Wallensteins Tod
- Erstveröffentlichung
- 1800
- Seiten
- 202
Über dieses Buch
Im ersten Aufzug, in einem für astrologische Arbeiten eingerichteten Zimmer, beobachtet der Astrolog Seni die Sterne, während Wallenstein vor einer schwarzen Tafel mit dem gezeichneten Planetenaspekt steht. Lass es jetzt gut sein, Seni, sagt Wallenstein, der Tag bricht an, und Mars regiert die Stunde, es ist nicht gut mehr zu operieren, doch Seni bittet, noch die aufgehende Venus betrachten zu dürfen, die wie eine Sonne im Osten glänzt. Wallenstein sieht darin einen glückseligen Aspekt: Die Segenssterne Jupiter und Venus hätten endlich den tückischen Mars, der ihm lange feindlich gesinnt war und seine Sterne mit roten Blitzen bedrohte, in ihre Mitte genommen und gefangen am Himmel gebracht. Seni bemerkt dazu, dass auch Saturn, unschädlich und machtlos in cadente domo, keinem der beiden großen Segensgestirne mehr schaden könne.
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Angaben zum Buch
- Autor
- Friedrich Schiller
- Erstveröffentlichung
- 1800
- Seiten
- 202
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen