Ingeborg

Bernhard Kellermann · Kapitel 40 von 40

PDF-Seiten

Ingeborg

Kapitel 40

 

s ist Frühling.

Ich sitze auf der Treppe meines Hauses und rauche aus meiner kurzen Pfeife.

Lustig wirbelt der Rauch heraus. Die Sonne scheint, die Welt ist grün. Grün und

durchsichtig wie Glas ist die Wiese, das Laub der Buchen. Blau und durchsichtig

wie Glas ist der Himmel. Die Sonne scheint. Die Vögel singen, Tau tropft aus

den Bäumen.

Ich rauche die Pfeife und lächle.

Schön ist die Welt! Schön ist das Leben!

Da liegt das Tal, schimmernd und grün. Aus dem Walde drüben winkt eine

kleine Fahne.

Die Apfelbäume blühen an der Straße. Ein Wegmacher scharrt auf der Straße,

das Messingband auf seinem Hute funkelt wie ein Kronenreif.

Friede und Schönheit sanken vom Himmel auf die Erde, denke ich. Die Sonne

schüttet brennenden Wein aus Kannen über die Welt, wie ehedem.

Ich lächle.

Es klingt im Walde, im Tal.

Die Bergstraße herab kommt ein Mädchen, ein schlankes Bauernmädchen, ein

weißes Tuch um den Kopf geschlungen, ein Bündel in der Hand. Golden funkelt

es unter dem Kopftuche.

Es nickt herüber zu mir, seine Zähne blitzen und seine Augen.

Kind, Kind, was funkelst du mit den Augen und lächelst? Gehst in den Wald

und suchst nach einem Geliebten? Es ist Frühling, nimm dich in acht, Kind!

„Guten Morgen!“ ruft das Mädchen mit klingender Stimme und geht die

Straße hinab.

Und ich stehe auf. Diese Stimme —

Habe ich plötzlich Feuer im Kopfe?

Und ich lächle und stoße einen Schrei aus, wie ein Falke, der sich im Äther

wiegt.

Ich gehe ins Haus und reiße mir alle weißen Haare aus. — — — — — — —

— — — — — —

Die Dämmerung sinkt über das Tal, alles ist still, das Dorf schläft.

Ich sitze auf einem Brunnen, der vor der Hütte steht, weit draußen vor dem

Dorfe.

Der Brunnen plaudert und mein Herz bebt.

Ein Mädchen tritt aus der Hütte, mit einem Kruge in der Hand.

Ich stehe auf.

„Guten Abend, Maria.“

Das Mädchen schrickt zusammen und lugt unter dem Kopftuche hervor. Auf

dem Kopftuche sind graue blasse Sterne zu sehen.

Golden funkelt es unter dem Tuche.

„Guten Abend, Herr Schwager.“

„Ein schöner Abend, Maria?“

„Ja!“

„Wie schön, Maria! Es ist Frühling. Ich bin hierhergekommen, um mit dir zu

sprechen. Ein Wegmacher hat mir gesagt, wo du jetzt wohnst.“

Ob ich ihr etwas von Ingeborg zu sagen habe? „Nein, nein! Sprechen wir nicht

von Ingeborg. Wir wollen von uns beiden sprechen, haha! Aber da du von

Ingeborg sprichst, so kann ich dir schon etwas sagen. Sei stolz auf Ingeborg,

hörst du, sie ist ja deine Schwester. Sie feiern sie, sie beugen die Knie vor ihr. —

Aber sprechen wir nicht von ihr. Sprechen wir von uns!“

Marie läßt den Krug voll Wasser laufen und der Krug gluckst, lacht und singt,

immer heller.

Was ich wolle?

Mit ihr sprechen!

Aus der Hütte ruft eine Stimme.

„Der Bauer ruft.“

Maria geht hinein.

 

Im Walde liegt eine kleine Wiese und Maria pflügt, eine Kuh zieht den Pflug.

Ich trete aus dem Walde, das Gewehr auf der Schulter.

„Da bin ich wieder,“ sage ich fröhlich. Unbefangen und jung mache ich meine

Stimme.

Maria schweigt.

„Neulich kam der Bauer dazu — haha! Schön ist es heute, wie! Die ganze

Welt brennt!“

Ich blicke unter das weiße Kopftuch Marias.

Ja, ich sei zu ihr gekommen, gerades Weges zu ihr, sage ich und lege sanft meine Hand auf ihre Schulter.

Maria sieht mich erschrocken an. Es glitzert in ihren Augen.

Ja ja, gerades Weges zu ihr!

„Ich liebe dich Maria, kannst es glauben!“

Maria senkt rasch den Kopf. Blaßblaue Sternchen sind auf dem weißen

Kopftuche Marias zu sehen.

„Ich liebe dich, Maria — was sagst du dazu? Nie — nie habe ich ein Mädchen

so sehr geliebt.“

Ich sage es ganz leise und lächle nicht mehr. Meine Augen sind feucht.

„Ich bitte Euch, Herr —“

„Haha, hörst du nicht, daß ich du zu dir sage? Du sollst in mein Haus

kommen, die Herrin sollst du sein, Maria — sprich doch —“

Maria blickt mich an und ihr Gesicht ist so weiß wie das Kopftuch.

Es ist stille. Ein Vogel singt. In der Ferne bläst ein Hirt die Flöte.

Dü — düdüdü — düdü — hell klingt es, nach Liebe und Glück.

Maria weicht langsam zurück, als habe sie Furcht vor mir.

Ich lächle.

„Du bist ganz bleich, Maria. Ich habe dich erschreckt. Wie ungeschickt war

ich doch.“

Sie solle mir doch die Hand geben.

„Nein, nein!“

Maria weicht zurück. Sie sinnt nach, sie sinnt so lange nach, daß mir bange

wird. Dann sagt sie, und das Blut kehrt in ihre Wangen zurück:

„Ich bitte Euch, geht. Das kann ja nicht sein“ sagt sie hastig. „Seht doch, Herr,

überlegt es Euch, ich bin eine Bauernmagd, Ihr seid ein Fürst, ein Schloß habt

Ihr, Felder und Wälder —“

Maria spricht es gütig und sanft.

„Haha.“ Ich lache.

„Was den Fürsten anbelangt — so ist das — eine Form — das ist — und —“

Ich nicke und gehe. Ein Gedanke jagt durch meinen Kopf.

„Auf Wiedersehn, Maria!“ Ich verschwinde im Walde. Man muß nicht blöde

sein gegen junge Mädchen. Frisch angepackt, immer los aufs Ziel!

Ich gehe nach Hause und schreibe einen Brief und siegle ihn mit dem

Wappen.

 

Ich trete in den Hof, den Brief mit dem großen Siegel in der Hand. Ich gehe ans

Fenster der Gesindestube und poche.

Der Mönch kommt heraus und nimmt den Hut ab.

Ich sage zu ihm: „Siehst du diesen Brief hier? Den trage in die Stadt. Er

gehört an den Notar. Verliere ihn nicht, denn es steht auch für dich etwas darin.

Ich habe dich einmal unrecht behandelt vor all dem Gesinde, ich habe es nicht

vergessen — auch hast du Pazzo immer so freundlich gestreichelt. Ich habe es

beobachtet. Auch die alte Maria habe ich nicht vergessen. Eile.“

Es ist Nacht. Dunkel liegt die Erde und hell ist der Himmel und er glitzert von

Sternen.

Ich sitze auf der Bank unter der Birke und blicke auf das Schloß.

Ich lächle. Ein kleines Glück. Hörst du, was klopft in meinem Herzen?

Ich denke an eine kleine Hütte im Walde, an den Geruch des Düngers, an eine

hübsche Kuh. An ein Gesicht beim Scheine der Kerze. Wie schön wird es sein,

wenn ich dieses Gesicht ansehen darf!

Träume wiegen sich in meinem Kopfe. Wie lieblich sind die Frauen! Wenn sie

nur guten Tag sagen! Wie das klingt! Wenn sie schlafen — es atmet unter der

Decke, es atmet so!

Ich blicke auf alle Fenster des Schlosses. Noch ist nichts zu sehen. Aber

plötzlich ist ein Zimmer beleuchtet, noch eines, wieder eines. Eine Scheibe klirrt

und Rauch fährt heraus.

Das Schloß steht in Flammen.

Hunderttausend rote Derwische heulen und tanzen in den Sälen und auf dem

Giebel.

Da wird die Türe aufgerissen und lautschreiend rennt eine Gestalt im Hemd

heraus. Es ist die alte Maria. Sie schreit und läuft über die Wiese, die Straße, in

den Wald hinein. Ihr Hemd leuchtet rot und weht um die dünnen nackten Beine.

Ich hatte gar nicht an sie gedacht.

 

Ein herrlicher, frischer Morgen. Rauch zieht über den Wald.

Ich trete aus dem Walde auf die Wiese, Maria pflügt.

„Da bin ich, Maria.“

Maria nimmt die Schürze vors Gesicht und bricht in Schluchzen aus. „O, Herr,

Herr, was habt Ihr getan?“

„Siehst du es nun, daß ich dich liebe?“ frage ich leise. Ich bin das Gras zu

ihren Füßen.

„O, Herr, Herr, was habt Ihr doch getan!“

Ratlos stehe ich da. Die Kuh dreht den Kopf und blickt mich an. Ein Vogel

singt. Wie gestern bläst des Hirten Flöte in der Ferne.

„Höre, Maria,“ sage ich, „weine nicht. Welch gutes Herz hast du doch, Maria.

Ich liebe dich, — nun —?“

Maria weint in die Schürze.

„O, Herr, Herr! Was habt Ihr doch nur getan!“

„So sei nur stille, Maria. Siehst du, eine Hütte werden wir haben, eine Kuh.

Schön wird es sein. Wenn die Vögel singen, wenn der Regen rauscht —“

Maria schüttelt den Kopf.

Ich erblasse, ich fühle es. Wie? denke ich und erblasse.

Ich spreche.

„So sage, Maria, was ist dir? Kannst du mich nicht lieben? Ich sah es ja

neulich deinen Augen an — Ingeborg — haha, wie sage ich, Maria —“

Maria schüttelt den Kopf.

„O, Herr, Herr.“

Ich stehe still. Meine Lippen zucken. Ich bin wie verzweifelt, einen

Augenblick.

„Liebst du einen andern, Maria, sag es?“ frage ich leise. „Sage es offen.“

Maria nickt.

„Ja,“ sagt sie schluchzend, „was habt Ihr getan. Herr!“

„Nun, beruhige dich, Maria. Ja dann — —. Leb wohl. Maria gib mir die

Hand. Willst du nicht?“

Maria nimmt eine Hand von der Schürze und reicht sie mir.

„Leb wohl, Maria.“

Ich gehe. Einige Schritte, dann kehre ich zurück. Ich habe etwas in der Tasche

für sie.

Immer noch steht Maria da, die Schürze vor dem Gesicht und weint.

„Maria“, sage ich, „ich möchte dir wenigstens etwas schenken. Vielleicht

gefällt es dir?“

Ich ziehe ein kleines grünes Väschen aus der Tasche.

„Da nimm es. Du kannst Blumen hineintun, die dir dein Liebster schenkt.

Willst du es nicht nehmen?“

Maria nimmt die Hand von der Schürze und ich lege ihr das Väschen in die

braune schöne Hand.

„Leb wohl, Maria!“

Maria weint.

Ich sehe sie mir noch einmal an — dann gehe ich in den Wald hinein.

Ich wende mich um, immer noch hat Maria die Schürze vor dem Gesichte.

Die Zweige verdecken sie.

Ich komme auf die Straße und wandere sie entlang, ins Tal hinunter. Die

Sonne steigt über die Höhe.

Ich wandere und wandere. Viele Gedanken schwirren mir durch den Kopf. Ich

gehe immer weiter, immer weiter. Ich bin noch ein wenig traurig, aber es wird

bald vorüber sein — — —

Ich schreite tüchtig aus — —

 

Nun lebe ich in der Steppe, wo die Sonne blendet und jedes noch so kleine

Gräschen einen geschliffenen türkisblauen Schatten wirft.

Es ist Nacht geworden. Ich liege im Grase, die Arme unter dem Kopfe

verschränkt und sehe den Sternen zu, die über den Himmel wandeln. Auch den

Sternen im Nordwesten sehe ich zu.

Es ist Nacht, kein Laut in der Steppe, am Himmel glänzen feierlich und schön

die Sterne. Tau fällt auf jede Kreatur.

 

E n d e

Druck von W. Drugulin in Leipzig.

 

 

Gustaf af Gejerstam

 

Frauenmacht. Roman. 6. Tausend. Geh. 2 Mk., geb. 3 Mk.

Das Buch vom Brüderchen. Roman. 10. Taus. Jeder Band geh. 3.50 Mk., geb. 4.50 Mk.

Die Komödie der Ehe. Roman. 6. Tausend.

Wald und See. Novellen. 4. Tausend.

Kampf der Seelen. Roman. 4. Tausend.

Alte Briefe. Novellen. 4. Tausend.

„F r a u e n m a c h t “: Es sind Stellen in dem Buch, die sind zum jubeln, und Stellen von einer Schönheit

der Wehmut, wie sie wohl nur der Verfasser des „Buches vom Brüderchen“ schreiben kann. Hier ist ein inniges Kunstwerk, durch das man nicht hindurchgeht, ohne bereichert und beglückt zu werden.

(Nationalzeitung, Berlin)

„D a s B u c h v o m B r ü d e r c h e n“: Wie ein großer Dichter seinen tiefsten Schmerz durch seine

Kunst verklärt, sehen wir hier mit Bangen und Andacht. Sterbendes Glück zeigt das hinreißende Buch, zeigt es so innig, warm und mit einer hoheitsvollen Ruhe, daß wir wie im Schatten der Ewigkeit wandeln.

(Deutsche Literatur- und Kunst-Zeitung)

„D i e K o m ö d i e d e r E h e“: In engem Stimmungszusammenhang mit seinem entzückend feinen

und wehmütigen „Buch vom Brüderchen“ führt der Dichter uns in die enge, aber unvergleichlich innig bewegte Welt einer Ehe, die seltsam zusammenfällt. Jedes Wort, das hier geschrieben ist, war sicher ein Blutstropfen, von der Gewalt und Tiefe der Stimmung, dieses ganzen köstlichen Duftes, kann man nicht erzählen.

(Breslauer Zeitung)

„W a l d u n d S e e“: Dieser schwedische Dichter hat die beneidenswerte Gabe, mit den schlichtesten

und wahrsten und dabei ungemein poetisch wirkenden Worten den erhabenen Frieden des Waldes zu schildern und uns vollständig in den Bann seiner Geschichten zu ziehen: Wald und See und Menschen und der Himmel über ihnen: alles eine einzige wundersame Stimmung.

(Literarische Warte)

 

Otto Erich Hartleben

 

Die Serenyi. Novellen, 6. Auflage. Geh. 2 M., geb. 3 M.

Die Geschichte vom abgerissenen Knopfe. 16. Aufl. Geh. 2 M.

Vom gastfreien Pastor. Novellen. 20. Aufl. Geh. 2, geb. 3 M.

Der römische Maler. Novellen. 6. Aufl. Geh. 2, geb. 3 M.

„D i e G e s c h i c h t e v o m a b g e r i s s e n e n K n o p f e“: Hier offenbart sich ein humoristisches

Genie ersten Ranges. Hartleben macht keine Witze; keine scharfen, ausgeklügelten Wortspiele, keine raffiniert berechneten Situationen sollen die Kosten der Wirkung bestreiten. Es ist einzig und allein sein goldner Humor, der alles durchtränkt; ihn schlürfen wir hinunter wie einen edlen, klaren, schimmernd hellen Rheinwein besten Jahrgangs, und wohlige Behaglichkeit umfängt uns beim Genuß.

(Reichsanzeiger, Berlin)

„Vo m g a s t f r e i e n P a s t o r“: In der fröhlichen Erzählung vom „Gastfreien Pastor“ hat Hartleben

ein deutsches Seitenstück geliefert zur lustigen Maison Tellier von Maupassant. Bewundernswert ist die schalkhafte Feinheit, mit der er den Hauptwitz der Handlung so verschleiert hat, daß z. B. ein wirklich unschuldiges, weltunerfahrenes Mädchen die ganze Geschichte lesen könnte und so wenig als der arglose Pastor von Stolberg merken würde, was eigentlich passiert sei. Wir wollen niemand das überraschende Vergnügen, das dieser köstliche Schwank jedem Leser bereiten muß, dadurch wegnehmen, daß wir den Gang der Handlung andeuten.

(Berner Bund)

„D e r r ö m i s c h e M a l e r“: Diese reizvollen, sprühenden Prosastücke, denen man es anmerkt, daß

sie ihr Autor erst dann schrieb, als er das unabweisliche, drängende Verlangen darnach spürte, haben alle die seltene Eigenschaft, daß man sie ein halbdutzendmal lesen kann und jedesmal wieder sein Ergötzen daran findet. Hartleben ist einer der ungezwungensten und Humorvollsten unserer modernen Autoren.

(Ostdeutsche Rundschau)

 

Hermann Hesse

 

Peter Camenzind. Roman, 33. Aufl. Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk.

Unterm Rad. Roman. 15. Aufl. Geh. 3.50 Mk., geb. 4.50 Mk.

„P e t e r C a m e n z i n d“: Es ist ein köstliches, lebensstarkes Buch, eines von den Büchern, die,

nachdem wir sie gelesen, eine stille Gewalt über unsere Seelen üben. Diese Schöpfung von Hesse ist so reich und meist auch von so reifer Kunst, daß sie dem Besten, was seine Landsleute Keller und Meyer geschaffen haben, an die Seite gestellt werden darf.

(Der Tag, Berlin)

„U n t e r m R a d“: Es ist dieser Roman ein gutes, tiefes, starkes Buch, geläuterter noch als der

„Camenzind“, von einer tüchtigen Männlichkeit durchweht, eine Wohltat für den, der ihn liest, treuherzig, überzeugend, von lebhaftem, heißem Natursinn kündend, frei von ästhetischer Kränkelei — ein klares Schwabenbuch, ein durch und durch deutscher Roman.

(Münchener Neueste Nachrichten)

 

Friedrich Huch

 

Geschwister. Roman. 2. Aufl. Geh. 3.50 Mk., geb. 4.50 Mk.

Wandlungen. Roman. 2. Aufl. Geh. 2.50 Mk., geb. 3.50 Mk.

„G e s c h w i s t e r “: Ein voller, inniger Kultus der Schönheit geht durch das ganze Werk, aus jeder Zeile

spricht die tiefe Empfindung des Dichters, dessen Wesen reine Harmonie offenbart. Es tut unendlich wohl, einem solchen Geiste zu begegnen und seinen wohlgegliederten Sätzen zu lauschen.

(Allgemeine Zeitung, München)

„G e s c h w i s t e r “: Es ist unmöglich, den Eindruck, den dieses seltsame Buch macht, in trockenen

Worten wiederzugeben. Es ist zart, duftig und stimmungsvoll wie ein Gedicht.

(Neue Züricher Zeitung)

 

E. v. Keyserling

 

Beate und Mareile. Roman. Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk.

Schwüle Tage. Novellen. Geh. 2 Mk., geb. 3 Mk.

„B e a t e u n d M a r e i l e“: Diese elegante Schloßgeschichte, ein sparsam, aber virtuos getöntes

distinguiertes Aquarell, ist berückend in ihrer anspruchslosen Selbstverständlichkeit. Könnte man diese kondensierte, weltmännisch überlegene und dichterisch beseelte Geschichte — etwa in Pastillenform wie ein Medikament verabreichen, wäre die Anämie der deutschen Produktion behoben.

(Wiener Abendpost)

„Beate und Mareile“ ist das Werk einer vornehmen, im Psychologischen wunderbar feinfühligen, mit

scharfer Beobachtungsgabe und künstlerischer Konzentrationsfähigkeit ausgerüsteten Begabung.

(Das literarische Echo)

 

George Meredith

 

Richard Feverel. Roman. Geh. 4 Mk., geb. 5 Mk.

Der Egoist. Roman. Geh. 6 Mk., geb. 7.50 Mk.

„R i c h a r d F e v e r e l“: Der Roman ist reich an Begebenheiten und glänzend beobachteten und

gezeichneten Charakterbildern, unter denen sich namentlich Frauengestalten von rührender Schönheit und warmblütiger Leibhaftigkeit befinden.

(Königsberger Allgemeine Zeitung)

„D e r E g o i s t“: Ein künstlerischer Geist von unerschöpflicher Fülle greift hier in das Leben und zeigt

es uns an dem kleinen Ausschnitte nur einer Familie, aber welch einen Strom von Bewegung weiß er auf diesem engen Hintergrunde zu entfesseln. Esprit, Satire, Humor, eine glänzende Fülle tiefer Lebensweisheit entstürzt seinem funkelnden Geiste und umhüllt und umspielt seine Gestalten, daß man zuletzt kaum mehr weiß, durch welche seiner künstlerischen Qualitäten dieser Philosoph und Dichter unsere Bewunderung am stärksten fesselt.

(Freistatt, München)

 

Thomas Mann

 

Buddenbrooks. Roman. 37. Aufl. Geh. 5 Mk., geb. 6 Mk.

Tristan. Novellen. 6. Aufl. Geh. 3.50 Mk., geb. 4.50 Mk.

Fiorenza. Drei Akte. 2. Aufl. Geh. 2.50 Mk., geb. 3.50 Mk.

„B u d d e n b r o o k s “: Dieser Roman bleibt ein unzerstörbares Buch. Er wird wachsen mit der Zeit und

noch von vielen Generationen gelesen werden; eines jener Kunstwerke, die wirklich über Tag und Zeitalter erhaben sind, die nicht im Sturm mit sich fortreißen, aber mit sanfter Überredung allmählich und unwiderstehlich überwältigen.

(Berliner Tageblatt)

„T r i s t a n “: Hält man den Tristan-Band mit den „Buddenbrooks“ zusammen, so hat man eine

Verheißung für die Zukunft, deren sich unser Volk wohl freuen kann.

(Hannoverscher Courier)

 

Jakob Wassermann

 

Die Geschichte der jungen Renate Fuchs. Roman. 9. Auflage. Geh. 6 Mk., geb. 7.50 Mk.

Alexander in Babylon. Roman. 3. Aufl. Geh. 3.50, geb. 4.50.

„A l e x a n d e r i n B a b y l o n“: Wassermann hat mit dieser Krankheitsgeschichte eines Riesengeistes

ein Kunstwerk geschaffen, das weit hinausragt über die meisten historischen Romane alten Stils.

(Kreuzzeitung, Berlin)

„D i e G e s c h i c h t e d e r j u n g e n R e n a t e F u c h s“: Jedes große, befreiende Buch muß ein

Buch der Erlösung und der Wiedergeburt sein. Dies ist ein Buch von der Erlösung der Frauen, „die alten sinnlichen Vorurteilen zu mißtrauen beginnen, die ihr Schicksal, ihr Frauenschicksal erleben und nicht länger leibeigen sein wollen“. — Seit dem „Grünen Heinrich“ Kellers ist in deutscher Sprache kein so interessanter und tiefsinniger Roman erschienen.

(Die Zukunft)

 

Hermann Stehr

 

Leonore Griebel. Roman. Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk.

Der begrabene Gott. Roman. 2. Aufl. Geh. 4 Mk., geb. 5 Mk.

„D e r b e g r a b e n e G o t t“: wieder hat der einsame Lehrer im unbekannten schlesischen Dorfe ein

Werk geschaffen, düster, tiefaufwühlend, von gewaltiger Tragik; wieder zeugt dieser neue Roman von dem Seherblick des Psychologen, der mit unheimlicher Notwendigkeit Charakter und Schicksale seiner Personen ineinander flicht, unerbittlich bis zur letzten erschütternden Katastrophe . . . . Die Sprache ist von einer seltsamen Glut; es klingt zwischen den Zeilen wie verhaltenes Schluchzen und man fühlt von Anfang bis Ende die starke und grenzenlose Liebe und Achtung, mit der der Dichter allem Hohen und Tiefen der Menschenseele nachspürt.

(Bremer Bürgerzeitung)

 

Emil Strauß

 

Der Engelwirt. Eine Schwabengeschichte. Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk.

Freund Hein. Roman. 14. Auflage. Geh. 4 Mk., geb. 5 Mk.

Kreuzungen. Roman. 6. Auflage. Geh. 4 Mk., geb. 5 Mk.

Vielleicht war Straußens voriger Roman, der „F r e u n d H e i n“, packender, vielleicht griff dies

wahrhaft bedeutende Buch uns stärker und unmittelbarer ans Herz, weil es unmittelbarer aus eines echten Dichters tiefem Herzen kam. Ein Kunstwerk, ein ganzes, rundes, sind darum die „K r e u z u n g e n “, die Strauß nun folgen ließ, nicht minder; sie sind vielleicht in eigentlichstem Sinne mehr noch Kunstwerk, als „Freund Hein“, insofern gerade in ihnen eine völlig ausgeglichene, zielbewußt in sich ruhende objektive Gestaltungskraft bewunderungswürdig zutage tritt . . . Reifer noch geworden denn zuvor, steht Strauß jetzt beinahe goethisch über seinem Stoff; reifer nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch läßt er nun auch stärker jenen heimatlichen, souveränen Humor hervortreten, der in gelegentlichen Lichtern schon im „Freund Hein“ aufblitzte.

(Hamburger Fremdenblatt)

Anmerkungen zur Transkription

 

Im Original folgt auf Kapitel 24 noch einmal Kapitel 24. Dies und alle nachfolgenden Kapitelnummern wurden stillschweigend korrigiert.

 

Offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):

 

... im Tale. Hundert Kerzen brennen in meinem Zimmmer, ...

... im Tale. Hundert Kerzen brennen in meinem Zimmer, ...

... ich den Kopf neigte. Deshalb neigte ich ihn nicht ...

... ich den Kopf neigte. Deshalb neigte ich ihn nicht, ...

... hälst du mich für einen Narren? Kurz und bündig, sieh ...

... hältst du mich für einen Narren? Kurz und bündig, sieh ...

 

Sie haben Ingeborg zu Ende gelesen

Bernhard Kellermann

Bücher wie dieses

Nach dem Buch

Seiten, die zu dieser Ausgabe gehören, hier zum Nachschlagen.

Hinweis von Project Gutenberg

End of the Project Gutenberg EBook of Ingeborg, by Bernhard Kellermann

*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK INGEBORG ***

***** This file should be named 40771-h.htm or 40771-h.zip ***** This and all associated files of various formats will be found in:

http://www.gutenberg.org/4/0/7/7/40771/

Produced by Jens Sadowski

Updated editions will replace the previous one--the old editions will be renamed.

Creating the works from public domain print editions means that no one owns a United States copyright in these works, so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United States without permission and without paying copyright royalties. Special rules, set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. Project Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you charge for the eBooks, unless you receive specific permission. If you do not charge anything for copies of this eBook, complying with the rules is very easy. You may use this eBook for nearly any purpose such as creation of derivative works, reports, performances and research. They may be modified and printed and given away--you may do practically ANYTHING with public domain eBooks. Redistribution is subject to the trademark license, especially commercial redistribution.

 

*** START: FULL LICENSE ***

THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE

PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK

To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free distribution of electronic works, by using or distributing this work (or any other work associated in any way with the phrase "Project Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project Gutenberg-tm License available with this file or online at www.gutenberg.org/license.

 

Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm electronic works

1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to and accept all the terms of this license and intellectual property (trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession. If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8.

1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be used on or associated in any way with an electronic work by people who agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works even without complying with the full terms of this agreement. See paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic works. See paragraph 1.E below.

1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation" or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the collection are in the public domain in the United States. If an individual work is in the public domain in the United States and you are located in the United States, we do not claim a right to prevent you from copying, distributing, performing, displaying or creating derivative works based on the work as long as all references to Project Gutenberg are removed. Of course, we hope that you will support the Project Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with the work. You can easily comply with the terms of this agreement by keeping this work in the same format with its attached full Project Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.

1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern what you can do with this work. Copyright laws in most countries are in a constant state of change. If you are outside the United States, check the laws of your country in addition to the terms of this agreement before downloading, copying, displaying, performing, distributing or creating derivative works based on this work or any other Project Gutenberg-tm work. The Foundation makes no representations concerning the copyright status of any work in any country outside the United States.

1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg:

1.E.1. The following sentence, with active links to, or other immediate access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed, copied or distributed:

This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this eBook or online at www.gutenberg.org

1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived from the public domain (does not contain a notice indicating that it is posted with permission of the copyright holder), the work can be copied and distributed to anyone in the United States without paying any fees or charges. If you are redistributing or providing access to a work with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or 1.E.9.

1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted with the permission of the copyright holder, your use and distribution must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional terms imposed by the copyright holder. Additional terms will be linked to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the permission of the copyright holder found at the beginning of this work.

1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm License terms from this work, or any files containing a part of this work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.

1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this electronic work, or any part of this electronic work, without prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with active links or immediate access to the full terms of the Project Gutenberg-tm License.

1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary, compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any word processing or hypertext form. However, if you provide access to or distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than "Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org), you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other form. Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm License as specified in paragraph 1.E.1.

1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying, performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.

1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided that

- You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from

the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method

you already use to calculate your applicable taxes. The fee is

owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he

has agreed to donate royalties under this paragraph to the

Project Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments

must be paid within 60 days following each date on which you

prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax

returns. Royalty payments should be clearly marked as such and

sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the

address specified in Section 4, "Information about donations to

the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."

- You provide a full refund of any money paid by a user who notifies

you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he

does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm

License. You must require such a user to return or

destroy all copies of the works possessed in a physical medium

and discontinue all use of and all access to other copies of

Project Gutenberg-tm works.

- You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any

money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the

electronic work is discovered and reported to you within 90 days

of receipt of the work.

- You comply with all other terms of this agreement for free

distribution of Project Gutenberg-tm works.

1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm electronic work or group of works on different terms than are set forth in this agreement, you must obtain permission in writing from both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and Michael Hart, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the Foundation as set forth in Section 3 below.

1.F.

1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread public domain works in creating the Project Gutenberg-tm collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic works, and the medium on which they may be stored, may contain "Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by your equipment.

1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all liability to you for damages, costs and expenses, including legal fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGE.

1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a written explanation to the person you received the work from. If you received the work on a physical medium, you must return the medium with your written explanation. The person or entity that provided you with the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a refund. If you received the work electronically, the person or entity providing it to you may choose to give you a second opportunity to receive the work electronically in lieu of a refund. If the second copy is also defective, you may demand a refund in writing without further opportunities to fix the problem.

1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO OTHER WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.

1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages. If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by the applicable state law. The invalidity or unenforceability of any provision of this agreement shall not void the remaining provisions.

1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance with this agreement, and any volunteers associated with the production, promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works, harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees, that arise directly or indirectly from any of the following which you do or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.

 

Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm

Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of electronic works in formats readable by the widest variety of computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from people in all walks of life.

Volunteers and financial support to provide volunteers with the assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will remain freely available for generations to come. In 2001, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 and the Foundation information page at www.gutenberg.org

 

Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation

The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit 501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by U.S. federal laws and your state's laws.

The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S. Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered throughout numerous locations. Its business office is located at 809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email contact links and up to date contact information can be found at the Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact

For additional contact information:

Dr. Gregory B. Newby

Chief Executive and Director

gbnewby@pglaf.org

Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation

Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide spread public support and donations to carry out its mission of increasing the number of public domain and licensed works that can be freely distributed in machine readable form accessible by the widest array of equipment including outdated equipment. Many small donations ($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt status with the IRS.

The Foundation is committed to complying with the laws regulating charities and charitable donations in all 50 states of the United States. Compliance requirements are not uniform and it takes a considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up with these requirements. We do not solicit donations in locations where we have not received written confirmation of compliance. To SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any particular state visit www.gutenberg.org/donate

While we cannot and do not solicit contributions from states where we have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition against accepting unsolicited donations from donors in such states who approach us with offers to donate.

International donations are gratefully accepted, but we cannot make any statements concerning tax treatment of donations received from outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.

Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation methods and addresses. Donations are accepted in a number of other ways including checks, online payments and credit card donations. To donate, please visit: www.gutenberg.org/donate

 

Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic works.

Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be freely shared with anyone. For forty years, he produced and distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.

Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper edition.

Most people start at our Web site which has the main PG search facility:

www.gutenberg.org

This Web site includes information about Project Gutenberg-tm, including how to make donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.