Undercover Love
Chapter 48
*Liam
Ich gucke Laura total geschockt an. Das hätte ich von ihr nie gedacht. Wie kann sie nur an mein Handy gehen? Was denkt sie sich dabei bitte?
Laura guckt zuerst auch geschockt, dann aber wütend. „Was ich mache? Was läuft da bei dir und Jacky?“
„Ist das dein Ernst? Wie oft sollen wir noch sagen, dass da nichts ist? Außerdem was ist dein Problem, vergnüg dich doch mit Harry und lass mich in Ruhe!“
Ich werde immer lauter! Eigentlich will ich sie doch nicht anschreien, ich sehe wie sie zusammenzuckt, aber mich weiter wütend anguckt.
Sollte ich es vielleicht einfach lassen und versuchen ruhig mit ihr zu reden? Ich wollte doch nie mit ihr Streit. Ich...
„Klar deswegen schreibt ihr euch auch Kuss-Smileys? Und Harry und ich, sind was komplett anderes! Das geht dich nichts an!“, sie steht kurz vor mir und tippt mit dem Finger auf meine Brust, das Handy in der anderen Hand.
Wieso soll ich ruhig blieben, wenn sie schreit? Außerdem hat doch sie angefangen! „Achja? Mich geht das nichts an, aber dich was ich mit Jacky mache?“
Sie schnaubt leise und wischt sich eine Haarsträhnen aus dem Gesicht.
Das sieht so süß aus und ich merke wie meine Wut verfliegt.
Nein! Stop! Du bist sauer auf Laura, Liam. Sie hat nicht recht und sie ist nicht süß.
Obwohl es sehr putzig ist, wie sie versucht böse zu gucken, dann hat sie so einen echt niedlichen Gesichtsausdruck und...
Liam! Aus jetzt!
Ich führe ich schon Selbstgespräche mit mir.
Mit wem den auch sonst du Schlaukopf?
Ende jetzt!
„Jacky ist eine meiner besten Freundinnen und sie hat einen Freund, der zufälliger Weise DEIN bester Freund ist und du hast anscheinend nichts besseres zu tun, als mit ihr zu flirten!“, Laurie guckt mich wieder böse an und sie ist dabei wirklich...
Nein. Nein. Nein. Sie ist nicht süß. Nein!
„Ja er ist mein bester Freund und sie ist wie eine Schwester! Wir haben nichts miteinander! Wieso geht das nicht in deinen niedl..... Kopf rein?“, maule ich. Hätte ich grad wirklich fast 'niedlichen Kopf' gesagt?
„Weil irgendwie alles dagegen spricht! Und was wolltest du grade sagen?“, fragt sie und legt ihren Kopf schief.
Nervös spiele ich mit meinen Händen. „Nichts.“
„Doch du hast 'niedl' gesagt. Was hast du da abgekürzt?“
Ich kann ihr doch nicht die Wahrheit sagen. Außerdem bin ich doch sauer auf sie. „Du weichst vom Thema ab und jetzt gib mir mein Handy zurück!“
Sie gibt mir widerwillig das Handy und sofort danach drehe ich mich um und stürme vorbei an Harry vorbei aus der Wohnung.
Das darf doch alles nicht wahr sein!
*Lina
Grinsend beobachte ich wie Laura und Liam sich streiten. Das ich das noch erleben darf. Danielle wird sicher erfreut sein.
Liam scheint gar nicht mehr so begeistert von der allerliebsten Laura zu sein. Gut so.
Auch wenn ich überrascht bin, dass das ganze so ziemlich ohne meine Hilfe klappt. Und von Jacky hätte ich sowas nicht erwartet!
Anscheinend schaffen wir nicht nur eine Beziehung zu zerstören.
Ich grinse immer noch, als Liam aus der Wohnung stürmt.
Sofort danach lässt sich Laura auf das Sofa fallen und Harry geht zu ihr um sie zu umarmen.
Jetzt muss ich nur noch die zwei voneinander weg bekommen, auch wenn das nicht zu Dani's Plan gehört.
Aber wer hat gesagt, dass ich nur nach Plänen von anderen arbeite?
*Calli
Unwohl tippe ich von einem Bein aufs andere.
Wieso musste ich diesem Plan zustimmen?
Ich meine, meine Rolle da drin ist wirklich nicht schlecht und hunderte, ach was tausende von Mädchen würden das gerne machen, was ich machen soll, aber... es fühlt sich so falsch an.
Als ich ihn nicht kannte, da wollte ich es immer. Aber jetzt wo ich ihn kenne? Und weiß wie toll seine Freundin ist? Es fühlt sich einfach nur falsch an.
Aber Dani ist meine Cousine. Meine Familie. Meine beste Freundin.
Und ich weiß sie würde sowas auch für mich tun, also werde ich alles mögliche tun.
Ich ringe mich dazu durch und drücke auf die Klingel.
Aufgemacht wird mir von einer freudig strahlenden Perrie. „Ehm hi?“
„Hi“, sage ich vorsichtig lächelnd. Sie ist so nett, es fällt so schwer ihr weh zu tun. „Calli. Weißt du noch?“
Ihr Gesicht leuchtet auf. „Ach stimmt Calli. Komm rein. Setzt dich zu Zayn. Willst du Tee oder Kakao? Oder halt sonst was zu trinken?“
Ich nicke. „Ehm.. Einen Tee. Schwarzer mit Milch.“ Das dauert so schön lange.
Perrie nickt und verschwindet in die Küche, vermute ich mal, und ich gehe in die Wohnung und schließe die Tür, dann gehe ich zu Zayn. „Hi.“
„Hi Calli. Wie geht’s dir?“, fragt Zayn und lächelt mich an. Er sitzt nur in Boxershorts vor mir und ich habe perfekten Blick auf seinen tollen Körper.
Auf geht’s.
*Zayn
„Gut und dir?“, sagt Calli. Kommt es mir nur so vor oder rutscht sie immer näher an mich ran?
Nein sicher nicht, den im nächsten Moment sitzt sie halb auf meinem Schoß.
Ich versuche sie runter zu schieben, aber sie legt ihre Hände in meinen Nacken.
„Hör auf damit und geh runter von mir.“
Doch Calli denkt gar nicht dran und fängt an meinen Hals zu küssen.
Das muss aufhören bevor Perrie zurück kommt!
„Ernsthaft! Geh runter von mir“, zische ich und schiebe noch etwas mehr, als das auch nicht hilft schubse ich sie so stark, dass sie auf dem Boden liegt.
„Oh mein Gott! Zayn!“, sagt Perrie erschrocken und eilt zu Calli. „Geht es dir gut?“
Calli schüttelt den Kopf. „Nein, ich hab mir den Kopf gestoßen.“ Perrie nimmt sie in den Arm und Calli grinst mich an. 'Selbst Schuld.'
Ich gucke sie geschockt an.
„Zayn steh auf! Sie muss sich hinlegen und dann bleib ja weg von ihr“, zickt Perrie. Sie zickt sonst doch nie!
Ich gucke Calli böse an und gehe dann hinter Perrie her, die auch schon wieder in der Küche ist und irgendwas von kalten Tüchern murmelt. „Glaub mir doch, das war nicht extra. Sie saß aufeinmal auf meinem Schoß und hat angefangen mich zu küssen. Ich musste sie doch irgendwie runter bekommen!“
„Klar. Wieso sollte sie das tun?“
Ja wieso tut sie sowas?
„Vielleicht ist sie ein durchgedrehter Fan?“, frage ich und gucke Perrie abwartend an, die sich doch tatsächlich umdreht.
„Das könnte sein, ist aber unlogisch, weil sonst Lina etwas von euch wüsste und das tut sie nicht, außerdem wäre Calli sonst schon längst ausgeflippt!“
Sie geht mit einem nassen Tuch zurück ins Wohnzimmer und lässt mich alleine in der Küche.
Ich hasse Calli.