Vergänglichkeit von Sigmund Freud, Buchcover
Klassiker PDF EPUB

Vergänglichkeit

Erstveröffentlichung
1916
Seiten
17

Über dieses Buch

Vergänglichkeit erschien 1916 in der Gedenkschrift Das Land Goethes, herausgegeben vom Berliner Goethebund. Freud schildert einen Spaziergang durch eine blühende Sommerlandschaft in Begleitung eines schweigsamen Freundes und eines jungen, bereits rühmlich bekannten Dichters, der die Schönheit der Natur bewundert, ohne sich ihrer freuen zu können, weil ihn der Gedanke quält, dass all diese Schönheit dem Vergehen geweiht sei. Freud widerspricht: Die Vergänglichkeit des Schönen bringe keine Entwertung mit sich, im Gegenteil eine Wertsteigerung, denn der Vergänglichkeitswert sei ein Seltenheitswert in der Zeit. Der kurze, im ersten Kriegswinter geschriebene Essay verbindet diese Überlegung mit einer Reflexion über die Trauerarbeit, die nötig sei, um sich von Verlorenem zu lösen, und zählt zu Freuds meistzitierten kleineren Schriften.

Über den Autor

Sigmund Freud

Sigmund Freud (1856–1939) war ein österreichischer Neurologe und der Begründer der Psychoanalyse. Er praktizierte den größten Teil seines Lebens in Wien und musste 1938 vor dem damaligen Regime nach London fliehen. Seine Schriften über das Unbewusste und die Traumarbeit veränderten das Menschenbild der Moderne nachhaltig.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1916
Seiten
17
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen