Elementargeister von Heinrich Heine, Buchcover
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Elementargeister

Erstveröffentlichung
1837
Seiten
65

Über dieses Buch

Wie man behauptet, giebt es greise Menschen in Westphalen, die noch immer wissen wo die alten Götterbilder verborgen liegen, beginnt Heines Essay über den Volksglauben seiner Zeit: Auf ihrem Sterbebette sagen sie es dem jüngsten Enkel, und der trägt dann das theure Geheimniß in dem verschwiegenen Sachsenherz, denn in Westphalen, dem ehemaligen Sachsen, ist nicht alles todt was begraben ist. Ein schlichter Holzhauer mit einem großen Beil führt Heine bey der uralten Siegburg vorbey, und seufzt, hier wohnte einst König Wittekind, worauf Heine überzeugt ist, dieser Mann schlage sich noch heute für seinen alten Herzog. Er erzählt, wie eine alte Frau, die dem flüchtenden Sachsenvolk nicht folgen konnte, lebendig in einen Sandhügel bey Bellmans-Kamp begraben wurde, damit sie nicht dem Feind in die Hände falle, und würdigt anschließend das Verdienst der Gebrüder Grimm um die germanische Altertumskunde, allen voran Jacob Grimms deutsche Grammatik, ein kolossales Werk.

Über den Autor

Heinrich Heine

Heinrich Heine (1797–1856) war Lyriker und scharfzüngiger Publizist. Seine Verbindung von Romantik und Ironie machte ihn zu einer einzigartigen Stimme der deutschen Literatur.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1837
Seiten
65
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen