Schein und Sein: Nachgelassene Gedichte

Wilhelm Busch · Kapitel 48 von 67

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Schein und Sein: Nachgelassene Gedichte

Verfrüht.

 

Papa, nicht wahr,

Im nächsten Jahr,

Wenn ich erst groß

Und lesen kann und schreiben kann,

Dann krieg ich einen hübschen Mann

Mit einer Ticktackuhr

An einer goldnen Schnur.

Der nimmt mich auf den Schooß

Und sagt zu mir: Mein Engel,

Und giebt mir Zuckerkrengel

Und Kuchen und Pasteten.

Nicht wahr, Papa?

Der Vater brummt: Na na,

Was ist das für Gefabel.

Die Vögel, die dann flöten,

Die haben noch keinen Schnabel.