Zaubermärchen

Albert Ehrenstein · Kapitel 7 von 19

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Zaubermärchen

16. Bild

Homers Gesänge vorzutragen, und zwar allenthalben. Aber Homers Name sei

noch jung und unbekannt, an Propaganda werde zwar alles Erdenkliche

geschehen, doch dergleichen sei sehr kostspielig, kurz er nast ihm als

„Entschädigung und Kostenbeitrag“ den pramnischen Käse ab, den ein Bauer

dem Dichter geschenkt, mäkelt dann noch an dem Käse und verschwindet auf

Nimmerwiedersehen. Phron war — der erste Verleger.

 

1 6 . B I L D

 

5. Skyros. Die Skyrioten feiern die Hochzeit des Peliden Neoptolemos mit

Helenas und Menelaus’ Tochter Hermione. Der Sänger Achills wird vom

nichtbesungenen trunkenen rauhen Pyrrhus mit Hunden fortgehetzt.

 

1 7 . B I L D

 

6. Salamis. Homer kommt hier gerade zurecht, um einer zu Ehren des dicken

Aias und des HEILIGEN Teukros abgehaltenen Prozession als Zuschauer

beiwohnen zu können. Da der Kurzsichtige vor den Priestern die Perücke nicht

abnimmt, wird er unter Pöbelgeheul von der Insel verjagt.

 

1 8 . B I L D

 

7. Athen. Als Homer vom Prytaneion ausgespeist zu werden verlangt,

beantragt Platon, der Sohn des Kassner, den Rhapsoden, da der in seinen

übrigens hypermodernen Gesängen Athen zu wenig genannt und auch sonst zu

sehr der Unzucht gefrönt, unsittliche Vereinigungen des Zeus mit der Hera, des

Ares mit der Aphrodite geschildert habe, durch das Scherbengericht aus Athen

zu verbannen. Geschieht.