All I want for Christmas is you!
Türchen Fünfzehn
Fortsetzung von Türchen Drei
Ich komme zu Hause an und ignoriere meine Mutter die mich fragt wie es mit Louis war.
Aber sehe ich wirklich so aus, als würde ich gerne darüber reden würde?
Ich wische mir die Tränen weg, die mir immer noch die Wangen runter laufen.
Schon allein wenn ich daran denke, dass Louis wirklich was passiert wäre.
Er weiß doch wie schnell ich mir Sorgen mache. „Kiara! Du hast Besuch“, ruft meine Mutter von unten. Wer will den jetzt was von mir?
Ich wische mir schnell die Tränen ab, weil ich schon höre wie jemand die Treppen hoch kommt.
„Kiara...“, höre ich meinen besten Freund. Ich drehe mich wütend zu ihm um. „Was?“ „Ich... also... ich wollte doch nicht, dass du dir Sorgen machst“, fängt Louis an.
Sofort drehe ich mich um, nehme meine Jacke und laufe raus. Ich habe keine Lust mir sowas anzuhören. Ich laufe weiter und komme irgendwann im Park an, wo ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut ist.
Bei einem Süßigkeitenstand, kaufe ich mir gebrannte Mandeln. Ich liebe gebrannte Mandeln.
Plötzlich nimmt sich jemand ein paar.
„Was soll das?“, ich drehe mich wütend um und gucke in Louis wunderbare blau-grüne Augen.
Er lächelt mich an. „Ich klaue mir gebrannte Mandeln.“ Ich drehe mich um und gehe weiter.
Louis hält mich fest und dreht mich zu sich um. „Kiara, sei nicht so sauer. Du weißt doch, dass ich das nicht böse gemeint habe“, er guckt mich traurig an.
Man wieso schafft er es immer, dass ich nicht auf ihn sauer sein kann?
Ich mampfe missmutig ein paar gebrannte Mandeln und gucke ihn an.
Louis fängt an zu lächeln, er weiß halt wann ich nicht mehr sauer bin.
„Geht doch“, sagt er und umarmt mich. „Und jetzt, wieso machst du dir immer solche Sorgen um mich?“
Ich merke wie mir wieder die Tränen kommen. „Du... du bist mein... bester Freund und wenn ich mir dann vorstelle, dass dir irgendwas passiert...“
Er wischt mir schnell die Tränen weg.
„Nicht weinen. Mir wird schon nicht passieren“, erklärt mir Louis. „Ach und wieso sollte ich dir das glauben? Als ob du entscheiden könntest, ob dir was passiert oder nicht!“, zicke ich ihn an. Louis umarmt mich wieder und ich gebe irgendwann auf mich zu wehren.
Als er mich dann irgendwann loslässt guckt er grinsend nach oben. „Was ist los?“, frage ich verwirrt, aber Louis zeigt nur nach oben. Ein Mistelzweig.
„Du weißt was das jetzt heißt oder?“, fragt mich Louis immer noch grinsend.
Ich nicke und muss schlucken.
Louis kommt mir immer näher und dann küsst er mich. Er schmeckt nach gebrannten Mandeln. Ich liebe gebrannte Mandeln. Der Augenblick auf den ich so lange gewartet habe. Nach dem Kuss gucke ich Louis grinsend an. „Du weißt garnicht wie lange ich hier drauf gewartet habe“, sagt Louis.
„Ich auch“, gebe ich zu.
Dann küsse ich ihn wieder.