Zaubermärchen
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gelehnt. Nicht gerührt durch die Tafel „Diese Anlagen sind dem Schutze des
Publikums empfohlen“, langt ein Kamel über die Mauer und frißt, durch die
grüne Farbe verlockt, Homers Schädel rattenkahl. Seitdem trägt er eine Perücke.
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2. Kolophon. Infolge zu starken Kolophoniumgebrauchs und unausgesetzten
Harfenschlagens beginnen Homers Finger zu eitern. Er fürchtet, die Hand werde
ihm abfaulen, sehnt sich nach Ruhe, Pflege. Geht halb verzweifelt, halb
sehnsüchtig einem schönen Weibe nach in den Tempel des Apollon
Kourotrophos. Beugt sich und fleht den Gott an, das Weib möge wilde
Liebesnächte und frische Jünglinge verschmähen und sich seiner erbarmen. Aber
sie neigt sich einem Tempeldiener, und Homer bleibt nichts anderes übrig, als
auch weiterhin die Ilias sowie die Odyssee zu verfassen.
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3. Rhodos. Enttäuscht verläßt Homer Asien. Auf Rhodos wird ihm anfangs
guter Empfang bereitet. Aber dann wird er in die Königsburg geführt und, auf
einen sanft verblödenden Greis deutend, versichert man ihm, dies sei der
Heraklide Tlepolemos, den er in der Ilias von Sarpedons Hand habe fallen
lassen. Hierauf erklärt ein Sohn des idiotischen Greises, ein Tlepolemiker,
wütend, Homer habe einen Schlüsselroman geschrieben, und dem Dichter wird
der fernerweitige Aufenthalt auf der Insel behördlich untersagt.
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4. Chios. Der gute Wein dieser Insel hebt wieder Homers Stimmung. Er singt
seine Lieder vor sich hin. Da nähert sich dem Vertrauensseligen ein Jüngling
phönikischen Aussehens: Phron. Bittet den Homer, ihm noch einiges vorzudeklamieren. Der Dichter tut es. Phron lobt ihn, bietet ihm an, selbst auch