Prometheus / Dramatisches Fragment
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- Erstveröffentlichung
- 1785
- Seiten
- 27
Über dieses Buch
Ich will nicht, sag es ihnen! Und kurz und gut, ich will nicht!, ruft Prometheus gleich zu Beginn von Goethes dramatischem Fragment dem Götterboten Merkur entgegen, der ihn im Auftrag seines Vaters Zeus zur Unterwerfung bewegen soll. Was Vater! Mutter! Weißt du, woher du kommst?, fragt Prometheus zurück und erklärt, er habe für seinen eigenen aufrechten Gang und seine tastenden Hände nichts als Gehorsam meiner Kindheit von denen bekommen, die man Vater und Mutter nenne, während ihn allein die allmächtige Zeit zum Manne geschmiedet habe. Als Merkur ihn einen Elenden nennt, der sich den Göttern, den Unendlichen, widersetzt, entgegnet Prometheus, er sei kein Gott und bilde sich nicht mehr ein als einer, und fragt, ob die Götter den weiten Raum des Himmels und der Erde in seine Faust zu ballen vermöchten. Nachdem Merkur gegangen ist, wendet sich Prometheus seinen eigenen Statuen zu, den Kindern, die er selbst geschaffen hat, und sein Bruder Epimetheus überbringt ihm das Angebot der Götter, den Olymp zu teilen, das Prometheus jedoch schroff zurückweist: Sie wollen mit mir teilen, und ich meine, dass ich mit ihnen nichts zu teilen habe.
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Angaben zum Buch
- Erstveröffentlichung
- 1785
- Lesezeit
- Etwa 15 Minuten
- Seiten
- 27
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen