Feenblut

Aileana Blair · Kapitel 15 von 16

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Feenblut

Fünfzehn

 

 

Die Macht, die von diesem Wesen ausging, war körperlich zu spüren, unwillkürlich ließ Ennis Aileána los und wich zurück, auch Mark wich zurück und stand irgendwann neben Ennis.

Dieses Wesen war überwältigend und mit Blicken kaum zu greifen. Seine Augen wirkten wie flüssiges Gold, irisierend und fremdartig. Seine Haut schimmerte in einem ungewöhnlichen Glanz und seine Statur war grazil und schlank. Er war nur mit einer weißen Hose bekleidet, die mit goldenen Ornamenten bestickt war und sein goldblondes Haar fiel ihm in Locken um den Kopf. Als er sich bewegte und auf Aileána zuging, berührte er dabei kaum den Boden. Er hatte nur Augen für Aileána, Ennis und Mark beachtete er gar nicht. Plötzlich ertönte die sanfteste Stimme, die Ennis je gehört hatte. Tief und sonor drang sie an seine Ohren.

»Mo chroí«, sagte er und sein Blick wurde ganz sanft.

Aileána fiel auf die Knie und blickte mit glänzenden Augen zu ihm auf. In ihrem Gesicht spiegelten sich Freude, Ehrfurcht, Erleichterung und Liebe wider. Ihr sonst so bösartig wirkendes Gesicht zeigte all diese Emotionen und sie hauchte seinen Namen. »Uliez«, mehr brachte sie nicht hervor.

Während er weiter auf sie zuging, wandelte sich seine Gestalt, wurde kleiner und menschlicher, und die Flügel auf seinem Rücken waren verschwunden. Er beugte sich zu Aileána hinab und zog sie sanft am Arm auf die Beine. Lange blickte er sie einfach nur an, bevor er sagte: »Du hast mir gefehlt.«

Da brach sie in Tränen aus. »O Uliez, tausend Jahre habe ich auf dich gewartet. Tausend Jahre der Einsamkeit, tausend Jahre ohne deine Liebe.«

»Ich habe deinen Schmerz gespürt, die Trauer, die Wut und diesen unsäglichen Schmerz.« Er legte seine Hand auf die Brust. »Hier, dort drinnen … ich habe es gespürt.«

»Warum bist du nicht zurückgekommen? Warum hast du mich einfach bei diesen Menschen gelassen, die mir nichts bieten können. Ich war so einsam, Uliez.«

»Du hast deinen Bruder. Er ist doch bei dir.«

Vehement schüttelte sie den Kopf, dass ihr langes schwarzes Haar mitschwang. »Nein, er hat mich ebenfalls verlassen. Er existiert nicht mehr, ich habe ihn verloren ...«

Ennis und Mark konnten sich nicht rühren, wie gebannt starrten sie auf die beiden, wagten kaum zu atmen und lauschten ihren Worten.

»Das wusste ich nicht.« Mit so etwas wie Bestürzung blickte Uliez Aileána an. »Ich wäre schon früher zurück gekommen, mo chroí.«

»O wärst du doch nur, mein Úliez«, rief sie mit tränenerstickter Stimme und warf sich an seine Brust. Sofort legte er die Arme um sie und strich ihr sanft übers Haar. »Dann wäre Aidan noch hier und alles hätte gut werden können.«

»Wer sind diese Feen?«, fragte er und zeigte nach oben, zur Balustrade. »Sie kommen nicht aus meiner Welt, sie gehören dort nicht hin.«

»Es sind meine Kinder«, wisperte sie verzweifelt. »Meine und Aidans Geschöpfe.«

»Wer hat sie vernichtet?« Seine Stimme verwandelte sich bei dieser Frage in ein bedrohliches Grollen.

»Diese Menschen«, antwortete sie und zeigte zu Ennis und Mark. »Aidan hat sie geschaffen, vor langer Zeit. Es gibt sehr viele von ihnen. Sie sind gefährlich und können Wesen wie uns auslöschen.«

Sein Blick glitt bei diesen Worten zu Ennis und Mark und mit einem Mal verdunkelten sich seine Augen und aus dem irisierenden Gold wurde ein glänzendes Schwarz. Die feinen Augenbrauen zogen sich zusammen und eine Welle von Zorn schlug auf Ennis und Mark herab.

»Wie könnt ihr es wagen!« Seine Stimme donnerte laut durch die Halle und Ennis verzog das Gesicht vor Schmerz. Uliez Stimme dröhnte in seinem Kopf und er spürte die vernichtende Macht, die er auf ihn projizierte. Uliez schob Aileána hinter sich und ging auf Ennis und Mark zu. »Ihr maßt euch an, zu entscheiden, wer lebt und wer stirbt? Löscht Blut von meinem Blut einfach aus?«

Bedrohlich stand er dann vor Ennis, der all seine Kräfte aktiviert hatte und diesem Wesen die Stirn bot. Er hatte in der letzten Zeit genug mit sich gehadert, nur an sich gezweifelt und Angst vor seinen eigenen Kräften gehabt. Damit war es jetzt endgültig vorbei, denn er wusste ganz genau, wer und was er war. Die Sache fand hier und jetzt ein Ende, auch wenn es ihn das Leben kosten würde. »Und was willst du dagegen tun?«, zischte er wütend. »Ich schütze die Menschen, und jedes Wesen, das ihnen schaden will, wird von mir vernichtet. So wurde ich geboren, das ist meine Bestimmung. Und so wahr ich Ennis MacKenna heiße, ich folge dieser Bestimmung und setze all meine Kraft dafür ein.«

Erstaunt hob Uliez die Brauen und ein amüsiertes Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen. »Deine Kräfte reichen bei Weitem nicht aus, um gegen mich anzukommen. Versuche es, und du hast schon verloren.«

Ennis blickte ihn entschlossen an. »Mag sein, aber ich habe es wenigstens versucht.« Dann scharrte er mit einem Fuß auf dem Boden herum, senkte den Blick, ging in die Hocke und berührte mit der Hand den Boden. Der Feenstaub glitzerte auf seiner Haut und er sog tief die Luft in sich auf, atmete den funkelnden Staub ein und sprach innerlich einen Wunsch aus. Danach erhob er sich wieder und sah kurz zu Mark, der abwartend ein Stück hinter ihm stand. Durch die offene Tür sah er noch drei weitere Feen auf das Haus zulaufen. Ihr langes Haar wehte im Wind und ihre hellen Augen waren auf Uliez geheftet. »Ich glaube, ich brauche ein wenig Hilfe, Mark«, meinte er leise.

Mark nickte ihm zu, dann schloss er die Augen und konzentrierte sich. Er suchte mental eine Verbindung zu Ennis und schickte ihm seine Kräfte. Plötzlich spürte er noch eine andere Verbindung, die von außerhalb kam. Es war Kayla, die irgendwie einen Weg gefunden hatte, ihn zu erreichen. Aber es war nicht nur sie, sondern auch die anderen: Ira, Shane, David, Fiona und Una, die ebenfalls mit ihm verbunden waren, und ihm ihre Kräfte schickten. Mark atmete erleichtert auf und sandte diese geballte Ladung Kraft an Ennis.

Der atmete tief ein, hob den Blick und sah wieder zu Uliez. Er fühlte seine Kräfte wachsen und fokussierte sie auf ihn. Woher all diese Kraft kam, die seinen ganzen Körper ausfüllte, wusste er nicht und es war ihm auch egal, denn er konnte sie gerade jetzt gut gebrauchen.

Uliez spürte die Macht, welche von dem Menschen ausging und war erstaunt darüber. Hier stand ein Mensch vor ihm, der keinerlei Angst zeigte, nur Wut und einen starken Willen, der selbst ihm gefährlich werden konnte. Er ging einen Schritt auf Ennis zu, doch der stand fest da und ließ sich nicht einschüchtern.

»Weißt du eigentlich wer ich bin?« Langsam näherte sich Uliez ihm. »Ich bin Úliez, Prinz der Feen, Sohn von Königin Aoibheal, der allmächtigen Schöpferin.«

Mittlerweile waren die anderen Feen ebenfalls ins Haus gekommen, schritten zu Aileána und standen dann neben ihr. Ehrfürchtig und auch neugierig blickten sie zu dem Feenprinz und beobachteten, was vor sich ging.

Der Prinz stand jetzt dicht vor Ennis und der typische Feengeruch ging von ihm aus: Honig und Butter. Ein angenehmer Duft, doch bei ihm mittlerweile wirkungslos. Ennis ließ sich nicht mehr davon einlullen und bannen. Unbeirrt blickte er weiterhin Uliez an, dann hob er die Hände und packte den Feenprinz bei den Armen. »Mir ist so was von egal, wer du bist«, entgegnete er entschlossen.

Entrüstet blickte dieser auf Ennisʼ Hände. Was erdreistete dieser Mensch sich da? Uliez wollte sich losreißen, doch genau in dem Moment fühlte er, wie alle Energie aus ihm herausgezogen wurde. Überrascht blickte er in Ennisʼ Augen, in denen ein silbriger Glanz lag und dessen Lippen sich zu einem verschlagenen Lächeln kräuselten.

Uliez fühlte sich immer schwächer und hatte bald kaum noch Kraft, sich auf den Beinen zu halten. Ennisʼ Finger krallten sich in seine Arme, ein leicht verbissener Ausdruck zeigte sich in seinem Gesicht und er entzog ihm weiter jede Kraft und Energie. Sobald er dessen Macht in sich hatte, gab er einen Teil weiter an Mark. Uliez hatte immense Kräfte, die er unmöglich allein tragen konnte.

»Was tust du mit mir?« Uliez beschlich ein Gefühl, welches er nicht kannte: Angst. Damit hatte er nicht gerechnet. Wie konnte das sein? Noch nie hatte er sich so schwach und klein gefühlt, so müde und ohne jede Macht. Dieser Mensch raubte alles, was ihn ausmachte und er konnte sich nicht dagegen wehren.

»Ich habe dir gesagt, ich werde alles tun, um die Menschen zu schützen. Ich stamme aus direkter Linie von Aidan O´Leary ab, sein Blut fließt in mir. Im Grunde genommen – auf die eine oder andere Weise – kann ich dich mit deinen eigenen Waffen schlagen.« Dann ließ er den Feenprinz los, der zurücktaumelte und mit den Armen ruderte, auf der Suche nach Halt, um nicht zu stürzen.

Aileána lief eilig zu ihm und stützte ihn.

»Das darfst du nicht, das kannst du nicht …«, stammelte Uliez und blickte Ennis mit einer Mischung aus Angst und Respekt an.

»Ich kann es, und ich tue es.« Entschieden sah er den Prinzen an und lief langsam auf ihn zu. Ängstlich wichen er, Aileána und die anderen Feen vor ihm zurück. »Aidan hat etwas geschafft, was deine geliebte Aileána nie geschafft hat: Er hat uns erschaffen, die wir jedes übernatürliche Wesen vernichten können. Sein Blut lebt in uns weiter. Wir können uns ohne Probleme fortpflanzen und lernen, unsere Kräfte voll auszuschöpfen. Und jetzt sieh zu, dass du und deine Brut hier verschwindet, ihr habt in der Welt der Menschen nichts verloren. Und sollte nur noch einmal eine von euch Feen hier auftauchen, dann werde ich euch ohne mit der Wimper zu zucken vernichten.«

Auf einmal veränderte sich Uliez Gestalt wieder. Er wurde größer und die Flügel kamen wieder zum Vorschein. Selbst Aileána und die anderen Feen wichen vor ihm zurück, als er sich zu seiner vollen Größe aufrichtete. Mit einem Mal wirkte er finster und bedrohlich, als ob ein Schatten auf ihn gefallen war, der jeglichen Glanz von ihm genommen hatte. Das war nicht mehr der Rauschgoldengel, der vorhin mit einem Riesentamtam hier aufgetaucht war. Dies war ein dunkler Engel, der jetzt vor Ennis stand und in dessen Augen feuriger Zorn loderte. »Ich bin Prinz Uliez, Sohn der Königin Aoibheal, Herrscherin und Schöpferin aller Wesen der Anderswelt. Du bist nur ein Mensch, du kannst mir nichts anhaben, ganz gleich, welches Blut durch deine Adern fließt«, donnerte seine Stimme durch die Halle, dass die Glasscheiben erzitterten.

Mark und Ennis hielten sich die Ohren zu und gingen auf die Knie, vor der geballten Ladung Macht, die Uliez ausstrahlte.

Der streckte den Arm aus und zeigte auf Ennis. »Der einzige Grund, warum ich dich am Leben lasse ist der, dass mein Blut durch deine Adern fließt.« Er rümpfte die Nase, bevor er fortfuhr: »Es ist unrein geworden durch das dünne Menschenblut, mit dem es vermischt wurde.«

Ennis verstärkte den Griff um seinen Dolch und stand langsam wieder auf. Egal wie groß Uliezʼ Macht war, er würde sich nicht einfach ergeben. Er würde kämpfen. Mit grimmig entschlossenem Blick ging er auf ihn zu. »Schwing nur deine Reden«, meinte er lapidar. »Das beeindruckt mich überhaupt nicht. Mir ist es auch scheißegal, wer du bist. Ich will nur eins: Dass du dich verziehst, zusammen mit deinen Feen. Nimm sie mit, macht euch vom Acker, verschwindet aus meiner Welt!« Ennis redete sich regelrecht in Rage. »Ich glaube, etwas anderes, als geschwollen daher zu schwafeln, kannst du nicht.« Ennis stand jetzt direkt vor Uliez, sah zu ihm hoch und blitzte ihn wütend an. »Zeig doch endlich mal, was in dir steckt.«

Da breitete Uliez seine Schwingen aus und flatterte ein paarmal mit ihnen und der glitzernde Staub wurde dadurch aufgewirbelt. »Wie du willst«, entgegnete er wütend und mit einem Mal wurde es eisig kalt um sie herum.

Kleine Atemwölkchen standen vor Ennisʼ Mund und die Kälte durchdrang seine Glieder. Seine Zähne schlugen unwillkürlich aufeinander und er fing an zu zittern. Jedoch ließ er sich dadurch nicht beirren. »Toll! Super!«, rief er sarkastisch. »Es ist eiskalt, soll mich das jetzt etwa beeindrucken?« Und schon ließ er seine Kräfte wieder auf Uliez los und entzog ihm seine Kraft. Es ging mit Leichtigkeit. Er sah den Feenprinz taumeln und überrascht die Augen aufreißen. In dem Moment machte Ennis einen Satz nach vorn und rammte ihm den Dolch in den Bauch, riss ihn von einer Seite zur anderen und schlitzte ihn auf. Tiefschwarzes Blut quoll wie ein Wasserfall aus der Wunde.

Uliez flatterte wild mit den Flügeln und sah entsetzt an sich hinunter. Aileána stieß einen Schrei aus und rannte sofort zu ihm. Immer noch blickte er auf seine Verletzung, als könnte er nicht glauben, was da eben passiert war. Sein Blick glitt langsam zu Ennis, und dieser erkannte Angst darin.

Ein Lächeln kräuselte sich auf seinen Lippen. Die Kälte verschwand mit einem Mal und er hielt den Dolch immer noch fest in der Hand.

Der Feenprinz hielt die Hände über seinen Bauch und Blut rann ihm durch die Finger. Anscheinend wollte die Verletzung nicht heilen. Da wandte sich Aileána um und kam wütend auf Ennis zu. »Dafür wirst du sterben.« Gerade als sie ihn packen wollte, schoss Mark hervor und packte sie, zog ihr den Kopf an den Haaren zurück und biss zu. Aileána schrie auf und versuchte, ihn abzuschütteln, doch vergeblich. Er klammerte sich an sie, hielt sie fest im Griff und saugte ihr das Blut aus dem Feenleib.

»Nein!«, heulte Uliez auf und trotz seiner klaffenden Wunde stürzte er auf die beiden zu.

Doch sofort stellte Ennis sich ihm in den Weg. Mit gefährlich leiser Stimme fragte er: »Was wird deine Königin wohl dazu sagen, wenn ich dich vernichte?« Und im selben Moment rammte er seine Hand in Uliez Wunde, suchte nach dessen Herz und hielt es dann zwischen den Fingern. Dabei sah er dem Prinzen direkt in die dunklen Augen.

Die nackte Angst stand darin geschrieben – und Unverständnis. Nicht einmal einen Schmerzenslaut brachte Uliez hervor. Er sah über Ennis hinweg zu Aileána und stellte fest, dass Mark sie bereits getötet hatte. Schlaff hing sie in seinen Armen, er hatte ihr mit den Zähnen die Kehle aufgerissen. Ihr Blut tropfte von seinem Mund und Kinn, und mit einem wilden Blick sah Mark den Feenprinz triumphierend an.

»Nein«, wisperte Uliez verzweifelt und Schmerz verzerrte sein Gesicht. »Nein ...«

Ennis zog die Hand wieder zurück und wischte sie an Uliezʼ Hose sauber. Das schöne, strahlende Weiß wurde von seinem schwarzen Blut befleckt. Ennis trat einen Schritt zurück und blickte den Prinzen an. »Geh zurück, wo du hergekommen bist und nimm diese da gleich mit.« Er nickte dabei in Richtung der anderen Feen. »Sag deiner Königin, dass ich dich verschont habe.« Er wandte sich um und lief auf Mark zu. Dabei zischte er noch: »Verschwindet und lasst euch hier nie wieder blicken. Das nächste Mal habe ich keine Gnade mit euch.«

Uliez und die anderen Feen sahen Ennis mit Furcht in den Augen an. Schnell drehten sie sich um und flüchteten. Die Luft fing wieder an zu flimmern, wie schon vorher, als der Feenprinz hergekommen war, und als sie weiter liefen, verschwammen ihre Gestalten langsam und waren bald darauf völlig verschwunden.

Ennis stand da und blickte sich in der leeren Eingangshalle um, dann hob er den Blick und sah oben, hinter der Balustrade, die beiden reglosen, eingefallenen Körper von Naoise und Niall. Plötzlich spürte er Marks Hand auf seiner Schulter und wandte sich zu ihm um.

»Lass uns nach Hause gehen, Alter.«

Ennis nickte und sie setzten sich in Bewegung, liefen hinaus in den Sonnenschein und Mark nahm ihn mit auf diese Reise, die er vor ein paar Tagen schon einmal mit Naoise gemacht hatte: Diesen schwindelerregenden Flug durch die Luft, die Zeit, die Dimensionen … er wusste es nicht genau. Als der Wind nicht mehr in seinen Ohren rauschte und er aufsah, standen sie vor dem alten Theater. Ennis atmete tief durch und auch Mark sah erleichtert aus.

»Wieder daheim, Slayer. Deine Una wartet da drin auf dich.«

Ennis lächelte, als er an sie dachte und ihr hübsches Gesicht vor sich sah. Ja, Una würde sich riesig freuen. Dann meinte er: »Ich denke, da drin wartet auch jemand auf dich.« Ein Grinsen zog sich dabei von einem Ohr zum anderen. »Kayla hat lange genug auf deine Rückkehr gewartet.«

»Dann sollten wir wohl reingehen«, entgegnete Mark, doch keiner von beiden wollte sich in Bewegung setzen.

Ennis seufzte tief und auch Mark atmete einmal tief durch. »Wir haben es geschafft. Diese komischen Feen sind endlich fort und werden hier hoffentlich nicht mehr ihr Unwesen treiben.« Er klopfte Ennis auf die Schulter. »Ich wusste, dass du es schaffst, MacKenna. Ich habe immer an dich geglaubt.«

Ennis nickte. »Ich weiß, mein Freund.« Wieder seufzte er, bevor er dann sagte: »Komm, gehen wir rein.«