All I want for Christmas is you!

Anne Tomlinson · Kapitel 20 von 23

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All I want for Christmas is you!

Türchen Einundzwanzig

 

„Also, was haltet ihr von einer Schlittenfahrt?“, fragt uns Louis. „Klar“, rufe ich glücklich. Ich liebe Schlittenfahrten. Wir gucken erwartungsvoll zu Lea.

„Ich kann nicht. Ihr müsst das allein machen. Ich muss zu meiner Oma. Bis morgen Anne“, sagt Lea und wir verabschieden uns von ihr.

Louis zieht mich hinter sich zu einem der Schlitten, vor den ein schwarzes Pferd gespannt ist.

Wir setzen uns in den Schlitten und der Kutscher fährt los. „Wollen Sie die kurze oder die lange Strecke?“, fragt der Kutscher. „Lang“, sagt Louis, dem anscheinend aufgefallen ist, dass mir Schlittenfahrten gefallen.

Wir fahren durch die eingeschneiten Straßen, es ist wunderschön. Ich gucke zu Louis und merke, dass er mich anstarrt. „Was ist?“, frage ich und werde rot.

Louis lacht. „Nichts.“

Wir fahren weiter und reden nicht. Es fängt wieder an zu schneien. Irgendwann bleibt der Schlitten mitten im Nirgendwo stehen, nur eine kleine Hütte ist ein Stück entfernt.

„Entschuldigung, aber wir kommen hier nicht weiter, der Schnee ist zu tief“, sagt der Kutscher.

Wir steigen aus und gehen zu der Hütte, während der Kutscher sich um das Pferd kümmert.

In der Hütte lebt ein altes Ehepaar, die sogar noch zwei Zimmer frei haben für die Nacht, weil wir jetzt eh nicht mehr nach Hause kommen.

„Nehmt die Decken und gute Nacht. Wir haben leider kein Fernseher, ihr müsst euch also selbst beschäftigen“, erklärt die Frau und lässt uns dann allein.

Der Kutscher verzieht sich in das eine Zimmer und Louis und ich nehmen das andere.

Louis legt die gefühlten tausend Decken auf das Doppelbett, dann legt er sich selbst hin.

Wir müssen uns ein Bett teilen? Das kann ja toll werden... „Kommst du?“, fragt Louis und klopft neben sich aufs Bett. Ich setzte mich widerwillig neben ihn.

„Und was sollen wir jetzt machen?“, frage ich. Louis fängt an zu grinsen.

„Was hast du den jetzt schon wieder?“

Er schüttelt den Kopf. „Ist schon gut.“

Ich haue ihn. „Jetzt sag.“

„Na gut. Ich hätte ne Idee was wir machen können.“ Ich gucke ihn erwartungsvoll an. „Und was?“ „Willst du doch garnicht wissen. Glaub mir“, sagt er immer noch grinsend.

Ich haue ihn wieder. „Jetzt sag.“

„Gut du wolltest es ja so“, sagt er.

Was hat er den jetzt nun?

Er lehnt sich zu mir und fängt dann an mich zu kitzeln. „Lou-louis hör auf, dass ist eine schlechte Idee“, sage ich keuchend und lachend.

Ich lass mich nach hinten fallen und hoffe er hört auf, aber falsch gedacht. Louis lehnt sich über mich und hält mich fest. „Bist du etwas kitzelig?“, fragt er lachend. „Nein“, sage ich und er kitzelt mich wieder. „O-okay vielleicht etwas.“ Er lehnt sich weiter zu mir runter.

„Du siehst aus wie ein Engel“, sagt er und ist anscheinend über sich selbst verwundert.

Was soll ich jetzt dazu sagen?

„'Tschuldigung“, sagt Louis und legt sich neben mich. „Du musst dich doch nicht entschuldigen“, sage ich lachend und drehe mich zu ihm.

Er guckt mich lächelnd an.

Ich merke wie er mir immer näher kommt. „L-louis...“, sage ich, aber bevor ich weiter reden kann liegen seine Lippen schon auf meinen.

„Wow“, murmel ich, als wir uns von einander lösen.

„Ja, Wow“, sagt Louis.

Wir küssen uns wieder und schlafen dann in einer Umarmung ein.