
Stufen: Eine Entwickelung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen
Stufen: Eine Entwickelung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen erschien 1922, acht Jahre nach Morgensterns Tod, bei R. Piper & Co. in München und versammelt seine philosophischen und religiösen Reflexionen in chronologischer Folge. Das Buch eröffnet mit einer 1913 verfassten autobiografischen Notiz, in der Morgenstern erzählt, wie er am 6. Mai 1871 als einziges Kind des Landschaftsmalers Carl Ernst Morgenstern in München geboren wurde und, durch das beginnende Lungenleiden seiner Mutter bedingt, schon als Kind viel auf Reisen war, durch Tirol, die Schweiz und das Elsaß, später durch bayerische und schlesische Dörfer. Die folgenden Aphorismen zeichnen die stufenweise Wandlung seines Denkens nach, von einer weltlichen, an Nietzsche geschulten Periode über eine Lebenskrise durch seine eigene Krankheit bis zu seiner späten Hinwendung zur Anthroposophie Rudolf Steiners. Eine Zeichnung von Hans Wildermann nach einem eigenen Entwurf Morgensterns illustriert diesen Lebensweg.



