Undercover Love

Anne Tomlinson · Kapitel 46 von 58

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Undercover Love

Chapter 44

 

*Laura

Ich wache mit totalen Kopfschmerzen am nächsten Morgen auf. Anscheinend hab ich gestern wohl doch etwas zu viel getrunken.

Da hilft es auch nicht, wenn irgendein Verrückter auf dem Bett rumspringt.

Ich öffne langsam die Augen und sehe, wie Louis tatsächlich auf meinem Bett rumspringt!

„Runter“, maule ich und zeige auf die Tür.

„Sie ist wach!“, schreit Louis durch die Wohnung und ich halte mir die Ohren zu. Muss der so laut sein?

Ich kneife die Augen zusammen, weil es eindeutig zu hell ist, und irre in Richtung Küche, wo es zum Glück dunkler ist.

„Morgen“, sagt Anne fies grinsend und ich gucke sie böse an. Müssen alle so schreien?

Jacky kommt zu mir und gibt mir erstmal eine Kopfschmerztablette und ein Glas Wasser.

„Ach Jacky! Ist sie doch selbst schuld, wenn sie sich betrinkt“, mault Anne und Jacky zuckt nur mit den Schultern.

Ich schlucke die Tablette und lasse mich dann auf den Stuhl fallen. „Lasst mich hier sterben.“

„Gut. Komm Jacky“, sagt Anne und zieht Jacky hinter sich her.

Ach schön, weiß ich halt schon wer mich sterben lassen würde.

Wenigstens ist es jetzt schön leise.

„Morgen Laurieleinchen“, stört Harry meine Ruhe und lässt sich auf einen anderen Stuhl fallen. „Zuviel getrunken?“

Ich gucke ihn böse an. „Ach lass mich doch Harold!“

Harry lacht nur und umarmt mich. „Passiert doch jedem Mal.“

Ja! Aber nicht mir! „Was willst du?“

Er zuckt mit den Schultern. „Mir ist langweilig. Sollen wir wieder einen Mädelstag machen?“

Ich schüttel lachend den Kopf. „Du hast doch wirklich einen Knall.“

Harry zuckt wieder mit den Schultern und zieht mich dann mit ins Wohnzimmer wo alle sitzen, außer Lina. „Moment mal. Wo ist Lina?“

„Die holt diese Calli“, meint Jacky, die grade mit Liam redet.

Achja stimmt. Calli. Da war ja was.

Ich setzte mich auf das Sofa wo Liam nicht drauf sitzt und ziehe Harry mit. „Du bist jetzt mein Kissen. Verstanden?“ Bevor er sich beschweren kann, habe ich mich auch schon halb auf ihn gelegt und die Augen zu. „Beweg dich nicht soviel Harold!“

Ich höre die Anderen lachen, aber das ist mir herzlich egal.

*Lina

„Wir sind da“, meine ich, als wir vor der Tür stehen und ich sie aufmache. „Ich bin wieder da und hab Besuch mit!“

Die Anderen lächeln uns freundlich an und begrüßen sofort Calli. „Also das ist Calli. Und das sind Niall, Zayn, Liam, Jacky, Perrie, Anne und Louis. Moment wo sind Laura und Harry?“

„Hier“, höre ich Harry vom Sofa, mit Laura quer auf ihm liegend und anscheinend schläft.

Was haben diese ganzen Tussen eigentlich sich immer unsere Typen auszusuchen? Laura soll ihre Finger gefälligst von Harry lassen! Da kann sie ja doch eher Liam nehmen!

Calli nickt und wir setzten uns alle auf die Sofas, Laura wird anscheinend doch wach, als jeder sich vorstellt. Ist ja nicht so, als wüsste Calli eh alles über die Jungs.

Während dem Ganzen bemerke ich grinsend, wie Calli immer näher an Zayn ran rückt.

*Laura (ein paar Stunden später)

Ich verabschieden uns grad von allen, weil Calli zurück in ihr Hotel will und die Jungs und Perrie auch mal in ihre Wohnung wollen und nicht bei uns vergammeln wollen.

Eigentlich bin ich ganz froh darüber, dann muss ich nicht die ganze Zeit Liam angucken und dabei an das denken, was er mit Dani gemacht hat.

Wir setzten uns aufs Sofa.

„Film gucken?“, fragt Anne hoffnungsvoll.

Wir stimmen alle zu. „Ich bin nur eben vorher an meinem Laptop.“

Die drei nicken und überlegen was wir gucken können, während ich in 'unser' Schlafzimmer gehe und ungeduldig meinen Laptop anmache und zu meinen E-Mails gehe.

Und tatsächlich ist da die Antwort auf die ich warte.

Soll ich aufmachen? Ich meine davon hängt meine Zukunft hab.

Ich kneife meine Augen zu und klicke auf den Betreff, um die E-Mail zu öffnen.

Sehr geehrte Frau Winter,

Wir möchten Ihnen hiermit mitteilen, dass sie bei den Pineapple Dance Studios angenommen sind und sie am 10. September bei uns sein müssen, um alles weiter zu besprechen.

Wenn sie nicht selbst eine Wohnung in der Stadt haben, können sie gerne auf dem Gelände der Schule wohnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Eric Kirkwood

Schon nach der Hälfte der E-Mail springe ich kreischend durch das Zimmer und muss mich wirklich zusammenreißen weiter zu lesen.

Ich bin angenommen! Einer meiner größten Träume geht in Erfüllung.

Schnell klappe ich den Laptop zu und renne zu den Anderen.

„Ich bin angenommen!“, kreische ich und schmeiße mich erstmal auf sie.

„Ich wusste es doch“, sagt Anne grinsend und auch die anderen Zwei stimmen zu, Jacky grinst auch und Lina guckt irgendwie merkwürdig.

„Was los Lina?“, frage ich, als der Film läuft.

Sie schüttelt den Kopf. „Ach nichts. Nur wir sind das erste Mal, seit dem Kindergarten dann in anderen Städten und Ländern.“

Stimmt... Darüber hab ich gar nicht nachgedacht. Ich bekomme ein schlechtes Gewissen, weil ich Lina hier zurück lasse.

„Ey Laurie! Glücklich sein und nicht so bedröppelt gucken“, meint Anne neben mir und stößt mir mit dem Ellbogen in die Seite.

„Ist ja gut“, meine ich grinsend.