Im schwarzen Walfisch zu Askalon

Joseph Victor von Scheffel · Kapitel 22 von 29

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Im schwarzen Walfisch zu Askalon

Der Knapp

werd' ich noch manchen quälen,

der Wein schenkt in Kurpfalz!«

 

Der Knapp

 

Der Herr vom Rodensteine

sprach fiebrig und schabab:

»Ungern duld' ich alleine,

wo steckt mein treuer Knapp?

 

Ich spür' in Haupt und Magen

ein Stechen und Geschlapp …

Diesmal geht mir's an Kragen,

wo steckt mein treuer Knapp?«

 

Der Reitersjungen viere

durchsuchten Weg und Steg:

Der Knapp saß fest beim Biere,

juhei! im Bremeneck.

 

Er trank und sprach mit Trauern:

»Du braver Rodenstein!

Allein ich muß bedauern,

ich kann nicht bei dir sein!

 

Ist dir 'was zugestoßen –

auch ich hab 'was erlebt:

Ich bin mit Rock und Hosen

hier völlig festgeklebt.«

 

Die Jungen meld'ten traurig

dem Kranken, was gescheh'n,

da sprach er fieberschaurig:

»O Knapp, das ist nicht schön!

 

Lässest du dein'n Herren schwitzen in solcher Not und Plag',