Schein und Sein: Nachgelassene Gedichte

Wilhelm Busch · Kapitel 14 von 67

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Schein und Sein: Nachgelassene Gedichte

Modern.

 

Hinweg mit diesen alten Herrn,

Sie sind zu nichts mehr nütz!

So rufen sie und nähmen gern

Das Erbe in Besitz.

 

Wie andre Erben, die in Noth,

Vergeblich warten sie.

Der alte reiche Hoffetodt

Der stirbt bekanntlich nie.

Der fremde Hund.

 

Was fällt da im Boskettgesträuch

Dem fremden Hunde ein?

Geht man vorbei, so bellt er gleich

Und scheint wie toll zu sein.

 

Der Gärtner holt die Flinte her.

Es knallt im Augenblick.

Der arme Hund, getroffen schwer,

Wankt in's Gebüsch zurück.

 

Vier kleine Hündchen liegen hier

Nackt, blind und unbewußt.

Sie saugen emsig alle vier

An einer todten Brust.