Undercover Love
Chapter 34
*Niall
„Was ist bei den Beiden den los? Hab ich irgendwas verpasst?“, frage ich Jacky, als wir Richtung Strand radeln. Jacky guckt mich böse an. „Anne ist eifersüchtig, weil Louis gestern Chari angestarrt hat.“
Ich bin verwirrt. Wieso macht Lou sowas den? Genau das frag ich Jacky auch. Sie zuckt nur mit den Schultern. „Keine Ahnung. Ich vermute Anne hat vorher mal wieder was doofes angestellt“, sagt sie lachend.
Ich hoffe die vertragen sich, ich hab sowas von keine Lust auf Streit im Urlaub.
Wir stellen unsere Fahrräder ab und machen uns dann auf den Weg durch die Dünen, wo ein langer Steg lang führt. Es ist wirklich schön ihr und Louis und ich gucken den beiden Mädchen zu, wie sie sich lachend im Kreis drehen und sich dann nebeneinander in den Sand fallen lassen. „Wie ich das doch vermisst habe“, sagt Anne immer noch lachend. Wir helfen den Beiden wieder hoch und gehen dann zu einer kleinen Hütte, wo man sich Strandkörbe mieten kann. Wir nehmen Nummer 17 und 18.
„Und was machen wir jetzt?“, frage ich, als wir unsere Sachen in den Strandkörben verstaut haben.
„Sonnen“, sagt Jacky und grinst.
Ich gucke sie flehend an. „Komm schon vorher gehen wir noch alle schwimmen.“ Ich machte bewusst meinen Hundeblick. „Na gut!“
Ich springe jubelnd in die Luft und ziehe mir schnell die Schuhe und das T-Shirt aus, das gleiche macht Louis und die Mädels ziehen alles bis auf Bikini aus.
Schnell nehme ich Jacky's Hand und renne mit ihr ins Wasser. „Heiliger Schokostreusel ist das kalt“, kreischt Jacky, aber ich ziehe sie weiter ins Wasser, so dass wir bis zu den Schultern drin sind. „Niall, ich will raus, dass ist so kalt. Und hier sind überall Krebse.“ „Ach die haben mehr Angst vor dir, als du vor ihnen.“ Dann nicke ich. „Ich weiß, aber kaltes Wasser hat auch was gutes.“ „Ach und was?“, fragt sie leicht angesäuert. Ich grinse sie an. „Ich muss dich nachher aufwärmen“, flüster ich und ziehe sie dann unter Wasser.
Als sie hochkommt, küsse ich sie schnell, bevor sie sich beschweren kann.
*Louis
Anne geht an mir vorbei ins Wasser.
„Rede mit mir“, sage ich, doch sie ignoriert mich weiter. „Ach komm schon, es ist nicht nur meine Schuld. DU hast angefangen.“ Sie dreht sich sauer zu mir um. „ICH habe angefangen? ICH? Ist das dein Ernst?“
„Ja? Du meintest ja mit diesem komischen Typ zu flirten!“, sage ich wütend. Mist! Es ist nicht schlau ihr Vorwürfe zu machen, wenn ich mich vertragen will.
„Ich habe nicht mit diesem komischen Typ, der mal ganz nebenbei Ezra heißt, geflirtet, und das hat genau zwei Gründe! Der erste ist zufälliger Weise der, dass ich einen Freund hab und den zweiten wüsstest du, hättest du bei dem Gespräch zugehört.“ Ich fahre mir mit einer Hand durch die Haare. „Es tut mir leid. Natürlich ist es nicht deine Schuld...“
„Ganz genau“, zickt Anne und geht an mir vorbei ins Wasser. Na toll.
Ich fahre mir mit einer Hand durch die Haare. „Es tut mir leid. Natürlich ist es nicht deine Schuld...“
„Ganz genau“, zickt Anne und geht an mir vorbei ins Wasser. Na toll.
Ich nehme mir ein Netz und einen Eimer, dann gehe ich zum Wasser.
Uh hier gibt es Krebse!
Schnell fange ich ein paar und packe sie dann in den Eimer. Sowas zu fangen macht so Spaß.
Ich laufe schnell zu unseren Strandkörben, wo die Anderen schon sind.
„Darf ich die behalten?“, frage ich hoffnungsvoll. Niall nickt schnell, Anne schüttelt den Kopf und Jacky guckt nach was es ist, dann springt sie kreischend weg. „Tu die Viecher weg! WEG MIT DENEN!!! Die kommen NICHT in mein Haus!“ „Genau genommen ist es ja UNSER Haus und außerdem sind die doch voll niedlich“, sage ich.
„Und sicher sehr lecker!“, gibt Niall sein Kommentar ab. Ich gucke Niall böse an. „NEIN! Ich will die behalten! BITTE! Die laufen auch nicht weg und ich spüle dafür auch heute Abend.“ „Nein!“, sagt Jacky noch leicht kreischend und Anne stimmt zu, ohne kreischen.
Ich drehe mich zu Niall und ziehe ihn mit. „Wir gehen dann mit unseren kleinen Freunden.“
*Jacky
„Die nehmen die doch nicht mit nach Hause?“, frage ich leicht panisch.
Anne guckt mich böse an und setzt sich in einen der Strandkörbe und fängt an zu lesen. „Mir doch egal.“
Was ist den jetzt wieder mit der los?
„Ich kauf mir was zu essen“, sage ich und gehe Richtung Kiosk um mir ein Sandwich zu kaufen.
Auf dem Rückweg sehe ich Chari auf einer Bank sitzen. „Hi“, ich setzte mich neben sie.
Chari guckt mich erstaunt und lächelt dann, als sie mich erkennt. „Hi. Was machst du den hier?“
„Strandtag, was sonst?“
Wir fangen an über uns über alles mögliche zu unterhalten. So erfahre ich, dass sie am liebsten Lasange isst, Rihanna hört und ihr Lieblingslied Hall of Fame von The Skript. „Ich liebe Lasange. Die Lieder von Rihanna mag ich und ihr Style ist auch cool, nur finde ich es dumm, dass sie wieder mit ihrem Ex zusammen ist. Und das Lied ist so wunderschön“, sage ich und gucke sie glücklich an.
„Und woher kennst du die Anderen so?“, fragt mich Chari. Ich überlege. „Wir haben uns so kennen gelernt. Es war ein schöner Sommertag, Anne und ich gingen in einen McDonalds und Anne hat sich auf meinen Freund gesetzt.“
Chari guckt mich ungläubig an und lacht dann laut los. „Erzähl mir was über deine Freunde“, sagt sie auffordernt. „Also, Anne kenne schon seit der Schule, wir sind früher auch zusammen tanzen gegangen und immer noch in einem Tanzverein für Jazztanz und haben manchmal noch Auftritte. Die Jungs haben wir diesen Sommer kennen gelernt und ich bin halt mit Niall zusammen und Louis mit Anne“, außerdem sind sie in einer berühmten Band, aber das darf ich niemanden erzählen. „Ja, ihr seid ein süßes Paar“, sagt Chari lachend. Ich nicke und werde rot, als ich an unsere erste Begegnung denke. „Anne und Louis haben Streit...“, sage ich leise. Chari guckt auf den Boden und bewegt mit ihrem Fuß den Sand hin und her. „Ich wollte das ja garnicht. Aber Louis wollte Anne eifersüchtig machen, aus irgendeinem Grund, und ich war zuerst auch nicht davon überzeugt, aber er hat mich halt überredet. Und ich hab jetzt so ein schlechtes Gewissen, weil die beiden Streit haben.“ Ich wusste Anne hat irgendwas gemacht. „Du musst es Anne sagen, weil es ist mega anstrengt die Beiden im Moment zu ertragen“, sage ich.
Chari nickt. „Ich weiß.
Wir gucken beide aufs Meer.
Ich springe auf und Chari guckt mich erschrocken an. „Was hast du den?“
„DU! Du kommst heute Abend mit uns essen und erklärst alles!“ Chari nickt. „Ist okay.“
Ich setzt mich wieder neben sie.
„Und wer ist so besonderes bei dir im Leben?“, frage ich und gucke sie gespannt an.
Chari guckt traurig. „Das mein Freund mich verlassen hat weißt du ja, aber der wichtigste Mensch in meinem Leben ist Sierra.“ Wer ist den jetzt Sierra?
Naja egal, ich werde sie jetzt nicht ausquetschen. Wir reden noch weiter, bis es irgendwann dunkel wird. Als wir zu den Strandkörben gehen, ist schon keiner mehr da. Danke, vielen Dank.
Wir machen uns also auf den Weg zu einem kleinen Restaurant in der Nähe des Rettungsboots, was wir heute morgen schon ausgesucht haben.
Ich gehe direkt zu Anne und ziehe sie weg. „Ich muss dir etwas erzählen!“