All I want for Christmas is you!

Anne Tomlinson · Kapitel 6 von 23

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All I want for Christmas is you!

Türchen Sieben

 

- für Isabel

Ich renne fröhlich durch unseren Garten und den 20cm hohen Schnee. Endlich schneit es.

Auf der anderen Seite des Gartens, klopfe ich an die Terrassentür meines besten Freundes.

Er macht mir natürlich Pizza essend auf.

„Hi Lara“, sagt Niall schmatzend.

Ich nicke und gehe schnell rein ins Warme. „Ich bin ja so froh, dass ihr einen Kamin habt“, sage ich, während ich meine Jacke und Schuhe ausziehe.

Niall läuft in die Küche und holt eine zweite Riesenpizza aus dem Backofen.

„War ja klar, dass du nicht warten kannst mit essen, bis ich da bin“, sage ich lachend und fange an meine Pizza zu essen. „Sorry, ich hatte Hunger“, sagt er lachend. Wann hat er keinen Hunger?

Wir nehmen unsere halb gegessenen Pizzen und setzten uns vor den Fernseher.

„Können wir 'Mit dir an meiner Seite' gucken?“, ich gucke ihn flehend an.

Er guckt mich böse an. „Du gibst eh nicht nach oder?“ Ich schüttel schnell mit dem Kopf und er legt seufzend den Film ein. Niall schläft während dem Film ein.

„Ey aufwachen! Hier wird nicht geschlafen! Du guckt jetzt diesen Film mit mir“, maule ich und rüttle ihn wach. „Ach komm schon“, er guckt mich total lieb an. Ich schüttel den Kopf. „Du guckst mit.“

„Eigentlich kannst du den Film ausmache, weil du jetzt schon die ganze Zeit mit mir diskutierst und nicht guckst“, sagt Niall lachend. „Ich kann auch von neu anfangen“, sage ich grinsend und versuche mir die Fernbedienung zu nehmen, aber Niall hält sie so, dass ich sie nicht nehmen kann.

„Falls gedacht“, sagt er lachend. Grr.

Ich versuche wieder sie zu nehmen, aber Niall legt sie hinter sich in die Sofaecke.

„Niall! Gib her!“

Er schüttelt nur den Kopf.

Ich werfe mich auf ihn und versuche so die Fernbedienung zu nehmen, aber Niall hält mich fest.

Er streicht mir eine braune Haarsträhne aus dem Gesicht. „Wusstest du, dass du wunderschön bist?“, fragt Niall und guckt mir mit seinen wunderbaren blauen Augen tief in meine. Ich bin etwas geschockt. So was hat ein bester Freund nicht zu sagen.

Niall ist anscheinend auch etwas geschockt von sich selbst. „Sorry.“ „Ist schon okay und danke“, sage ich lachend und versuche das Geschockte zu überspielen.

Ich gehe schnell von Niall runter und gucke den Film weiter. „Also von mir aus musst du nicht weggehen“, sagt Niall und ist wieder etwas geschockt. Wieso fängt er bitte an sowas zu sagen? „Niall...“, fange ich an, stoppe aber, als Niall sich zu mir lehnt. „Bitte sei einfach leise, ich weiß ich hab grad alles versaut, aber dass will ich schon so lange machen.“

Er lehnt sich weiter über mich und kommt mir immer näher. „Niall..“, bevor ich etwas sagen kann, liegen seine Lippen auf meinen.

Irgendwann löst er sich dann. „Niall...“

„Lara, es tut mir leid“, sagt er und dreht sich schnell zum Fernseher. „Niall, hör mir doch mal zu!“, sage ich.

Er dreht sich nicht zu mir um. „Ist schon gut, ich weiß was du sagen willst.“

Ich schüttel den Kopf und bemerke, dass er das garnicht sieht. Dann drehe ich ihn um und drücke ihn wieder in seine Sofaecke. „Du bist jetzt leise“, flüster ich und küsse ihn.