Nachbarn, Erzählungen

Hermann Hesse · Kapitel 6 von 6 · Teil 3/3

PDF-Seiten

Nachbarn, Erzählungen

In der alten Sonne

Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 3 Teile geteilt.

hineinzuschleichen. Denn er war jetzt keine Firma und kein Name mehr, sondern

lediglich ein mürber alter Mensch, vor dem der Abgrund des Unendlichen sich

grauenhaft geöffnet hatte und dem der dürre Rippenmann still und grinsend den

Rückzug versperrte. Und wenn der Fabrikant auf vielerlei Umstände und

Lebenslagen eingerichtet war und sich in sie zu finden wußte, so war er doch auf

diese nicht eingerichtet und wußte sich nicht in sie zu finden, sondern bald

schlug er ungebärdig abwehrend mit schwachen Greisenarmen um sich, bald

steckte er den Kopf in die Hände, machte die Augen zu und zitterte in Angst vor der unentrinnbaren Faust, die er beständig seinem Nacken nahe fühlte.

Der gute Finkenbein, da er allmählich ahnte, daß es bei dem Fabrikanten

erheblich spuke, gab ihm nicht selten ein ermunterndes Wort oder klopfte ihm

mit gutmütig tröstendem Lachen auf die Schulter.

„Du, Oberkommerzienrat, studier nicht so viel, du bist allweg gescheit genug,

hast so viel reiche und gescheite Leut seinerzeit eingeseift, oder nicht? — Nicht

brummen, Herr Millionär, ’s ist nicht bös gemeint. Ist das ein Spritzigtun —

Mann Gottes, denk’ doch an den heiligen Vers über deiner Bettlade.“

Und er breitete mit pastoraler Würde die Arme aus wie zum Segnen und

sprach mit Salbung: „Kindlein, liebet euch untereinander!“

„Oder paß auf, wir fangen jetzt eine Sparkasse an und wenn sie voll ist,

kaufen wir der Stadt ihren schäbigen Spittel ab und tun das Schild raus und

machen die alte Sonne wieder auf, daß Öl in die kranke Maschine kommt. Was

meinst?“

„Fünftausend Mark wenn wir hätten —“ fing Hürlin zu rechnen an, aber da

lachten die anderen; er brach ab, seufzte und fiel in sein Brüten und Stieren

zurück.

Während es vollends Winter wurde, sah man ihn stiller und ruheloser werden.

Er hatte die Gewohnheit angenommen, tagaus tagein in der Stube hin und wieder

zu traben, einmal grimmig, einmal angstvoll, ein andermal lauernd und tückisch.

Sonst aber störte er niemand. Der Holdria leistete ihm häufig Gesellschaft,

schloß sich in gleichem Tritt seinen Dauerläufen durchs Zimmer an und

beantwortete nach Kräften die Blicke, Gestikulationen und Seufzer des

unruhigen Wanderers, der beständig vor dem bösen Geiste auf der Flucht war,

den er doch in sich trug. Wenn er sein Leben lang schwindelhafte Rollen geliebt

und mit wechselndem Glücke gespielt hatte, so war er nun dazu verurteilt, ein

verzweifelt trauriges Ende mit seinen hanswurstmäßigen Manieren durchspielen

zu müssen. Er spielte denn auch miserabel und lächerlich genug, aber

wenigstens war die Rolle echt und der frühere Poseur trat nun zum ersten Mal

und nicht zu seinem Vorteil ohne Maske auf. Die Ahnung des Ewigen und der

Durst nach dem Unaussprechlichen, der auch dieser Seele eingeboren und ein

ganzes Leben lang vergessen und vernachlässigt worden war, fand nun, da er

überquoll, nach keiner Seite hin seinen Ausdruck und gebärdete sich in

Grimassen, Bewegungen und Tönen seltsamster Art absurd und lächerlich

genug. Aber er war doch eine echte Kraft, und dieses sich selber nicht

verstehende Sterbenwollen war gewiß seit Jahrzehnten die erste großartige und

im höheren Sinn vernünftige Regung dieser geringen Seele.

Zu den Sprüngen und Kapriolen des aus dem Geleise Gekommenen gehörte

es, daß er neuerdings mehrmals am Tage unter seine Bettstatt kroch, das alte

Sonnenschild hervorholte und einen sehnsüchtig närrischen Kultus damit trieb,

indem er es bald feierlich vor sich hertrug wie ein heiliges Schaustück, bald vor

sich aufpflanzte und mit verzückten Augen betrachtete, bald wütend mit Fäusten

schlug, um es dann sogleich wieder sorglich zu wiegen, zu liebkosen und endlich

an seinen verborgenen Ort zurück zu bringen. Als er diese symbolischen Possen

anfing, verlor er seinen Rest von Kredit bei den Sonnenbrüdern und wurde

gleich seinem Freunde Holdria als völliger Narr behandelt und besprochen.

Namentlich der Seiler sah ihn mit unverhohlener Verachtung an, hänselte und

demütigte ihn wo er konnte und ärgerte sich, daß Hürlin das kaum zu merken

schien.

Einmal nahm er ihm sein Sonnenschild und versteckte es in einer anderen

Stube. Als Hürlin es holen wollte und nicht fand, irrte er eine Zeit im Haus

umher, dann suchte er wiederholt am alten Orte danach, dann bedrohte er der

Reihe nach alle Hausgenossen, den Stricker nicht ausgenommen, mit machtlos

wütenden Reden und Lufthieben, und als alles das nichts half, setzte er sich an

den Tisch, legte den Kopf in die Hände und brach in ein jammervolles Heulen

aus, das eine halbe Stunde dauerte. Das war dem mitleidigen Finkenbein zu viel.

Er gab dem zu Tod erschreckenden Seiler einen mächtigen Fausthieb und zwang

ihn, das versteckte Kleinod sogleich herbeizubringen.

Der zähe Fabrikant hätte trotz seiner fast weiß gewordenen Haare noch

manche Jahre leben können. Aber der Wille zum Sterben, der wenn auch

unverstanden in ihm arbeitete, fand bald einen Ausweg und machte der

unschönen tragischen Komödie ein erwünschtes Ende. In einer Dezembernacht

konnte der alte Mann zufällig nicht schlafen. Im Bett aufsitzend gab er sich

seinen öden Gedanken hin, stierte über die dunklen Wände hin und kam sich

verlassener vor als je. In Langeweile, Angst und Trostlosigkeit stand er

schließlich auf, ohne recht zu wissen was er tue, nestelte seinen hanfenen

Hosenträger los und hängte sich damit geräuschlos an der Türangel auf. So fand

ihn am Morgen der Holdria und der auf des Narren ängstliches Geschrei

herübergekommene Hausvater. Das Gesicht war ein wenig bläulicher geworden,

sonst war wenig daran zu entstellen gewesen.

Schrecken und Überraschung waren nicht klein, aber von sehr kurzer Dauer.

Nur der Schwachsinnige flennte leise in seinen Kaffeetopf hinein, alle anderen

wußten oder fühlten, daß dieses Ende des Fabrikanten nicht zur unrechten Zeit

gekommen war, und daß es weder zur Klage noch zur Entrüstung hinreichende

Veranlassung biete. Auch hatte ihn ja niemand lieb gehabt.

Natürlich stürzten sich auch ein paar Winkelredakteure auf den interessanten Fall und teilten in ihren Schundblättlein den Lesern nebst den nötigen

moralischen Posthaltern die Tatsache mit, daß der einst nicht unbekannte

Bankrotteur Karl Hürlin nunmehr verdientermaßen im Armenhaus als

Selbstmörder geendet habe.

 

Wie seinerzeit der Finkenbein als vierter Gast in den Spittel gekommen war,

hatte man in der Stadt einige Klagen darüber vernommen, daß das kaum

gegründete Asyl sich so ungehörig rasch bevölkere. Nun war schon einer von

den Überzähligen verschwunden. Und wenn es wahr ist, daß die Armenhäusler

meistens merkwürdig gedeihen und zu hohen Jahren kommen, so ist es doch

ebenso wahr, daß selten ein Loch bleibt wie es ist, sondern um sich fressen muß.

So ging es auch hier; in der kaum erblühten Lumpenkolonie war nun einmal der

Schwund ausgebrochen und wirkte weiter.

Zunächst schien freilich der Fabrikant vergessen und sonst alles beim alten zu

sein. Lukas Heller führte, soweit Finkenbein es zuließ, das große Wort, machte

dem Stricker das Leben sauer und wußte von seinem bißchen Arbeit noch die

Hälfte dem willigen Holdria aufzuhalsen. So fühlte er sich sehr wohl und heiter,

begann sich im Neste warm zu sitzen und beschloß, unter so behaglichen

Umständen sich keine Sorgen zu machen und jedenfalls noch reichliche Jahre in

diesem Wohlleben zu verweilen, der Gemeinde zum Ärger und sich zum Pläsier.

Er war nun, nach Hürlins Tode, der älteste von den Sonnenbrüdern, fühlte sich

ganz heimisch und hatte nie in seinem Leben sich so im Einklang mit seiner

Umgebung und Lebensstellung befunden, deren ob auch ärmliche, doch

sturmsichere Ruhe und Trägheit ihm Zeit ließ, sich zu dehnen und zu fühlen und

sich als ein achtungswerter und nicht unwesentlicher Teil der Gesellschaft, der

Stadt und des Weltganzen vorzukommen. Ihm war es seelenwohl dabei, den

Umtrieb hinter sich und vor sich die Aussicht in träge, sorgenlose Jahre zu

haben.

Anders erging es dem Finkenbein. Das ideale Bild, das seine lebhafte

Phantasie sich einst vom Leben eines Sonnenbruders erdacht und herrlich

ausgemalt hatte, war ganz anders gewesen als was er in Wirklichkeit hier

gefunden und gesehen hatte. Zwar blieb er dem Ansehen nach ganz der alte

Leichtfuß und Spaßmacher, genoß freudig das gute Bett, den warmen Ofen und

die solide, reichliche Kost und schien keinen Mangel zu empfinden. Er brachte

auch immer wieder von geheimnisvollen Ausflügen in die Stadt ein paar Nickel

für Schnaps und Tabak mit, an welchen Gütern er den Seiler ohne Geiz teilhaben

ließ. Auch fehlte es ihm selten an einem Zeitvertreib, da er gaßauf gaßab jedes Gesicht kannte und wohlgelitten war, so daß er in jedem Torgang und vor jeder

Ladentüre, auf Brücke und Steg, neben Lastfuhren und Schiebkarren her, sowie

im Sternen, im Leuen und im scharfen Eck jederzeit mit jedermann sich des

Plauderns erfreuen konnte.

Trotzdem aber war ihm nicht recht wohl in seiner Haut. Denn einmal waren

Heller und Holdria als tägliche Kameraden von geringem Wert für ihn, der mit

flotteren und ergiebigeren Leuten umgehen konnte, und dann drückte ihn je

länger je mehr die Regelmäßigkeit dieses Lebens, das für Aufstehen, Essen,

Arbeiten und Zubettgehen feste Stunden vorschrieb. Schließlich, und das war die

Hauptsache, war dies Leben zu gut und zu bequem für ihn. Er war gewohnt,

Hungertage mit Schlemmertagen zu wechseln, bald auf Linnen und bald auf

Stroh zu schlafen, bald bewundert und bald angeschnauzt zu werden. Er war

gewohnt, nach Belieben umherzustreifen, die Polizei zu fürchten, kleine

Geschäfte und Streiche an der Kunkel zu haben und von jedem lieben Tag etwas

Neues zu erwarten. Diese Freiheit, Armut, Beweglichkeit und beständige

Spannung fehlte ihm hier vollkommen und bald sah er ein, daß der mit vielen

Listen und Schikanen ermöglichte Eintritt in den Spittel nicht, wie er gemeint

hatte, sein Meisterstück, sondern ein dummer Streich mit betrüblichen und

lebenslangen Folgen gewesen war.

Freilich, wenn es in dieser Hinsicht dem Finkenbein wenig anders erging als

vorher dem Fabrikanten, so war er in allem übrigen dessen fertiges Gegenteil.

Vor allem ließ er den Kopf nicht hängen wie jener und ließ die Gedanken nicht

ewig auf demselben leeren Felde der Trauer und Ungenüge grasen, sondern hielt

sich munter, ließ die Zukunft möglichst außer Augen und tändelte sich

leichtfüßig von einem Tag in den andern. Er gewann dem Stricker, dem Simpel,

dem Seiler Heller, dem fetten Sperling und der ganzen Sachlage nach

Möglichkeit die fidele Seite ab und hatte aus seinem früheren Leben die

bequeme Virtuosengewohnheit herübergebracht, niemals über die gegenwärtige

Lage hinaus Pläne zu machen und Wünsche und Hoffnungen zu verankern.

Damit gelang es ihm auch jetzt noch, da er doch für allezeit versorgt und

versichert war, das Leben der Vöglein und Fliegen zu führen, und das tat nicht

ihm allein, sondern dem ganzen Hause gut, dessen tägliches Leben durch ihn

einen Hauch von Freisinn und zierlicher Heiterkeit bekam. Den konnte es

freilich nötig brauchen, denn zur Erheiterung und Verschönerung der

gleichförmigen Tage hatten Sauberle und Heller aus eigenen Mitteln ungefähr so

wenig wie der gute Wasserkopf Holdria beizusteuern.

Es liefen also die Tage und Wochen so leidlich hin, und wenn es nicht immer

fröhlich herging, gab es doch auch keine Händel und Ärgernisse. Der Hausvater

schaffte und sorgte sich müd und mager, der Seiler genoß eifersüchtig sein billiges Wohlsein, der Finkenbein drückte ein Auge zu und hielt sich an der

Oberfläche, der Holdria blühte in ewigem Seelenfrieden und nahm an

Liebenswürdigkeit, gutem Appetit und Beleibtheit täglich zu. Das Idyll wäre

fertig gewesen. Allein es ging inmitten dieses nahrhaften Friedens der hagere

Geist des toten Fabrikanten um. Das Loch mußte um sich fressen.

Und so geschah es an einem Mittwoch im Februar, daß Lukas Heller morgens

eine Arbeit im Holzstall zu tun hatte, und da er noch immer nicht anders als

ruckweise und mit langen Pausen fleißig sein konnte, kam er in Schweiß, ruhte

unter der Türe aus und bekam Husten und Kopfweh. Zu Mittag aß er kaum die

Hälfte wie sonst, nachmittags blieb er beim Ofen und zankte, hustete und fluchte

gewaltig, und abends legte er sich schon um acht ins Bett. Am andern Morgen

holte man den Doktor. Diesmal aß Heller um Mittag gar nichts, etwas später

ging das Fieber los, in der Nacht mußten der Finkenbein und der Hausvater

abwechselnd bei ihm wachen. Tags darauf starb der Seiler, widerwillig, neidisch

und keineswegs geduldig und lärmlos, und die Stadt war wieder einen

Kostgänger los geworden, was niemand zu Verdruß gereichte.

Sie sollte es aber bald noch besser bekommen. Es brach nämlich im März ein

ungewöhnlich frühes Sommerwetter und Wachstum an. Die großen Berge und

die kleinen Straßengräben wurden grün und jung, die Straße war von plötzlich

aufgetauchten Hühnern, Enten und Handwerksburschen fröhlich bevölkert und

durch die Lüfte stürzten sich mit freudigem Schwunge große und kleine Vögel.

Dem Finkenbein war es in der zunehmenden Vereinsamung und Stille des

Hauses immer enger und bänglicher ums Herz geworden. Die beiden Sterbefälle

schienen ihm bedenklich und er kam sich immer mehr wie einer vor, der auf

einem untersinkenden Schiffe als Letzter am Leben blieb. Nun roch und lugte er

stündlich zum Fenster hinaus in die Wärme und milde Frühjahrsbläue hinein. Es

gärte ihm in allen Gliedern und sein jung gebliebenes Herz, da es den lieben

Frühling witterte, gedachte alter Zeiten und begann zu überlegen, ob nicht auch

ihm bei diesem allgemeinen Quellen, Sprossen und Wohlergehen vielleicht ein

Lenz beschieden sei.

Eines Tages brachte er aus der Stadt nicht nur ein Päcklein Tabak und einige

neueste Neuigkeiten, sondern auch in einem schäbig alten Wachstüchlein zwei

neue Papiere mit, welche zwar schöne Schnörkel und feierliche blaue

Amtsstempel trugen, aber nicht vom Rathaus geholt waren. Wie sollte auch ein

so alter und kühner Landfahrer und Türklinkenputzer die zarte und

geheimnisvolle Kunst nicht verstehen, auf sauber geschriebene Papiere beliebige

alte oder neue Stempel zu übertragen. Nicht jeder kann und weiß es, und es

gehören feine Finger und eine gute Übung dazu, von einem frischen Ei die

dünne innere Haut zu lösen und makellos auszubreiten, die Stempel eines alten Heimatscheins und Wanderpasses darauf abzudrücken und reinlich von der

feuchten Haut aufs neue Papier zu übertragen.

Und wieder eines Tages war Stefan Finkenbein ohne Sang und Klang aus

Stadt und Gegend verschwunden. Er hatte auf die Reise seinen hohen, steifen

Straubingerhut mitgenommen und seine in völliger Auflösung begriffene alte

Wollenkappe als einziges Andenken zurückgelassen. Die Behörde stellte eine

kleine vorsichtige Untersuchung an. Da man aber bald gerüchtweise vernahm, er

sei in einem benachbarten Oberamt lebendig und vergnügt in einer beliebten

Kundenherberge erblickt worden, und da man kein Interesse daran hatte, ihn

ohne Not zurückzuholen, seinem etwaigen Glücke im Weg zu stehen und ihn auf

Stadtkosten weiter zu füttern, wurde auf fernere Nachforschungen klug

verzichtet und man ließ den losen Vogel mit den besten Wünschen fliegen wohin

er mochte. Es kam auch nach sechs Wochen eine Postkarte von ihm aus dem

Bayrischen, worin er dem Stricker schrieb: „Geehrter Herr Sauberle, ich bin in

Bayern. Es ist hier ziemlich kälter. Wissen Sie was? Nehmen Sie den Holdria

und seinen Spatz und lassen sie für Geld sehen. Wir können dann mitnander

drauf reisen. Wir hängen dann dem Hürlin selig sein Schild raus. Ihr getreuer

Stefan Finkenbein, Turmspitzenvergolder.“

Vielleicht hätte in dem fast geleerten Neste das Verhängnis noch weiter

gewütet, aber der dermalige letzte Sonnenbruder Holdria war allzu schuldlos und

allzu seßhaft. Es sind seit Hellers Tode und Finkenbeins Auszug fünfzehn Jahre

vergangen und der Blöde haust noch immer feist und rotbackig in der

ehemaligen Sonne. Er ist zuerst eine Zeitlang allein geblieben. Die zahlreichen

Aspiranten hielten sich eine gute Weile bescheiden und ängstlich zurück, denn

der schauervolle Tod des Fabrikanten, das schnelle Wegsterben des zähen Seilers

und die Flucht Finkenbeins hatten sich zur allbekannten Moritat gestaltet und

umgaben etwa ein halbes Jahr lang den Wohnsitz des Blödsinnigen mit

blutrünstigen Sagen und Schreckensgeschichten. Allein nach dieser Zeit trieb die

Not und die Trägheit wieder manche Gäste in die alte Sonne hinauf und der

Holdria ist von da an nie mehr allein dort gesessen. Kuriose und langweilige

Brüder hat er kommen, mitessen und sterben sehen und ist zurzeit der Senior

einer Hausgenossenschaft von sieben Kumpanen, den Hausvater nicht

mitgerechnet. An warmen, angenehmen Tagen sieht man sie häufig vollzählig

am Rain des Bergsträßleins hocken, kleine Stummelpfeifen rauchen und mit

verwitterten Gesichtern und verschiedenartigen Gefühlen auf die inzwischen

talauf und talabwärts etwas größer gewordene Stadt hinunterblicken.

 

Ende

Buchdruckerei Roitzsch, Albert Schulze, Roitzsch.

 

Werke von Hermann Hesse

 

(S. Fischer, Verlag, Berlin)

 

Peter Camenzind

Roman. 50. Auflage. Geh. 3 Mark, geb. 4 Mark.

Es ist ein köstliches lebensstarkes Buch, eines von den Büchern, die, nachdem wir sie gelesen, eine stille Gewalt über unsere Seele üben. Diese Schöpfung von Hesse ist so reich und meist auch von so reifer Kunst, daß sie dem Besten, was seine Landsleute Keller und Meyer geschaffen haben, an die Seite gestellt werden

darf.

(Der Tag, Berlin)

Ein Buch für die Verträumten im Lande. Von allerlei Liebe und Freundschaft, von sonderbaren Menschen, von schneeweißen Wolken, die am kornblauen Himmel stehen, und von den Schatten der Bäume wird erzählt. Die Beichte einer Jugend, böser Bangigkeiten voll und arm an schmalen Freuden, durchaus nicht

immer gewandt, aber immer in Worten, die von einer köstlichen Innigkeit und Innerlichkeit überleuchtet sind: Abendröte der Seele, duftende Keuschheiten.

(Tagesbote aus Mähren und Schlesien, Brünn)

 

Unterm Rad

Roman. 18. Auflage. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50

Hier ist etwas Freies, Unkünstliches, Naturgewachsenes. Immer wenn ich ein Buch von Hesse lese, habe ich die Empfindung, daß sich über mir der blaue Himmel wölbt, daß Bäume ringsum grünen und frische Luft

weht.

(Die Zeit, Wien)

Es ist dieser Roman ein gutes, tiefes, starkes Buch, geläuterter noch als der „Camenzind“, von einer tüchtigen Männlichkeit durchweht, eine Wohltat für den, der ihn liest, treuherzig, überzeugend, von lebhaftem, heißem Natursinn kündend, frei von ästhetischer Kränkelei — ein klares Schwabenbuch, ein

durch und durch deutscher Roman.

(Münchener Neueste Nachrichten)

Es ist die einfache Geschichte von einem Jungen, der stolz und mit der Anwartschaft auf Ruhm und Glück ins Leben eintritt und unters Rad kommt und überfahren wird; ein Buch voll Schwermut und heimlicher leiser Klage und auch ein Buch voll Anklage. Schwer und gewichtig in seiner Einfachheit, die um so tiefer

wirkt, als sie das Resultat einer unnachahmlichen sprachlichen Meisterschaft und stilistischen Adels ist.

(Münchener Zeitung)

 

Diesseits

Erzählungen. 16. Aufl. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50

Wie man etwa Eduard Mörikes Gedichte lesen sollte, an einem stillen, schönen Sommertage im Grase liegend, der Zeit und jeder Alltäglichkeit weit entrückt, ruhevoll nur sich und dem Weben der leise schaffenden Natur lauschend, in solcher Sonntagsstimmung sollte man Hermann Hesses neuen

Novellenband „Diesseits“ lesen.

(Neue Zürcher Zeitung)

Wie lange habe ich mich darauf gefreut, dieses Buch anzuzeigen! Eine erlesene Schar der Novellen Hesses, die verstreut in Zeitschriften lagen, in einem Bande gesammelt in Händen zu halten, zu eigen zu haben wie

Hausschwalben, die ihr Nest an unserem Dache sich bauen. Es ist ein stilles, vornehmes und unsäglich schönes Buch geworden, das man ehrfürchtig in die Hand nimmt, ehrfürchtig aus der Hand legt, still, ergriffen, nachdenklich, voll einer Liebe zu dem Menschen, der ein so starkes, reines Herz hat und es so

lauter schenkt. Hermann Hesse bedeutet einen Gipfelpunkt deutscher Erzählerkunst.

(Münchener Zeitung)

Anmerkungen zur Transkription

 

Offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):

 

... machte er einen der Mitsinger diese seine künftige ...

... machte er einem der Mitsinger diese seine künftige ...

... merkwürdige erste Verliebheit. Eines Tages erzählte ...

... merkwürdige erste Verliebtheit. Eines Tages erzählte ...

... fest überzeugt wur, daß jener ein ganz andrer Kerl ...

... fest überzeugt war, daß jener ein ganz andrer Kerl ...

... Gefühl ihm bei Rechnungsbuch uud Ladenkasse ...

... Gefühl ihm bei Rechnungsbuch und Ladenkasse ...

... zuweilen melancholiche Gänge durch die ...

... zuweilen melancholische Gänge durch die ...

... und hätte auch nur so viel Herz uud Gerechtigkeit ...

... und hätte auch nur so viel Herz und Gerechtigkeit ...

... Versicherungen eben keine Genie war und nur das ...

... Versicherungen eben kein Genie war und nur das ...

... auf Grund deren er aber doch noch immer ...

... auf Grund derer er aber doch noch immer ...

... und rasselnd aufs Plaster. ...

... und rasselnd aufs Pflaster. ...

... könnte. Die schrille Blechgehämmer einer Spenglerwerkstatt, ...

... könnte. Das schrille Blechgehämmer einer Spenglerwerkstatt, ...

... würde. Wütend seuzte er auf, so oft er aus ...

... würde. Wütend seufzte er auf, so oft er aus ...

... dem ersten Blatte war irgend eine phantastisch gegekleidete ...

... dem ersten Blatte war irgend eine phantastisch gekleidete ...

... Psychologie der Weiber, bei Hürlein hingegen ...

... Psychologie der Weiber, bei Hürlin hingegen ...

 

Sie haben Nachbarn, Erzählungen zu Ende gelesen

Hermann Hesse

Bücher wie dieses

Nach dem Buch

Seiten, die zu dieser Ausgabe gehören, hier zum Nachschlagen.

Hinweis von Project Gutenberg

End of the Project Gutenberg EBook of Nachbarn, by Hermann Hesse

*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK NACHBARN ***

***** This file should be named 55321-h.htm or 55321-h.zip ***** This and all associated files of various formats will be found in:

http://www.gutenberg.org/5/5/3/2/55321/

Produced by Jens Sadowski and the Online Distributed

Proofreading Team at http://www.pgdp.net. This book was produced from images made available by the HathiTrust

Digital Library.

 

Updated editions will replace the previous one--the old editions will be renamed.

Creating the works from public domain print editions means that no one owns a United States copyright in these works, so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United States without permission and without paying copyright royalties. Special rules, set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. Project Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you charge for the eBooks, unless you receive specific permission. If you do not charge anything for copies of this eBook, complying with the rules is very easy. You may use this eBook for nearly any purpose such as creation of derivative works, reports, performances and research. They may be modified and printed and given away--you may do practically ANYTHING with public domain eBooks. Redistribution is subject to the trademark license, especially commercial redistribution.

 

*** START: FULL LICENSE ***

THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE

PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK

To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free distribution of electronic works, by using or distributing this work (or any other work associated in any way with the phrase "Project Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project Gutenberg-tm License (available with this file or online at http://gutenberg.org/license).

 

Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm electronic works

1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to and accept all the terms of this license and intellectual property (trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession. If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8.

1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be used on or associated in any way with an electronic work by people who agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works even without complying with the full terms of this agreement. See paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic works. See paragraph 1.E below.

1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation" or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the collection are in the public domain in the United States. If an individual work is in the public domain in the United States and you are located in the United States, we do not claim a right to prevent you from copying, distributing, performing, displaying or creating derivative works based on the work as long as all references to Project Gutenberg are removed. Of course, we hope that you will support the Project Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with the work. You can easily comply with the terms of this agreement by keeping this work in the same format with its attached full Project Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.

1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern what you can do with this work. Copyright laws in most countries are in a constant state of change. If you are outside the United States, check the laws of your country in addition to the terms of this agreement before downloading, copying, displaying, performing, distributing or creating derivative works based on this work or any other Project Gutenberg-tm work. The Foundation makes no representations concerning the copyright status of any work in any country outside the United States.

1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg:

1.E.1. The following sentence, with active links to, or other immediate access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed, copied or distributed:

This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this eBook or online at www.gutenberg.org/license

1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived from the public domain (does not contain a notice indicating that it is posted with permission of the copyright holder), the work can be copied and distributed to anyone in the United States without paying any fees or charges. If you are redistributing or providing access to a work with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or 1.E.9.

1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted with the permission of the copyright holder, your use and distribution must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional terms imposed by the copyright holder. Additional terms will be linked to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the permission of the copyright holder found at the beginning of this work.

1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm License terms from this work, or any files containing a part of this work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.

1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this electronic work, or any part of this electronic work, without prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with active links or immediate access to the full terms of the Project Gutenberg-tm License.

1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary, compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any word processing or hypertext form. However, if you provide access to or distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than "Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org), you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other form. Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm License as specified in paragraph 1.E.1.

1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying, performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.

1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided that

- You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from

the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method

you already use to calculate your applicable taxes. The fee is

owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he

has agreed to donate royalties under this paragraph to the

Project Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments

must be paid within 60 days following each date on which you

prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax

returns. Royalty payments should be clearly marked as such and

sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the

address specified in Section 4, "Information about donations to

the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."

- You provide a full refund of any money paid by a user who notifies

you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he

does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm

License. You must require such a user to return or

destroy all copies of the works possessed in a physical medium

and discontinue all use of and all access to other copies of

Project Gutenberg-tm works.

- You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any

money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the

electronic work is discovered and reported to you within 90 days

of receipt of the work.

- You comply with all other terms of this agreement for free

distribution of Project Gutenberg-tm works.

1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm electronic work or group of works on different terms than are set forth in this agreement, you must obtain permission in writing from both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and Michael Hart, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the Foundation as set forth in Section 3 below.

1.F.

1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread public domain works in creating the Project Gutenberg-tm collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic works, and the medium on which they may be stored, may contain "Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by your equipment.

1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all liability to you for damages, costs and expenses, including legal fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGE.

1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a written explanation to the person you received the work from. If you received the work on a physical medium, you must return the medium with your written explanation. The person or entity that provided you with the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a refund. If you received the work electronically, the person or entity providing it to you may choose to give you a second opportunity to receive the work electronically in lieu of a refund. If the second copy is also defective, you may demand a refund in writing without further opportunities to fix the problem.

1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS' WITH NO OTHER WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.

1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages. If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by the applicable state law. The invalidity or unenforceability of any provision of this agreement shall not void the remaining provisions.

1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance with this agreement, and any volunteers associated with the production, promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works, harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees, that arise directly or indirectly from any of the following which you do or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.

 

Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of electronic works in formats readable by the widest variety of computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from people in all walks of life.

Volunteers and financial support to provide volunteers with the assistance they need, are critical to reaching Project Gutenberg-tm's goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will remain freely available for generations to come. In 2001, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 and the Foundation web page at http://www.pglaf.org.

 

Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation

The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit 501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification number is 64-6221541. Its 501(c)(3) letter is posted at http://pglaf.org/fundraising. Contributions to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by U.S. federal laws and your state's laws.

The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S. Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered throughout numerous locations. Its business office is located at 809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887, email business@pglaf.org. Email contact links and up to date contact information can be found at the Foundation's web site and official page at http://pglaf.org

For additional contact information:

Dr. Gregory B. Newby

Chief Executive and Director

gbnewby@pglaf.org

 

Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation

Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide spread public support and donations to carry out its mission of increasing the number of public domain and licensed works that can be freely distributed in machine readable form accessible by the widest array of equipment including outdated equipment. Many small donations ($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt status with the IRS.

The Foundation is committed to complying with the laws regulating charities and charitable donations in all 50 states of the United States. Compliance requirements are not uniform and it takes a considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up with these requirements. We do not solicit donations in locations where we have not received written confirmation of compliance. To SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any particular state visit http://pglaf.org

While we cannot and do not solicit contributions from states where we have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition against accepting unsolicited donations from donors in such states who approach us with offers to donate.

International donations are gratefully accepted, but we cannot make any statements concerning tax treatment of donations received from outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.

Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation methods and addresses. Donations are accepted in a number of other ways including checks, online payments and credit card donations. To donate, please visit: http://pglaf.org/donate

 

Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic works.

Professor Michael S. Hart is the originator of the Project Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be freely shared with anyone. For thirty years, he produced and distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.

 

Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper edition.

 

Most people start at our Web site which has the main PG search facility:

http://www.gutenberg.org

This Web site includes information about Project Gutenberg-tm, including how to make donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.