Gockel, Hinkel und Gackeleia von Clemens Brentano, Buchcover
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Gockel, Hinkel und Gackeleia

Erstveröffentlichung
1838
Seiten
185

Über dieses Buch

In Deutschland in einem wilden Wald, zwischen Gelnhausen und Hanau, lebte ein ehrenfester bejahrter Mann, und der hieß Gockel, beginnt Brentanos Kunstmärchen: Gockel hatte ein Weib, und das hieß Hinkel, und Gockel und Hinkel hatten ein Töchterchen, und das hieß Gackeleia. Ihre Wohnung war in einem wüsten Schloss, woran nichts auszusetzen war, denn es war nichts darin, aber viel einzusetzen, nämlich Tür und Tor und Fenster, denn das Dach war eingestürzt und Gras und Kraut und Busch und Baum wuchsen aus allen Winkeln, und Vögel, vom Zaunkönig bis zum Storch, nisteten in dem wüsten Haus. Einst sprach sein Weib Hinkel zu ihm, mein lieber Gockel, es geht uns sehr knapp, warum willst du die vornehmen Raubvögel nicht hier wohnen lassen, wir könnten die Miete doch wohl brauchen, worauf Gockel entrüstet entgegnete, o du unvernünftiges Hinkel, vergisst du denn ganz und gar, wer wir sind.

Über den Autor

Clemens Brentano

Clemens Brentano (1778-1842) wurde in Ehrenbreitstein bei Koblenz geboren und zählt zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Romantik. Zusammen mit Achim von Arnim gab er 1805 bis 1808 die Volksliedersammlung Des Knaben Wunderhorn heraus, die die deutsche Lyrik nachhaltig prägte.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1838
Seiten
185
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen