
Drei Meister: Balzac, Dickens, Dostojewski
Drei Meister: Balzac, Dickens, Dostojewski erschien 1922 im Insel-Verlag zu Leipzig, Romain Rolland als Dank für seine unerschütterliche Freundschaft in lichten und dunklen Jahren gewidmet. Zweig versammelt darin drei über zehn Jahre entstandene Essays, die er selbst als Versuche über die seiner Ansicht nach einzigen wirklich großen Romanschriftsteller des neunzehnten Jahrhunderts bezeichnet, ohne damit einzelne Werke Goethes, Kellers, Stendhals, Flauberts, Tolstois oder Victor Hugos herabzusetzen. In wechselseitigem Kontrast entwirft Zweig aus Balzac, Dickens und Dostojewski drei Grundtypen des epischen Weltbildners, deren gegensätzliche Persönlichkeiten und Schaffensweisen sich gerade in ihrer Verschiedenheit ergänzen. Der Essayband zählt zu Zweigs bedeutendsten literaturkritischen Arbeiten.



