All I want for Christmas is you!
Türchen Vierundzwanzig
Fortsetzung von Türchen 8
Wir liegen im Bett und schauen uns die Weihnachtsgeschichte an. Der Klassiker.
Morgen ist Heiligabend, und ich bin so aufgeregt. Das wird das erste Heiligabend, dass ich in einer Familie verbringe, obwohl ich zugeben muss, dass mir das Heim, die Betreuer und die anderen im Moment wirklich fehlen. Waliyha sitzt neben mir auf dem Bett und schaut sich ganz gebannt den Film an. „Ich gehe mir was zu trinken holen, willst du auch etwas?“, frage ich sie. Der Film wird nach einer Zeit wirklich langweilig, irgendwie gehört er zu Weihnachten dazu, aber ich kenne ihn mittlerweile schon in und auswendig.
„Nein, ich möchte nur diesen Film sehen!“, sagt sie ohne den Blick vom Bildschirm zu nehmen. Ich grinse und schleiche aus dem Raum, um nicht zu viel Lärm zu machen. Wie kann man nur so versessen auf einen Film sein?
Als ich in die Küche gehe steht Zayn gerade am Schrank. Als er mich hört blickt er auf.
„Hay, willst du auch was trinken?“, fragt er mich freundlich und ich nicke. Er holt zwei Tassen aus dem Schrank. „Was möchtest du denn? Wir haben Tee, Wasser, Glühwein, Saft und Cola.“ Das ist wirklich viel Auswahl.
„Einen Tee bitte“, sage ich leise. Er lacht und holt Bratapfel-Zimt-Tee aus dem Schrank. Das hört sich doch schon mal Weihnachtlich an! „Warum lachst du?“, frage ich lächelnd.
„Du bist so oft hier, du wohnst hier fast und bist trotzdem immer total schüchtern.“ Er guckt vom Wasserkocher auf und direkt in meine Augen. Als ich merke, dass ich ihn anstarre werde ich leicht rot. Da er anfängt zu grinsen nehme ich mal an, dass er es gesehen hat. Danke Gott! Vielen Dank!
Zum Glück belässt er es dabei und befasst sich mit dem Tee. Als er fertig ist setzt er sich mit dem Tee zu mir an den Tisch.
„Danke“, sage ich, als ich den Tee entgegen nehme. „Kein Ding.“ Er lächelt, was echt ansteckend ist, denn unweigerlich fange ich auch an zu lächeln.
„Was ist denn jetzt schon wieder?“, frage ich grinsend. „Keine Ahnung, es ist nur komisch, dass du jetzt hier bist, weil morgen ja Weihnachten ist.“
Oh nein, genau das wollte ich nicht.
„Tut mir Leid, du hättest nur sagen müssen, dass du nicht willst, dass ich hier bin. Dann fahre ich morgen einfach wieder zurück.“ Meine Laune ist in weniger als einer Sekunde auf dem Nullpunkt. „Nein, du bleibst schön hier. Ich finde das cool, dass du hier bist.“ So schnell wie meine Laune eben gesunken ist, steigt sie jetzt wieder. Das war doch jetzt gut?! Ja es war gut Angel! Ich lächele wieder und Zayn kommt mir immer näher. Versucht er gerade mich zu küssen? Ich hoffe nicht, er ist der Bruder von Waliyha. Was sage ich da? Hoffentlich ja! „Wo bleibst du denn Angel? Ich will weiter gucken!“ Dann steht Waliyha in der Tür. Falscher Moment! Und schon wieder danke Gott! Was habe ich im Leben falsch gemacht? „Ich komme“, sage ich etwas genervt, nehme meine Tasse und gehe mit ihr hoch.
Irgendwann während dem Film schlafe ich dann auch ein.
„Steh auf Angel, wir gehen jetzt in die Kirche“, weckt mich Waliyha. Ich nehme mir wortlos meine Sachen aus dem Koffer und gehe ins Bad. Innerhalb zehn Minuten sitzen wir dann auch alle unten am Tisch und frühstücken.
„Seit ihr sonst auch immer in die Kirche gegangen?“, fragt mich Patricia.
„Ja, das ganze Heim ist in die Abendmesse gegangen.“ „Sowas finde ich immer gut, ich finde allgemein, dass die Jugend viel zu selten in die Kirche geht“, sie lächelt und ich helfe ihr nach dem Essen schnell den Tisch aufzuräumen. Zayn und Waliyha stehen schon im Flur.
„Kommt ihr jetzt? Sonst kriegen wir gleich keinen Platz mehr“, ruft Zayn Patricia und mir zu.
„Ja Schatz, wir kommen jetzt“, antwortet sie und wir räumen noch kurz die Spülmaschine ein. „Dankeschön Angel“, sagt sie noch und nickt mir lächelnd zu. Dann gehen wir zu den anderen und wir steigen ins Auto.
In der Kirche bekommen wir tatsächlich noch einen Platz. Dann läuft alles wie gewohnt und nach der Messe sitzen wir alle wieder im Auto. Die Fahrt 'nach Hause' verlief schweigend, dort setzen wir uns dann alle an den Tisch.
„Endlich Weihnachtsessen!“, schreit Waliyha und setzt sich neben mich an den Tisch. Sie ist schon ein verrücktes Huhn! Patricia und Zayn bringen dann die Teller rein. Rotkohl, mit Klößen und Rouladen. Mein Lieblingsessen.
Danach räumt Patricia die Spülmaschine ein und wir gehen alle unsere Geschenke holen. Auch ich habe etwas für die anderen. Zwar nur eine Kleinigkeit, aber mehr kann ich mir einfach nicht leisten.
Als dann alle im Wohnzimmer waren macht Patricia die Weihnachtsmusik an. Die berühmtesten Weihnachtslieder in Dauerschleife, besser kann es nicht mehr werden. Zuerst verteilt Patricia ihre Geschenke, und auch ich bekomme eins. Waliyha und ich haben beide ein wunderschönes Kleid mit Pailletten in unterschiedlichen Farben bekommen und Zayn eine Uhr unter dem Vorwand, dass er jetzt nicht mehr zu spät kommen könnte. Von Waliyha habe ich ein paar Ohrringe bekommen. Kleine Kreise mit einer schwarzen Schleife. Die Ohrringe sind wirklich wunderschön. Zayn hat von ihr einen Gutschein für ein neues Tattoo bekommen. Wirklich einfallsreich Waliyha. Obwohl es für Zayn wahrscheinlich das beste Geschenk war.
Dann schenken wir alle zusammen, da ich mit Waliyha und Zayn zusammengelegt habe Patricia einen einwöchigen Wellnessurlaub, worüber sie sich auch riesig freut.
Waliyha bekommt von Zayn ein pinkes Plüscheinhorn. Ein komisches Geschenk, aber Waliyha hat sich darüber wirklich gefreut, wie ein Honigkuchenpferd.
Ich bekomme von Zayn ein wunderschönes silbernes Armband mit einem kleinen Kleeblatt dran. Es ist wirklich wunderschön. Dann bin ich dran mit Geschenke verteilen. Erst bekommt Waliyha ihr Geschenk, es ist ein Fotoalbum mit lauter Fotos von uns, schon als wir klein waren. Ich habe das Gefühl, dass sie kurz vorm weinen ist.
Zayns Geschenk, ZAYNS GESCHENK! Ich habe es vergessen! Ich habe ihm eine Kappe geholt. Aber ich habe sie auf meinem Bett im Heim vergessen!
„Zayn, dass tut mir wirklich furchtbar leid, aber ich habe dein Geschenk vergessen. Ich weiß was, ich renne hoch und dann kriegst du eine Art Gutschein für dein Geschenk!“, ohne eine Antwort abzuwarten renne ich los.
Auf der Mitte der Treppe höre ich Zayn. „Komm zurück Angel.“ Ich gehe die Treppe ein wenig runter um ihn zu sehen. Er steht an der Küchentür angelehnt.
„Komm her Angel.“
Ich bin leicht verwirrt, gehe aber trotzdem langsam die Treppe runter und auf ihn zu. Er bekommt das Geschenk dann einfach nächsten Monat. Wie konnte ich das Geschenk vergessen? Zayn reißt mich aus meinen Gedanken.
Ich gucke ihm in seine wundervollen braunen Augen. Dann zeigt er nach oben und fängt an zu grinsen. Als ich hoch sehe, sehe ich ihn.
Den Mistelzweig über uns.
Zayn kommt meinem Gesicht immer näher. Ich kann seinen Atem schon spüren und dann küsst er mich.
Als wir uns voneinander lösen grinsen wir uns an. „Engel, du hättest mir kein schöneres Geschenk machen können“, sagt er und ich sehe ganz genau, dass er es ernst meint. Danke lieber Gott! Ich habe das Gefühl, dass es das beste Weihnachten aller Zeiten wird!
Ein Beweis dafür, dass Weihnachtswunder wirklich existieren!
- charlybella
Fortsetzung von Türchen 18
Wir liegen auf dem Boden, naja Harry liegt auf mir. Von mir aus könnte er weiter liegen bleiben, aber er steht schnell auf.
„Ich... ähm, bin mal auf Klo“, sagt Harry und verschwindet. Ich denke wieder an den Kuss, so wie jeden Tag. Vielleicht hätte ich ihn nicht küssen sollen, aber ich weiß immer noch nicht was Harry darüber denkt, er redet nicht mit mir darüber und ich trau mich nicht.
Aber seitdem ist er komisch, okay ich kannte ihn vorher nicht, aber die letzten Tage ist er immer stiller geworden. „Louis..“, Harry wedelt mit seiner Hand vor meinem Gesicht rum. Seit wann steht er vor mir?
„Ähm ja, ich war in Gedanken“, sage ich entschuldigend. Harry nickt.
„Willst du einen Tee?“, frage ich und gehe schon in die Küche. „Klar.“
Als ich die zwei Tassen Tee gemacht habe, setzten wir uns aufs Sofa vor den Kamin.
Ich gucke zu Harry der ins Feuer guckt.
Seine Augen glitzern so schön im Licht des Feuers. Plötzlich dreht sich Harry zu mir und ich werde natürlich rot. „Louis...“, fängt Harry an, hört aber sofort auf. Ich gucke ihn wieder an.
Harry beugt sich vor und küsst mich.
Schon wieder dieses wundervolle Gefühl. „'Tschuldigung.“
Harry steht auf und rennt raus.
Wow heute ist mein Geburtstag, heißt ich feier., aber nur klein mit ein paar Freunden und Familie.
Harry wird auch kommen. Also wird es nur Kuchen geben und am Abend gehe ich mit Freuden feiern.
Und wir haben immer noch nicht über den ersten Kuss geredet und auch nicht über den zweiten Kuss.
Harry ist mir die ganze Zeit aus dem Weg gegangen, umso mehr habe ich mich gewundert, als er gesagt hat er kommt heute. Meine Mum bringt grade wieder einen Kuchen ins Esszimmer. Nach und nach kommen dann auch die Gäste. Ich gucke zu dem Stern auf dem Weihnachtsbaum. Wann kommt Harry den jetzt?
Nachdem wir den Kuchen gegessen haben, packe ich die Geschenke aus, bin aber nicht wirklich bei der Sache, weil ich auf Harry warte.
Er wollte doch kommen? Wieso kommt er den nicht? Am Abend verabschieden wir uns von meiner Familie und gehen in die Disko. Zwar nicht sehr einfallsreich, aber ein Freund hat das geplant.
Ich setzte ich mich an die Bar und drifte wieder mit den Gedanken ab zu Harry.
„Hi, solltest du nicht eigentlich feiern?“, höre ich diese wunderbare raue Stimme neben mir.
„Ja, aber mir fehle jemand mit dem ich tanzen kann“, sage ich und drehe mich zu Harry.
Harry nimmt meine Hand und zieht mich zur Tanzfläche. Wir fangen an zu tanzen, aber ich achte eigentlich nur auf Harry und werde wiedermal rot, als ich merke wie er merkt, dass ich ihn anstarre.
„Sorry“, flüster ich und gehe raus.
Ich werde von Harry festgehalten, als ich grade durch die Tür gehen will.
„Ich...“, fange ich an, weiß aber mal wieder nicht was ich sagen soll. Harry guckt hoch und grinst.
Was hat er den jetzt schon wieder?
Ich gucke auch nach oben.
Oh nein.
Mistelzweig.
Ich gucke wieder in Harry's Augen.
„Harry...“
Aber er unterbricht mich, indem er mich küsst. „Ich liebe dich.“
Harry guckt mich erschrocken an, genauso erschrocken wie ich ihn angucke.
Was hat er gesagt? Er liebt mich?
Er dreht sich um und will weggehen, aber diesmal halte ich ihn fest. „Ich liebe dich auch“, sage ich und küsse ihn.
Heute gibt’s schon wieder Geschenke, einen Tag vor Weihnachten Geburtstag zu haben hat was.
Ich drehe mich um und gucke zu einem schlafenden Harry. Er sieht so friedlich aus wenn er schläft.
Ich habe mir fast die ganze Nacht angehört was für ein Zeug Harry im Schlaf redet und es ergibt null Sinn.
„Ich liebe dich“, flüster ich und gebe Harry einen Kuss. Ich gucke ihn noch eine Weile an, bis Harry aufwacht. „Wie lang guckst du mich schon an?“, fragt mich Harry verschlafen. „Noch nicht lang“, sage ich lachend. „Vielleicht so eine halbe Stunde.“
„Du Idiot“, sagt Harry grinsend.
Ich nicke. „Ja ein schwer verliebter Idiot.“ Harry schüttelt den Kopf und steht auf. Ich gehe ihm hinterher ins Wohnzimmer.
Wir packen unsere Geschenke aus.
Aber das beste Geschenk sitzt neben mir, hat braune locken und wunderbare grüne Augen und bekommt jetzt erstmal einen Weihnachtskuss von mir.
Und jetzt noch eine kleine Überraschung für euch. Ich habe mir überlegt, ihr sagt mir welches euer Lieblingstürchen ist und wieso, das schickt ihr mir per Nachricht. Aber okay, was bringt euch das?
Naja ich dachte mir aus allen die mir ihre Meinung sagen, lose ich eine glückliche aus, die eine Rolle in meiner Fanfiction 'Undercover Love' bekommen, ich werde die Glückliche auf jeden Fall einbringen. Die anderen haben natürlich auch was davon, ihr werdet kleine Nebenrollen bekommen :o
Also schickt mir eure Meinung und darunter euren Namen :) Die glückliche Gewinnerin bekommt dann einen Steckbrief zum ausfüllen.
Ihr habt bis Silvester Zeit.
Und jetzt will ich mich nochmal bei euch bedanken, dass ihr meinen Adventskalender gelesen habt, ich hatte meinen Spaß daran. :) Außerdem wünsche ich euch schöne Weihnachten.
LG rose <3
Texte: by me
Bildmaterialien: not by me
Alle Rechte vorbehalten.
Tag der Veröffentlichung: 06.07.2013
https://www.bookrix.de/-roseprince
Sie haben All I want for Christmas is you! zu Ende gelesen
Anne Tomlinson