Der Dichter und das Phantasieren
- Erstveröffentlichung
- 1908
- Seiten
- 17
Über dieses Buch
Woher nimmt der Dichter seine Stoffe, und wie schafft er es, uns mit ihnen so zu ergreifen? Freud sucht die Antwort nicht beim Dichter selbst, der auf Befragen keine befriedigende Auskunft gibt, sondern beim spielenden Kind: Jedes spielende Kind, so sein Ausgangspunkt, benimmt sich wie ein Dichter, indem es sich eine eigene Welt erschafft und die Dinge darin in eine neue, ihm gefällige Ordnung versetzt. Dabei nimmt es sein Spiel zugleich sehr ernst, denn der Gegensatz zum Spiel ist für das Kind nicht der Ernst, sondern die Wirklichkeit, von der es seine Spielwelt sehr wohl unterscheidet. Von dieser kindlichen Phantasietätigkeit aus entwickelt der Essay seine Überlegungen zum dichterischen Schaffen der Erwachsenen.
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Angaben zum Buch
- Autor
- Sigmund Freud
- Erstveröffentlichung
- 1908
- Seiten
- 17
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen