Schein und Sein: Nachgelassene Gedichte
Modern.
Hinweg mit diesen alten Herrn,
Sie sind zu nichts mehr nütz!
So rufen sie und nähmen gern
Das Erbe in Besitz.
Wie andre Erben, die in Noth,
Vergeblich warten sie.
Der alte reiche Hoffetodt
Der stirbt bekanntlich nie.
Der fremde Hund.
Was fällt da im Boskettgesträuch
Dem fremden Hunde ein?
Geht man vorbei, so bellt er gleich
Und scheint wie toll zu sein.
Der Gärtner holt die Flinte her.
Es knallt im Augenblick.
Der arme Hund, getroffen schwer,
Wankt in's Gebüsch zurück.
Vier kleine Hündchen liegen hier
Nackt, blind und unbewußt.
Sie saugen emsig alle vier
An einer todten Brust.