Feenblut

Aileana Blair · Kapitel 14 von 16

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Feenblut

Vierzehn

 

Mithilfe seiner neuen Kräfte streckte Mark seine inneren Fühler aus und suchte nach Naoise. Wo sie war, würde er auch Ennis finden, das wusste er einfach. Mit geschlossenen Augen stand er auf dem Dach in der Sonne und konzentrierte sich. Plötzlich fühlte er den kalten Märzwind auf seiner Haut und hatte das Gefühl, nicht mehr Herr seines Körpers zu sein, jedoch nicht auf unangenehme Weise. Es fühlte sich richtig an, auch wenn das Gefühl des Losgelassenseins befremdlich war. Mark ließ es ohne Angst einfach geschehen.

Der Wind rauschte laut in seinen Ohren, Mark fühlte sich leicht wie eine Feder, bis es abrupt aufhörte und alles still um ihn herum wurde. Vorsichtig öffnete er die Augen und stand vor einem großen, steinernen Herrenhaus, mit Türmchen und Giebeln, einer großen, geschwungenen Treppe, die hinauf zu einem großen, hölzernen Eingangsportal führte. Darüber befand sich eine große Fensterfront, die das Licht der Sonne widerspiegelte. Mark wusste weder, wie er hierher gekommen war, noch wo er genau war.

Plötzlich vernahm er aus dem Inneren des Hauses einen gellenden Schrei und danach ein verzweifeltes Weinen. Er zögerte nicht und rannte die Treppe zum Portal hinauf. Die Tür ließ sich von außen nicht öffnen, also warf er sich mit der Schulter dagegen. Das Holz ächzte zwar, gab aber nicht nach. Mark spürte deutlich die Anwesenheit von Ennis sowie Naoise. Erneut warf er sich gegen die Tür, als das immer noch nichts brachte, trat er sie mit aller Kraft ein. Das Holz splitterte und die Tür ging auf. Schnell lief Mark hinein und stand in der großen Eingangshalle. Sofort erblickte er Ennis, der regungslos am Boden lag. Oben auf der Galerie erkannte er Naoise, die verzweifelt jammerte und jemanden in ihren Armen hin und her wiegte.

Mark kümmerte sich erst einmal nicht um sie, sondern lief schnell zu Ennis, kniete sich neben ihn und hob seinen Kopf auf den Schoß. Er fühlte seinen Puls und spürte ihn schwach und unregelmäßig schlagen. Eine kleine Blutlache war auf dem Boden zu sehen. Da erst entdeckte er die offene Wunde an seinem Kopf. »Nein Alter, du stirbst mir hier nicht weg, hörst du?«, flüsterte er verzweifelt. Eine eiserne Schlinge legte sich um seinen Brustkorb und schnürte ihm die Luft zum Atmen ab. Wenn Ennis starb, hätten sie schon verloren. Nicht nur einen der stärksten Slayer, sondern auch einen Freund – Marks besten Freund, der immer für ihn da gewesen war, der ihn nicht getötet hatte, damals als er ihn auf der Straße gefunden hatte. Ennis hätte ihn einfach dort liegen lassen können, damit er in der Sonne zu einem Häuflein Asche wurde, doch er hatte ihm geholfen, hatte ihm sogar sein Blut gegeben. Mark verdankte ihm so viel und heute war er an der Reihe, ihn zu retten.

Mark griff nach dem silbernen Dolch, der neben Ennis auf dem Boden lag, und schnitt sich ohne zu Zögern in den Unterarm. Dunkelrotes Blut quoll sofort hervor und lief an seiner Haut hinab. Er hielt die Wunde an Ennisʼ Mund. »Du wirst das jetzt trinken, verstanden?«, sagte er in einem Ton, der keinen Widerspruch duldete.

Das Blut lief Ennis in den Mund und irgendwann fing er an zu husten, wollte seinen Kopf wegdrehen, doch Mark hielt ihn fest und presste seinen Arm gegen Ennisʼ Lippen. »Du trinkst das gefälligst, Ennis«, sagte er mit Nachdruck. »Erinnerst du dich, wie du mir damals das Leben gerettet hast? Jetzt bin ich dran, dein Leben zu retten, und das werde ich verdammt noch mal tun!«

Ennis schlug die Augen auf und sah Mark ins Gesicht. Er erschrak vor dem finster entschlossenen Blick, der in dessen Augen lag. Mark hatte sich verändert, irgendetwas war anders an ihm. Vielleicht waren es seine Augen, die auf einmal einen silbrigen Glanz hatten, oder seine Haut, die irgendwie leicht schimmerte. Er konnte es nicht genau ausmachen. Ennis griff nach Marks Arm und fing an zu trinken. Das Blut hatte nicht den typisch metallischen Geschmack, sondern es war zäh und irgendwie süß und salzig zugleich. Es rann seine Kehle hinab und Ennis spürte sofort, wie seine Kräfte zurückkamen. Der Schmerz in seinem Schädel verschwand nach und nach und er spürte, wie die Wunde an seinem Hinterkopf heilte. Prickelnd und heiß breitete sich Marks Blut von seinem Magen in seinen ganzen Körper aus, es strömte in jede Ader und jede Zelle und nach einer Weile fühlte Ennis sich wieder kraftvoll und gut. Er hörte auf zu trinken und stieß Marks Arm von sich, der daraufhin die Hand auf die Wunde presste und sich konzentrierte, um sie zu schließen.

Ennis stand auf und blickte verwundert zu Mark hinab. »Wie kann das sein? Es ist heller Tag und du spazierst einfach so herum.«

Mark stand ebenfalls auf, immer noch die Hand auf seine Wunde gepresst und antwortete achselzuckend: »Ich hatte ein bisschen Feenblut zum Frühstück.«

»Du!«, rief Naoise auf einmal von oben. Sie stand am Treppengeländer und sah zu Ennis hinunter. Ihre Augen glühten vor Zorn. »Du hast Niall getötet, wie konntest du nur?«

Ennis wappnete sich innerlich und sammelte all seine Kräfte. Der Bann, den sie über ihn gelegt hatte, war fort und endlich konnte er sich wieder zur Wehr setzen. Adrenalin schoss durch seine Adern und zusammen mit Marks Blut ergab das eine gefährliche Mischung. Ennis spürte immense Kräfte in sich – und heiße Wut. Naoise hatte ihn entführt, ihn gebannt und willig gemacht, und er war sich sicher, dass sie genau gewusst hatte, dass Niall verantwortlich für den Tod seiner Mutter gewesen war. Drohend und voller Hass blickte er sie an. Seine dunklen Augen fixierten sie, blitzten Naoise mit dem Feuer des Zorns an. »Dein Bruder war der Mörder meiner Mutter«, rief er. »Sie war ein Slayer, ich habe nur getan, was in meiner Natur liegt: Das Böse zu bekämpfen und auszulöschen. Als Nächstes bist du dran und nach dir der Rest von euch!« Ennis schleuderte seine ganze mentale Kraft auf Naoise und überrascht von seinem Angriff, ging sie in die Knie. »Nein … Slayer ...« Weiter kam sie nicht, irgendetwas schnürte ihr die Kehle zu und sie bekam keine Luft mehr. Mit einem Mal schmerzte ihr ganzer Körper, als ob innerlich ein heißes Feuer loderte, dass sie zu verbrennen drohte. Ächzende Schreie kamen aus ihrer Kehle und sie hielt die Arme um sich geschlungen, als ob sie so dieses Feuer löschen konnte. Voller Furcht sah sie zu Ennis und legte eine Hand auf ihren geschwollenen Bauch, während sie immer noch vor Schmerz stöhnte.

Mark lief währenddessen die Treppe hinauf, den Dolch immer noch in seiner Hand. Dann stand er neben Naoise und blickte kalt auf sie hinab. Gier mischte sich zu der Kälte in seinen grünen Augen und Hunger machte sich in ihm breit, Hunger auf das Blut dieser Fee.

In dem Moment kam Aileána durch die Tür und als sie sah, was vor sich ging, schrie sie laut auf. »Nein!« Sie blickte von Mark zu Naoise und Niall, dann zu Ennis und wieder zu Mark. Der hob gerade den Arm mit dem Dolch. Aileána wusste, dass er den Dolch in Naoise stoßen wollte. Vor Angst weiteten sich ihre Augen und aus Leibeskräften schrie sie: »Nein … nicht!«

Ennis wirbelte herum und fokussierte seine Kraft auf die Blutfee. Ihr Mund stand offen, mit Furcht in den Augen blickte sie zwischen ihm und Naoise hin und her und wich zurück. Ennis machte einen Schritt auf sie zu, dann noch einen und noch einen. Kopfschüttelnd wich Aileána weiter zurück. »Nein ...«, stammelte sie. »Was tust du …?« Sie presste ihre Hände gegen den Kopf, als ob ein starker Schmerz sie befallen hätte. »Hör auf … hör auf ...«

Inzwischen nutzte Mark die Chance und rammte Naoise den Dolch in den Bauch. Sie ächzte auf und blickte mit weit aufgerissen Augen entsetzt an sich hinunter. Er hatte ihr Kind getötet. Nicht einmal mehr schreien konnte sie, denn im selben Moment zog Mark ihr brutal den Kopf an den Haaren zurück. Er schlug seine Fänge in ihren Hals und biss so fest zu, wie er konnte. Jeden Tropfen ihres magischen Blutes verleibte er sich ein, nahm ihre Kräfte in sich auf, und als sie schlaff zu Boden fiel und nur noch schwach blinzelte, zog er den Dolch aus ihrem Unterleib und trennte er ihr damit den Kopf ab.

Aileána konnte nur hilflos zusehen, denn Ennis hatte sie mit seinen Kräften im Griff. Schreiend fiel sie auf die Knie und hielt sich den schmerzenden Kopf. Kristallene Tränen fielen ihr aus den Augen und zerbarsten auf dem Boden in glitzernden Staub. Ihre Kinder waren tot. Aidans Kinder waren tot. Naoise und Niall existierten nicht mehr. Sie rief nach Aidan, er musste kommen und ihr helfen. Immer wieder rief sie verzweifelt seinen Namen, doch es kam keine Antwort von ihm. »Aidan! Aidan!«

Ennis lächelte eiskalt und blickte auf Aileána hinab. Mark stand plötzlich neben ihm und grinste süffisant. Naoises Blut klebte noch an seinen Lippen. »Aidan wird nicht kommen können, er ist glücklich wiedervereint mit seiner Morrigan. Zuvor hat er mir noch ein wundervolles Geschenk gemacht: Sein Blut fließt jetzt in mir.«

»NEIN!« Aileána brach zusammen, schlug die Hände vor das Gesicht und fing hilflos an zu schluchzen. Die Schmerzen in ihrem Kopf machten ihr nichts mehr aus, sie waren nichts, im Vergleich zu dem Schmerz, den sie über den Verlust ihres Bruders empfand. Ihre Schultern zuckten unkontrolliert und sie weinte. Feenstaub lag überall um sie herum, stob durch die Luft und glitzerte verführerisch im Sonnenschein, der durch die Fenster fiel.

Plötzlich hörte sie auf zu weinen und wurde ganz ruhig. Sie spürte eine Anwesenheit, die sie schon lange nicht mehr wahrgenommen hatte. Aileána nahm die Hände vom Gesicht und sah auf, in die kalten Mienen von Ennis und Mark. Nie hätte sie damit gerechnet, IHN noch einmal wiederzusehen, doch er kam, sie spürte es genau. ER war auf dem Weg hierher, und er war wütend. Ein verschlagenes Lächeln zeigte sich auf ihren Lippen. »O, jetzt werdet ihr euer blaues Wunder erleben«, wisperte sie und stand schwerfällig auf. Unbändige Vorfreude machte sich in Aileána breit und sie fing an zu zittern. Tausend Jahre hatte sie auf diesen Moment gewartet, tausend Jahre, und jetzt kam er endlich wieder.

Ennis runzelte die Stirn und wusste nicht, was die Fee damit meinte. Auch Mark blickte ratlos drein und in diesem Moment spürten sie es: Eine Macht, so rein und stark, wie nichts, was sie je zuvor wahrgenommen hatten. Mark griff nach Ennis´ Arm. »Spürst du das auch?«

Ennis nickte nur und seine Augen huschten alarmiert hin und her, auf der Suche nach dieser Präsenz. »Was ist das?«

Mark zuckte nur mit den Schultern. »Keine Ahnung, aber es ist etwas sehr Mächtiges.«

* * *

Der Kuss war zaghaft und herantastend. Fionas weiche Lippen schmiegten sich sanft an Davids und sie legte die Arme um seinen Hals, als der Kuss intensiver wurde. David konnte kaum glauben, was hier gerade geschah, er war auf dem besten Wege, sich in Fiona zu verlieben. Er erwiderte den Kuss und zog sie fester an sich. Doch plötzlich kroch ein unangenehmes Gefühl in ihm hoch, seine Härchen stellten sich auf und er bekam eine Gänsehaut. Abrupt beendete er den Kuss und sah Fiona beunruhigt an. »Irgendetwas stimmt ganz und gar nicht«, meinte er. »Kannst du das auch spüren?«

Fiona nickte nur und im gleichen Augenblick wurde die Tür aufgerissen und Shane betrat energisch und mit besorgter Miene Davids Zimmer. »Irgendwas ist im Busch«, kam er ohne Umschweife zum Punkt. »Ich spüre es in meinen Eingeweiden.«

David stand auf und steckte die Hände in die Hosentaschen. »Da bist du nicht der Einzige«, entgegnete er.

Gleich darauf stürmten Kayla, Ira und Una ins Zimmer. Alle drei waren äußerst besorgt. »Fühlt ihr das auch? Solch eine Macht habe ich noch nie zu spüren bekommen«, meinte Kayla leise und sah von einem zum anderen.

»Wo zum Teufel steckt nur Ennis?« Una blickte verzweifelt zu David. »Können wir denn nicht irgendetwas tun?«

Kayla legte tröstend einen Arm um sie.

Shane sah sie an und nickte. »Doch, wir spüren alle diese Macht. Wenn wir uns darauf konzentrieren, dann finden wir vielleicht heraus, wo diese Macht herkommt. Ich bin mir sicher, Ennis steckt genau dort.«

»O Gott!«, rief Fiona aus. »Hoffentlich ist Mark bei ihm. Er hat doch überhaupt keine Chance, so ganz alleine ...«

»Er ist nicht alleine, Fiona«, erwiderte Shane. »Wir sind da, und wenn wir unsere Kräfte vereinen, dann finden wir ihn bestimmt. Jetzt haben wir etwas, worauf wir uns fokussieren können.« Er blickte flehend zu David und dann zu den anderen. »Wir müssen es zumindest versuchen.«

»Und was ist mit dieser Dr. Andersson?«, fragte Ira mit schwacher Stimme. »Sie ist auch eine Jägerin und kommt direkt vom Venatorium. Bestimmt kann sie uns irgendwie helfen.«

Shane sah zu David. »Eigentlich ʽne gute Idee. Was meinst du?«

David nickte bedächtig. »Gut, gehen wir zu ihr und sehen, was wir aus ihr herausbekommen können.«

Somit machten sie sich alle auf den Weg in das Gästezimmer, zu Silvie Andersson.

Angstvoll blickten Silvies Augen zu Shane, als er das Zimmer betrat. Sie versuchte zu sprechen, doch durch den Knebel kam nichts als unverständliches Gemurmel aus ihrem Mund. Shane lief zu ihr, nahm ihr den Knebel ab und löste auch ihre Fesseln, während hinter ihm die anderen das Zimmer betraten. »Ihr spürt es auch, nicht wahr?«, sagte sie völlig aufgewühlt und rieb ihre Handgelenke, durch die endlich wieder das Blut ungehindert zirkulieren konnte. »Seine Anwesenheit, genau wie ich ...«

»Wer ist es?« Shane sah sie eindringlich an. »Welche Anwesenheit spüren wir hier bis auf den Grund unserer Seele?«

Silvie sah ängstlich zu David und stand langsam auf. »Du weißt, wer es ist David. Du weißt es ganz genau.«

Seine Augen weiteten sich und er brachte nur ein Flüstern hervor. »Uliez, es ist Uliez, nicht wahr?«

Silvie Andersson nickte.

Shane blickte David eindringlich an. »Wer ist das? Wer ist dieser Uliez?«, wollte er wissen.

Dr. Andersson antwortete an Davids Stelle. »Mit Uliez hat alles angefangen. Jetzt wird es mit ihm enden.«

David sah Shane verloren an. »Wir werden keine Chance gegen ihn haben.«

»Was soll das heißen?«, rief Shane und konnte seinen Ärger nicht verbergen. »Wir müssen zu Ennis, müssen ihn finden und ihm helfen!«

Una blickte zu Shane und verkündete mit entschlossener Stimme: »Und das werden wir auch. Wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, dann werden wir sie nutzen. Ich lasse meinen Freund nicht im Stich.« Sie lief zu ihm und nahm seine Hand, streckte die andere nach Kayla aus, die sie sofort ergriff. Ira nahm Kaylas Hand und wartete auf Fiona und David.

Silvie ergriff Shanes andere Hand und wollte ebenfalls helfen. Das war sie sich selbst und allen Jägern auf der Welt schuldig.

Unas blaue Augen blickten entschieden von einem zum anderen. »Lasst uns unsere Kräfte vereinen und einen Weg zu Ennis finden. Er braucht uns.«

* * *

Aileána lachte und rief: »Er kommt, endlich kommt er!« Sie sah sich dabei suchend um, drehte sich um ihre eigene Achse.

Ennis nutzte die Chance. Aileána war abgelenkt und er nahm Mark einfach den Dolch aus der Hand, lief zu ihr, nahm sie in den Schwitzkasten und hielt ihr die Waffe direkt an den Hals.

Aileána schien nicht im Mindesten beunruhigt. Sie lächelte immer noch und presste hervor: »Du kannst mir nichts mehr anhaben, deine Waffen werden nutzlos sein. Gegen ihn wirst du keine Chance haben, Slayer.«

Der glitzernde Staub wurde von plötzlich auftretendem Wind durcheinander gewirbelt und brachte die Luft um ihn herum zum Leuchten.

»Irgendetwas passiert gerade Ennis«, rief Mark ängstlich und sah sich hektisch in der Eingangshalle um.

Ennis hielt Aileána fest im Griff und sah sich ebenfalls alarmiert um. Plötzlich hörte er das Rauschen von mächtigen Flügelschlägen. Plötzlich fing die Luft an, auf eine seltsame Weise zu flimmern. Eine Gestalt manifestierte sich, die großen Schwingen auf seinem Rücken verursachten den Wind und mit lautem Flügelschlag landete er auf dem Boden. Die Gestalt war immer deutlicher zu erkennen, die Flügel wurden auf dem Rücken zusammengefaltet und ein großes, wunderschönes Wesen stand vor ihnen, wie Ennis es noch nie gesehen hatte.