inhaltes der Befragung. Das hatten sie auch noch nie erlebt gehabt. Haben sie mir selber damals gesagt und fanden mich ganz, ganz außergewöhnlich. Weiß ich noch. Waren eine junge Frau, Anfang Dreissig und ein junger Mann, gleiches Alter in etwa. Und total sympathisch, weil sie so nett zu mir waren. Mir tat das jedenfalls damals echt gut, darüber reden zu können, was in der sogenannten elterlichen Wohnung alles geschah... half mir, nen inneren Abstand dazu einnehmen zu können und zu schrecklichen Dingen, die dir passiert sind, musst du erst mal einen sicheren Abstand kriegen können, um wirkungsvoll mit ihnen klar kommen zu können, so dass sie nicht weiter schrecklich wirken können. Wusste ich damals natürlich nicht, aber Vater wusste dafür umso besser, was gut und was nicht gut für mich sein würde und sorgte schon für die richtige Richtung für mich. In diesem Mädchenheim lernte ich allerdings wenigstens Schreibmaschineschreiben und zwar blind und ziemlich gut und das ist ja wichtig, wenn du später mal in die schriftstellerische Richtung sollst. Ich glaub, dass ich fast genauso schnell tippe, wie spreche, also ist schon ziemlich gut meine Tipp-Fertigkeit. Dank Schwester Benedicta. Die menschlichste Nonne, die mir in diesem katholisch geführten Mädchenheim begegnete. Die wusste auch, dass man vom Beten allein sich kein Brot kaufen konnte, sondern dass es sinnvoller ist, wenn man uns wenigstens eine gesellschaftlich brauchbare Fertigkeit beibringen würde... die war echt o.k., unsere Schwester Benedicta. Die war, trotz Schwesterntracht, echt menschlich geblieben. Was man von den anderen verhärteten, den Mädchen gegenüber zumindest, Nonnen nicht sagen konnte, aber wenigstens sie war ja in Ordnung. Und weil Vater wusste, was gut für mich ist, brannte er mit mir lieber nach Berlin durch. Da war ich fünfzehn. In Berlin kam sein Widersacher nicht mehr direkt an mich ran und das hatte schon immer mit dieser freiheitlichen Atmosphäre dieser Stadt zu tun. Erfuhr ich allerdings erst dieses Jahr und umso älter ich werde, umso mehr erfahre ich. Auch das mit dem Durchbrennen. Darf man natürlich nicht wörtlich nehmen. Sondern Vater sorgte halt dafür, dass ich im Alter von fünfzehn Jahren nach Berlin, nach Westberlin kam. Das mit dem Durchbrennen hab ich aus nem Lied, nem Schlager, denn Vater sandte mir unaufhörlich – es wird mal wieder verrückt – Botschaften über das Medium Radio und dies tat er dann über entsprechende musikalische Botschaften. Entsprechend des Themas, worüber ich grad schrieb, ertönten dazugehörige Botschaften, an mich gerichtete Botschaften über die Lieder, Schlager, an mich und dies ist ebenfalls keine Einbildung meinerseits, sondern ich habe es doch die ganze Zeit während des Schreibens erlebt und es geschahen weitere unerklärliche Dinge. Auch für mich unerklärliche Dinge. Und in diesem Buch, fünfhundert Seiten lang!, schrieb er sogar selber mit. Ich schwöre! Nicht alleine, was er mir eingab, sondern änderte eigenhändig klein in Großschreibung, ohne dass ich einen Punkt davor gesetzt hatte und als ich über den Papst Franziskus was schrieb wegen seiner Einsetzung, änderte Gott persönlich ausgerechnet das Wort eingesetzt vor meinen Augen in Eingesetzt. Und in diesem Moment wusste ich, das er wirklich mit Gottes Beistand auf diesem Platz ist. Diesem hochrangigen Platz wohlgemerkt. Im Gegensatz zu mir. Ich bin.... ich gelte als ne Langzeit-Arbeitslose. Also komplett wertlos für diese Gesellschaft und so werde ich ja auch behandelt. Nicht von Vater. Doch nicht von Vater. Aber von meiner Umgebung. Also von offiziellen Stellen. Bin ja auch bloß ne Langzeit-Schmarotzerin. Offiziell zumindest schon. Och, ich mach mir da gar nichts draus. Ich kann auf so viele spirituelle Erlebnisse in meinem Leben zurück blicken und sie haben wirklich alle eines gemeinsam, nämlich dass du sie dir für kein Geld der Welt kaufen kannst. Nen Flug zum Mars, wenn du das nötige Kleingeld dafür hast, kannst du dir kaufen, aber spirituelle Erlebnisse? Nicht mal für alles Geld dieser Welt. Und wenn ich das richtig sehe, habe ich ja schon etwas außergewöhnlichere spirituelle Erlebnisse mit Gott gehabt und darf mir daher schon was drauf einbilden. Was interessiert mich denn, was ich für die Menschen darstelle, wenn ich doch weiss, dass ich für Gott schon einen höheren Wert habe? Ist denn das nicht viel, viel mehr wert? Auf lange Sicht besehen zumindest und ich denk ja nun mal nicht bloß an die jetzige begrenzte Existenz, sondern weiss doch um mein Zusammentreffen mit ihm, nach Verlassen meines Körperkleides. Möchte ich mir gar nicht vorstellen, dass er sauer auf mich sein könnte, weil ich trotz meiner deutlichen Wahrnehmungen ihn ignorierte. Enttäuschte. Gibt schon viel zu viele, von denen er enttäuscht wurde und da möchte ich mich nicht einreihen. Mir soll eines Tages ein lachender Vater gegenüber sitzen und nichts anderes. Gut, aber dafür muss ich halt auch endlich mal diese eine Aufgabe perfekt, das ist es ja, perfekt ausführen. Aber wann ist es denn endlich einmal perfekt? Wenn ich nicht immer abschweife? Passiert mir ja laufend. Muss ich mal drauf achten. Es in Kapiteln unterteile? Auf jeden Fall muss ich die Geschichte mit den Hunden noch zu Ende erzählen, denn mit diesem Blackout ist es natürlich nicht zu Ende. Im Alter von ungefähr Anfang Dreißig, Mitte Dreißig, ereilte mich ein sehr merkwürdiger Traum, aus dem ich schweißgebadet erwachte, aber ist ja kein Wunder, bei diesem irren Inhalt. Ich betrat das Haus einer Bekannten und sah gleich, dass es anders als gewohnt war. Seit wann ging denn weiter hinten im Haus ein langer Flur ab? Am Ende dieses Flures stand ein quadratischer, kleiner Tisch. An ihm saß ein irre gut aussehender Mann. Er gebot mir mit einem angedeuteten Lächeln und einer Handbewegung, dass ich ihm gegenüber Platz nehmen sollte. Dann begann er zu plaudern. Während ich ihm forschend in`s Gesicht sah, beschlich mich ein ungutes Gefühl, nämlich, dass mit diesem Mann irgend etwas nicht stimmte. Er plaudert und plaudert und von einer Sekunde auf die andere, erkenne ich, was mit dem los ist und spring entsetzt im gleichen Moment von meinem Stuhl auf. Das Entsetzen schnürt mir echt die Kehle zu und daher kommt es total gepresst aus mir raus „du-bist-der-Teufel“ und er? Schaut mich nur ganz ruhig an und meint ebenfalls ganz ruhig „Uuund???“ Immer noch völlig entsetzt, schleudere ich ihm entgegen „ich werde der Welt sagen, wer du in Wirklichkeit bist“ und er lächelt mich nachsichtig an. „Mach das ruhig. Kein Mensch wird dir glauben...“ und mich packt tiefste, wirklich tiefste Verzweiflung, weil der völlig richtig liegt mit dieser Aussage, aber etwas in mir weiß, dass der bedrohlicher ist, als jede Atombombe dieser Welt und ich muss, MUSS den einfach enttarnen, aber wie? Aber wie? Aber wie? Wie denn? Vor hilfloser Verzweiflung bin ich am Rande einer Ohnmacht und genau in diesem Moment fühle ich eine Hand auf meiner rechten Schulter und eine warme Stimme, eine männliche, sagt in mein Ohr „ich werde bei dir sein“. Sehen kann ich denjenigen nicht, aber die Hand und die Stimme bewirkt... dass ich ein bisschen ruhiger werde und ein ganz kleines bisschen Vertrauen in das Gelingen dieses eigentlich unmöglichen Unterfangens.... spüren kann und peng! Bin ich wach. Schweißgebadet...

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