Im schwarzen Walfisch zu Askalon

Joseph Victor von Scheffel · Kapitel 21 von 29

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Im schwarzen Walfisch zu Askalon

Die Pfändung

daß ich das Bett nicht finden kunnt',

holliro, nicht nur der Stiefel

's ging alles um!«

 

Die Pfändung

 

Und wieder saß beim Weine

im Waldhorn ob der Bruck

der Herr vom Rodensteine

mit schwerem Schluck und Gluck.

 

Der Wirt sprach tief in Trauer:

»Daß Gott sich mein erbarm'!

Der sitzt wie eine Mauer

und trinkt mich nächstens arm.

 

Wie soll das all noch enden?

Kein' Pfennig gibt er her …

Ich glaub', ich laß ihn pfänden,

sonst weicht er mir nicht mehr!«

 

Der Fronvogt samt dem Büttel

kam handfest an im Horn:

»Heraus den Sammetkittel,

die Stiefel und die Sporn.

 

Heraus des Mantels Zirde,

Handschuh und Zobelhut!

Verfallen diesem Wirte

ist all Eu'r Hab und Gut!«

 

Da lacht der Rodensteiner:

»Nur zu! … wie wird mir wohl!

's trinkt leichter sich und feiner

im Unterkamisol!

 

Und bis Ihr mir die Kehlen könnt pfänden aus dem Hals,