Kreuz und Quer: Erster Band

Friedrich Gerstäcker · Kapitel 13 von 19

PDF-Seiten

Kreuz und Quer: Erster Band

Zacharias Hasenmeier's Abenteuer.

Z a c h a r i a s H a s e n m e i e r ' s A b e n t e u e r.

 

E r s t e s K a p i t e l .

Die Matrosenkneipe.

Da lebte einmal vor langen Jahren ein Handwerksbursch, und den freute die Welt nicht mehr, denn anders wurde es wohl mit der Zeit, wohin er auch kam, aber nie und nimmer besser.

Früher ja, da ließ sich's aushalten, da marschirte so ein armer Handwerksbursch nach Herzenslust im lieben deutschen Vaterland herum, Chaussee auf und ab, ging in den Dörfern fechten, schlief Nachts auf der Streu oder in einem Heuschober, setzte sich, wenn er unterwegs müde wurde, auf einer vorbeirollenden Extrapost hinten auf und dachte gar nicht daran, die Beine je lang unter einen Arbeitstisch zu strecken. Das ließ schon die Wanderlust nicht zu, und geschah es je einmal ausnahmsweise, so erfaßte ihn rasch die unbezwingbare Sehnsucht nach einer Pappelallee, der er nicht widerstehen konnte und wollte.

Da erfanden böse und hinterlistige Menschen, aus reiner Bosheit gegen die armen Handwerksburschen, die E i s e n b a h n , und mit dem lustigen Marsch auf der Landstraße war's vorbei. Extraposten und Lohnkutschen – wo bekam man sie noch zu sehen? der Dampf hatte die Zügel ergriffen und bei einem davonbrausenden Bahnzug – mit d e n groben Condukteuren – war kein Gedanke mehr hinten aufzusitzen.

Das macht zuletzt den besten Menschen verdrießlich und so war denn auch Zacharias Hasenmeier, ein »wasserdichter Hutmachergesell,« endlich zu dem verzweifelten Entschluß gekommen – nicht etwa seinem Leben ein Ende zu machen, nein – dazu besaß er zu viel Religion und zu wenig Courage – aber auszuwandern und sich irgend einen Platz auf der Welt zu suchen, wo es erstlich einmal keine Eisenbahnen gab, und wo ein reisender Handwerksbursch auch noch leben konnte, »wie sich's gehört und gebührt,« d. h. wo er ein Terrain zum fechten und hinten aufsitzen fand.

Mit dem Entschluß erst einmal im Reinen, hielt er sich denn auch nicht lange bei der Vorrede auf, packte seinen Tornister, mit ein paar neuen Stiefeln oben d'rauf, daß die blinkenden weißen Sohlen rechts und links unter der Klappe vorschauten, ließ sich eine neue Zwinge an seinen dicken Knotenstock machen, und ging danach auf die Polizei, um sein Wanderbuch visirt zu bekommen. Ordnung muß nämlich sein, und ob er nun zu den Chinesen oder Menschenfressern kam, sein Wanderbuch wollte er in Ordnung haben, denn den Chinesischen Gensdarmen traute er gerade so wenig wie den Deutschen.

Die Behörde besorgte ihm das auch. Gegen seine Auswanderung hatte sie, merkwürdiger Weise Nichts einzuwenden, und visirte ihm sein Wanderbuch, auf seine Anweisung, daß er nach Amerika, Australien und sonst wohin wollte, gewissenhaft und wörtlich:

»Nach Australien und weiter!«

wonach er dann lustig und wohlgemuth in die Welt hinaus wanderte.

Er hatte, als er die Stadt verließ, in der er zuletzt gearbeitet, den Hut keck auf die eine Seite gerückt, was andeuten sollte, daß er sich aus ganz Europa Nichts mehr mache, und mit dem buntgestickten Tabaksbeutel vorn im Knopfloch baumelnd (einen Orden besaß er nicht, den er hätte hinein thun können, und etwas m u ß der Mensch doch im Knopfloch haben) mit außerdem zehn Thaler siebenzehn und einen halben Silbergroschen in der Tasche, meinte er, daß er nun die Welt durchwandern könne. – Was weiß so ein wasserdichter Hutmacher überhaupt von der Welt!

Natürlich ging er gerade in einem Strich auf Hamburg zu, weil er gehört hatte, daß von dort ab fast täglich Schiffe nach aller Herren Ländern ausliefen, und man von diesem Hafen aus mit derselben Bequemlichkeit zu den Botokuden wie zu den afrikanischen Baumaffen kommen könne. Wohin? blieb sich aber vollständig gleich – Hüte brauchten Alle oder konnten ihnen doch wenigstens angepaßt werden, und er war von sich selber überzeugt, daß er sein Fortkommen in irgend einem Land der Welt finden würde – er müsse nur erst einmal dort sein.

»Der liebe Gott verläßt keinen Deutschen,« sagte er sich und mit dem schönen Liedchen: »Muß i denn, muß i denn zum Städtle hinaus – Städtle hinaus,« ließ er sich wahrlich kein Gras unter die Sohlen wachsen, und wanderte, jede Eisenbahn von Grund seines gekränkten »wasserdichten Hutmacherherzens« aus verachtend, zu Fuß bis in die ferngelegene Hafenstadt, um sich dort nach einer womöglich wüsten Insel einzuschiffen.

Er fluchte allerdings jedesmal still vor sich hin, wenn ein Bahnzug vorüberrasselte, und die Leute darin aus den offenen Fenstern hinaussahen, und über den wunderlichen Menschen lachten, der zu Fuß hinterd'rein keuchte, während er doch hätte, für ein paar Groschen, so bequem darin fahren können; aber Zacharias setzte den Hut bei solchen Gelegenheiten nur noch immer schiefer, um seine Verachtung bildlich auszudrücken und wanderte trotzig seines Weges, ohne auch nur einmal nach ihnen umzuschauen.

Es ist überhaupt erstaunlich, mit welcher Genauigkeit sich menschliche Gemüthsbewegungen und Charaktere nur allein durch die verschiedene Stellung des Hutes ausdrücken lassen.

»In den Augen liegt das Herz,« lautet ein altes, wunderschönes Lied, aber es ist durchaus nicht wahr. Im H u t e liegt es, und der aufmerksame Beobachter kann manchem Menschen nur allein durch den Hut direkt in's Herz sehen.

Wer z. B. den Hut recht gerade und steif auf hat, daß er ihm senkrecht auf dem Wirbel des Kopfes sitzt, das m a g ein sehr guter rechtschaffener Mensch sein, aber er ist jedenfalls nach e i n e r Richtung hin Pedant und geht unausweichlich, vielleicht praktisch, doch unter jeder Bedingung steif und trocken durchs Leben mit nicht einer Spur von Poesie. Ich gebe zu, daß er ein ausgezeichneter Beamter und vortrefflicher Geschäftsmann sein kann, aber ein guter G e s e l l s c h a f t e r ist er keinesfalls.

Ein k l e i n w e n i g geneigt – nach rechts oder links bleibt sich gleich – und welch' einem fabelhaften Unterschied begegnen wir hier. – D a s sind die besten und interessantesten Menschen, mit gerade genug leichtem Sinn, um liebenswürdig zu sein und über das Nützliche einer Sache auch nicht das Angenehme zu vergessen – aber ja nicht zu viel – den Hut zu viel auf eine Seite bedeutet sehr großen Leichtsinn – ein keckes Herausfordern der Menschheit, um das sich gewöhnlich Niemand kümmert, Rauflust und verschiedene andere schlimme Leidenschaften. Solche Menschen werden auf die Länge der Zeit im Umgang unerträglich.

Der Hut weit hinten verräth Sorglosigkeit, aber auch Behaglichkeit, mit einer kleineren oder größeren Mischung von Eigendünkel. Leichtsinnige Schuldenmacher und Speculanten sind geneigt den Hut in solcher Weise zu tragen, und je weiter er nach hinten gerückt wird, desto gefährdeter ist ihre Position.

Dagegen deutet es Schwermuth und Niedergeschlagenheit, wenn der Hut, im entgegengesetzten Fall, weit in die Stirn gezogen wird: düsteren Groll, ein gepreßtes Herz oder gedrückte Lebensverhältnisse – auch unsaubere Wünsche; kurz der Hut zeigt den Menschen wie er wirklich i s t , und Zacharias Hasenmeier, der leichtsinnigste »wasserdichte Hutmachergesell,« der diese Straße je passirt war, strafte mit seinem Hut keck auf dem linken Ohr diese Theorie wahrlich nicht Lügen.

Zacharias machte sich auch wirklich k e i n e Sorgen, und erst nur einmal mit seinem Entschluß im Reinen hielt er alles Andere, was ihn möglicher Weise betreffen, oder ihm hindernd in den Weg treten könne, für Nebensache – und doch hatte er gerade da, wo er die Hauptschwierigkeit fand, keine erwartet.

Seine Begriffe von Reisespesen waren nämlich sehr unvollkommener Art, denn wenn er sonst von einer Stadt zur anderen wanderte – mochte sie auch noch so weit entlegen sein – so brachte er dorthin doch gewöhnlich noch immer ein paar Groschen mehr mit, als er von Hause aus mit genommen, denn er verstand die Kunst des Fechtens aus dem Grunde und wenig Familien, die er ansprach, konnten sich rühmen ihn unbeschenkt entlassen zu haben. Darnach berechnete er also auch die etwa zu zahlende Passage nach einem fremden Welttheil, und fand sich hier in Hamburg sehr enttäuscht, als die Kapitäne dort liegender segelfertiger Schiffe eine weit größere Quantität der landesüblichen Münzsorte verlangten, um ihn als P a s s a g i e r aufzunehmen, als er im Stande war aufzuzeigen – selbst wenn er gewillt gewesen wäre, sich zu diesem Zweck von seinem ganzen Capital zu trennen.

Wo er an Bord kam, schüttelten die alten Seeleute mit dem Kopf und meinten, das reiche nicht, und unnützes Volk könne man nicht Monate lang umsonst an Bord füttern. Von dem Seedienst verstand er aber gar Nichts, Hutmacher wurden nicht unterwegs gebraucht, und so blieb das Resultat auf allen Schiffen dasselbe, so daß Zacharias, am Abend des zweiten Tages, den er auf solche Weise verwandt, mit in die Stirn gezogenem Hut – so keck er ihn auch noch an dem Morgen auf dem einen Ohr getragen, in sein Wirthshaus nahe am Hafen zurückkehrte, und sich mürrisch und der ganzen See grollend hinter ein Glas etwas dünnes Bier setzte.

Es war das eine der sogenannten Matrosenkneipen, in der fast nur Seeleute, oder mit der Schiffahrt zusammenhängende Personen, wie Segelmacher, Reepschläger etc. einkehrten, und es läßt sich denken, daß ein Handwerksbursch mit Tornister und Knotenstock und einer richtigen »Landschraube« auf dem Kopf nicht unbemerkt passiren konnte. Es war etwa gerade so, als ob ein ausgespannter Stier hinaus in den Wald ging, und sich einem Rudel Hirsche beigesellte, und die Matrosen steckten dann auch bald die Köpfe zusammen, und flüsterten und lachten über den wunderlichen Gesellen. Nachdem sie indeß ihren Spaß eine Weile gehabt, ohne daß er weiter Notiz von ihnen genommen, wollten sie ihn auch aufziehen, aber Zacharias war nicht auf den Kopf gefallen, und antwortete ihnen bald so scharf und treffend, daß sie jetzt selber Vergnügen daran fanden, sich mit ihm zu unterhalten – doch freilich nicht bei einem Glas Dünnbier, dem sich ihre ganze Lebensweise nicht zuneigte.

Grog wurde bestellt, und da Zacharias nicht den geringsten Grund sah, seine Absichten, die ihn hierher geführt, zu verheimlichen, so erfuhr die Gesellschaft bald, daß er aus dem inneren Land käme und auswandern wolle, aber kein Schiff finden könne, weil es ihm gerade am Besten fehle.

Die Matrosen, meist immer gutmüthig gegen Fremde, sobald sie keine Gelegenheit mehr finden sich über sie lustig zu machen, schlugen jetzt bald das, bald jenes Schiff vor, das knapp an Mannschaft, vielleicht doch hätte bewogen werden können, ihn mitzunehmen – Zacharias schüttelte aber immer mit dem Kopf, denn auf fast allen war er schon selber gewesen, und wenn auch noch ein oder das andere da lag, auf dem er noch nicht nachgefragt, so konnte er sich doch ziemlich genau denken, welche Antwort er dort bekommen würde. – Es war nicht der Mühe werth, es auch nur zu versuchen.

»Sag' einmal Landsmann,« frug der Wirth, ein breitschultriger, blatternarbiger Gesell, mit einer blauen, goldgestickten, aber entsetzlich schmutzigen Mütze auf den scharf gekräußten braunen Haaren und dabei mit ein paar kleinen verschmitzten Augen – »wo willst Du denn eigentlich hin?«

»Fort – hinaus in die Welt,« erwiederte der wasserdichte Hutmacher – »wohin, ist mir vollkommen gleich, zu den Menschenfressern oder Kannibalen – nur die Welt möcht ich sehen, und die verfluchten Eisenbahnen los werden.«

»So?« sagte der Wirth, »na, hast Du es denn da schon auf einem Wallfischfänger versucht?«

»Auf einem Wallfischfänger?« frug Zacharias erstaunt, »was ist das?«

»Nun ein Schiff, das hinaus in die Südsee fährt und Fische fängt, und dabei an allen Inseln anlegt, die es erreichen kann.«

»Damn it!« rief da Einer der Matrosen, »da liegt gerade die »Seeschlange« draußen im Fahrwasser, vor einem Anker und will morgen früh mit der Ebbe in See gehen – die braucht noch Leute, und nimmt was sie kriegen kann.«

»Aber ich kann gar nicht angeln,« sagte Zacharias.

»Angeln – hell!« rief der Wirth, »zu angeln brauchst Du auch nicht, und die nehmen Dich mit Kußhand, denn an Bord von einem Wallfischfänger brauchen sie Leute zu allerhand und wenn's auch nur wäre, um einen Schleifstein oder Schiemannsgarn zu drehen und Feuer unter den Kesseln zu halten.«

Die anderen Matrosen stimmten dem Wirth bei. Wallfischfänger waren in der That die einzigen Schiffe, die Jeden annahmen, der sich auf ihnen verdingen wollte, und dabei am Weitesten in der Welt herumkamen. An alle Inseln, die sie nur erreichen konnten, fuhren sie hinan und segelten jetzt an der Japanischen Küste – dann wieder im Eismeer, und vier, fünf Monate später zwischen den Corallen-Inseln der Südsee herum. Das aber war gerade was Zacharias wollte, denn hätte er sich an e i n e r bestimmten Stelle niedergelassen, so wäre ihm doch zuletzt nichts Anderes übrig geblieben, als wieder zu arbeiten, und zu diesem l e t z t e n verzweifelten Mittel, sich eine Existenz zu sichern, wurde er noch immer zeitig genug getrieben.

Einer oder der andere von den Leuten am Tisch hatte aber auch schon eine Fahrt mit einem Wallfischfänger gemacht, und erzählte dann Wunderdinge, was er da draußen gesehen: von den Meerweibchen und See-Greisen und den Corallenhäusern, die sie in der See hätten, von fliegenden Fischen und Palmen, die mit den langen Blättern in der Luft herum föchten, von Schildkrötenjagd und dann dem lustigen Wallfischfahrerleben selber, wie sie in Booten hinter den großen Fischen herruderten, ihnen die Harpune in den Leib warfen und sie dann endlich todtstachen und einkochten, und den ausgekochten Speck für ein enormes Geld verkauften.

Zacharias saß mit offenem Mund daneben, und so gut wie ihm der Grog mundete, gerade so gefielen ihm auch die wunderbaren Schilderungen dieses fabelhaften Lebens, das die Matrosen – einer solchen Landratte gegenüber – denn auch noch tüchtig auszumalen wußten. Einer erzählte immer tollere Geschichten als der andere, und als sie endlich fort wollten, ließ sie Zacharias nicht und bestellte frischen Grog, nur um noch immer mehr zu hören, und jetzt konnte er schon die Zeit nicht erwarten, daß es wieder Tag würde, um sich auf einem solchen merkwürdigen Fahrzeug einzuschiffen, und all das Wunderbare selbst mit zu erleben.

Ein alter Segelmacher, der den tollen Erzählungen gelauscht, schüttelte zwar mit dem Kopf, denn es that ihm leid, daß sie den armen Teufel mit seinen verworrenen Ideen nur noch verrückter machten, und er meinte einmal:

»Kamerad, nimm Dich in Acht. Wenn das wahr ist, was i c h von Wallfischfängern gehört habe, so ist verdammt wenig Vergnügen und heidenmäßige Arbeit dabei, und kriegst Du Einen von den Burschen zum Kapitän, wie sie hie und da auf den Schiffen stecken, so wollte ich lieber an Land irgendwo als Kettenhund in Condition treten, ehe ich mich an Bord eines solchen Schiffes verdingte.«

»Ach Unsinn, Mate,« lachte aber ein Anderer, »wenn das bischen Arbeit nicht wäre, machte Einen ja die Langeweile auf der langen Reise todt.«

»Na, wenn ihn weiter nichts todt macht, als die Langeweile,« nickte der Segelmacher vor sich hin, »so kann er zufrieden sein – mit Deckwaschen, Garnspinnen, Theerstreichen, Kettenklopfen, Thran einschneiden und auskochen und wie die angenehmen Beschäftigungen alle heißen, wird ihn die nicht viel plagen. Aber meinetwegen Kinder,« sagte er, von seinem Stuhl aufstehend und sein Glas zurückschiebend, »wer nicht hören will, muß fühlen, und wenn er's denn nicht anders haben mag, wird ihm eine dreijährige Lehrzeit auf einem solchen blutigen Kasten auch gerade Nichts schaden – viel Glück Mate und einen guten Fang –« und damit stieg er langsam zur Thüre hinaus.

Zacharias war wirklich ein wenig stutzig geworden, aber das Lachen und Erzählen der Anderen trieb bald jeden solchen Gedanken aus seinem Hirn. D a s war eine Landratte, die überhaupt nicht mehr auf's Wasser hinaus mochte, und von dem lustigen Leben draußen wenig wußte. Nur e i n Bedenken kam ihm noch – er konnte nicht schwimmen, und wenn er nun einmal aus dem Schiff herausfiel! Er theilte es dem neben ihm Sitzenden, der sich überhaupt am Meisten seiner angenommen hatte, mit, der aber lachte gerade hinaus: »Schwimmen?« rief er, »glaubst Du, Kamerad, daß Einer von uns Allen, die wir zur See gehen, schwimmen kann? fällt uns gar nicht ein. Daß wir uns etwa lange quälen müßten, wenn die Geschichte einmal schief geht, nicht wahr? – denken gar nicht daran. Fällt Einer über Bord, dann geht der Steuermann in seine Cajüte und schreibt's in's Logbuch, und damit ist's zu Ende – lustig gelebt und fröhlich gestorben, das hat dem Teufel die Rechnung verdorben,« und jubelnd stießen die wilden Burschen wieder mit ihren Gläsern an, und immer neuen Stoff mußte der Wirth herbeischaffen.