Tonio Kröger
- Erstveröffentlichung
- 1903
- Seiten
- 79
Über dieses Buch
Die Wintersonne steht nur als armer Schein, milchig und matt hinter Wolkenschichten über der engen Stadt, naß und zugig ist es in den giebeligen Gassen, und die Schule ist aus. Tonio Kröger hat lange auf dem Fahrdamm gewartet, bis Hans Hansen im Gespräch mit anderen Kameraden aus der Pforte kommt. Die beiden Vierzehnjährigen sind Kaufmannssöhne: den Hansens gehören die Holzlagerplätze drunten am Fluß, Tonio ist Konsul Krögers Sohn, dessen Getreidesäcke man Tag für Tag durch die Straßen kutschieren sieht. Der eine ist bastblond, breit in den Schultern, mit stahlblauen Augen, der andere brünett und südlich scharf geschnitten, mit zu schweren Lidern. Sie gehen über den Mühlenwall und den Holstenwall, und Tonio hat um diesen Freund schon vieles gelitten.
Inhalt
- Tonio Kröger
- 1. · Die Wintersonne stand nur als armer Schein,…
- 2. · Die blonde Inge, Ingeborg Holm, Doktor Holms…
- 3. · Er ging den Weg, den er gehen…
- 4. · »Störe ich?« fragte Tonio Kröger auf der…
- 5. · Gegen den Herbst sagte Tonio Kröger zu Lisaweta Iwanowna
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Angaben zum Buch
- Autor
- Thomas Mann
- Erstveröffentlichung
- 1903
- Seiten
- 79
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen