
Unterwegs und wieder daheim
Erst Münchner Bräu aus vollen Krügen, dann Neckarwein in vollen Zügen und endlich Rot von Ingelheim, so beginnt der Sprecher diesen Gedichtzyklus, und die ganze Zeit über kein regentrüber, verlorener Tag, kein nasser Schuh, nur graue Dome, bunte Fresken und weinblattdunkle Arabesken, die sich durchs Rhein- und Schwabenland ziehen. Im zweiten Teil erinnert er sich, wie man mit achtzehn Jahren und roten Wangen nach Paris wandert, wenn noch kein tieferes Verlangen sich ins Herz gesenkt hat, doch für ihn selbst seien die leichten Zeiten dahin, er sei für solche Herrlichkeiten vielleicht zu deutsch, gewiss aber zu alt geworden. Im letzten Teil beschreibt er, wie er hinauf und hinab gezogen sei und weit nach Glück gesucht habe, doch sein Suchen ihn betrogen und er nur Einsamkeit gefunden habe, bis er endlich heimgegangen sei zu alter Stelle und alter Liebe, denn das Haus, die Heimat, die Beschränkung seien das eigentliche Glück.






