Professor Unrat, oder, Das Ende eines Tyrannen von Heinrich Mann, Buchcover
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Professor Unrat, oder, Das Ende eines Tyrannen

Erstveröffentlichung
1905
Seiten
183

Über dieses Buch

Da er Raat hieß, nannte die ganze Schule ihn Unrat, und mit diesem Satz ist der Roman erklärt. Der Spitzname hängt dem alten Ordinarius seit vielen Generationen an, die Kollegen benutzen ihn außerhalb des Gymnasiums und auch drinnen, sobald er den Rücken dreht. Man braucht auf dem Schulhof nur zu rufen, ob es hier nicht nach Unrat rieche, und schon zuckt der Alte heftig mit der rechten Schulter und sendet schief aus seinen Brillengläsern einen grünen Blick: den Blick eines Tyrannen mit schlechtem Gewissen, der in den Falten der Mäntel nach Dolchen späht. Im Spätherbst, an einem Vormittag um elf, vor dem Klassenaufsatz über die Jungfrau von Orleans, reißt der Landjunker von Ertzum das Fenster auf und brüllt das Wort in den Nebel hinaus. Diesmal, denkt Unrat frohlockend, kann ich es ihm beweisen.

Inhalt

  1. Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen
  2. I · Das Ende eines Tyrannen
  3. II · Auch Unrat aß, und dann legte er…
  4. III · Unrat hastete die stille Gasse wieder hinauf,…
  5. IV · Die »Diele« war ungeheuer breit und lang,…
  6. V · Lohmann, Graf Ertzum und Kieselack spazierten hintereinander um den
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Über den Autor

Heinrich Mann

Heinrich Mann (1871–1950) war ein deutscher Schriftsteller und der ältere Bruder Thomas Manns. Als überzeugter Demokrat und scharfer Kritiker des Kaiserreichs sah er seine Bücher 1933 verbrannt und emigrierte über Frankreich in die USA. Neben dem Untertan ist vor allem sein Roman Professor Unrat bekannt, der als Der blaue Engel verfilmt wurde.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1905
Seiten
183
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen