Erlebtes und Fiktives
CUBA Libre, Salsa und mehr......
Um dem unfreundlichen Winter in unseren deutschen Landen zu entfliehen, entschloß ich mich, der Sonne hinterherzufliegen und landete nach 11-stündigem Flug in CUBA, der berühmten „Zucker-Insel“. Diese Insel ist weltweit als DER Zucker-Lieferant bekannt, aber nicht nur dafür, sondern auch für Dinge wie Havanna-Zigarren, Kaffee, karibische Musik, nicht zu vergessen berühmte Namen wie „Che Guevara“ und „Fidel Castro“. Diesen Tatsachen wollte ich auf den Grund gehen und schloß mich einer deutschen Reisegesellschaft an. Eine nette kubanische, vollschlanke junge Frau mit sehr guten Deutsch-Kenntnissen zeigte uns in einer 1-wöchigen Rundreise quer durch den Süden der Insel die Sehenswürdigkeiten ihrer Heimat . Wir starteten unseren Trip mit dem Bus in Havanna, der Hauptstadt des Landes. Dort faszinierten uns die wunderschönen alten Häuser im Colonial-Stil, die dereinst von den spanischen Besetzern gebaut worden waren. Leider sind diese schönen Häuser nur teilweise renoviert (wegen Geldmangels). Wir bewunderten außerdem die zahlreichen alten Kirchen, den Platz der Revolution (den es in jeder noch so kleinen Stadt gibt wie auch die Standbilder der Revolutionäre), ebenso das alte Fort, sahen überall Bilder von Che Guevara, dem Nationalhelden , vermissten aber Porträts des Präsidenten Fidel Castro. Nachdem wir Kultur pur genossen hatten, folgten wir den Spuren des großen Dichters Hemingway, der sich in Cuba äußerst wohl gefühlt hatte. Zuerst begutachteten wir sein Wohnhaus – leider nur von außen- dann zog es uns in die berühmte Bar, wo er Stammgast gewesen war. Dort ‚mussten’ wir natürlich sein Lieblingsgetränk, den Mojito, probieren, einen Cocktail, bestehend aus Sodawasser, Limonensaft, Rum und Pfefferminzblättern. Nach 2 Tagen ließen wir Havanna hinter uns, fuhren an Zuckerrohr-, Tabak- und Kaffeefeldern vorbei und bekamen die Gelegenheit nicht nur zuzuschauen, wie der Saft aus einem Zuckerrohr gepresst wurde, sondern wir konnten auch gleich eine Probe genießen. Natürlich probierten wir auch das End-Zucker-Produkt, den berühmten, weißen Havanna-Rum, der für alle Cocktails ein ‚Muß’ ist. In Trinidad besichtigten wir dann eine internationale Porzellan-Sammlung eines berühmten Fürsten, außerdem eine Tabak-Fabrik, wo wir Gelegenheit hatten bei der Verarbeitung der Tabakblätter zuzuschauen und wo man uns erklärte, wie empfindlich die Tabakpflanzen sind und wie viel Mühe es kostet, Zigarren aus ihnen zu machen. Auf dem Weg nach Santiago de Cuba kamen wir an einer Keramik- und Holzarbeiten-Werkstatt vorbei. Auch ein Bauern-Markt stand auf unserem Programm mit seltenen tropischen Früchten und Gemüsearten. Unsere Reiseleiterin organisierte für uns weiterhin eine Flussfahrt, vorbei an Mangroven-Sümpfen mit dem Ziel sowohl eine Krokodil-Farm als auch ein nachgebautes Dorf der Ur-Einwohner kennenzulernen . Nachdem wir alle auf dem Wege liegenden Kirchen, Revolutionsplätze, außergewöhnlichen Colonialbauten und Brücken gesehen hatten - nicht zu vergessen der als Wohnung eingerichtete Privatzug des Präsidenten - und auch das noch gut erhaltene Haus des Eroberers Velasquez- erholten wir uns abends bei verschiedenen cubanischen Shows wie die berühmte ‚Tropicana-Show’, ‚Magic Show’ und Wasser-Aerobic. Zusammen mit den Einheimischen wohnten wir einem Ballett im Theater von Santiago bei. Beim Abendessen wurden wir von Bands mit Salsa-, Mambo-, Meringue-, Rumba- und anderen karibischen Klängen unterhalten. Dabei probierten wir ganz begeistert die verschiedenartigen Cocktails aus, für die die Cubaner berühmt sind. Dazu gehören vor allem Cuba libre, Mojito, Pina Colada und Daiquiri. Am 7. Tag unserer Rundreise flogen wir von Santiago de Cuba nach Havanna zurück und wurden anschließend in unseren Ferienanlagen abgeliefert.