Schein und Sein: Nachgelassene Gedichte

Wilhelm Busch · Kapitel 45 von 67

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Schein und Sein: Nachgelassene Gedichte

Wiedergeburt.

 

Wer nicht will, wird nie zunichte,

Kehrt beständig wieder heim.

Frisch herauf zum alten Lichte

Dringt der neue Lebenskeim.

 

Keiner fürchte zu versinken,

Der in's tiefe Dunkel fährt.

Tausend Möglichkeiten winken

Ihm, der gerne wiederkehrt.

 

Dennoch seh ich dich erbeben,

Eh du in die Urne langst.

Weil dir bange vor dem Leben,

Hast du vor dem Tode Angst.