Im schwarzen Walfisch zu Askalon

Joseph Victor von Scheffel · Kapitel 28 von 29

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Im schwarzen Walfisch zu Askalon

Nicht rasten und nicht rosten …

 

Weisheit und Schönheit kosten,

Durst löschen, wenn er brennt,

die Sorgen versingen mit Scherzen:

– Wer's kann, der bleibt im Herzen

zeitlebens … ein Student!

Des Biedermanns Abendgemütlichkeit

 

Vor meinem Haus steht eine Linde,

in ihrem Schatten sitz ich gern,

ich dampf' mein Pfeiflein in die Winde

und lob' durch Nichtstun Gott, den Herrn.

 

Die Bienen summen froh und friedlich

und saugen Blütenhonig ein,

und alles ist so urgemütlich,

daß ich vor innrer Rührung wein'.

 

Und hätt' in Deutschland jeder Hitzko-

pf wie ich 'ne Linde vor der Tür

und rauchte seinen Portoriko

mit so beschaulichem Pläsir:

 

So gäb' es nicht so viel Krakehler

in dieser schönen Gotteswelt,

die Sonne schien' nicht auf Skandäler,

und doch wär' alles wohl bestellt.

Amen.