Klingsors letzter Sommer

Hermann Hesse · Kapitel 7 von 16

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Klingsors letzter Sommer

Klingsors letzter Sommer

Vo r b e m e r k u n g

 

Den letzten Sommer seines Lebens brachte der Maler Klingsor, im Alter von

zweiundvierzig Jahren, in jenen südlichen Gegenden in der Nähe von

Pampambio, Kareno und Laguno hin, die er schon in frühern Jahren geliebt und

oft besucht hatte. Dort entstanden seine letzten Bilder, jene freien Paraphrasen zu

den Formen der Erscheinungswelt, jene seltsamen, leuchtenden und doch stillen,

traumstillen Bilder mit den gebogenen Bäumen und pflanzenhaften Häusern,

welche von den Kennern denen seiner „klassischen“ Zeit vorgezogen werden.

Seine Palette zeigte damals nur noch wenige, sehr leuchtende Farben: Kadmium

gelb und rot, Veronesergrün, Emerald, Kobalt, Kobaltviolett, französischer

Zinnober, Geraniumlack und helles Eilidorot.

Die Nachricht von Klingsors Tode erschreckte seine Freunde im Spätherbst.

Manche seiner Briefe hatten Vorahnungen oder Todeswünsche enthalten.

Hieraus mag das Gerücht entstanden sein, er habe sich selbst das Leben

genommen. Andre Gerüchte, wie sie eben einem umstrittenen Namen anfliegen,

sind kaum weniger haltlos als jenes. Viele behaupten, Klingsor sei schon seit

Monaten geisteskrank gewesen, und ein wenig einsichtiger Kunstschriftsteller

hat versucht, das Verblüffende und Ekstatische in seinen letzten Bildern aus

diesem angeblichen Wahnsinn zu erklären! Mehr Grund als diese Redereien hat

die anekdotenreiche Sage von Klingsors Neigung zum Trunk. Diese Neigung

war bei ihm vorhanden, und niemand nannte sie offenherziger mit Namen als er

selbst. Er hat zu gewissen Zeiten, und so auch in den letzten Monaten seines

Lebens, nicht nur Freude am häufigen Pokulieren gehabt, sondern auch den

Weinrausch bewußt als Betäubung seiner Schmerzen und einer oft schwer

erträglichen Schwermut gesucht. Li Tai Pe, der Dichter der tiefsten Trinklieder,

war sein Liebling, und im Rausche nannte er oft sich selbst Li Tai Pe und einen

seiner Freunde Thu Fu.

Seine Werke leben fort, und nicht minder lebt, im kleinen Kreis seiner

Nächsten, die Legende seines Lebens und jenes letzten Sommers weiter.

 

K l i n g s o r Ein leidenschaftlicher und raschlebiger Sommer war angebrochen. Die heißen

Tage, so lang sie waren, loderten weg wie brennende Fahnen, den kurzen

schwülen Mondnächten folgten kurze schwüle Regennächte, wie Träume schnell

und mit Bildern überfüllt fieberten die glänzenden Wochen dahin.

Klingsor stand nach Mitternacht, von einem Nachtgang heimgekehrt, auf dem

schmalen Steinbalkon seines Arbeitszimmers. Unter ihm sank tief und

schwindelnd der alte Terrassengarten hinab, ein tief durchschattetes Gewühl

dichter Baumwipfel, Palmen, Zedern, Kastanien, Judasbaum, Blutbuche,

Eukalyptus, durchklettert von Schlingpflanzen, Lianen, Glyzinen. Über der

Baumschwärze schimmerten blaßspiegelnd die großen blechernen Blätter der

Sommermagnolien, riesige schneeweiße Blüten dazwischen halbgeschlossen,

groß wie Menschenköpfe, bleich wie Mond und Elfenbein, von denen

durchdringend und beschwingt ein inniger Zitronengeruch herüberkam. Aus

unbestimmter Ferne her mit müden Schwingen kam Musik geflogen, vielleicht

eine Gitarre, vielleicht ein Klavier, nicht zu unterscheiden. In den Geflügelhöfen

schrie plötzlich ein Pfau auf, zwei- und dreimal, und durchriß die waldige Nacht

mit dem kurzen, bösen und hölzernen Ton seiner gepeinigten Stimme, wie wenn

das Leid aller Tierwelt ungeschlacht und schrill aus der Tiefe schellte. Sternlicht

floß durch das Waldtal, hoch und verlassen blickte eine weiße Kapelle aus dem

endlosen Walde, verzaubert und alt. See, Berge und Himmel flossen in der Ferne

ineinander.

Klingsor stand auf dem Balkon, im Hemde, die nackten Arme auf die

Eisenbrüstung gestützt, und las halb unmutig, mit heißen Augen, die Schrift der

Sterne auf dem bleichen Himmel und der milden Lichter auf dem schwarzen

klumpigen Gewölk der Bäume. Der Pfau erinnerte ihn. Ja, es war wieder Nacht,

spät, und man hätte nun schlafen sollen, unbedingt und um jeden Preis.

Vielleicht, wenn man eine Reihe von Nächten wirklich schlafen würde, sechs

oder acht Stunden richtig schlafen, so würde man sich erholen können, so

würden die Augen wieder gehorsam und geduldig sein, und das Herz ruhiger,

und die Schläfen ohne Schmerzen. Aber dann war dieser Sommer vorüber,

dieser tolle flackernde Sommertraum, und mit ihm tausend ungetrunkene Becher

verschüttet, tausend ungesehene Liebesblicke gebrochen, tausend

unwiederbringliche Bilder ungesehen erloschen!

Er legte die Stirn und die schmerzenden Augen auf die kühle Eisenbrüstung,

das erfrischte für einen Augenblick. In einem Jahr vielleicht, oder früher, waren

diese Augen blind, und das Feuer in seinem Herzen gelöscht. Nein, kein Mensch

konnte dies flammende Leben lang ertragen, auch nicht er, auch nicht Klingsor,

der zehn Leben hatte. Niemand konnte eine lange Zeit hindurch Tag und Nacht alle seine Lichter, alle seine Vulkane brennen haben, niemand konnte mehr als

eine kurze Zeit lang Tag und Nacht in Flammen stehen, jeden Tag viele Stunden

glühender Arbeit, jede Nacht viele Stunden glühender Gedanken, immerzu

genießend, immerzu schaffend, immerzu in allen Sinnen und Nerven hell und

überwach wie ein Schloß, hinter dessen sämtlichen Fenstern Tag für Tag Musik

erschallt, Nacht für Nacht tausend Kerzen funkeln. Es wird zu Ende gehen,

schon ist viel Kraft vertan, viel Augenlicht verbrannt, viel Leben hingeblutet.

Plötzlich lachte er und reckte sich auf. Ihm fiel ein: oft schon hatte er so

empfunden, oft schon so gedacht, so gefürchtet. In allen guten, fruchtbaren,

glühenden Zeiten seines Lebens, auch in der Jugend schon, hatte er so gelebt,

hatte seine Kerze an beiden Enden brennen gehabt, mit einem bald jubelnden,

bald schluchzenden Gefühl von rasender Verschwendung, von Verbrennen, mit

einer verzweifelten Gier, den Becher ganz zu leeren, und mit einer tiefen,

verheimlichten Angst vor dem Ende. Oft schon hatte er so gelebt, oft schon den

Becher geleert, oft schon lichterloh gebrannt. Zuweilen war das Ende sanft

gewesen, wie ein tiefer bewußtloser Winterschlaf. Zuweilen auch war es

schrecklich gewesen, unsinnige Verwüstung, unleidliche Schmerzen, Ärzte,

trauriger Verzicht, Triumph der Schwäche. Und allerdings war von Mal zu Mal

das Ende einer Glutzeit schlimmer geworden, trauriger, vernichtender. Aber

immer war auch das überlebt worden, und nach Wochen oder Monaten, nach

Qual oder Betäubung war die Auferstehung gekommen, neuer Brand, neuer

Ausbruch der unterirdischen Feuer, neue glühendere Werke, neuer glänzender

Lebensrausch. So war es gewesen, und die Zeiten der Qual und des Versagens,

die elenden Zwischenzeiten waren vergessen worden und untergesunken. Es war

gut so. Es würde gehen, wie es oft gegangen war.

Lächelnd dachte er an Gina, die er heut abend gesehen hatte, mit der auf dem

ganzen nächtlichen Heimweg seine zärtlichen Gedanken gespielt hatten. Wie

war dies Mädchen schön und warm in seiner noch unerfahrenen und ängstlichen

Glut! Spielend und zärtlich sagte er vor sich hin, als flüstere er ihr wieder ins

Ohr: „Gina! Gina! Cara Gina! Carina Gina! Bella Gina!“

Er trat ins Zimmer zurück und drehte das Licht wieder an. Aus einem kleinen

wirren Bücherhaufen zog er einen roten Band Gedichte; ein Vers war ihm

eingefallen, ein Stück eines Verses, der ihm unsäglich schön und liebevoll

schien. Er suchte lange, bis er ihn fand:

 

Laß mich nicht so der Nacht, dem Schmerze,

Du Allerliebstes, du mein Mondgesicht!

O, du mein Phosphor, meine Kerze,

Du meine Sonne, du mein Licht!

Tief genießend schlürfte er den dunklen Wein dieser Worte. Wie schön, wie

innig und zauberhaft war das: O, du mein Phosphor! Und: Du mein

Mondgesicht!

Lächelnd ging er vor den hohen Fenstern auf und ab, sprach die Verse, rief sie

der fernen Gina zu: „O, du mein Mondgesicht!“ und seine Stimme wurde dunkel

vor Zärtlichkeit.

Dann schloß er die Mappe auf, die er nach dem langen Arbeitstage noch den

ganzen Abend mit sich getragen hatte. Er öffnete das Skizzenbuch, das kleine,

sein liebstes, und suchte die letzten Blätter, die von gestern und heut, auf. Da war

der Bergkegel mit den tiefen Felsenschatten; er hatte ihn ganz nahe an ein

Fratzengesicht heran modelliert, er schien zu schreien, der Berg, vor Schmerz zu

klaffen. Da war der kleine Steinbrunnen, halbrund im Berghang, der gemauerte

Bogen schwarz mit Schatten gefüllt, ein blühender Granatbaum drüber blutig

glühend. Alles nur für ihn zu lesen, nur Geheimschrift für ihn selbst, eilige

gierige Notiz des Augenblicks, rasch herangerissene Erinnerung an jeden

Augenblick, in dem Natur und Herz neu und laut zusammenklangen. Und jetzt

die größern Farbskizzen, weiße Blätter mit leuchtenden Farbflächen in

Wasserfarben: die rote Villa im Gehölz, feurig glühend wie ein Rubin auf

grünem Sammet, und die eiserne Brücke bei Castiglia, rot auf blaugrünem Berg,

der violette Damm daneben, die rosige Straße. Weiter: der Schlot der Ziegelei,

rote Rakete vor kühlhellem Baumgrün, blauer Wegweiser, hellvioletter Himmel

mit der dicken wie gewalzten Wolke. Dies Blatt war gut, das konnte bleiben. Um

die Stalleinfahrt war es schade, das Rotbraun vor dem stählernen Himmel war

richtig, das sprach und klang; aber es war nur halb fertig, die Sonne hatte ihm

aufs Blatt geschienen und wahnsinnige Augenschmerzen gemacht. Er hatte

nachher lange das Gesicht in einem Bach gebadet. Nun, das Braunrot vor dem

bösen metallenen Blau war da, das war gut, das war um keine kleine Tönung,

um keine kleinste Schwingung gefälscht oder mißglückt. Ohne caput mortuum

hätte man das nicht herausbekommen. Hier, auf diesem Gebiet lagen die

Geheimnisse. Die Formen der Natur, ihr Oben und Unten, ihr Dick und Dünn

konnte verschoben werden, man konnte auf alle die biederen Mittel verzichten,

mit denen die Natur nachgeahmt wird. Auch die Farben konnte man fälschen,

gewiß, man konnte sie steigern, dämpfen, übersetzen, auf hundert Arten. Aber

wenn man mit Farbe ein Stück Natur umdichten wollte, so kam es darauf an, daß

die paar Farben genau, haargenau in gleichem Verhältnis, in der gleichen

Spannung zueinander standen wie in der Natur. Hier blieb man abhängig, hier

blieb man Naturalist, einstweilen, auch wenn man statt grau Orange und statt

schwarz Krapplack nahm.

Also, ein Tag war wieder vertan, und der Ertrag spärlich. Das Blatt mit dem Fabrikschlot und der rotblaue Klang auf dem andern Blatt und vielleicht die

Skizze mit dem Brunnen. Wenn morgen bedeckter Himmel war, ging er nach

Carabbina; dort war die Halle mit den Wäscherinnen. Vielleicht regnete es auch

wieder einmal, dann blieb er zu Haus und fing das Bachbild in Öl an. Und jetzt

zu Bett! Es war wieder ein Uhr vorbei.

Im Schlafzimmer riß er das Hemd ab, goß sich Wasser über die Schultern, daß

es auf dem roten Steinboden klatschte, sprang ins hohe Bett und löschte das

Licht. Durchs Fenster sah der blasse Monte Salute herein, tausendmal hatte

Klingsor vom Bett aus seine Formen abgelesen. Ein Eulenruf aus der

Waldschlucht tief und hohl, wie Schlaf, wie Vergessen.

Er schloß die Augen und dachte an Gina, und an die Halle mit den

Wäscherinnen. Gott im Himmel, so viel tausend Dinge warteten, so viel tausend

Becher standen eingeschenkt! Kein Ding auf der Erde, das man nicht hätte

malen müssen! Keine Frau in der Welt, die man nicht hätte lieben müssen!

Warum gab es Zeit! Warum immer nur dies idiotische Nacheinander, und kein

brausendes, sättigendes Zugleich? Warum lag er jetzt wieder allein im Bett, wie

ein Witwer, wie ein Greis? Das ganze kurze Leben hindurch konnte man

genießen, konnte man schaffen, aber man sang immer nur Lied um Lied, nie

klang die ganze volle Symphonie mit allen hundert Stimmen und Instrumenten

zugleich.

Vor langer Zeit, im Alter von zwölf Jahren, war er Klingsor mit den zehn

Leben gewesen. Es gab da bei den Knaben ein Räuberspiel, und jeder von den

Räubern hatte zehn Leben, von denen er jedesmal eines verlor, wenn er vom

Verfolger mit der Hand oder mit dem Wurfspeer berührt wurde. Mit sechs, mit

drei, mit einem einzigen Leben konnte man noch davonkommen und sich

befreien, erst mit dem zehnten war alles verloren. Er aber, Klingsor, hatte seinen

Stolz darein gesetzt, sich mit allen, allen seinen zehn Leben durchzuschlagen,

und es für eine Schande erklärt, wenn er mit neun, mit sieben davonkam. So war

er als Knabe gewesen, in jener unglaublichen Zeit, wo nichts auf der Welt

unmöglich, nichts auf der Welt schwierig war, wo alle Klingsor liebten, wo

Klingsor allen befahl, wo alles Klingsor gehörte. Und so hatte er es weiter

getrieben und immer mit zehn Leben gelebt. Und wenn auch nie die Sättigung,

niemals die volle brausende Symphonie zu erreichen war — einstimmig und arm

war sein Lied doch nicht gewesen, immer doch hatte er ein paar Saiten mehr auf

seinem Spiel gehabt als andere, ein paar Eisen mehr im Feuer, ein paar Taler

mehr im Sack, ein paar Rosse mehr am Wagen! Gott sei Dank!

Wie klang die dunkle Gartenstille voll und durchpulst herein, wie Atem einer

schlafenden Frau! Wie schrie der Pfau! Wie brannte das Feuer in der Brust, wie

schlug das Herz und schrie und litt und jubelte und blutete. Es war doch ein guter Sommer hier oben in Castagnetta, herrlich wohnte er in seiner alten noblen

Ruine, herrlich blickte er auf die raupigen Rücken der hundert Kastanienwälder

hinab, schön war es, je und je aus dieser edlen alten Wald- und Schloßwelt gierig

hinabzusteigen und das farbige frohe Spielzeug drunten anzuschauen und in

seiner guten frohen Grellheit zu malen: die Fabrik, die Eisenbahn, den blauen

Tramwagen, die Plakatsäule am Kai, die stolzierenden Pfauen, Weiber, Priester,

Automobile. Und wie schön und peinigend und unbegreiflich war dies Gefühl in

seiner Brust, diese Liebe und flackernde Gier nach jedem bunten Band und

Fetzen des Lebens, dieser süße wilde Zwang zu schauen und zu gestalten, und

doch zugleich heimlich, unter dünnen Decken, das innige Wissen von der

Kindlichkeit und Vergeblichkeit all seines Tuns!

Fiebernd schmolz die kurze Sommernacht hinweg, Dampf stieg aus der

grünen Taltiefe, in hunderttausend Bäumen kochte der Saft, hunderttausend

Träume quollen in Klingsors leichtem Schlummer auf, seine Seele schritt durch

den Spiegelsaal seines Lebens, wo alle Bilder vervielfacht und jedesmal mit

neuem Gesicht und neuer Bedeutung sich begegneten und neue Verbindungen

eingingen, als würde ein Sternhimmel im Würfelbecher durcheinander

geschüttelt.

Ein Traumbild unter den vielen entzückte und erschütterte ihn: Er lag in einem

Walde und hatte ein Weib mit rotem Haar auf seinem Schoß, und eine Schwarze

lag an seiner Schulter, und eine andere kniete neben ihm, hielt seine Hand und

küßte seine Finger, und überall und rundum waren Frauen und Mädchen,

manche noch Kinder, mit dünnen hohen Beinen, manche in voller Blüte, manche

reif und mit den Zeichen des Wissens und der Ermüdung in den zuckenden

Gesichtern, und alle liebten ihn, und alle wollten von ihm geliebt sein. Da brach

Krieg und Flamme zwischen den Weibern aus, da griff die Rote mit rasender

Hand in das Haar der Schwarzen und riß sie daran zu Boden und ward selber

hinabgerissen, und alle stürzten sich aufeinander, jede schrie, jede riß, jede biß,

jede tat Weh, jede litt Weh, Gelächter, Wutschrei und Schmerzgeheul klang

ineinander verwickelt und verknotet, Blut floß überall, Krallen schlugen blutig in

feistes Fleisch.

Mit einem Gefühl von Weh und Beklemmung erwachte Klingsor für Minuten,

weit offen starrten seine Augen nach dem lichten Loch in der Wand. Noch

standen die Gesichter der rasenden Weiber vor seinem Blick, und viele von

ihnen kannte und nannte er mit Namen: Nina, Hermine, Elisabeth, Gina, Edith,

Bertha und sagte mit heiserer Stimme noch aus dem Traum heraus: „Kinder, hört

auf! Ihr lügt ja, ihr lügt mich ja an; nicht euch müsset ihr zerreißen, sondern

mich, mich!“