Die Götter im Exil von Heinrich Heine, Buchcover
Klassiker PDF EPUB

Die Götter im Exil

Erstveröffentlichung
1853
Seiten
28

Über dieses Buch

Schon in seinen frühesten Schriften hat Heine die Idee besprochen, aus der diese Mitteilungen entstanden sind: die Umwandlung, welche die griechisch-römischen Gottheiten erlitten, als das Christentum zur Oberherrschaft gelangte. Der Volksglaube schrieb jenen Göttern nun eine wirkliche, aber vermaledeite Existenz zu, ganz übereinstimmend mit der Lehre der Kirche, die sie nicht wie die Philosophen für bloße Schimären hielt, sondern für böse Geister, die durch den Sieg Christi vom Lichtgipfel ihrer Macht gestürzt, nun im Dunkel alter Tempeltrümmer oder Zauberwälder ihr Wesen trieben und schwache Christenmenschen durch Wollust, Schönheit, Tanz und Gesang zum Abfall verlockten. Dieses Thema, das er bereits im zweiten und dritten Teil seines Salon unumwunden besprochen hatte, glaubt Heine nun jeder weiteren Besprechung entheben zu können, da inzwischen viele andere Schriftsteller es weitläufiger und gründlicher behandelt haben, auch wenn sie seinen Namen als Anreger dabei gern vergaßen.

Über den Autor

Heinrich Heine

Heinrich Heine (1797–1856) war Lyriker und scharfzüngiger Publizist. Seine Verbindung von Romantik und Ironie machte ihn zu einer einzigartigen Stimme der deutschen Literatur.

Alle 9 Bücher von Heinrich Heine

Mehr von Heinrich Heine

Mehr aus diesem Genre

Alle ansehen

Diskussion

Noch keine Kommentare. Teilen Sie einen Gedanken, eine Frage oder eine Lieblingsstelle.

Zum Kommentieren anmelden

Lesen oder herunterladen

Online lesen Textleser: Größe, Schrift und Farbschema einstellbar. PDF öffnen (Originalseiten)

Der Download startet sofort. EPUB auf dem Handy öffnen

Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1853
Seiten
28
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen