Zuversicht

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Zuversicht
Wohlauf! es ruft der Sonnenschein hinaus in Gottes freie Welt, geht munter in das Land hinein und wandelt über Berg und Feld, beginnt Tiecks heiteres Gegenstück zur Melancholie: Es bleibt der Strom nicht ruhig stehn, gar lustig rauscht er fort, hörst du des Windes muntres Wehn, er braust von Ort zu Ort, dichtet er, und fragt, und Mensch, du sitzest stets daheim und sehnst dich nach der Fern, sei frisch und wandle durch den Hain und sieh die Fremde gern. Wer weiß, wo dir dein Glücke blüht, so geh und such es nur, der Abend kommt, der Morgen flieht, betrete bald die Spur, ermutigt der Dichter, lass Sorgen sein und Bangigkeit, ist doch der Himmel blau, es wechselt Freude stets mit Leid, dem Glücke nur vertrau.
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