Kreuz und Quer: Dritter Band
Siebentes Kapitel. Der Hinterhalt.
»Nur ein klein Stückchen rechts davon, – er hat abgebrochenes Holz darüber gezogen, damit es Niemand finden kann.«
»Gescheut gemacht, alter Gesell,« lachte der mit dem Bart – »Boyles ist von jeher ein grundpfiffiger Kerl gewesen – und nun mein kleiner Bursch, da sind wir an der Stelle. Wo ist jetzt der Platz?«
»Gleich da drüben, seht Ihr unter dem Baumwollenholzstumpf, den der Blitz abgeschlagen hat.«
Der Jay-hawker blieb stehen und zwang dadurch auch die Anderen, zu halten. Wie das Wild, ehe es eine größere Waldblöße erreicht, stehen bleibt und umhersichert, ob ihm auch von keiner Seite Gefahr droht, so blieb der den Gesetzen verfallene Mörder ebenfalls halten und überflog rasch mit seinem Blick die angrenzenden Büsche. – Aber selbst sein scharfes Auge konnte nichts Verdächtiges bemerkt haben, doch Bills kleines Herz klopfte ihm wie ein Hammer in der Brust. Der Moment war gekommen, und obgleich er selber den Versteck der Freunde kannte, war er nicht im Stande, auch nur das Geringste von ihnen zu bemerken. Hatte ihnen die Zeit zu lange gewährt und die Schaar den Platz verlassen? – was dann?
Der Führer schien sich aber überzeugt zu haben, daß ihnen hier keine Gefahr drohe. Nur um ganz sicher zu sein, wandte er sich zu dem Neger und sagte zu diesem:
»Du, Sip – steig einmal da drüben die Bank hinauf – wenn Du Dir auch die bloßen Beine ein wenig naß machst, und spür' einmal den Platz ab. Sowie Du etwas Verdächtiges merkst, kommst Du zurück – und nun vorwärts, Ihr Burschen. Habt Ihr die Hacken mitgenommen? Das ist Recht. Das sieht mir selber so aus, als ob dort die Erde frisch umgewühlt wäre. Vorwärts, in einer Viertelstunde müssen wir mit der Sache zu Ende sein.«
S i e b e n t e s K a p i t e l .
Der Hinterhalt.
Die jungen Backwoodsmen vom Fourche la Fave hatten indessen den Abend hinter ihrer Sandbank ziemlich ruhig verbracht, denn sie glaubten selber nicht, daß die Jay-hawker zu dieser Zeit einen Ueberfall unternehmen würden. Es war das wenigstens bis jetzt noch nicht ein einziges Mal geschehen. Am liebsten kamen sie in früher Morgenstunde, ja meistens mit anbrechendem Tag, bis zu welcher Zeit auch sämmtliche Indianerstämme ihre Angriffe aufschieben, weil sie den Feind dann selten oder nie gerüstet finden.
Allerdings hielten die Freunde abwechselnd ihre Wacht und beobachteten dabei ein vorsichtiges aber auch nothwendiges Stillschweigen. Schon der Klang einer Menschenstimme hier im Wald, würde einem herumschleichenden Feind den ganzen Plan verrathen haben, aber an wen es gerade war, sich zum Schlafen nieder zu legen, der that das in voller Ruhe und in einem Gefühl von Sicherheit, das jedoch rasch schwand, als der Whip-poor-Will Morgens seinen ersten Laut hören ließ, und damit den nahenden Tag verkündete.
Jetzt wurden Alle geweckt und lautlos, ihre Büchsen im Arm, horchten sie der Richtung zu, in welcher das Haus lag, ob sie nicht den wilden Schrei von dort herüber hören konnten, mit dem sich die Jay-hawker schon verschiedene Male bei ihren Opfern eingeführt – aber es blieb Alles still. Der Tag dämmerte, die Sonne ging auf und stieg höher und höher, ja stand schon über den Baumwipfeln, und noch immer regte sich Nichts nach jener Richtung zu im Wald, und nur ein paar Spechte hämmerten ununterbrochen an einem alten Stamm herum und stießen manchmal dazu ihr heiseres Gekreisch aus.
Hatten die Jay-hawker ihren Angriff auf Boyles' Haus aufgegeben und waren am Ende doch mit einem vielleicht irgendwo sonst aufgefundenen Canoe nach der anderen Seite zurückgekehrt? Sie hätten jetzt selbst Perryville vollkommen schutzlos gefunden und dort nach Belieben wirthschaften können.
Halt! das klang wie eine menschliche Stimme – wenn sie jetzt kamen. Den jungen Leuten schlug das Herz, als ob sie sich hätten an einen Bären anpirschen wollen. Sie Alle waren aber auch Jäger genug, um zu wissen, daß sie sich vollständig decken mußten, wenn sie den schlauen Feind überlisten wollten. Das Blitzen der Sonne auf einem Büchsenlauf, die runden dunkeln Umrisse eines Kopfes nur auf dem hellen Sand konnten sie schon verrathen, und nicht allein, daß ihre ganze Arbeit dann umsonst gewesen wäre, nein, sie gefährdeten in dem Fall auch auf das Ernstlichste das Leben des Knaben, denn welche Gewissensbisse hätten sich jene Burschen gemacht im ersten Moment und in Wuth und Rache selbst das Leben eines Kindes zu nehmen.
Jim Jenkins hatte dafür auch schon vorher seine Ordre gegeben. Alle mußten sich vollkommen hinter dem Sandrücken verborgen halten, und er selber häufte, eben mit den Augen über dem Rand, für seinen Kopf eine Parthie Reiser und Ranken so auf, daß sie ihm einen Blick hinausließen, aber ihn auch sonst vollständig verdeckten. Erst wenn die Freunde sahen, daß er sich selber schußfertig machte, sollten sie das Nämliche thun, die Büchsen dann hinausschieben und rasch, aber sicher zielen und abdrücken – um Gottes Willen keinen Schuß nutzlos vergeuden.
Jetzt konnte Jim die dunklen Gestalten der Jay-hawker schon deutlich im Wald erkennen. Sie kamen näher und näher und das Blut stockte ihm fast, als er sah, daß der Erste den Arm seines Bruders fest in der Faust hielt, und der Kleine dadurch nicht einmal frei war, sich, der Verabredung nach, gleich bei dem ersten Schuß in das Dickicht zu werfen – aber jetzt blieb keine Zeit mehr zum Besinnen – wo war Hendricks? Jim's Blick suchte ihn, aber er fand ihn nicht unter den Vorderen. War er am Ende gar nicht unter der Schaar? – Jim schrak unwillkürlich zusammen. Die Jay-hawker hielten noch im Waldrand, so daß er bis jetzt nur auf den Einen hätte mit Sicherheit zielen können. Hatten sie etwa Verdacht geschöpft – aber durch was? Jim durfte allerdings nicht einmal den Kopf zur Seite drehen, um sich nicht durch die, selbst unbedeutende Bewegung selber zu verrathen, und nur den Mund öffnete er weit, so schwer kam ihm der Athem aus der Brust.
Wie still das gerade jetzt im Walde war – deutlich konnte man das Klopfen des Spechtes, den Schrei eines kleinen Falken hören, der mit zitterndem Flügelschlag fast wie eine Lerche hoch in der Luft stand, und über die Richtung, die er nehmen sollte, unschlüssig zu sein schien. Kein Blatt regte sich dabei, so still und fast schwül war die Luft. – Jetzt aber schienen sich die Jay-hawker endlich überzeugt zu haben, daß ihnen hier keine Gefahr drohe. Der Platz in dem sie das vergrabene Geld vermutheten, lag überhaupt zu nahe und die Ungeduld trieb sie die Stelle zu untersuchen.
Als ihr Führer aus dem, von Dornen eingeengten Pfad trat, breiteten sich seine Begleiter ebenfalls auf der Lichtung aus – Jim zählte, wenn er in dem Augenblick überhaupt zählen konnte, etwa elf oder zwölf Mann, aber sein Auge suchte Hendricks unter ihnen und fand ihn, aber noch immer von den Uebrigen gedeckt. Sollte er warten bis er vollständig vortrat – aber der geringste Zufall konnte ihn den Räubern verrathen – ein günstigerer Zeitpunkt kam für ihn kaum wieder, denn der Trupp erreichte jetzt den Platz und der Mann mit dem schwarzen Bart, der bis dahin Bill an der Hand gehalten, ließ ihn los, um selber einen der schweren Aeste aufzuheben.
Jim winkte zurück mit der Hand, und die Büchse, deren Hahn er schon gespannt hatte, mit beiden Händen fassend, hob er sich etwas auf den Knieen aus seiner gebückten Stellung empor.
Es waren acht Männer die dort im Hinterhalt lagen – der neunte hielt noch am Holzrand Wacht, sollte aber ebenfalls nach dem ersten Schuß herbeieilen. – Dort drüben stand ein Trupp von wenigstens zwölf so verzweifelten Burschen als sie vielleicht das weite Land aufzuzeigen hatte – hätten sie alle ihre Gewehre abgeschossen, so hatten die Feinde, mit ihren geladenen Büchsen und Revolvern, jedenfalls die Uebermacht. Aber wer von ihnen Allen hätte deshalb auch nur für einen Moment den Angriff verzögern mögen. Sie durften es auch gar nicht; der Neger schritt gerade auf sie zu – dort waren diese, von der Welt für vogelfrei erklärten Jay-hawker, von Mord triefend und eben wieder im Begriff, einen neuen Raub zu begehen. Ein günstigerer Zeitpunkt kam nicht wieder, und ohne jetzt auch nur noch mit einer Wimper zu zucken, hoben sie sich gemeinschaftlich empor – die Büchsenläufe suchten ihr Ziel – und der Wald wurde lebendig.
Der Neger hatte, wenn auch nicht die größte, doch die erste Ueberraschung. Ohne eine Gefahr zu ahnen, watete er durch das seichte Wasser, dem Sandrücken zu, hinter dem die Männer lagen. Da sah er vor sich, wie mit e i n e m Schlag, die dunklen Gestalten der Rächer auftauchen, und ehe er selbst nur einen Warnungsschrei ausstoßen konnte, traf ihn die erste Kugel in die Brust.
Aber fast in demselben Moment auch fielen die anderen Schüsse – wenigstens unmittelbar nacheinander, und jetzt waren die Schützen selber auch nicht mehr zu halten. Die Ueberraschung, der erste Schreck der Räuber mußte benutzt werden, und wie sie nur ihre Kugel abgesandt, sprangen sie auch auf die Sandbank und dann wie ein Wetter gegen die Räuber an, die in wilder Furcht gar nicht wußten, wohin sie sich wenden sollten. – Fünf brachen wild dem nächsten Dickicht zu, aber schon nach wenigen Schritten taumelten Einige und hätten den Kolbenschlag nicht mehr gebraucht, der sie – eine Leiche, zu Boden schmetterte. Da und dort brach es noch durch die Büsche hinein und die Verfolger griffen die erbeuteten Büchsen auf, feuerten hinterher, und stürzten dann wieder nach, die Kolben schwingend.
Bill war der Einzige gewesen, der die Bewegung hinter der Sandbank bemerkte, und nach ihm der Neger – für ihn selber aber zu spät. Wie der kleine Bursch aber die Büchsenläufe in die Höhe gehen sah, warf er sich auch platt auf den Boden nieder und die Uebrigen mochten glauben, daß er gestolpert wäre – achteten wenigstens in der Erwartung des vergrabenen Geldes nicht auf ihn, bis sie die zwischen sie einschlagenden und sicher genug gezielten Kugeln inmitten ihrer verbrecherischen Laufbahn ereilten.
Nur Einer war todt auf dem Platz geblieben; der schwarzbärtige Gesell, der Bill an der Hand geführt, denn er hatte die Kugel in den linken Schlaf bekommen und wohl kaum seinen Tod gefühlt. Fünf Leichen lagen in zehn bis zwanzig Schritt von der Stelle, und andere Verwundete hörten sie noch nach verschiedenen Richtungen hin durch die Büsche brechen.
Jim selber hatte keinen freien Schuß auf Hendricks bekommen können, denn Einer der anderen Jay-hawker stand vor ihm. Es blieb ihm Nichts übrig als auf diesen zu schießen, in der Hoffnung, daß die Kugel durchschlagen und Beide treffen möge – aber unter den Todten fand er ihn nicht, und sein Ruf sammelte die Freunde, daß sie sich nicht tollkühn einer unnöthigen Gefahr aussetzten.
Zuerst mußten sie ihre Büchsen wieder laden, dann wollten sie den Wald absuchen und wer von Allen auch nur einen Streifschuß erhalten hatte und nicht mehr so rasch von der Stelle konnte, mußte dann sicher in ihre Hände fallen.
Kein Wort wurde dabei gesprochen – wachsam nur flogen die Blicke umher, denn jeder Augenblick konnte noch von einem der Flüchtigen eine Kugel herübersenden, während die Hände fast mechanisch die abgeschossenen Büchsen wieder luden. Bill selber aber hatte sich schon eine der Büchsen vom Boden aufgesucht – seines Va t e r s Waffe, die Einer der Räuber damals mitgenommen. D e n wenigstens hatte die Vergeltung erreicht, und der kleine Bursch sah so kaltblütig nach dem Zündhütchen, ob auch Alles in Richtigkeit sei, als ob er schon in Gefahren grau geworden wäre – aber die Kugeltasche fehlte noch. Der Todte trug sie noch an seinem Leibe. Bill legte die Büchse auf die Leiche, hob den Körper mit aller Kraft an der rechten Seite in die Höhe, und hing sich dann die Tasche selber um.
Und jetzt begann die Verfolgung der Verbrecher, die auch insofern ein günstiges Resultat lieferte, als die Verfolger noch bald darauf einen Todten und zwei schwer Verwundete antrafen, mit denen aber wenig Umstände gemacht wurden.
John Wells rief zwar, man solle sie aufhängen, denn Erschießen sei zu gut für sie. Wenn aber auch die Männer mit der vorgeschlagenen Todesart einverstanden gewesen wären, hätte ihnen das doch zu viel Zeit weggenommen. Ein paar erbarmungslose Hiebe mit derselben Kaltblütigkeit geführt, als ob sie einen angeschossenen Wolf abgefertigt hätten, beendeten die Leiden der Verbrecher, und weiter stürmte dann die Schaar, denn noch immer fehlte Hendricks unter den Opfern, und Jenkins wie Wells suchten ja doch nur den Einen vor allen Andern.
Weiter – das Terrain war insofern der Verfolgung günstig, als der Arkansas hier einen großen Bogen machte, und während sechs von den Leuten abgeschickt wurden quer durch, nach dem Rand des oberen Ufers zu zu suchen, vertheilten sich die Uebrigen, Bill seine Büchse schulternd mitten zwischen ihnen, durch den Wald.
Da wo noch Einer der Räuber durch die Gründornen gebrochen war, fanden sie Blutspuren und folgten nun, wie gierige Schweißhunde, der aufgefundenen warmen Fährte. Aber der Verwundete mußte Lebenskraft genug haben, um rascher vorwärts zu rücken, als sie ihm folgen konnten, da sie gezwungen waren, die oft kaum sichtbare Fährte zu halten. Sie erreichten sogar endlich das Ufer des Arkansas, wo sie deutlich sahen, daß der Verwundete, dessen Blut die Uferbank färbte, den Strom betreten haben mußte. Hatte er noch Kraft behalten, um hinüber an's andere Ufer zu schwimmen? Die Fläche war breit und es gehörten kräftige Arme dazu – oder war er nur eine kurze Strecke stromab getrieben, um die Verfolger von seiner Fährte zu bringen und sich dort bis einbrechende Nacht versteckt zu halten.
Beide Fälle waren möglich und zwei der jungen Leute erboten sich augenblicklich, nach zu schwimmen und drüben die Ufer abzusuchen, während die Andern an dieser Seite den ganzen Flußrand abspüren sollten. Das Letztere zeigte sich aber nicht so leicht, denn eine Masse von unterwaschenen Bäumen waren mit ihren Wipfeln in den Strom gestürzt; an anderen Stellen hing das Rohr über die steile unterwaschene Bank, so daß man sich nur mit Gefahr an den äußersten Rand wagen und dann noch nicht einmal selbst die kleine Stelle vollkommen genau überschauen konnte.
Die Verfolger gaben sich gewiß Mühe ihr Opfer aufzuspüren, aber vergebens. Hatte der Verwundete im Arkansas seinen Tod gefunden? Es war möglich, ja sogar wahrscheinlich, falls er wirklich, zur Verzweiflung getrieben, gewagt haben sollte ihn zu kreuzen. An d i e s e m Ufer schien er sich aber nicht gehalten zu haben und man mußte nun abwarten, welche Nachricht die beiden Schwimmer brachten.
Gegen Abend sammelten sich die Backwoodsmen wieder auf dem Platze ihres Hinterhalts und Cook machte den Vorschlag, die Leichen zu begraben, was aber von dem Rest der Schaar fast zornig zurückgewiesen wurde.
Begraben? hatten diese Buben ein ehrliches Begräbniß verdient? wahrlich nicht. Es gab Wölfe und Aasgeier genug im Walde, um sie im Lauf der nächsten Tage zu beseitigen und das Einzige, wozu sich die Rächer verstanden, war, es den Thieren des Waldes bequem zu machen, indem man den Leichen die Kleider auszog, diese dann auf einen Haufen Reisig warf und das Ganze anzündete. Dann, nachdem sie alle Waffen und Kugeltaschen gesammelt hatten, kehrten sie nach Boyles' Farm zurück, wo die beiden jungen Leute, die über den Fluß geschwommen, zu ihnen trafen.
Diese aber schienen sich in größter Aufregung zu befinden und wie sie nur ans Ufer sprangen, schrieen sie den Gefährten schon zu:
»Er ist drüben, er ist entkommen, Hendricks lebt noch!«
»Und Ihr habt ihn gesehen?« rief Jenkins fast außer sich.
»So dicht wie Euch!« erwiderte der Eine, »aber was sollten wir machen? Er hielt uns einen Revolver vor, w i r hatten nichts als unsere Messer, und ich begreife eigentlich jetzt noch nicht, weshalb er uns nicht Beide über den Haufen schoß.«
»Weil er sich fürchtete, daß sein Revolver versagte,« knirschte John Wells zwischen den Zähnen durch. »Teufel noch einmal, weshalb seid Ihr nicht auf ihn gesprungen.«
»Weil ich kein Stück Blei im Leibe haben wollte,« knurrte der Andere. »Die Revolverpatronen kann man ein paar Stunden in's Wasser legen und sie gehen doch los, und der Bursche war so zur Verzweiflung getrieben, daß er wahrhaftig wenig Umstände mit uns gemacht haben würde.«
»Und wo traft Ihr ihn?«
»Keine hundert Schritt vom Ufer,« sagte der Erste wieder. »Er schien von der Schwimmpartie erschöpft und wir hatten ebenfalls keinen Athem mehr. Wir fanden den Platz, wo er an's Land gestiegen war, gleich an der Slew, die etwa eine halbe Meile über Klingelhöffer's Platz in den Arkansas mündet. So weit hatte ihn der Strom mit hinab genommen.«
»Und weiß Klingelhöffer darum?«
»Gewiß, der Alte riß augenblicklich, trotz seiner Kreuzschmerzen, seine Büchse von der Wand und eilte hinüber.«