Die Bauern
- Erstveröffentlichung
- 1913
- Seiten
- 11
Über dieses Buch
Vorm Fenster tönendes Grün und Rot, im schwarzverräucherten, niederen Saal sitzen die Knechte und Mägde beim Mahl, und sie schenken den Wein und sie brechen das Brot, beginnt das titelgebende Gedicht in Trakls Sammlung Die Bauern: Im tiefen Schweigen der Mittagszeit fällt bisweilen ein karges Wort, dichtet er, die Äcker flimmern in einem fort und der Himmel bleiern und weit. Fratzenhaft flackert im Herd die Glut und ein Schwarm von Fliegen summt, die Mägde lauschen blöd und verstummt und ihre Schläfen hämmert das Blut, schreibt Trakl weiter, und manchmal treffen sich Blicke voll Gier, wenn tierischer Dunst die Stube durchweht. Die Sammlung eröffnet mit den Gedichten Die Raben und Im Winter, die karge Wintertage und Vogelschwärme über verschneiten Äckern schildern, und schließt mit Im Herbst, Die Ratten und Die junge Magd.
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Angaben zum Buch
- Autor
- Georg Trakl
- Erstveröffentlichung
- 1913
- Seiten
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen