
Zum wilden Mann
Sie machten weit und breit ihre Bemerkungen über das Wetter, und es war wirklich ein Wetter, über das jedermann seine Bemerkungen laut werden lassen durfte, ohne Schaden an seiner Reputation zu leiden, beginnt Raabes Erzählung: Es war ein dem Anscheine nach dem Menschen außergewöhnlich unfreundlicher Tag gegen das Ende des Oktober, der eben in den Abend überging, und weiter hinauf im Gebirge war schon am Morgen ein gewaltiger Wolkenbruch niedergegangen. Es regnete stoßweise in die nahende Dunkelheit hinein, und stoßweise durchgellte ein scharfer, beißender Nordwind die Lüfte, schreibt der Erzähler, ein Wind, den er wie einen geborenen Isländer oder Spitzbergener beschreibt, der sich sehr an dem Gebirge ärgerte, das er auf seinem Weg nach Süden gefunden hatte, und heulte gleich einem bösen Buben, der mit der Nase auf etwas gestoßen wurde.






